Planet History

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Das Mittelalter im Film: Dreckig und doch so romantisch

Das Mittelalter ist unter allen Epochen der europäischen Geschichte mit Sicherheit jene, die mit den meisten Vorurteilen belastet ist. Vorurteile und Vereinfachungen liegen uns Menschen halt im Blut, denn sie helfen uns, die Welt besser zu begreifen, so auch historische Epochen. Im Fall des Mittelalters ist das aber doch um einiges extremer ausgeprägt als in …

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Die prophezeite Apokalypse, die nie kam

Apokalypse, Armageddon, Weltuntergang. Wie auch immer man es nennen will, das Ende der Zeit war in der Geschichte der Menschheit schon immer von großer Bedeutung. Die Erklärungsansätze mögen sich über die Zeiten unterschieden haben, die Grundidee kam aber in allen erdenklichen menschlichen Kulturen immer wieder vor: Die Welt wird irgendwann zu Ende gehen und eine …

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Das Osmanische Reich, das fast nicht hätte sein sollen

Wenn man heute an das Osmanische Reich denkt, hat man erst mal seinen Untergang vor Augen. Man denkt da an den “kranken Mann am Bosporus” des 19. Jahrhunderts, an den verlorenen Ersten Weltkrieg und schließlich an die Machtübernahme Atatürks und somit das Ende des Reiches. Und davor? Auch darauf findet man relativ schnell eine Antwort. …

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Der deutsche Schlager und seine überraschend spannende Geschichte

Der deutsche Schlager ist für viele nichts weiter als eine schreckliche Musikform, die immer “die anderen” hören. Und auch wenn es sicher oftmals so ist: Man gibt ungern zu, seinen Ohren selbst hin und wieder einen guten Schlager zu gönnen. Ob das nun alleine zuhause (eher bedenklich) oder betrunken auf dem Oktoberfest (zutiefst verständlich) ist. …

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Warum ich damals mit dem Bloggen begonnen habe

Da ich diese Woche auf dem Podcast keine “gewöhnliche” Episode veröffentlicht habe, sondern einen Ausschnitt aus meinem neuen Hörbuch zeige, ergab sich für mich ein interessantes Dilemma. Worüber soll ich dann auf dem Blog reden? Und da kam mir beim sonst eher sinnlosen Durchstöbern von Facebook die Lösung. Die Bloggerin und Kommunikationsexpertin Anna Koschinski ruft da nämlich …

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Jesus und die Unmöglichkeit eines Lebenslaufes

Weihnachten rückt näher und damit stolpern auch die eher Ungläubigen unter uns wieder vermehrt über einen gewissen Jesus Christus. Viel wurde schon diskutiert über die historische Gestalt Jesus und doch ist noch sehr viel unklar. Denn in Bezug auf ihn und seinen Lebenslauf gibt es da ein Problem. Jesus von Nazaret ist zwar eine der …

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Jesus und die Unmöglichkeit eines Lebenslaufes

Weihnachten rückt näher und damit stolpern auch die eher Ungläubigen unter uns wieder vermehrt über einen gewissen Jesus Christus. Viel wurde schon diskutiert über die historische Gestalt Jesus und doch ist noch sehr viel unklar. Denn in Bezug auf ihn und seinen Lebenslauf gibt es da ein Problem. Jesus von Nazaret ist zwar eine der …

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Der Panamakanal: ein jahrhundertealter Traum wird Wirklichkeit

Der Panamakanal verbindet seit inzwischen über hundert Jahren den Atlantik und Pazifik und erspart Schiffen somit tausende Kilometer an Seeweg. Bis 1914 mussten Schiffe noch die beschwerlichen Reise über die Spitze Südamerikas antreten, um Waren vom einen Weltmeer ins andere zu befördern. Man kann sich vorstellen, was für eine enorme Erleichterung und Veränderung der Panamakanal …

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Die Novemberrevolution 1918 und ihre Folgen für Deutschland

Das Jahr 1918 gilt als einer der ganz großen Zeitpunkte der jüngeren Geschichte. Die Weichen für die moderne Welt wurden in genau diesem Jahr gestellt, als der Erste Weltkrieg, die oft so bezeichnete “Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts” zu Ende ging. In Europa ging mit ihm die Welt der großen Imperien zugrunde. Das Deutsche Reich, die …

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Halloween heißt eigentlich Samhain. Echt jetzt?

Halloween ist in Deutschland ja inzwischen ein gängiger Feiertag. Immer öfter ziehen Kinder (und besoffene Jugendliche) am 31. Oktober durch die Straßen. Die einen veranstalten ihr “Trick or Treat” und sammeln Süßigkeiten, die anderen schauen, dass sie möglichst schnell noch besoffener werden. Vor nur zwanzig Jahren sah das noch ganz anders aus. Erst in den …

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Der Stein von Scone: Geschichte eines Mythos

Eine Monarchie bringt bekanntlich eine Menge eigenartiger Traditionen und Bräuche mit sich. Lustige Adelstitel, absurde Verhaltensregeln und jede Menge repräsentative Zeremonien, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Das britische Königshaus ist für all das wie üblich ein gutes Beispiel. Die wohl wichtigste Tradition einer Monarchie wie der britischen ist dabei die Krönung eines …

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Europa und die Xenophobie: ein untrennbares Paar?

In Europa sehen wir uns gerne als Kontinent, der versucht, den zerstörerischen Nationalismus, rassistische Vorurteile und Xenophobie hinter sich zu lassen. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir die Lektion aus unserer Geschichte gelernt – heißt es zumindest immer – und haben mit Gründung der EU begonnen, gemeinsam in eine friedliche und glückliche Zukunft zu gehen. Leider …

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Europa und die Xenophobie: ein untrennbares Paar?

In Europa sehen wir uns gerne als Kontinent, der versucht, den zerstörerischen Nationalismus, rassistische Vorurteile und Xenophobie hinter sich zu lassen. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir die Lektion aus unserer Geschichte gelernt – heißt es zumindest immer – und haben mit Gründung der EU begonnen, gemeinsam in eine friedliche und glückliche Zukunft zu gehen. Leider …

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Mazedonien und Griechenland. Die Geschichte eines sinnlosen Konflikts

Der Balkan ist schon ein wundersamer Ort. Sowas wie Europas eigener Wilder Westen. Man kann sich dort gar nicht umschauen, ohne gleich über irgendeinen Konflikt zu stolpern. Ein ganz bestimmter Konflikt des Balkans kann dabei aber für sich in Anspruch nehmen, der wohl sinnloseste von allen zu sein: der Namensstreit zwischen der Republik Mazedonien und …

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Gewinne das Hörbuch “Fake News von Gestern”!

Auf dem Podcast von Déjà-vu Geschichte erzähle ich regelmäßig spannende Episoden aus der Geschichte, immer mit der nötigen Portion Augenzwinkern und Gegenwartsbezug. Aber manche Geschichten sind zu lange, um sie einfach mal so schnell in einer halben Stunde runterzuerzählen. Zum Glück gibt es dafür andere Formate: das gute alte Hörbuch zum Beispiel! Genau deshalb habe …

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Die Fast-Geschichte des Kommunismus in Westeuropa

Der Kommunismus – oder vielmehr der “real existierende Sozialismus”, wie seine Vertreter ihn fast schon entschuldigend nannten – hielt im 20. Jahrhundert weite Teile Europas in seinem Bann. Diese kommunistischen Staaten hatten untereinander nicht viel gemeinsam und ihre Geschichte war teils grundverschieden. Doch eines hatten sie doch alle gemein: Sie waren auf nur einer Hälfte …

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Frauenrechte in früheren Zeiten – welche Frauenrechte?

Frauenrechte gehören heute zu den Dingen, die wir als selbstverständlich ansehen, sind gleichzeitig aber immer noch hart umkämpft. Doch wie war das mit den Frauenrechten früher? Wenn wir uns die menschliche Geschichte der letzten paar tausend Jahre anschauen, ist die Antwort recht klar: Es gab eigentlich keine. Abgesehen von möglichen matriarchalischen Gesellschaften der Steinzeit waren Frauenrechte für den größten Teil der Geschichte schlicht und ergreifend nicht existent. Erst vor knapp über 200 Jahren formulierte erstmals eine gewisse Olympe de Gauge konkrete politische Forderungen für Frauen, vor 100 Jahren erkämpften sie sich in Deutschland und vielen anderen Ländern das Frauenwahlrecht und überhaupt erst vor 60 Jahren wurde in Deutschland ein Gleichberechtigungsgesetz beschlossen. Kein Wunder, dass die Frauenbewegung auch heute noch lange nicht ihre Ziele erreicht hat.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich in aller Kürze ein Schlaglicht auf die Entwicklung der Frauenrechte über die letzten paar Jahrtausende werfen. Ich erkläre, warum man meiner Meinung nach vor dem 18. Jahrhundert gar nicht über so etwas Frauenrechte reden kann, warum Freiheiten, die Frauen in Antike und Mittelalter „gewährt“ wurden, nur Fluktuationen in einer sonst beschissenen Situation darstellten und warum auch Bewegungen wie die der Beginen daran nichts ändern konnten. Über das 19. Jahrhundert und die Suffragetten-Bewegung bewege ich mich dann in Richtung hier und jetzt weiter. Die Frauenbewegung hat inzwischen vieles erreicht, von echter Gleichberechtigung zu sprechen, ist aber wohl noch immer eine Übertreibung.

Alle Déjà-vu Podcasts und Blogartikel findest du immer auch auf http://deja-vu-geschichte.de und wenn dir der Geschichte Podcast gefällt, bewerte ihn doch bitte auf iTunes! Das hilft mir ungemein, ein bisschen Sichtbarkeit in der großen weiten Welt der Podcasts zu erlangen.

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Reinheitsgebot, Weißbiermonopol, Revolution. Wie das Bier Bayern prägte

Bayern ist in der Welt für so einiges bekannt. Lederhosen, Jodeln, BMW … Besonders viel Einfluss auf das Bild Bayerns in der Welt hat aber sicherlich das Bier. Und da hängt so einiges dran. Das bayerische Reinheitsgebot, das Oktoberfest, das Münchner Hofbräuhaus, die Biergärten und so weiter und so fort. Vieles davon mag jetzt erstmal …

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Ist die Blogosphäre tot?

Es gab in der Vergangenheit mal etwas, das sich die “Blogosphäre” nannte. Zugegeben, das war zu einer Zeit, als Bloggen noch cool und trendy war. Damals – so hört man zumindest – engagierten sich Menschen noch aktiv auf Blogs und man unterhielt sich über Kommentarfelder. Und was geschah dann? Nun, irgendwann haben die sozialen Medien …

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Das rechts-autoritäre Erbe Ungarns und Polens

Viktor Orbán in Ungarn, Jarosław Kaczyński in Polen. Sie sind zwei der beunruhigendsten politischen Gestalten, die sich derzeit in der Europäischen Union herumtreiben. Die beiden eint vieles. Ihr autoritärer Regierungsstil, ihre Angriffe gegen die Zivilgesellschaft, die Medien, die Justiz, die EU. Aber warum gerade Ungarn und Polen? Ich finde, diese Frage wird oft allzu lapidar beantwortet. Es wird manchmal behauptet, Staaten wie Ungarn und Polen litten unter einer kommunistischen Diktatur und die derzeitigen Regierungen sind somit nichts als logische Gegenbewegungen. So kann ich das aber nicht stehen lassen. Denn in Ländern wie Ungarn und Polen gab es in der Geschichte nicht nur eine kommunistische Diktatur. Man kann dort durchaus auch auf rechte autoritäre Herrscher zurückblicken und das tun heutige Machthaber wie Orbán und Kaczyński ganz aktiv!

Auch wenn Ungarn und Polen heute sicher (noch) keine Diktatur darstellen, möchte ich mir in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast also näher anschauen, auf welche Vorbilder Orbán und Kaczyński da zurückgreifen. Dazu reisen wir zurück in die Zwischenkriegszeit, als sich beide diese Länder in Richtung rechts-autoritäre Diktatur entwickelten. In Ungarn geschah dies unter dem Reichsverweser Miklós Horthy, in Polen unter Józef Piłsudski und Roman Dmowski. Die zwei Beispiele unterscheiden sich zwar deutlich voneinander, dennoch zeigen sie eines ganz klar: In Ungarn wie in Polen gibt es eine rechts-autoritäre politische Tradition, auf die Leute wie Viktor Orbán und Jarosław Kaczyński heute aufbauen können. Und das sollte uns Sorgen machen.

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Blogartikel zur polnisch-ungarischen Freundschaft: https://ralfgrabuschnig.com/stephan-bathory-polen-ungarn/

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Das autoritäre Erbe Ungarns und Polens

Viktor Orbán in Ungarn, Jarosław Kaczyński in Polen. Sie sind zwei der beunruhigendsten politischen Gestalten, die sich derzeit in der Europäischen Union herumtreiben. Die beiden eint vieles. Ihr autoritärer Regierungsstil, ihre Angriffe gegen die Zivilgesellschaft, die Medien, die Justiz, die EU. Aber warum gerade Ungarn und Polen? Ich finde, diese Frage wird oft allzu lapidar beantwortet. Es wird manchmal behauptet, Staaten wie Ungarn und Polen litten unter einer kommunistischen Diktatur und die derzeitigen Regierungen sind somit nichts als logische Gegenbewegungen. So kann ich das aber nicht stehen lassen. Denn in Ländern wie Ungarn und Polen gab es in der Geschichte nicht nur eine kommunistische Diktatur. Man kann dort durchaus auch auf rechte autoritäre Herrscher zurückblicken und das tun heutige Machthaber wie Orbán und Kaczyński ganz aktiv!

Auch wenn Ungarn und Polen heute sicher (noch) keine Diktatur darstellen, möchte ich mir in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast also näher anschauen, auf welche Vorbilder Orbán und Kaczyński da zurückgreifen. Dazu reisen wir zurück in die Zwischenkriegszeit, als sich beide diese Länder in Richtung autoritäre Diktatur entwickelten. In Ungarn geschah dies unter dem Reichsverweser Miklós Horthy, in Polen unter Józef Piłsudski und Roman Dmowski. Die zwei Beispiele unterscheiden sich zwar deutlich voneinander, dennoch zeigen sie eines ganz klar: In Ungarn wie in Polen gibt es eine autoritäre politische Tradition abseits des Kommunismus, auf die Leute wie Viktor Orbán und Jarosław Kaczyński heute aufbauen können. Und das sollte uns Sorgen machen.

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Der Nordirlandkonflikt: eine unverschämt kurze Geschichte

Zwanzig Jahre ist es her, dass der Nordirlandkonflikt 1998 mit dem Good Friday Agreement zu seinem mehr oder weniger friedlichen Ende gelangte. Ein Konflikt, der über so viele Jahrhunderte gewachsen ist wie der Nordirlandkonflikt, kann aber freilich nicht ganz über Nacht verschwinden. Und siehe da. Mit dem Brexit fand sich Nordirland plötzlich doch wieder in …

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Persiens lange Geschichte als Gottesstaat

Der Iran, als Nachfolgestaat Persiens, gilt heute bekanntlich als ein Gottesstaat. Doch die Beziehung des alten Persien zur Religion war schon immer eine faszinierende und vor allem vielschichtige. Daher spreche ich in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast über eine Zeit im antiken Persien, als die Religion der Zoroaster, der Anhänger eines gewissen Zarathustra, beinahe zur Staatsreligion im Perserreich geworden wäre. Dabei stellen sich ein paar Fragen. Wer war dieser Zarathustra überhaupt? Wann lebte er? Wann gründete er den Zoroastrismus und wie wurde dieser dann zur vorherrschenden Religion in einem der bedeutendsten Reiche der Weltgeschichte – dem Perserreich?

Diese Fragen führen uns tief in die tausendjährige Geschichte Persiens, wir stoßen auf einige Ungereimtheiten und vieles mehr, das wir einfach nicht so genau wissen. Trotzdem verfolge ich in der Episode den Weg der Anhänger des Zarathustra durch die Zeiten so gut es eben geht. Am Ende lernen wir erneut, was man uns schon als Kinder beigebracht hat: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. In diesem Fall ist der dritte ein gewisser Mohammed. Ihn kennt man heute ja immer noch recht gut. Den alten Zarathustra? Nun … Nicht so sehr.

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Der jahrhundertealte Betrug mit dem Schneeballsystem

Immer wieder hören wir von Betrugsfällen in Zusammenhang mit dem sogenannten Pyramiden- oder Schneeballsystem. Der bekannteste solche Betrugsfall unserer Zeit war sicher der des Bernard Madoff. Im Jahr 2008 wurde der Börsenmakler Madoff festgenommen, nachdem er jahrzehntelang Investoren um ihr Geld betrogen hatte. Er nutzte für seinen Trick ein ganz klassisches Schneeballsystem, das vor ihm …

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England und sein Europa über die Jahrhunderte | eine Lesung aus „Endstation Brexit“

Im Juli 2018 erschien mein erstes Buch „Endstation Brexit“. In diesem Buch mache ich genau das, was ich auch auf diesem Podcast und auf meinem Blog immer schon gemacht habe: Ich erzähle aus der Geschichte. Und zwar immer mit einer gesunden Portion Augenzwinkern und mit Bezug auf das Hier und Jetzt. „Endstation Brexit“ erzählt dabei die lange und konfliktbeladene Geschichte Englands und seines Europas über die letzten 2000 Jahre hinweg. Wenn man sich diese Geschichte genauer anschaut, merkt man schnell: England und Europa hauen sich seit Jahrhunderten gegenseitig die Schädel ein, nur um sich sofort wieder in die Arme zu fallen. Da soll sich der Brexit mal nicht so aufspielen.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast möchte ich dir einen Einblick in das Buch „Endstation Brexit“ geben, sodass du dir selbst ein Bild davon machen kannst, was genau ich da eigentlich geschrieben habe und ob das Buch etwas für dich sein könnte. Diese Episode ist also gewissermaßen eine Lesung. Ich spreche über das Buch selbst und über seine Entstehungsgeschichte, lese aber natürlich auch aus einigen Kapiteln vor. In riesigen Schritten bewege ich mich so über die Jahrhunderte hinweg. Ich beginne bei der römischen Eroberung Britanniens, springe von dort mal lockere eineinhalbtausend Jahre nach vorne zu Heinrich VIII. und ende in der Nachkriegszeit in Großbritannien. Aber keine Sorge, im Buch selbst geht es nicht ganz so rasant zu. Das wäre doch zu viel des Guten.

Auf meiner Webseite habe ich dir alle wichtigen Infos zu „Endstation Brexit“ übersichtlich zusammengefasst. Sollte dich das Buch also interessieren, findest du dort alle Rahmendaten, ein detailliertes Inhaltsverzeichnis und auch einen Link zu einem Auszug aus dem Buch, in dem ich über die Wikingerzeit in England schreibe. Ich freue mich, wenn du dir das anschaust!

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Wie die Ostindien-Kompanie das Meer, den Handel und ganz England eroberte

England liegt auf einer Insel. Das ist erst mal keine große Neuigkeit. Das Meer ist dort allgegenwärtig und wenig überraschend – so würde man denken – begannen die Menschen Englands schon früh, das Meer für sich zu nutzen. Eine direkte Linie von der britischen Geografie über die Handelsschifffahrt, die Ostindien-Kompanie hin zum britischen Kolonialreich also? …

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Als die Anglikanische Kirche wirklich protestantisch wurde

Die Anglikanische Kirche Englands ist heute bekanntlich eine der zahlreichen protestantischen Kirchen Europas. Aber doch passt sie irgendwie nicht so richtig in den Club und hat eine ganze Menge Eigenheiten. Das hat mit ihrer Geschichte zu tun. Heinrich VIII., der die Englische Kirche im 16. Jahrhundert von Rom löste und damit ihr Gründer und erstes Oberhaupt wurde, sah sich selbst zeit seines Lebens nicht als Protestant. Für ihn war das alles ein rein pragmatischer Schritt. Er wollte einfach seine Scheidung durchbringen. Es war erst ein anderes Mitglied der Tudor Dynastie, Heinrichs Tochter Königin Elisabeth I., die diese neue Anglikanische Kirche richtig protestantisch machte. Oder so protestantisch, wie sie heute eben noch ist.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast werfe ich einen Blick auf die Entwicklung der Englischen Kirche im Elisabethanischen Zeitalter. Was tat sich zu der Zeit in England, welchen Herausforderungen hatte sich das Land zu stellen, wie prägte Königin Elisabeth die Anglikanische Kirche und welche Auswirkungen hatte das alles auf die Politik im Land? Wie sich herausstellt: Ziemlich umfassende! Das gesamte Bündnissystem Englands wurde durch die religiösen Entscheidungen Elisabeths auf den Kopf gestellt. Spanien wurde zum größten Feind des Englischen Königreichs und stattdessen fanden die Engländer neue Verbündete an unwahrscheinlicher Stelle: In den muslimischen Reichen ihrer Zeit.

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England und die Wikinger. Eine eher unangenehme Begegnung

Dieser Artikel über die Wikinger in England ist ein Auszug aus meinem neuen Buch “Endstation Brexit”. Die britische Insel war von frühester Zeit an Einfälle von außen gewöhnt. Die Römer setzten sich dort einige Jahrhunderte lang fest und kaum waren die verschwunden, kamen auch schon die Angelsachsen. Damit sollte England aber ein für alle Mal …

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Drei miese Vorgänger der EU in der Geschichte

Nächstes Jahr, 2019, ist ein bedeutsames Jahr in der EU Geschichte. Großbritannien wird mit Ende März aus der Europäischen Union ausscheiden und nur wenige Monate darauf folgen die EU Parlamentswahlen. In Angesicht des Brexit und der vielen populistischen Herausforderer in den Mitgliedsstaaten wird sich die EU verändern, so viel ist sicher. Sie wird es auch müssen. Doch wo kann sich die EU in der Geschichte Inspiration für diese Veränderungen holen? Gibt es denn überhaupt historische Vorbilder, an denen sich Europa an diesem kritischen Wendepunkt orientieren kann? Vorläufer für eine europäische Einigung abseits der EU selbst? Ja es gibt sie! Doch die Vorbilder aus der Geschichte, die für die EU oft genannt werden, taugen leider allesamt nichts. 

Wenn man über mögliche Vorgänger der EU in der Geschichte spricht, fällt oft zuerst der Name Karl der Große. Nicht ohne Grund vergibt die Stadt Aachen sogar einen Karlspreis für Verdienste um die europäische Einigung. Das alles heißt aber freilich nicht, das Karl der Große ein wirklich taugliches Vorbild für die heutige EU wäre. Wer seltener erwähnt wird, es aber vielleicht sollte, ist Napoleon Bonaparte. Immerhin kam er wohl am nähsten dran, ein rechtlich und politisch einheitliches Europa zu schaffen. Und zu guter Letzt fallen manchmal noch Alternativen zur EU, die nur kurze Zeit vor ihr entstanden. Die Paneuropa-Union zum Beispiel. Warum jetzt keine dieser Alternativen als historisches Vorbild für die Europäische Union taugt? Das erfährst du in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast!

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Ist Recep Tayyip Erdoğan nun doch der neue Atatürk?

Am gestrigen Sonntag hat die Türkei einen neuen Präsidenten gewählt und wie es aussieht, heißt dieser wieder Recep Tayyip Erdoğan. Auch wenn diese Wahl keine ganz so ausgemachte Sache war, wie Erdoğan sich das vielleicht gewünscht hätte, ist er mit inzwischen fünfzehn Jahren an der Macht eindeutig der einflussreichste Politiker, den die Türkei für lange Zeit …

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Sekten, Kirchen und falsche Propheten in Amerika

Amerika gilt als Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und das stimmt auch! Also zumindest für religiöse Fanatiker und falsche Propheten, die dort neue Sekten, Kirchen und Religionen begründen wollen. Kein anderes westliches Land hat eine mit den USA vergleichbare Zahl an Sekten und sektenartigen Gemeinschaften, fragwürdigen Kirchen und Menschen, die sich selbst  als Propheten oder gar den leibhaftigen Messias sehen. Und das hat sich in der Geschichte des Landes auch immer wieder eindrucksvoll gezeigt.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast schaue ich mir einige der Sekten, religiösen Fanatiker und falschen Propheten an, die in den USA innerhalb der letzten zweihundert Jahre teils legendäre Berühmtheit erlangt haben. Das ist zum Beispiel die Geschichte von Joseph Smith, der mit seiner Kreation, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, besser bekannt als Mormonen, einen ganzen Staat übernahm. Oder die Geschichte von L. Ron Hubbard, der mit Scientology die wohl modernste und gleichzeitig abstruseste Religion unserer Zeit schuf. Kein Wunder, war Hubbard doch immerhin ein Science-Fiction-Autor. Oder die Geschichte von Jim Jones, der mit seinem Peoples Temple und der versuchten Errichtung des Himmels auf Erden im guyanischen Jonestown sein tragisches Ende in einem unfassbaren Massaker fand. Religion ist immer und überall eine komplizierte Sache. Ganz besonders gilt das aber für die USA, wie es scheint.

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Die Top drei der irrsten Verschwörungstheorien in der Geschichte

Verschwörungstheorien begegnen uns heute häufiger als jemals zuvor. Man kann sich im Internet kaum bewegen, ohne auf irgendeine krude Verschwörung zu stoßen. Als ich letzte Woche im Podcast mit meinem Gast über die Reichsbürger gesprochen habe, durfte ich das in Rückmeldungen und Reaktionen wieder mal hautnah erleben. Ja, es gibt diese Leute wirklich! Aber da …

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Die Reichsbürger und ihre irren Verschwörungstheorien

Verschwörungstheoretiker und ähnliche Irre gibt es ja wie Sand am Meer. Das war schon immer so. Eine neue Ausprägung schafft es derzeit aber öfter in die Medien als alle anderen: die Reichsbürger. Es gibt zwar zum Glück immer noch nicht furchtbar viele von ihnen, aber sie machen Staat und Gesellschaft in Deutschland inzwischen einige Probleme. Mit ihrer kruden Verschwörungstheorie, dass die Bundesrepublik Deutschland gar nicht existiere, weigern sich solche Reichsbürger etwa – ohne jeglichen Erfolg, versteht sich – Strafzettel und andere Bußgelder zu bezahlen. Damit nerven sie Kommunalbeamte schon seit Jahren. Nachdem ein ganz besonders irrer Vertreter 2016 aber einen Polizisten im fränkischen Georgensgmünd erschossen hat, rücken die Reichsbürger nun auch in die allgemeine Wahrnehmung.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast darf ich zum ersten Mal einen Gast bei mir begrüßen. Und da Reichsbürger ja gerne mit pseudo-rechtlichen Argumenten daherkommen, liegt nichts näher, als dafür mit einem Juristen zu reden. Mit Andreas Moser habe ich aber nicht nur irgendeinen Juristen an Bord, nein, er betreibt auch noch einen mehr als lesenswerten Reiseblog.

Gemeinsam suchen wir nach einer Definition für Reichsbürger, werfen einen Blick in die Geschichte der Bewegung, ihre historischen Argumente und nicht zuletzt den juristischen Blödsinn, den sie gerne von sich geben. Wir versuchen auch, ein paar unterschiedliche Typen Reichsbürger zu definieren. Von strammen Neonazis über verblendete Verschwörungstheoretiker bis hin zu Abzockern, die mit Reichsbürger-Ausweisen, Führerscheinen und anderen Dokumenten reichlich Geld verdienen, ist da nämlich alles dabei.

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Als ein Bayer Griechenland aus der Krise holen sollte

ein Gastartikel von Geschichte Online Griechenland ist heute für so einiges bekannt: sonniges Wetter, Gyros, die Erfindung der Demokratie. Für eines sind die Griechen jedoch beim besten Willen nicht berühmt. Ihre Sparsamkeit. Dieser Umstand hat das Völkchen im Laufe seiner wechselhaften Geschichte schon ein paar Mal in Unannehmlichkeiten gestürzt. Den meisten unter euch wird die …

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Die Unabhängigkeit der Schweiz: Banken, Uhren, Neutralität!

Die Schweiz. Für viele heißt das in erster Linie Banken, Uhren und Neutralität. Dank der Schweizer Banken und anderer großer Unternehmen wird die Schweiz wie wohl kaum ein anderes Land mit ihrer Wirtschaft identifiziert. Doch nicht nur deshalb ist die Schweizer Eidgenossenschaft ein für Europa mehr als außergewöhnliches Land. Die Geschichte dieses kleinen, ein bisschen merkwürdigen Landes ist nämlich ein absoluter Sonderfall. Und einer, der schon eine geraume Zeit zurückliegt. Bis ins Hochmittelalter sogar.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast erzähle ich dir die Geschichte, wie die Schweiz vor 700 Jahren ihre Unabhängigkeit von den Habsburgern und dem Heiligen Römischen Reich erlangte und danach langsam zu dem wurde, was sie heute ist. Und dieses Mal erzähle ich dir das nicht nur aus Perspektive der „harten“ Wissenschaft. Nein, ich erzähle dir bei der Gelegenheit auch ein kleines Märchen. Denn Märchen und Sagen können uns so viel darüber beibringen, wie sich Gesellschaften in der Vergangenheit gerne selbst gesehen hätten. Das sollten wir nicht ignorieren. Aja, und außerdem machen Märchen Spaß.

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Die überraschend alte Geschichte von Bitcoin und Kryptowährungen

Ach ja, Bitcoin und die Kryptowährungen … Die Zukunft ist angebrochen! Die Macht der Notenbanken ist ein für alle Mal gebrochen und bald brauchen wir gar keine staatliche Regulierung im Finanzwesen mehr! So oder zumindest so ähnlich wird die sich gerade abspielende Geschichte von Bitcoin Fans jedenfalls erzählt. Und auf den ersten Blick ist die …

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Als China beinahe die Globalisierung erfand

Die Geschichte der Globalisierung ist eine durch und durch europäische. Seit Christoph Columbus die neue Welt und Vasco da Gama den Seeweg nach Indien entdeckten, ging es Schlag auf Schlag. Und ehe man sich versah, saßen Spanier, Portugiesen, bald aber auch Franzosen, Holländer und Briten an allen Ecken und Enden der bekannten Welt und brachten den Kolonialismus mit.

Dabei hätte alles anders kommen können. Die Globalisierung hätte auch von China ausgehen können! Schon sechzig Jahre vor Columbus und da Gama hatte China nämlich seinen eigenen großen Seefahrer: Zheng He. Und der kam mit seiner gigantischen Flotte weiter, als man es sich vorstellen kann.

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DV007

Die Geschichte der Globalisierung ist eine durch und durch europäische. Seit Christoph Columbus die neue Welt und Vasco da Gama den Seeweg nach Indien entdeckten, ging es Schlag auf Schlag. Und ehe man sich versah, saßen Spanier, Portugiesen, bald aber auch Franzosen, Holländer und Briten an allen Ecken und Enden der bekannten Welt und brachten den Kolonialismus mit.

Dabei hätte alles anders kommen können. Die Globalisierung hätte auch von China ausgehen können! Schon sechzig Jahre vor Columbus und da Gama hatte China nämlich seinen eigenen großen Seefahrer: Zheng He. Und der kam mit seiner gigantischen Flotte weiter, als man es sich vorstellen kann.

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DV007

Die Geschichte der Globalisierung ist eine durch und durch europäische. Seit Christoph Columbus die neue Welt und Vasco da Gama den Seeweg nach Indien entdeckten, ging es Schlag auf Schlag. Und ehe man sich versah, saßen Spanier, Portugiesen, bald aber auch Franzosen, Holländer und Briten an allen Ecken und Enden der bekannten Welt und brachten den Kolonialismus mit.

Dabei hätte alles anders kommen können. Die Globalisierung hätte auch von China ausgehen können! Schon sechzig Jahre vor Columbus und da Gama hatte China nämlich seinen eigenen großen Seefahrer: Zheng He. Und der kam mit seiner gigantischen Flotte weiter, als man es sich vorstellen kann.

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Wie der erste Mai zum Tag der Arbeit wurde

Der Tag der Arbeit am 1. Mai ist ein Feiertag wie kein anderer, auch wenn wir das oft nicht so wahrnehmen. Der Grund dafür ist aber einfach. Während in Deutschland und anderswo so ziemlich jeder Feiertag entweder religiös oder sonst zumindest national (also ja auch quasi-religiös) begründet ist, ist der Tag der Arbeit ein Feiertag …

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