Planet History

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Die Gymnasialbibliothek in Lemgo

Die Gymnasialbibliothek Lemgo mit historischem Altbestand befindet sich im Stadtarchiv.  Auf einer nunmehr modernisierten Homepage – die ältere Version hatte bereits die Gymnasialbibliothek nachgewiesen – werden diese seit 1955 ins Archiv ausgelagerten Bestände  als Sondersammlung eigens präsentiert. Die Sammlung ist im Rahmen der Archivbibliothek erschlossen. Abriss der Schulgeschichte Die Stadt Lemgo hatte im späten Mittelalter eine Lateinschule. Im 16. Jahrhundert richtete man sich ein Gymnasium ein im Süsterhaus, dem ehemaligen Schwesternhaus eines aufgegebenen Nonnenklosters, seit 1605 belegt als Gymnasium Lemgoviensium, erhaltene Schulmatrikel überliefern  Schüler … Die Gymnasialbibliothek in Lemgo weiterlesen

Die verstreute Gymnasialbibliothek

Gefunden bei Archivalia: Band aus der Gymnasialbibliothek Greifswald wird für 1250 Euro angeboten „M. Fabii Quintiliani Rhetoris Clarissimi Oratoriarum Institutionum libri XII […] (Bound with:) Isagoge, de recto decem praedicamentorum usu, inter profitendum Dialectica Trapezontii, a Christophoro Hegendorphino, in rem studiosorum dictata. […] Verlag: Ad 1: Köln (Apud Coloniam Agripp.), In officina Gymnici, 1534. Ad 2: Hagenau (Haganoae), Per Iohannem Secerium, 1529., 1534 […] Verkäufer Antiquariaat Fragmenta Selecta (AMSTERDAM, Niederlande) […] 8vo. Ad 1: (XVI),783,(1 blank) p. Ad 2: (79),(1 blank) p. 16th century … Die verstreute Gymnasialbibliothek weiterlesen

Webinar Bestandserhaltung

„Umgang mit Schimmelbefall”. Teil 1: Grundlagen und Identifizierung. Von Jana Moczarski Gefunden bei Archivalia und dort von Klaus Graf kommentiert: „Super-Aktion von Jana Moczarski.” Webinar Bestandserhaltung „Umgang mit Schimmelbefall Teil 1 Grundlagen und Identifizierung“ from Jana Moczarski on Vimeo. Jana Moczarski lernte ich vor vielen Jahren, als sie Restauratorin am ZfB in Leipzig war, als kompetente Vermittlerin eines Problems kennen, dem alle Bibliothekare und Archivare, die mit alten Beständen zu tun haben, irgendwann einmal begegnen: Schimmelbefall. Heute leitet sie die Abteilung Bestandserhaltung der ULB … Webinar Bestandserhaltung weiterlesen

Malbücher!:-)

Wer erinnert sich nicht an sein gutes altes Malbuch? Nun sind Bibliotheken darauf gekommen,  Holzschnitte aus ihren historischen Beständen fürs Ausmalen zu publizieren: • https://twitter.com/hashtag/colorourcollections?f=live • https://hypebeast.com/2020/3/museums-libraries-free-downloadable-coloring-books (gefunden bei Archivalia) Das wäre doch eine schöne Sache auch für Gymnasialbibliotheken, ihre Bestände an Inkunabeln und Frühdrucken auf für Malbücher geeignete Holzschnitte hin zu durchforsten und zum Beispiel als Biblio-Malbücher beim schulischen Weihnachtsbasar (der kommt bestimmt..!) zu präsentieren. Ein Original  wie zum Beispiel oben aus einem Druck von 1497 sollte man allerdings nicht für künstlerische Versuche zur … Malbücher!:-) weiterlesen

“Schule als Erinnerungsort”

[…] Schulen sind stets relevanter als Bahnhöfe. Sie sind lieux de mémoire unserer Lebenswelt, denn wir sind immer auch – je älter, desto intensiver – in Schul-Geschichten verstrickt (frei nach Wilhelm Schapp), die sich in unserem Gedächtnis festhaken, nicht loslassen, uns immer wieder beschäftigen.  […] Gefunden bei:  Archivalia  

“Näheres zur Leihbibliothek des Internet Archive und eine Anmerkung zu Schulbibliotheken”

Gefunden bei Archivalia: […] Die High School in Massachusetts gilt als eine der besten in den USA. Da gehen einem die Augen über, wenn man sieht, dass die Schulbibliothek, die einen Link auf der Startseite hat, nicht weniger als 172 – überwiegend ausgezeichnete – Datenbanken für ihre Schüler*innen lizenziert hat. […] Ich habe mir von den Top 20 Schulen des Schulpreises die zwei am Namen kenntlichen Gymnasien herausgepickt. Das Aschaffenburger Gymnasium hat wenigstens eine Seite für die Schulbibliothek, auf der man dann auf zwei … “Näheres zur Leihbibliothek des Internet Archive und eine Anmerkung zu Schulbibliotheken” weiterlesen

Die Bibliothek des Verdener Bürgermeisters Pfannkuche

Gymnasialbibliotheken, vor allem die städtischen Gründungen der Frühen Neuzeit, waren durchweg nicht nur für Eleven und deren Professoren, sondern auch für die Bürger geöffnet.  Neben den Kirchen- und Ratsbibliotheken, die vorwiegend theologische bzw. rechtskundliche Schriften bewahrten, versorgten die Schulbibliotheken seit dem 17. Jahrhundert die städtischen Bürger mit philologischen Werken. Die Öffentlichkeit der Bestände machte dieser Bibliotheken zum interessanten Nachlassziel für Büchersammler, die für ihre Privatbibliotheken keine Erben hatten und mit einer Schenkung ans örtliche Gymnasium academicum ihre Namen als die geachteter Donatoren  unsterblich machten. … Die Bibliothek des Verdener Bürgermeisters Pfannkuche weiterlesen

Doktor Jorge und die Gymnasialbibliothek

In Literatur und Kintopp ist die geheimnisvoll umwitterte Bibliothek ein Topos. Als Urform der Universalbibliothek bildete die Bibliothek von Alexandria Legenden, so z. B. die heute bezweifelte Geschichte ihrer Zerstörung durch einen Großbrand im Jahr 48 v. Chr. Im Jahr 1963 wird im  Hollywood-Film Cleopatra der römische Feldherr Julius Caesar diesen Brand verursacht haben. In Gustave Flauberts Erzählung Bücherwahn  (1836) treibt ein bibliophiler Sammler mit einer verborgenen Bibliothek sein mörderisches Unwesen; in den Harry-Potter-Unterhaltungsromanen der 1990er/2000er Jahre enthalten dicke alte Schwarten der Zauberschule magische … Doktor Jorge und die Gymnasialbibliothek weiterlesen

Grüße aus dem Lesesaal: Historische Bibliothek Rastatt

Endermann, Heike (2019): Die Historische Bibliothek der Stadt Rastatt im Ludwig-­Wilhelm-Gymnasium. In: Zeitarbeit: Aus- und Weiterbildungszeitschrift für die Geschichtswissenschaften 1, S. 59-63. (Pdf, DOI) Über die Schätze  der  Historischen Bibliothek der Stadt Rastatt, die im 18. Jahrhundert in einem Piaristenkolleg entstand, informiert bereits ein Wikipedia-Artikel. Bei bibliotheca gym, aber auch im Blog Archivalia, wurde schon über diese bemerkenswerte historische Schulbibliothek berichtet.1 Ende vergangenen Jahres erschien ein Aufsatz der Leiterin der Bibliothek Heike Endermann in einer neuen Zeitschrift namens  Zeitarbeit, herausgegeben von Hiram Kümper, Historisches … Grüße aus dem Lesesaal: Historische Bibliothek Rastatt weiterlesen

Minden: Geschichte einer Gymnasialbibliothek

Rainer Kregel: Geschichte der Gymnasialbibliothek Minden. In: Westfälische Zeitschrift 139, 1989; S. 275–323. (Pdf; Viewer) Die gut 30 Jahre alte Darstellung verdeutlicht, wie sich Gymnasialbibliotheken gleichsam auflösten im Zuge von Modernisierungen, hier bereits im 19. Jahrhundert, wie schwierig es in den 1920er Jahren wurde, die Bestände zu erfassen und zu versorgen, und wie die Bestände nach dem Zweiten Weltkrieg in “Leichenkellern” und auf Dachböden zunächst vergessen (Kregel, 321) und letzendlich dann verlagert wurden. Ca. 9000 Exemplare an Altbeständen wurden 1974 dem Stadtarchiv Minden übergeben, … Minden: Geschichte einer Gymnasialbibliothek weiterlesen

Augustinus‘ “De civitate Dei” – Christliche Heilsgeschichte in einer provinziellen Kloster- und Schulbibliothek in Bielefeld

Benjamin Magofsky / Dennis Burrichter Die alte Schulbibliothek des Ratsgymnasiums Bielefeld besitzt sieben Handschriften, über 50 Inkunabeln und über 300 Postinkunabeln. Aus diesem Bestand wird im folgenden Artikel eine kommentierte lateinische Postinkunabel des Werkes Vom Gottesstaat (De civitate Dei) des Kirchenvaters Augustinus (354–430) untersucht.1 Die Ausgabe, die erstmalig 1489 durch den bedeutenden Baseler Buchdrucker und Verleger Johannes Amerbach (um 1440–1513) herausgegeben wurde, liegt in der Bibliothek in einer Fassung aus dem Jahre 1505 vor. Nun soll nicht behauptet werden, die Werkausgabe selbst oder ihr … Augustinus‘ “De civitate Dei” – Christliche Heilsgeschichte in einer provinziellen Kloster- und Schulbibliothek in Bielefeld weiterlesen

Auf zur zweiten Runde: Netzwerktreffen in Ellwangen 9./10. November 2019

Es lag kein Schnee auf dem Dach des Rathauses von Ellwangen (Jagst) am Ende Württembergs, noch nicht ganz Bayern. Aber es schüttete, als man am Freitag, den 8. November, am späten Nachmittag am Bahnhof den Zug verließ, das Hotel  Roter Ochsen fußläufig und ohne Schirm erreichend. Das Abendessen im Roten Ochsen war hervorragend, der Nachtisch pures Hüftgold, das Zimmer hatte WLAN. Unsere Netzwerktagung fand dann am 9. November im Rathaus statt, bestens vorbereitet von Stadtarchivar Christoph Remmele, dem das Peutinger-Gymnasium und die Stadt Ellwangen … Auf zur zweiten Runde: Netzwerktreffen in Ellwangen 9./10. November 2019 weiterlesen

Prohibitum alienari – die Bibliothek des Peutinger-Gymnasiums in Ellwangen (Jagst)

1658 gründeten die Jesuiten in  Ellwangen ein Gymnasium. Die wechselvolle Geschichte dieser Schule, heute das Peutinger-Gymnasium, spiegelt sich in den Bewegungen ihrer Bibliothek wider. Als Kern der Buchsammlung werden die Bestände dieser Jesuitenschule angesehen, heute erkennbar an den schwarzen Streifen am unteren Ende der Buchrücken. Im Jahr 1718 erhielt die Anstalt die ihr vermachte Privatbibliothek  des Ignatius Desiderius von Peutingen (1641-1718), Stiftsdekan und Namensgeber der Schule;1  Ignatius hatte gelegentlich seinen Besitzervermerk mit dem Verbot, das Buch aus der Hand zu geben,  versehen. Aus der … Prohibitum alienari – die Bibliothek des Peutinger-Gymnasiums in Ellwangen (Jagst) weiterlesen

Rettung vor Vergessenheit und Verfall: Wiederentdeckung und Restaurierung kostbarer Notenbestände aus einer historischen Gymnasialbibliothek am Beispiel von David Kölers „Psalmen Davids“ aus dem Jahr 1554

Benjamin Magofsky / Carsten Gerwin Nur wenige Bibliothekare dürften einen genauen Überblick über jedes einzelne Werk „ihres“ Bestandes und dessen jeweiligen Wert besitzen – wir hatten das jedenfalls nicht, als wir 2018 als vollberufliche Lehrkräfte mit der Leitung der über 25.000 Bände umfassenden Lehrerbibliothek des Ratsgymnasiums Bielefeld beauftragt wurden. Natürlich war uns die Existenz ihrer sieben Handschriften sowie der wichtigsten der insgesamt 60 Inkunabeln bekannt, ebenso die wertvollsten Erstausgaben der Bibliothek.1 Dennoch waren wir erstaunt, bei Aufräumarbeiten in einem unbeschrifteten Pappumschlag auf ein Bündel … Rettung vor Vergessenheit und Verfall: Wiederentdeckung und Restaurierung kostbarer Notenbestände aus einer historischen Gymnasialbibliothek am Beispiel von David Kölers „Psalmen Davids“ aus dem Jahr 1554 weiterlesen

Schulbibliothek in Wuppertal

Das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal  hat eine über 400jährige wechselvolle Geschichte:  1592 bekam eine Schule in Elberfeld eine Lateinklasse. Im Zuge des 17. und 18. Jahrhunderts befördert in eine gymnasiale Anstalt „klassischen” Zuschnitts, wurde diese im 19. Jahrhundert preußisch und bekam eine Realschule angegliedert, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgelagert wurde. Nach der Zusammenlegung von Barmen und Elberfeld zur Stadt Wuppertal 1929 wurden auch die Gymnasien der beiden Orte zusammengelegt zum Barmer Gymnasium zu Elberfeld und 1936 nach einem ehemaligen Schüler benannt, dem Archäologen … Schulbibliothek in Wuppertal weiterlesen

Archivführerschein

Das Stadtarchiv Koblenz bietet den Erwerb eines  Archivführerscheins an: Archive haben als außerschulische Lernorte großes Lern- und Erkenntnispotential.  […] Deren Nutzung ist ein zentrales Recht aller Bürgerinnen und Bürger und sollte den Schülerinnen und Schülern gerade im Sinne der Demokratieerziehung unbedingt nahegebracht werden. Man erfahre nicht nur etwas zur Geschichte des Archivs, sondern auch über „den Entstehungsweg von städtischem Archivgut sowie die eigentliche Arbeit mit den Quellen in ihrer ganzen Vielfalt auf der einen, aber auch ihren Herausforderungen und «Tücken» auf der anderen Seite” … Archivführerschein weiterlesen

Handschriften und Inkunabeln aus dem Ernestinum Gotha

Die Library of Congress, größte Bibliothek der Welt, digitalisiert auch Kleines. In den Digital Collections finden wir unter anderem ein Schulprogramm aus Gotha von 1893, den Schuljahresbericht des Ernestinums, der in diesem Fall für die Schulöffentlichkeit zudem als Einladung zu den Abschlussfeierlichkeiten fungierte. Diesen Berichten war stets ein wissenschaftlicher Aufsatz beigegeben.  1893 beschrieb Rudolf Ehwald (1847-1927), laut Deutscher Biographie ein Bibliothekar und Anglist, die Handschriften und Inkunabeln in der Bibliothek des Ernestinums.1 Die Handschriftenliste enthält 10 Titel frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Datums, darunter Sammlungen an … Handschriften und Inkunabeln aus dem Ernestinum Gotha weiterlesen

“… in Schularchiven schlummern stumme Zeugen”

Das Stadtarchiv Kiel hat sich auf Schatzsuche begeben in die Schularchive der Stadt, so berichtet Thomas Eisenkrätzer in den Kieler Nachrichten von 19. Mai 2019: Schatzsuche in Kiels Schularchiven. 28 Archive von 61 wurden ausgewählt, um sie zu erfassen und öffentlich zugänglich zu machen. Auch, wenn das „nur″ einige von allen sind, so ist die Erfassung und Zugänglichmachung ein wichtiges  Signal – denn in der Regel werden Schularchivalien in ihrer Bedeutung für die Forschung unterschätzt und deshalb weitestgehend ignoriert.  So hat zum Beispiel Hamburg … “… in Schularchiven schlummern stumme Zeugen” weiterlesen

Eine vergessene Anstalt

Die deutschsprachige Wikipedia ist in vielen Artikelbereichen ein Schatzkästlein, zum Beispiel für den Erhalt längst vergessenen Wissens um unsere Bildungsgeschichte. So lernen wir in der Wikipedia das Gymnasium Marienwerder kennen, eine Anstalt, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht: als Gründung einer Domschule um 1300 im Gebiet des Deutschen Ordens zwischen Weichsel und Memel. Der ausführliche Artikelabschnitt zur Geschichte des später westpreußischen Gymnasiums bricht 1945 ab, Marienwerder gehörte nunmehr zu einem anderen Staat mit einer anderen Sprache und die Stadt hatte einen neuen Namen. Über … Eine vergessene Anstalt weiterlesen

Forschung in der Gymnasialbibliothek

Geschah laut Verdener Nachrichten vom 24. Februar 2019 im Domgymnasium der Stadt: Die historische Bibliothek des Domgymnasiums birgt so manchen Schatz. Für einen Katalog über die Sammlung von Gottlieb Pfannkuche recherchierte ein Lehrer-Schüler-Duo nun die Geschichte eines Geistlichen.[…] Siehe dazu: https://histgymbib.hypotheses.org/3251 https://histgymbib.hypotheses.org/3112 https://www.domgymnasium-verden.de/buch/historische-bibliothek.html https://www.domgymnasium-verden.de/buch/files/dom/bibliothek/bibliothek.MP3

Gymnasialbibliotheken sind Forschungsbibliotheken

Michael Knoche, von 1991 bis 2016 Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, benennt unter dem Titel Was ist eine Forschungsbibliothek? Die 80/20-Regel vier unerlässliche Bedingungen Merkmale, die eine „Forschungsbibliothek“ erfüllt: 1. die programmatische Einbindung von Forschung in die Bibliothek 2. das Angebot besonderer Erschließungsleistungen 3. die dauerhafte Zugänglichkeit der Sammlung (Archivfunktion) 4. einen Vermittlungsauftrag gegenüber der Öffentlichkeit. Die „80/20-Regel“, so Knoche, besage, dass etwa 80 Prozent der Bibliotheksfragen in der Regel mit einem Kern von 20 Prozent der Basisressourcen beantwortet werden können. … Gymnasialbibliotheken sind Forschungsbibliotheken weiterlesen

Ludwigsburger Gymnasialarchiv in altem Schrank entdeckt

Gefunden bei Archivalia: „Uwe Jansen und Marc-Steffen Bremer, beide Lehrer am Goethe-Gymnasium, hat der Schrank gleich in seinen Bann gezogen. Schon im vergangenen Jahr nahmen sie sich des Schranks und seiner Geschichte an. Im Rahmen des schulübergreifenden Projekts „Goethopia – Schule als Staat“ riefen der Geschichts- und der Kunstlehrer das Archiv des Staates Goethopia ins Leben. Den Schülern des Gymnasiums stellte sich die Aufgabe, die Unterlagen zu sichern und für die Nachwelt zugänglich zu machen.“ (Ludwigsburger Kreiszeitung vom 19. Januar 2019) Bei Archivalia findet … Ludwigsburger Gymnasialarchiv in altem Schrank entdeckt weiterlesen

„Rarität im Pappumschlag“

Dienstag, 25. Dezember 2018, im Westfalen-Blatt: Von Burgit Hörrtrich Bielefeld (B) Der Inhalt eines unbeschrifteten Pappumschlags, entdeckt im Sonderbestand der historischen Lehrerbibliothek des Ratsgymnasiums , entpuppte sich als Rarität. Carsten Gerwin und Benjamin Magofsky, die im Februar 2018 die Nachfolge von Dr. Johannes Altenberend als Bibliothekare antraten, entdeckten in dem Umschlag ein Bündel vergilbter Notenblätter. […] Glückwunsch den aufmerksamen Bibliothekaren! Siehe auch: • Benjamin Magofsky, Carsten Gerwin: Ein Anliegen „von der grösten Nothwendigkeit“ – Die Schulbibliothek des Ratsgymnasiums Bielefeld im Spiegel ihrer Schul- und … „Rarität im Pappumschlag“ weiterlesen

Ein Anliegen „von der grösten Nothwendigkeit“ – Die Schulbibliothek des Ratsgymnasiums Bielefeld im Spiegel ihrer Schul- und Bestandsgeschichte

Benjamin Magofsky, Carsten Gerwin Als im Jahre 1750 Gotthilf August Hoffmann (1720-1769) zum neuen Rektor des Bielefelder Gymnasiums bestimmt wurde, muss ihn ein kultureller Schock erfasst haben. Hoffmann hatte zuvor in Halle bei Christian Wolff Philosophie studiert und im Rahmen seiner pädagogischen Ausbildung an den dortigen Franckeschen Stiftungen auch deren bedeutende Bibliothek kennengelernt. In Bielefeld jedoch fand er nichts dergleichen; viel mehr noch empfander die Region, Bielefeld „und seine höhere Schule [als] eine bibliothekarische Öde“1. Denn nicht nur in der Stadt, sondern in ganz … Ein Anliegen „von der grösten Nothwendigkeit“ – Die Schulbibliothek des Ratsgymnasiums Bielefeld im Spiegel ihrer Schul- und Bestandsgeschichte weiterlesen

Luchts Hand

Die Göttliche Komödie, die weltberühmte Comedia des Dante Alighieri (1265 – 1321), Beginn des 24. Gesangs im zweiten Teil, dem Purgatorio. Dante und Vergil erklimmen über insgesamt sieben Terrassen den aus einem Meer herausragenden Läuterungsberg. Auf jeder Stufe treffen sie auf die Seelen Verstorbener, die der Hölle, dem trostlosen Inferno, entronnen sind und in der Hoffnung auf das Paradies ihre Sünden in Form von deren Umkehrung ins Gegenteil büßen dürfen. Auf der sechsten Terrasse begegnen die beiden Reisenden – und damit beginnt der 24. … Luchts Hand weiterlesen

Die Bibliothek des Bozner Franziskanergymnasiums

Vor gut zweieinhalb Jahren habe ich einen kleinen Artikel zur Bibliothek des Franziskanergymnasiums in Bozen verfasst, angeregt durch ein Zitat  zu dieser Sammlung .  Dort erwähnte ich in einer Fußnote, dass eine Bestandsbeschreibung im Entstehen sei, sie ist jetzt erschienen: Angelika Pedron, Reinhard Pichler, Manfred Schmidt: Die Bibliothek des Bozner Franziskanergymnasiums. Erschließung Historischer Bibliotheken in Südtirol (EHB), Band 12.  – Brixen: Provinz Verlag, 2018. Die Neuerscheinung wurde am vergangenen Freitag, den 14. Dezember, in Bozen vorgestellt.  Die Bibliothek mit einem Umfang von ca. 70.000 … Die Bibliothek des Bozner Franziskanergymnasiums weiterlesen