Planet History

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Sekten, Kirchen und falsche Propheten in Amerika

Amerika gilt als Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und das stimmt auch! Also zumindest für religiöse Fanatiker und falsche Propheten, die dort neue Sekten, Kirchen und Religionen begründen wollen. Kein anderes westliches Land hat eine mit den USA vergleichbare Zahl an Sekten und sektenartigen Gemeinschaften, fragwürdigen Kirchen und Menschen, die sich selbst  als Propheten oder gar den leibhaftigen Messias sehen. Und das hat sich in der Geschichte des Landes auch immer wieder eindrucksvoll gezeigt.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast schaue ich mir einige der Sekten, religiösen Fanatiker und falschen Propheten an, die in den USA innerhalb der letzten zweihundert Jahre teils legendäre Berühmtheit erlangt haben. Das ist zum Beispiel die Geschichte von Joseph Smith, der mit seiner Kreation, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, besser bekannt als Mormonen, einen ganzen Staat übernahm. Oder die Geschichte von L. Ron Hubbard, der mit Scientology die wohl modernste und gleichzeitig abstruseste Religion unserer Zeit schuf. Kein Wunder, war Hubbard doch immerhin ein Science-Fiction-Autor. Oder die Geschichte von Jim Jones, der mit seinem Peoples Temple und der versuchten Errichtung des Himmels auf Erden im guyanischen Jonestown sein tragisches Ende in einem unfassbaren Massaker fand. Religion ist immer und überall eine komplizierte Sache. Ganz besonders gilt das aber für die USA, wie es scheint.

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Die Top drei der irrsten Verschwörungstheorien in der Geschichte

Verschwörungstheorien begegnen uns heute häufiger als jemals zuvor. Man kann sich im Internet kaum bewegen, ohne auf irgendeine krude Verschwörung zu stoßen. Als ich letzte Woche im Podcast mit meinem Gast über die Reichsbürger gesprochen habe, durfte ich das in Rückmeldungen und Reaktionen wieder mal hautnah erleben. Ja, es gibt diese Leute wirklich! Aber da …

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Die Reichsbürger und ihre irren Verschwörungstheorien

Verschwörungstheoretiker und ähnliche Irre gibt es ja wie Sand am Meer. Das war schon immer so. Eine neue Ausprägung schafft es derzeit aber öfter in die Medien als alle anderen: die Reichsbürger. Es gibt zwar zum Glück immer noch nicht furchtbar viele von ihnen, aber sie machen Staat und Gesellschaft in Deutschland inzwischen einige Probleme. Mit ihrer kruden Verschwörungstheorie, dass die Bundesrepublik Deutschland gar nicht existiere, weigern sich solche Reichsbürger etwa – ohne jeglichen Erfolg, versteht sich – Strafzettel und andere Bußgelder zu bezahlen. Damit nerven sie Kommunalbeamte schon seit Jahren. Nachdem ein ganz besonders irrer Vertreter 2016 aber einen Polizisten im fränkischen Georgensgmünd erschossen hat, rücken die Reichsbürger nun auch in die allgemeine Wahrnehmung.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast darf ich zum ersten Mal einen Gast bei mir begrüßen. Und da Reichsbürger ja gerne mit pseudo-rechtlichen Argumenten daherkommen, liegt nichts näher, als dafür mit einem Juristen zu reden. Mit Andreas Moser habe ich aber nicht nur irgendeinen Juristen an Bord, nein, er betreibt auch noch einen mehr als lesenswerten Reiseblog.

Gemeinsam suchen wir nach einer Definition für Reichsbürger, werfen einen Blick in die Geschichte der Bewegung, ihre historischen Argumente und nicht zuletzt den juristischen Blödsinn, den sie gerne von sich geben. Wir versuchen auch, ein paar unterschiedliche Typen Reichsbürger zu definieren. Von strammen Neonazis über verblendete Verschwörungstheoretiker bis hin zu Abzockern, die mit Reichsbürger-Ausweisen, Führerscheinen und anderen Dokumenten reichlich Geld verdienen, ist da nämlich alles dabei.

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Als ein Bayer Griechenland aus der Krise holen sollte

ein Gastartikel von Geschichte Online Griechenland ist heute für so einiges bekannt: sonniges Wetter, Gyros, die Erfindung der Demokratie. Für eines sind die Griechen jedoch beim besten Willen nicht berühmt. Ihre Sparsamkeit. Dieser Umstand hat das Völkchen im Laufe seiner wechselhaften Geschichte schon ein paar Mal in Unannehmlichkeiten gestürzt. Den meisten unter euch wird die …

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Die Unabhängigkeit der Schweiz: Banken, Uhren, Neutralität!

Die Schweiz. Für viele heißt das in erster Linie Banken, Uhren und Neutralität. Dank der Schweizer Banken und anderer großer Unternehmen wird die Schweiz wie wohl kaum ein anderes Land mit ihrer Wirtschaft identifiziert. Doch nicht nur deshalb ist die Schweizer Eidgenossenschaft ein für Europa mehr als außergewöhnliches Land. Die Geschichte dieses kleinen, ein bisschen merkwürdigen Landes ist nämlich ein absoluter Sonderfall. Und einer, der schon eine geraume Zeit zurückliegt. Bis ins Hochmittelalter sogar.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast erzähle ich dir die Geschichte, wie die Schweiz vor 700 Jahren ihre Unabhängigkeit von den Habsburgern und dem Heiligen Römischen Reich erlangte und danach langsam zu dem wurde, was sie heute ist. Und dieses Mal erzähle ich dir das nicht nur aus Perspektive der „harten“ Wissenschaft. Nein, ich erzähle dir bei der Gelegenheit auch ein kleines Märchen. Denn Märchen und Sagen können uns so viel darüber beibringen, wie sich Gesellschaften in der Vergangenheit gerne selbst gesehen hätten. Das sollten wir nicht ignorieren. Aja, und außerdem machen Märchen Spaß.

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Die überraschend alte Geschichte von Bitcoin und Kryptowährungen

Ach ja, Bitcoin und die Kryptowährungen … Die Zukunft ist angebrochen! Die Macht der Notenbanken ist ein für alle Mal gebrochen und bald brauchen wir gar keine staatliche Regulierung im Finanzwesen mehr! So oder zumindest so ähnlich wird die sich gerade abspielende Geschichte von Bitcoin Fans jedenfalls erzählt. Und auf den ersten Blick ist die …

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DV007

Die Geschichte der Globalisierung ist eine durch und durch europäische. Seit Christoph Columbus die neue Welt und Vasco da Gama den Seeweg nach Indien entdeckten, ging es Schlag auf Schlag. Und ehe man sich versah, saßen Spanier, Portugiesen, bald aber auch Franzosen, Holländer und Briten an allen Ecken und Enden der bekannten Welt und brachten den Kolonialismus mit.

Dabei hätte alles anders kommen können. Die Globalisierung hätte auch von China ausgehen können! Schon sechzig Jahre vor Columbus und da Gama hatte China nämlich seinen eigenen großen Seefahrer: Zheng He. Und der kam mit seiner gigantischen Flotte weiter, als man es sich vorstellen kann.

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DV007

Die Geschichte der Globalisierung ist eine durch und durch europäische. Seit Christoph Columbus die neue Welt und Vasco da Gama den Seeweg nach Indien entdeckten, ging es Schlag auf Schlag. Und ehe man sich versah, saßen Spanier, Portugiesen, bald aber auch Franzosen, Holländer und Briten an allen Ecken und Enden der bekannten Welt und brachten den Kolonialismus mit.

Dabei hätte alles anders kommen können. Die Globalisierung hätte auch von China ausgehen können! Schon sechzig Jahre vor Columbus und da Gama hatte China nämlich seinen eigenen großen Seefahrer: Zheng He. Und der kam mit seiner gigantischen Flotte weiter, als man es sich vorstellen kann.

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Als China beinahe die Globalisierung erfand

Die Geschichte der Globalisierung ist eine durch und durch europäische. Seit Christoph Columbus die neue Welt und Vasco da Gama den Seeweg nach Indien entdeckten, ging es Schlag auf Schlag. Und ehe man sich versah, saßen Spanier, Portugiesen, bald aber auch Franzosen, Holländer und Briten an allen Ecken und Enden der bekannten Welt und brachten den Kolonialismus mit.

Dabei hätte alles anders kommen können. Die Globalisierung hätte auch von China ausgehen können! Schon sechzig Jahre vor Columbus und da Gama hatte China nämlich seinen eigenen großen Seefahrer: Zheng He. Und der kam mit seiner gigantischen Flotte weiter, als man es sich vorstellen kann.

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Wie der erste Mai zum Tag der Arbeit wurde

Der Tag der Arbeit am 1. Mai ist ein Feiertag wie kein anderer, auch wenn wir das oft nicht so wahrnehmen. Der Grund dafür ist aber einfach. Während in Deutschland und anderswo so ziemlich jeder Feiertag entweder religiös oder sonst zumindest national (also ja auch quasi-religiös) begründet ist, ist der Tag der Arbeit ein Feiertag …

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Malthus und die Weltbevölkerung

An der Wende zum 19. Jahrhundert stellte der Nationalökonom Thomas Robert Malthus eine bahnbrechende Theorie zur Bevölkerungsentwicklung vor. Der sagte, dass die Weltbevölkerung schneller wächst, als die Nahrungsmittelversorgung ihr folgen kann. Dieses untragbare Bevölkerungswachstum muss sich also früher oder später selbst korrigieren. Durch Krieg, Seuche und Hungersnot. Und all das schien ihn obendrein nicht mal sonderlich zu stören. Heute wissen wir, dass Malthus‘ Bevölkerungsfalle nie eintrat. Wie konnte eine so weit rezipierte Theorie also so grundlegend daneben liegen? Und vor allem: Warum hatte Malthus trotz allem nicht vollkommen unrecht?

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Malthus und die Weltbevölkerung

An der Wende zum 19. Jahrhundert stellte der Nationalökonom Thomas Robert Malthus eine bahnbrechende Theorie zur Bevölkerungsentwicklung vor. Der sagte, dass die Weltbevölkerung schneller wächst, als die Nahrungsmittelversorgung ihr folgen kann. Dieses untragbare Bevölkerungswachstum muss sich also früher oder später selbst korrigieren. Durch Krieg, Seuche und Hungersnot. Und all das schien ihn obendrein nicht mal sonderlich zu stören. Heute wissen wir, dass Malthus‘ Bevölkerungsfalle nie eintrat. Wie konnte eine so weit rezipierte Theorie also so grundlegend daneben liegen? Und vor allem: Warum hatte Malthus trotz allem nicht vollkommen unrecht?

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DV006 Malthus und die Weltbevölkerung

An der Wende zum 19. Jahrhundert stellte der Nationalökonom Thomas Robert Malthus eine bahnbrechende Theorie zur Bevölkerungsentwicklung vor. Der sagte, dass die Weltbevölkerung schneller wächst, als die Nahrungsmittelversorgung ihr folgen kann. Dieses untragbare Bevölkerungswachstum muss sich also früher oder später selbst korrigieren. Durch Krieg, Seuche und Hungersnot. Und all das schien ihn obendrein nicht mal sonderlich zu stören. Heute wissen wir, dass Malthus‘ Bevölkerungsfalle nie eintrat. Wie konnte eine so weit rezipierte Theorie also so grundlegend daneben liegen? Und vor allem: Warum hatte Malthus trotz allem nicht vollkommen unrecht?

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Der Polizeistaat Bayern und seine Vorbilder aus der Geschichte

Ein Polizeistaat ist schon etwas tolles. So hat er doch wirklich nur Vorteile. Also für die Regierenden zumindest. Nicht ohne Grund tritt in Bayern diesen Sommer ein neues Polizeiaufgabengesetz in Kraft. Damit darf die bayerische Polizei in Zukunft Anrufe und elektronische Daten ihrer Bürger abhören, wenn aus ihrer Sicht drohende Gefahr besteht. Sie darf dazu auch in Wohnungen einbrechen und Computer und ähnliches beschlagnahmen. Dazu kommen noch Gooddies, wie die Möglichkeit, potentiellen Gefährdern ohne richterlichen Beschluss Aufenthaltsverbote zu verpassen oder sie für ganze drei Monate in Vorsorgehaft zu nehmen. Und sollte das alles nicht reichen, darf die bayerische Polizei bald auch noch Handgranaten werfen. Warum auch nicht? Na, das ist ja keine schlechte Nummer! Zurecht hagelt es also Kritik an diesen Plänen der bayerischen Staatsregierung. Aber ist das Ganze denn wirklich neu? Nein! Der bayerische Polizeistaat kann in der Geschichte auf zahllose Vorbilder zurückgreifen. Immerhin kommt das Gesetz ja von einer konservativen Partei, der CSU. Die machen doch nicht einfach etwas Neues, wenn es auch etwas gutes Altes sein kann! Welche historischen Vorbilder könnten die CSU hier also inspiriert haben? Das absolutistische Bayern unter Maximilian I. Die CSU hat an der Front wirklich gewaltiges Glück! Sie muss sich für ihre […]

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Eine kleine Geschichte des Klimawandels

Kaum eine Theorie könnte besser belegt sein als der Klimawandel. Trotzdem gibt es immer noch Leute, die ihn nicht für echt halten. Man kann sich eigentlich nur auf den Kopf greifen. Oder man kann auch mal als Historiker einfach seinen Senf dazu geben.

Daher gebe ich in dieser Episode eine Definition des Klimas und begebe mich auf die Ursachen des Klimawandels im Verlauf der Geschichte. Erderwärmung und Abkühlung gab es schon immer und sie haben den Menschen immer Probleme gemacht, von der Steinzeit über die Römer bis hin zur Kleinen Eiszeit der Neuzeit. Warum das alles mit der heutigen Erderwärmung trotzdem kaum etwas zu tun hat, erfahrt ihr hier.

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Eine kleine Geschichte des Klimawandels

Kaum eine Theorie könnte besser belegt sein als der Klimawandel. Trotzdem gibt es immer noch Leute, die ihn nicht für echt halten. Man kann sich eigentlich nur auf den Kopf greifen. Oder man kann auch mal als Historiker einfach seinen Senf dazu geben.

Daher gebe ich in dieser Episode eine Definition des Klimas und begebe mich auf die Ursachen des Klimawandels im Verlauf der Geschichte. Erderwärmung und Abkühlung gab es schon immer und sie haben den Menschen immer Probleme gemacht, von der Steinzeit über die Römer bis hin zur Kleinen Eiszeit der Neuzeit. Warum das alles mit der heutigen Erderwärmung trotzdem kaum etwas zu tun hat, erfahrt ihr hier.

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DV005 Eine kleine Geschichte des Klimawandels

Kaum eine Theorie könnte besser belegt sein als der Klimawandel. Trotzdem gibt es immer noch Leute, die ihn nicht für echt halten. Man kann sich eigentlich nur auf den Kopf greifen. Oder man kann auch mal als Historiker einfach seinen Senf dazu geben.

Daher gebe ich in dieser Episode eine Definition des Klimas und begebe mich auf die Ursachen des Klimawandels im Verlauf der Geschichte. Erderwärmung und Abkühlung gab es schon immer und sie haben den Menschen immer Probleme gemacht, von der Steinzeit über die Römer bis hin zur Kleinen Eiszeit der Neuzeit. Warum das alles mit der heutigen Erderwärmung trotzdem kaum etwas zu tun hat, erfahrt ihr hier.

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Warum feiern wir Ostern … und seit wann?

Ostern ist der wichtigste Feiertag der Christenheit. Darüber ist sich eigentlich jeder einig, vom Vatikan abwärts bis zum kleinsten Blogger. Trotzdem ist diese Tatsache ein bisschen überraschend. Das größte Fest des Jahres ist doch so offensichtlich Weihnachten, und nicht Ostern! Es ist auch kein Wunder, dass ich lange vor diesem Beitrag hier schon über die Geschichte von Weihnachten geschrieben habe. Und Mann, Mann, Mann: Weihnachten ist auch wirklich ein total erfundenes Fest. Kaum eine Tradition ist da viel älter als ein paar hundert Jahre. Wie soll Ostern da mithalten? Sind die Osterbräuche auch alle so frei erfunden? Oder kurz gesagt: Was hat Jesus mit Hasen und Eiern am Hut? Zeit, sich die Geschichte Osterns mal ein bisschen genauer anzuschauen. Warum feiern wir Ostern? Wenn man über das wichtigste Fest der Christenheit redet, muss man fast zwangsläufig bei seiner der religiösen Bedeutung anfangen. Mit den heutigen Osterfeiertagen und Osterbräuchen hat all das zwar herzlich wenig gemeinsam, aber sei’s drum. Ostern soll doch immerhin auch Bedeutung haben! Hier gedenken Christen natürlich erstmal einer Sache: Dem Tod Jesu und seiner wundersamen Auferstehung nach drei Tagen. Die längere Version der Geschichte dürfte den meisten ja noch aus Kindheitstagen bekannt sein. Am Gründonnerstag zog Jesus […]

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: Autokratie in Russland. Von Ivan dem Schrecklichen bis Putin?

Russland und seine Autokratie. Das ist ja fast schon ein Running Gag und die beiden Worte sind inzwischen beinahe Synonyme. Vor kurzem wurde das – wie es scheint – wieder einmal bewiesen. Vladimir Putin gewann im März 2018 ein weiteres Mal die Präsidentschaftswahlen in Russland, diesmal mit ganzen 70 Prozent der Stimmen! Bei solchen Zahlen kann man schon auch mal hellhörig werden. Aber hey! Immerhin hat Putin es diesmal geschafft, die Wahlbeteiligung bei unter 100 Prozent zu halten. Das war auch nicht immer so. Sie lernen ja doch, die Russen.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast geht es um genau diese Geschichte: die Autokratie und ihre Rolle in Russland. Warum sind diese beiden Worte so eng miteinander verbunden? Ist die Autokratie in Russland wirklich immer noch so dominant und hat die Demokratie dort tatsächlich einfach keine Chance? Oder ganz blöd gefragt: Wie viel hat Putin mit Ivan dem Schrecklichen gemeinsam? Dazu unternehmen wir eine Reise durch die Geschichte Russlands in den letzten 1200 Jahren. Unterwegs schauen wir uns an, wann und wo genau die Autokratie zum Bestandteil des russischen Staats und der russischen Seele geworden ist – oder sein soll! Und ob wir wirklich eine direkte Linie von den frühen Russen über Ivan den Schrecklichen, Peter den Großen, Lenin, Stalin bis Putin ziehen können … nun, das werden wir dann am Ende herausfinden.

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DV04: Autokratie in Russland. Von Ivan dem Schrecklichen bis Putin?

Russland und seine Autokratie. Das ist ja fast schon ein Running Gag und die beiden Worte sind inzwischen beinahe Synonyme. Vor kurzem wurde das – wie es scheint – wieder einmal bewiesen. Vladimir Putin gewann im März 2018 ein weiteres Mal die Präsidentschaftswahlen in Russland, diesmal mit ganzen 70 Prozent der Stimmen! Bei solchen Zahlen kann man schon auch mal hellhörig werden. Aber hey! Immerhin hat Putin es diesmal geschafft, die Wahlbeteiligung bei unter 100 Prozent zu halten. Das war auch nicht immer so. Sie lernen ja doch, die Russen.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast geht es um genau diese Geschichte: die Autokratie und ihre Rolle in Russland. Warum sind diese beiden Worte so eng miteinander verbunden? Ist die Autokratie in Russland wirklich immer noch so dominant und hat die Demokratie dort tatsächlich einfach keine Chance? Oder ganz blöd gefragt: Wie viel hat Putin mit Ivan dem Schrecklichen gemeinsam? Dazu unternehmen wir eine Reise durch die Geschichte Russlands in den letzten 1200 Jahren. Unterwegs schauen wir uns an, wann und wo genau die Autokratie zum Bestandteil des russischen Staats und der russischen Seele geworden ist – oder sein soll! Und ob wir wirklich eine direkte Linie von den frühen Russen über Ivan den Schrecklichen, Peter den Großen, Lenin, Stalin bis Putin ziehen können … nun, das werden wir dann am Ende herausfinden.

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: Autokratie in Russland. Von Ivan dem Schrecklichen bis Putin?

Russland und seine Autokratie. Das ist ja fast schon ein Running Gag und die beiden Worte sind inzwischen beinahe Synonyme. Vor kurzem wurde das – wie es scheint – wieder einmal bewiesen. Vladimir Putin gewann im März 2018 ein weiteres Mal die Präsidentschaftswahlen in Russland, diesmal mit ganzen 70 Prozent der Stimmen! Bei solchen Zahlen kann man schon auch mal hellhörig werden. Aber hey! Immerhin hat Putin es diesmal geschafft, die Wahlbeteiligung bei unter 100 Prozent zu halten. Das war auch nicht immer so. Sie lernen ja doch, die Russen.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast geht es um genau diese Geschichte: die Autokratie und ihre Rolle in Russland. Warum sind diese beiden Worte so eng miteinander verbunden? Ist die Autokratie in Russland wirklich immer noch so dominant und hat die Demokratie dort tatsächlich einfach keine Chance? Oder ganz blöd gefragt: Wie viel hat Putin mit Ivan dem Schrecklichen gemeinsam? Dazu unternehmen wir eine Reise durch die Geschichte Russlands in den letzten 1200 Jahren. Unterwegs schauen wir uns an, wann und wo genau die Autokratie zum Bestandteil des russischen Staats und der russischen Seele geworden ist – oder sein soll! Und ob wir wirklich eine direkte Linie von den frühen Russen über Ivan den Schrecklichen, Peter den Großen, Lenin, Stalin bis Putin ziehen können … nun, das werden wir dann am Ende herausfinden.

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DV004 : Autokratie in Russland. Von Ivan dem Schrecklichen bis Putin?

Russland und seine Autokratie. Das ist ja fast schon ein Running Gag und die beiden Worte sind inzwischen beinahe Synonyme. Vor kurzem wurde das – wie es scheint – wieder einmal bewiesen. Vladimir Putin gewann im März 2018 ein weiteres Mal die Präsidentschaftswahlen in Russland, diesmal mit ganzen 70 Prozent der Stimmen! Bei solchen Zahlen kann man schon auch mal hellhörig werden. Aber hey! Immerhin hat Putin es diesmal geschafft, die Wahlbeteiligung bei unter 100 Prozent zu halten. Das war auch nicht immer so. Sie lernen ja doch, die Russen.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast geht es um genau diese Geschichte: die Autokratie und ihre Rolle in Russland. Warum sind diese beiden Worte so eng miteinander verbunden? Ist die Autokratie in Russland wirklich immer noch so dominant und hat die Demokratie dort tatsächlich einfach keine Chance? Oder ganz blöd gefragt: Wie viel hat Putin mit Ivan dem Schrecklichen gemeinsam? Dazu unternehmen wir eine Reise durch die Geschichte Russlands in den letzten 1200 Jahren. Unterwegs schauen wir uns an, wann und wo genau die Autokratie zum Bestandteil des russischen Staats und der russischen Seele geworden ist – oder sein soll! Und ob wir wirklich eine direkte Linie von den frühen Russen über Ivan den Schrecklichen, Peter den Großen, Lenin, Stalin bis Putin ziehen können … nun, das werden wir dann am Ende herausfinden.

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Autokratie in Russland. Von Ivan dem Schrecklichen bis Putin?

Russland und seine Autokratie. Das ist ja fast schon ein Running Gag und die beiden Worte sind inzwischen beinahe Synonyme. Vor kurzem wurde das – wie es scheint – wieder einmal bewiesen. Vladimir Putin gewann im März 2018 ein weiteres Mal die Präsidentschaftswahlen in Russland, diesmal mit ganzen 70 Prozent der Stimmen! Bei solchen Zahlen kann man schon auch mal hellhörig werden. Aber hey! Immerhin hat Putin es diesmal geschafft, die Wahlbeteiligung bei unter 100 Prozent zu halten. Das war auch nicht immer so. Sie lernen ja doch, die Russen.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast geht es um genau diese Geschichte: die Autokratie und ihre Rolle in Russland. Warum sind diese beiden Worte so eng miteinander verbunden? Ist die Autokratie in Russland wirklich immer noch so dominant und hat die Demokratie dort tatsächlich einfach keine Chance? Oder ganz blöd gefragt: Wie viel hat Putin mit Ivan dem Schrecklichen gemeinsam? Dazu unternehmen wir eine Reise durch die Geschichte Russlands in den letzten 1200 Jahren. Unterwegs schauen wir uns an, wann und wo genau die Autokratie zum Bestandteil des russischen Staats und der russischen Seele geworden ist – oder sein soll! Und ob wir wirklich eine direkte Linie von den frühen Russen über Ivan den Schrecklichen, Peter den Großen, Lenin, Stalin bis Putin ziehen können … nun, das werden wir dann am Ende herausfinden.

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Drei Volksaufstände für einen guten Zweck. Bier und Prügeleien statt Freiheit und Gleichheit!

Volksaufstand und Revolution. Sie gehören zur Menschheitsgeschichte dazu. Immer wieder erhoben sich die Menschen, um gegen die Zustände im Staat zu revoltieren und nicht selten brachte das radikale Veränderungen mit sich. Die Glorreiche Revolution Englands, die Französische Revolution, die Oktoberrevolution. Die Welt wäre heute eine ganz andere, hätte es das alles nicht gegeben. Manchmal standen die Menschen aber auch für die wirklich wichtigen Dinge im Leben auf. Nicht für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, nein: für Bier, Zocken und Sport! Hier sind meine Top 3 Volksaufstände in der Geschichte. Der Nika Volksaufstand in Konstantinopel Beim ersten Volksaufstand der Liste geht es um die für viele wichtigste Nebensache der Welt: den Sport. Aber natürlich nicht nur. Wir befinden uns in Konstantinopel im Jahr 532. Das Römische Reich im Westen war zu der Zeit bereits untergegangen, Byzanz machte sich nun daran, das mächtige Erbe zumindest im Osten anzutreten. Aber das sollte sich als schwieriger herausstellen als gedacht. Zu dieser Zeit war Justinian Kaiser des Reiches. Und auch wenn er es gern so gehabt hätte: Herrscher von Gottes Gnaden war er nicht unbedingt. Zumindest war es beim besten Willen nicht so, dass er im Reich uneingeschränkt das Sagen gehabt hätte. Denn in Konstantinopel gab es […]

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DV03: Boulevardpresse und die Geburt des modernen Journalismus

Zeitungen gibt es seit Jahrhunderten, für lange Zeit hatten sie aber ein grundlegendes Problem: Sie waren furchtbar langweilig! Bis Ende des 19. Jahrhunderts ein paar gewiefte Herausgeber eine neue Leserschaft für sich entdeckten und ihre Zeitungen zu Giganten ihrer Zeit machten. Die Geschichten von Joseph Pulitzer, William Randolph Hearst und Harold Harmsworth, 1. Viscount Rothermere. Wie sie die Boulevardpresse erfanden und Medien zu dem machten, was sie heute sind. Aja: und Nazis, ungarische Nationalisten, Flugzeuge und ein Putschversuch kommen auch vor. Man darf gespannt sein!

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: Boulevardpresse und die Geburt des modernen Journalismus

Zeitungen gibt es seit Jahrhunderten, für lange Zeit hatten sie aber ein grundlegendes Problem: Sie waren furchtbar langweilig! Bis Ende des 19. Jahrhunderts ein paar gewiefte Herausgeber eine neue Leserschaft für sich entdeckten und ihre Zeitungen zu Giganten ihrer Zeit machten. Die Geschichten von Joseph Pulitzer, William Randolph Hearst und Harold Harmsworth, 1. Viscount Rothermere. Wie sie die Boulevardpresse erfanden und Medien zu dem machten, was sie heute sind. Aja: und Nazis, ungarische Nationalisten, Flugzeuge und ein Putschversuch kommen auch vor. Man darf gespannt sein!

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DV003 : Boulevardpresse und die Geburt des modernen Journalismus

Zeitungen gibt es seit Jahrhunderten, für lange Zeit hatten sie aber ein grundlegendes Problem: Sie waren furchtbar langweilig! Bis Ende des 19. Jahrhunderts ein paar gewiefte Herausgeber eine neue Leserschaft für sich entdeckten und ihre Zeitungen zu Giganten ihrer Zeit machten. Die Geschichten von Joseph Pulitzer, William Randolph Hearst und Harold Harmsworth, 1. Viscount Rothermere. Wie sie die Boulevardpresse erfanden und Medien zu dem machten, was sie heute sind. Aja: und Nazis, ungarische Nationalisten, Flugzeuge und ein Putschversuch kommen auch vor. Man darf gespannt sein!

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: Boulevardpresse und die Geburt des modernen Journalismus

Zeitungen gibt es seit Jahrhunderten, für lange Zeit hatten sie aber ein grundlegendes Problem: Sie waren furchtbar langweilig! Bis Ende des 19. Jahrhunderts ein paar gewiefte Herausgeber eine neue Leserschaft für sich entdeckten und ihre Zeitungen zu Giganten ihrer Zeit machten. Die Geschichten von Joseph Pulitzer, William Randolph Hearst und Harold Harmsworth, 1. Viscount Rothermere. Wie sie die Boulevardpresse erfanden und Medien zu dem machten, was sie heute sind. Aja: und Nazis, ungarische Nationalisten, Flugzeuge und ein Putschversuch kommen auch vor. Man darf gespannt sein!

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Boulevardpresse und die Geburt des modernen Journalismus

Zeitungen gibt es seit Jahrhunderten, für lange Zeit hatten sie aber ein grundlegendes Problem: Sie waren furchtbar langweilig! Bis Ende des 19. Jahrhunderts ein paar gewiefte Herausgeber eine neue Leserschaft für sich entdeckten und ihre Zeitungen zu Giganten ihrer Zeit machten. Die Geschichten von Joseph Pulitzer, William Randolph Hearst und Harold Harmsworth, 1. Viscount Rothermere. Wie sie die Boulevardpresse erfanden und Medien zu dem machten, was sie heute sind. Aja: und Nazis, ungarische Nationalisten, Flugzeuge und ein Putschversuch kommen auch vor. Man darf gespannt sein!

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Als das Turkvolk der Chasaren am Kaukasus das einzige jüdische Großreich der Geschichte schuf. Oder auch nicht

Das spannende an Geschichte ist, dass sie nur so vor faszinierenden Erzählungen und Ereignissen strotzt. Man muss eigentlich nichts erfinden, um eine fesselnde Story zu erzählen. Trotzdem tendieren gerade die spannendsten Erzählungen der Geschichte oft dazu, zu Mythen umzuschlagen oder gar von Verschwörungstheoretikern aufgenommen zu werden. Was dann tatsächlich Geschichte und was Mythos ist, ist oftmals schwer zu sagen. Die heutige Erzählung ist genau so eine: Die Legende der Chasaren und wie sie das erste und einzige jüdische Großreich der Geschichte erschufen! Wobei… ob sie das wirklich taten hängt ganz davon ab, wen ihr fragt. Und davon, welche Meinung diese Person zum Staat Israel hat. Mann… warum kann ein Thema nicht einfach einmal unkompliziert sein? Das Chasarenreich im frühen Mittelalter Aber wer waren diese Chasaren denn überhaupt? Gute Frage! Eines der faszinierendsten Merkmale dieses Volkes und seines Staates ist ja, dass kaum jemand je von ihnen gehört hat! Dabei handelte es sich beim Chasarenreich um eine echte Großmacht seiner Zeit. Es wurde begründet von Angehörigen eines Turkvolks, das sich im 7. Jahrhundert zwischen dem Schwarzen und Kaspischen Meer breitmachte. Wie das damals so üblich war, kam das Reitervolk der Chasaren aber ursprünglich wohl von weiter östlich. Das kennen wir ja […]

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DV02: Der Stone of Scone, schottischer Nationalismus und der britische Staat

Der Stone of Scone – auch Stone of Destiny – ist nur ein Stein. Seine Geschichte erzählt uns trotzdem viel über England, Schottland und das gar nicht mal so Vereinigte Königreich von Großbritannien. Und darüber, wie so unnütze Gegenstände wie ein Stein mythologisch aufgeladen und für die jeweils eigene Seite genutzt werden können.

Hier ein Foto des Steins: http://bit.ly/2GB6WgE
Hier zur Newsletter-Anmeldung: http://eepurl.com/c_oTpH
Hier geht’s zu meiner Webseite: deja-vu-geschichte.de

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DV002 : Der Stone of Scone, schottischer Nationalismus und der britische Staat

Der Stone of Scone – auch Stone of Destiny – ist nur ein Stein. Seine Geschichte erzählt uns trotzdem viel über England, Schottland und das gar nicht mal so Vereinigte Königreich von Großbritannien. Und darüber, wie so unnütze Gegenstände wie ein Stein mythologisch aufgeladen und für die jeweils eigene Seite genutzt werden können.

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Der Spanisch-Amerikanische Krieg: Wie die USA zur Großmacht und ihr Spread-Eagleism zur Ideologie wurden

In den letzten Wochen habe ich hier über einige Beispiele von Hurra-Patriotismus gesprochen. Von den Anfängen im Griechischen Unabhängigkeitskrieg bis zum recht kürzlichen Aufwallen alter Euphorie im britischen Falklandkrieg geschah es immer wieder. Immer wieder fanden Menschen ihre (oder im Fall der Griechen auch mal eine andere) Nation so richtig geil und mussten es dem Rest der Welt einfach zeigen. Aber natürlich ist keine Abhandlung über Patriotismus komplett, ohne die USA zu nennen! Ich meine, wie oft habt ihr schon amerikanische Touristentruppen erlebt, die laut brüllend durch die Straßen Europas zogen? “USA, USA, USA!” Als würde man sich damit irgendwelche Freunde machen… Aber irgendwo muss das ja herkommen. Und woher? Naja, zum großen Teil vom Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898! Vom amerikanischen Exceptionalism zum Spread-Eagleism Die USA waren ja immer schon etwas Besonderes. Also zumindest glauben das dort viele und auch schon im 19. Jahrhundert war dieser Glaube in den USA weit verbreitet. Man sah sich als etwas anderes als diese ganzen europäischen Staaten, die sich da so in der Welt herumtummelten. Immerhin war man ja die erste richtige demokratische Republik! Und zu so einem Selbstbild gehörten dann ein paar Dinge ganz selbstverständlich dazu. Seit den 1820er-Jahren begannen sich die USA […]

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DV01: Valentinstag und Frauenhelden in der Geschichte

Vieles von dem, was wir heute als „romantisch“ verstehen, was von modernen Männern und von modernen Frauen erwartete wird, kommt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In dieser ersten Episode des Déjà-vu Geschichte Podcasts geht es um zwei berühmte Frauenhelden dieser Zeit, Giacomo Casanova und Lord Byron, und warum das alles gar nicht mal so romantisch war. Hätte es damals nur schon #metoo gegeben…

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DV001 : Valentinstag und Frauenhelden in der Geschichte

Vieles von dem, was wir heute als „romantisch“ verstehen, was von modernen Männern und von modernen Frauen erwartete wird, kommt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In dieser ersten Episode des Déjà-vu Geschichte Podcasts geht es um zwei berühmte Frauenhelden dieser Zeit, Giacomo Casanova und Lord Byron, und warum das alles gar nicht mal so romantisch war. Hätte es damals nur schon #metoo gegeben…

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Ein bisschen billiger Patriotismus kann schon praktisch sein. Maggie Thatcher und der Falklandkrieg

Politiker haben’s nicht leicht. Ständig hat man mit irgendwelchen Problemen zu kämpfen. Von der Wirtschaftslage über  Skandale in der eigenen Partei bis hin zu Widerständen in der Opposition oder gar der Bevölkerung. Das kann einem schon mal die Laune verderben. Aber zum Glück kennt da jeder Politiker einen alten Trick. Wenn es nämlich im Inneren mal nicht so läuft und die Unterstützung im Volk flöten geht, kann eine kleine Ablenkung oft Wunder wirken. Ein Krieg zum Beispiel! Hach, nichts lenkt die Bevölkerung so schön ab wie ein kleiner Krieg. Wenn man es dann auch noch schafft, ein bisschen Hurra-Patriotismus in der Bevölkerung zu erzeugen und den Krieg zu gewinnen, kann man sich dann schon mal ein paar Jährchen zurücklehnen. So schnell wird man nämlich vom unbeliebten Regierungschef zum nationalen Idol! Um ein Paradebeispiel für diese Taktik geht es heute: Margaret Thatcher und der Falklandkrieg. Herzlich willkommen zum zweiten Teil meiner kleinen Hurra-Patriotismus Serie! (Hier geht’s übrigens zu Teil 1) Dumme Demokratie mit ihren blöden Einschränkungen Der Ablauf ist bei dieser Taktik immer der gleiche und läuft in drei Phasen ab, wie unsere liebe Maggie Thatcher eindrucksvoll zeigen wird. Alles beginnt mit den Problemen im eigenen Land, die einen unangenehmerweise vom […]

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Auswüchse des Hurra-Patriotismus. Erster Akt: Philhellenismus und die Griechische Revolution

Ideologische Dummheit gab es in der Geschichte wirklich schon in jeder erdenklichen Ausführung. Auf der Linken, auf der Rechten und überall dazwischen gab es schon die dämlichsten politischen Ideen. Und über die zu reden macht natürlich Spaß. Um eine davon soll es also auch heute wieder gehen: den Patriotismus. Oder genauer gesagt, den Hurra-Patriotismus! Einige verwandte Ideen haben wir ja schon im Artikel zu den dümmsten nationalen Mythen der Geschichte kennengelernt. Hier möchte ich mich nun etwas den praktischen Auswirkungen einer schlecht durchdachten Ideologie zuwenden. Und weil es dafür so viele Beispiele gibt, folgen in den nächsten Wochen gleich noch zwei weitere Teile der Geschichte. Es macht eben Spaß… Dumm, dümmer, Hurra-Patriotismus Nun gut, der im oben verlinkten Artikel besprochene Nationalismus ist nicht ganz das gleiche wie der Patriotismus. Da sind ja alle stolzen Patrioten immer besonders erpicht darauf, das zu erwähnen. Trotzdem gehören die zwei Ideologien aber zur gleichen Familie. Und ziemlich dämlich sind sie auch beide. Bis vor etwa zweihundert Jahren wäre ja kein Mensch auf die Idee gekommen, sich mit seinem „Volk“ zu identifizieren. In der Ständegesellschaft des Mittelalters und der Neuzeit machte das schlicht keinen Sinn! Nein, nein. All das kam erst im 19. Jahrhundert so […]

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Die Suezkrise. Irgendwie läuft das mit dem Imperialismus nicht mehr so recht…

Alte Gewohnheiten kann man sich bekanntlich nur schwer abgewöhnen. Das weiß ja jeder von uns, auch wenn wir uns – so wie jetzt – zu Jahresbeginn gerne Anderes einreden. Um eine besonders liebgewonnene Gewohnheit der Europäer soll es heute gehen: den Imperialismus! Genauer gesagt um dessen spektakuläres Ende in der Suezkrise von 1956. Da wollten es Großbritannien und Frankreich nämlich nochmal wissen und fielen so richtig schön auf die Schnauze. Damit schufen sie ohne es zu wollen die Welt, wie wir sie heute kennen. Lief irgendwie nicht mehr so, die Sache mit dem europäischen Imperialismus. Dabei fing es so vielversprechend an… Großbritannien, Frankreich der europäische Imperialismus Nur zehn Jahre vor den Ereignissen der Suezkrise, am Ende des Zweiten Weltkriegs, gab es in Europa bekanntlich einen klaren Verlierer. Das letzte Aufbäumen deutscher Großmachtfantasien war letzten Endes doch noch abgewehrt worden. Auf der anderen Seite gab es auch klare Sieger: Frankreich und vor allem Großbritannien. Jahrelang hatte sich der kleine Inselstaat alleine der deutschen Übermacht entgegengestellt. Wochenlang bombardierte Hitler gar die britische Hauptstadt selbst und doch, nach sechs Jahren Krieg, war es dann Deutschland, das in Schutt und Asche lag. Großbritannien dagegen stand aufrecht, stolz und stark, wie es immer schon gewesen war. […]

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Seit wann feiert man eigentlich Weihnachten? Und warum überhaupt?

Traditionen sind ja generell etwas Merkwürdiges. Eine Anhäufung komischer Rituale, Lieder und Gewohnheiten, die man von Kindeszeiten an als normal kennenlernt und nie so recht hinterfragt. Weihnachten ist unter den vielen Traditionen, die wir so pflegen, aber natürlich eine ganz besondere. Immerhin ist es das bedeutendste Fest des Jahres! Beim näheren Hinsehen ist Weihnachten aber auch nur ein weiteres komisches Ritual. Und noch dazu ein ziemlich frei erfundenes. Jetzt mal ehrlich. Wer würde denn auch von sich aus auf die Idee kommen, in den Wald zu gehen, einen Baum zu schlagen, ihn sich ins Wohnzimmer zu stellen und mit Metallkugeln zu behängen? Das würde wohl nirgends als sozial akzeptables Hobby durchgehen.  Ähnlich verhält es sich mit der Idee, ein alter Mann mit Bart würde durch den Kamin kommen und uns Geschenke bringen. Das wäre in Realität auch mehr ein Anlass für einen Polizeibesuch als zur Freude. Bei so viel Absurdität stellt sich dann schon die Frage: Seit wann und warum feiern wir Weihnachten eigentlich so, wie wir es feiern? Von Beginn an eine komplizierte Geschichte Wie so viele eigenartige Traditionen reicht auch Weihnachten einige Zeit zurück. Wann genau man damit begann, das Weihnachtsfest zu feiern, ist allerdings unklar. Es war […]

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Was sich so tut. Histocamp, Weihnachten und ein kleines Gewinnspiel

Ah, die Weihnachtszeit ist endlich da. Da kann ich es mir ja kaum verkneifen, einen kleinen außerordentlichen Blogpost abzuliefern. Ich möchte die besinnliche Zeit (jaja, klar…) nutzen und einfach mal ein kleines Update geben, was sich hier am Blog so tut und im nächsten Jahr noch tun wird. Und wenn wir schon dabei sind gibt es auch noch ein kleines Gewinnspiel! Denn genug Weihnachtsgeschenke kann man ohnehin nie haben. Wir leben doch nicht ohne Grund in einer Konsumgesellschaft. Histocamp und Pläne für 2018 Für das nächste Jahr ist jedenfalls viel geplant. Es sollte aber erstmal erwähnt werden, wo die Motivation dafür momentan zu großen Teilen herkommt. Am ersten Adventswochenende war ich nämlich in Darmstadt zu Besuch, um am Histocamp teilzunehmen. Nein, nicht an einem Urologenkongress. Der ist wirklich alt… Das Histocamp ist ein Barcamp für alle, die mit Geschichte arbeiten, und wird vom wunderbaren Verein Open History e. V. veranstaltet. Wenn ihr euch für Geschichte interessiert (was ich bei Lesern meines Blogs doch sehr hoffe! – sonst solltet ihr jetzt dringend wegklicken) ist das auch für euch eine interessante Veranstaltung. Willkommen ist nämlich wirklich jeder, der irgendwie irgendwas mit Geschichte macht. Das kriegen wir doch hin. Was macht das Histocamp […]

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