Planet History

Cinquecentine („Tschinquetschentine“)

Neu in Cinquecentine.de: Konkordanz zum Repertorium deutschsprachiger Rhetorikdrucke 2018 von Knape und Liedflugschriften aus dem Quellenverzeichnis von Eberhard Nehlsen

Die Konkordanz zu den Drucken des 16. Jahrhunderts aus Knapes Repertorium umfasst 145 VD16-Nummern. Sie enthält auch Verweise zu der online-Datenbank Deutsche Rechtsquellen (DRQEdit), zum Handbuch zur Kinder-und Jugendliteratur und zum Verfasserlexikon des Mittelalters. Verweise auf die DRQEdit fehlen bei Knape. Das Repertorium ist der dritte Band des Gesamtwerkes, in dem im Jahr 2017 ein […]

Neu in Cinquecentine.de: Britische und irische Bibliotheken

Mit der 2016 erschienenen Neuausgabe des Directory of Rare Books, vormals herausgegeben von Barry Bloomfield, jetzt von Karen Attar, können die Angaben aus dem Fabian-Handbuch über britische und irische Bibliotheken ergänzt werden. Viele weitere Bibliotheken mit Drucken des 16. Jahrhunderts werden erfasst: Britische und irische Bibliotheken mit Drucken des 16. Jahrhunderts Außerdem neu: 20 weitere […]

Neu in Cinquecentine.de: Konkordanz zu Schottenloher „Widmungsvorrede“ (1953)

Konkordanz mit dem VD16 zu: Karl Schottenloher: Die Widmungsvorrede im Buch des 16. Jahrhunderts. Münster 1953. Enthalten sind 389 VD16-Nummern. mit Verweisen auf: – Joachim Knape, Werkeverzeichnis zu den Rhetorikdrucken Deutschlands 1450 – 1700. Wiesbaden 2017. – Helmut Claus, Melanchthon-Bibliographie 1510 – 1560. Gütersloh 2014. – Die deutsche Literatur des Mittelalters – Verfasserlexikon. Begr. von […]

„Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts“ ändert Adresse und Namen: „Cinquecentine.de“

Mitte September wurde der Server des Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts abgeschaltet, ohne Vorankündigung. Ich habe daraufhin die Gelegenheit ergriffen, mit einer neuen Adresse auch den Namen zu ändern, denn um ein Wiki handelt es sich ja schon seit einiger Zeit nicht mehr. www.cinquecentine.de Noch ist nicht alles wiederhergestellt, wie es war, aber die […]

Die illustrierten Drucke im VD16

Der Nachweis der Illustrationen in den Drucken des 16. Jahrhunderts ist ein schwacher Punkt des VD16. Angezeigt wird dort nur die Existenz von Illustrationen, also von Holzschnitten (H), Titelholzschnitten (TH) oder Titelkupfern (TK), Titeleinrahmungen (TE), Randleisten im Innern des Buches (RL), Tabellen oder Faltblättern (T) und von Druckermarken (D). Man erfährt im VD16 nichts über […]

Kriegsverluste und kriegsbedingt ins Ausland verlagerte Bestände im VD16

Bekanntlich hat die Staatsbibliothek in Berlin im Krieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit schwere Verluste erlitten. Noch heute haben viele Katalogeinträge den Zusatz: „Bestand erfragen/Kriegsverlust möglich“. Aber während vor 20 Jahren, mit etwas Glück, ein so gekennzeichnetes gewünschtes Buch doch noch im Magazin auftauchen konnte, kann man sich heute die Mühe des Erfragens sparen. Die […]

Zum Stand des VD16 und des „Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts“ (Dezember 2017)

Das VD16 ist Ende Dezember 2017 bei der Nummer ZV 31617 angekommen. Das sind somit 348 neue Ausgaben seit Ende Dezember 2016. Im Jahre 2016 gab es dagegen 437 Neuzugänge und im Jahre 2015 waren es 526. Den XL-Signaturen wurden im Jahr 2017 sechs neue Ausgaben hinzugefügt (jetziger Stand: XL 181). Auch die Gesamtzahlen der […]

Zum Stand des VD16 und des „Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts“ (Dezember 2016)

Zum VD16: Jetziger Stand der Meldungen: ZV 31269 Zuwachs gegenüber 2015: + 437 XL-Signaturen: nur vier neue Meldungen (XL 175). Neue beitragende Bibliotheken: Dessau-Roßlau, Anhaltische Landesbibliothek (1290 Meldungen), hat die Sigle „vd292“ von Ottobeuren Alte Bibliothek übernommen, die in der Tat schon seit langem eine Sigle hatte (vd245) und letztes Jahr fälschlich eine zweite bekommen […]

Doppelmeldungen: Die Zweifelsfälle bei den VD16-Nummern von 15000 bis 16000

Fortsetzung des letzten Eintrags: Eigentlich sollte dies mein letzter Eintrag zum Thema Doppelmeldungen werden, denn sonst geht das noch so weiter, bis alle ZV-Signaturen durch sind, und das habe ich nicht vor. Allerdings wollte ich außer den Zweifelsfällen bei den ZV-Nummern von 15000 bis 16000 auch noch anfügen, was mir darüber hinaus in den letzten […]

VD Lied

Die Berliner Staatsbibliothek hat jetzt die Datei des Projekts “VD Lied” online gestellt. Was das 16. und 17. Jahrhundert betrifft, scheint das erst einmal mit dem übereinzustimmen, was bisher auch schon im Berliner stabikat unter “Gattung/Fach: Lied” zu bekommen war. Auf der Grundlage der Bibliographie von Nehlsens “Berliner Liedflugschriften” sind alle in der Berliner Staatsbibliothek […]

Konfessionalisierungsthese und Literaturgeschichte

Auf seiner Seite in academia.edu hat Bruce Gordon unter dem Titel “Religious History Beyond Confessionalization” ein kürzlich in der Zeitschrift “German History” erschienenes Forumsgespräch über das Forschungskonzept der “Konfessionalisierung” und seine Zukunftsperspektiven eingestellt (German History (2014) 32 (4): 579-598 doi:10.1093/gerhis/ghu104) An dem Gespräch nahmen Marc Forster (Connecticut College), Bruce Gordon (Yale), Joel Harrington (Vanderbilt), Thomas […]

Zum Stand des VD16 und des “Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts” (2014)

Das VD16 steht jetzt bei ZV 30305, das heißt der Zuwachs im Jahr 2014 beträgt etwa 540 neue Titel. Die XL-Nummern stehen bei XL 164, also nur 7 Neumeldungen in einem Jahr. Neu hinzugekommen sind die Bibliotheken Cambrigde/Mass Houghton Library Harvard (vd285, eine Meldung), Konstanz Heinrich-Suso-Gymnasium (vd286, vier Meldungen) und Stift Kremsmünster (vd287, eine Meldung). […]

Konkordanz zu den “Wolfenbütteler Leichenpredigten”

Zur Zeit arbeite ich an einer Konkordanz des VD16 mit der Datenbank der “Wolfenbütteler Leichenpredigten” . In dieser Datei, die zwischen 1987 und 1999 erstellt wurde, fehlen alle VD16-Nummern (und auch die VD17-Nummern). Die Anzahl der Titel des 16. Jahrhunderts beträgt ca. 1100, von denen einige nicht in Deutschland erschienene Drucke und mehrere Einblattdrucke abzuziehen […]

Straßburger Drucke in französischer Sprache im USTC

Ich habe dasselbe, was ich in meinem letzten Blogbeitrag mit den Kölner Drucken gemacht habe, mit den Straßburgern durchgeführt: die Suche im USTC nach Drucken in französischer Sprache, um zu sehen, ob hier deutsche Drucke nachgewiesen sind, die noch nicht im VD16 verzeichnet sind. Diesmal gab es 105 Treffer, aber dabei finden sich im Verhältnis […]

Das Exempel vom unbekannten unehelichen Sohn

Die reimenden Pastoren des 16. Jahrhunderts sind ja legendär. Manchmal findet man aber bei ihnen sehr interessante Details, besonders dann, wenn sie Predigtexempel heranziehen, die nicht zum Kanon der gängigen Geschichten (mit ihren entsprechend stereotypen Auslegungen) gehören. Ein solcher ganz unbekannter, sich der Dichtung hingebender Pastor ist Elias Noricus (um 1555 – nach 1622), dessen […]

Weitere Doppelmeldungen (Teil 1)

Bei meinen Recherchen für die verschiedenen Konkordanzen, die ich für das Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts zusammengestellt habe, sind mir mehrere Doppelmeldungen im VD16 aufgefallen. Grundsätzlich sind dies alles erst einmal nur Verdachtsfälle, die anhand der Originale oder von Digitalisaten überprüft werden müssen. Einige davon sind aber recht klar zu erkennen, nämlich dann, wenn […]Weitere Doppelmeldungen (Teil 1)

Eine Meldestelle für italienische Bibliotheken

Im Internet gibt es schon seit vielen Jahren eine Liste mit den Adressen aller italienischen Bibliotheken: die Anagrafe Biblioteche Italiane (ABI). In der italienischen Alltagssprache versteht man unter der “Anagrafe” eigentlich das Einwohnermeldeamt. Aber tatsächlich bedeutet “anagrafe” nur “Register”. Diese Internet-Seite ist nun im vergangenen Jahr beträchtlich ausgebaut worden, jetzt sind dort nicht nur die […]Eine Meldestelle für italienische Bibliotheken

Konkordanz zu “Das deutsche Kirchenlied” für die Drucke des 16. Jahrhunderts

Ich habe nun Gelegenheit gehabt, mir die Editionsbände des “deutschen Kirchenlieds” genauer anzusehen, genauer gesagt die dritte Abteilung mit den Drucken (Das deutsche Kirchenlied: kritische Gesamtausgabe der Melodien. Abt. 3: Die Melodien aus gedruckten Quellen bis 1680, hrsg. von Joachim Stalmann. Kassel 1993 – 2010). Es ist tatsächlich so, dass keine VD16-Nummern darin enthalten sind, […]Konkordanz zu “Das deutsche Kirchenlied” für die Drucke des 16. Jahrhunderts

Die Mainzer Gesangbuchbibliographie und das VD16

Das Verzeichnis der VD16-Nummern der im Verfasserlexikon enthaltenen Drucke des 16. Jahrhunderts ist jetzt fast fertig, es fehlen nur noch die Ausgaben, die noch keine VD16-Nummer haben und in die Liste des Wikis „Nicht im VD16“ eingetragen werden sollen (soweit ich Bibliotheksstandorte dazu finden kann). Mein nächste Vorhaben für das Wiki, das ansteht, soll das […]Die Mainzer Gesangbuchbibliographie und das VD16

Druckvarianten oder unterschiedliche Ausgaben?

Zu meinem letzten Beitrag vom 5.8.2013 ist hinzuzufügen, dass auch früher schon, als das VD16 noch eine Redaktion besaß, einige Forschungsergebnisse übersehen wurden. Bodo Gotzkowskys Bibliographie „Volksbücher“, Bd. 1, Baden-Baden 1991 wird im VD16 mehrmals zitiert, aber der Hinweis bei Gotzkowsky (auf S. 181), dass VD16: A 1756 (Alexanderroman, ohne Standort, nur mit Index Aureliensis-Nummer) […]Druckvarianten oder unterschiedliche Ausgaben?

Korrekturen am VD16 bei Oliver Duntze: Ein Verleger sucht sein Publikum, 2007

Einer der Fortschritte, die das VD16 mit sich gebracht hat, ist, dass die in allen Arbeiten über Drucke des 16. Jahrhunderts früher üblichen kilometerlangen Quellenverzeichnisse mit diplomatisch getreuen Abschriften der Titelblätter überflüssig geworden sind. Mit der VD16-Nummer hat man die verwendete Ausgabe genau identifiziert, bestenfalls sollte man der VD16-Nummer noch den Standort und die Signatur […]Korrekturen am VD16 bei Oliver Duntze: Ein Verleger sucht sein Publikum, 2007

Übersetzung eines Gerson-Textes von Georg Spalatin (vor 1520)

Diesmal möchte ich ausnahmsweise nicht von einem Druck, sondern von einer Handschrift des 16. Jahrhunderts berichten, nämlich einer Übersetzung von Georg Spalatinus. Auf diese Handschrift bin ich schon vor ca. 25 Jahren gestoßen, als ich (gemeinsam mit anderen) bibliographische Recherchen für das „Repertorium deutschsprachiger Ehelehren der Frühen Neuzeit“ machte. Von Spalatin stammt auch eine sehr […]Übersetzung eines Gerson-Textes von Georg Spalatin (vor 1520)

Drucke des VD16 in: “Die deutsche Literatur des Mittelalters – Verfasserlexikon”

Zur Zeit bin ich dabei, für das Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts ein Verzeichnis der Artikel im „Verfasserlexikon des Mittelalters“ (VL) zu erstellen, in denen Drucke des 16. Jahrhunderts erwähnt werden. Ein solches Verzeichnis existiert zwar schon (im 13. Band des VL), aber ich möchte dieses nicht einfach abschreiben, sondern die VD16-Nummern, die dort […]Drucke des VD16 in: “Die deutsche Literatur des Mittelalters – Verfasserlexikon”

Zur “Liste der deutschen Bibliotheken mit mehr als 100 Drucken des 16. Jahrhunderts”

Vorweg eine Korrektur zu dem vorhergehenden Blogeintrag: wie man an der “Liste der deutschen Bibliotheken mit mehr als 100 Drucken des 16. Jahrhunderts” erkennen kann, mussten nicht nur in der Stadtbibliothek Braunschweig, sondern auch in der UB Köln und in der FB Gotha einzelne Datensätze im VD16 gestrichen werden, so dass auch dort die Gesamtzahlen […]Zur “Liste der deutschen Bibliotheken mit mehr als 100 Drucken des 16. Jahrhunderts”

Nummernkonkordanzen zum VD16 im „Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts“

Wer sich schon einmal in der Situation befunden hat, einen Druck des 16. Jahrhunderts in den Händen zu halten, der einem unbekannt war und über den man nicht gleich über den Namen des Autors eine Orientierung bekommen konnte, der weiß, wie schwierig es werden kann, herauszufinden, ob ein solcher Druck schon gut erforscht ist oder […]Nummernkonkordanzen zum VD16 im „Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts“

Cinquecentine: Plädoyer für einen Fachbegriff

“Cinquecentine” ist ein italienischer Begriff, es ist die Pluralform von “cinquecentina” und bedeutet, wörtlich übersetzt, „Fünfhundertchen“. Es ist also ein Diminutiv von „cinquecento“ = „fünfhundert“, was aber zugleich auch „16. Jahrhundert“ bedeutet. Als „cinquecentine“ bezeichnet man die Drucke des 16. Jahrhunderts. Im „Lexikon des gesamten Buchwesens“ findet sich dazu allerdings kein Eintrag. Die Tatsache, dass […]Cinquecentine: Plädoyer für einen Fachbegriff

Vorstellung des Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts

Dieser Blog ist in erster Linie dazu gedacht, das von mir in die Welt gesetzte „Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts“ zu begleiten. Hier also zuerst eine Vorstellung des Wiki: Der Ausgangspunkt des Projekts ist die Gedanke, dass das „Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts“ (VD16) viel mehr sein könnte als […]

Ständereihungen in Neujahrspredigten des 16. Jahrhunderts

Das Hauptziel dieses Blogs ist die kommentierende Begleitung des Projekts „Wiki der Drucke des 16. Jahrhunderts“. Daneben sollen hier aber auch Funde und Ideen generell zur Literatur der Frühen Neuzeit vorgestellt werden. Mit einer solchen Idee möchte beginnen: Ein Gedanke, den ich schon seit Längerem mit mir herumtrage, ist, dass man einmal eine Art wissenschaftlichen […]