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DHM: Blog

Was heißt „urteilen“? Jan Feddersen

Was heißt „urteilen“? Jan Feddersen

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir den Journalisten Jan Feddersen gefragt, was für ihn urteilen heißt.

Fred Stein – Hannah Arendts Lieblingsfotograf

Fred Stein – Hannah Arendts Lieblingsfotograf

Wenn wir heute an Hannah Arendt denken, haben wir oft die ikonisch gewordenen Porträts des Fotografen Fred Stein vor Augen. Mehrfach fotografierte er die politische Theoretikerin, manchmal stundenlang in ihrem eigenen Wohnzimmer, und fing Arendts besondere Ausstrahlung meisterhaft ein. Was seine Bilder so besonders machen und wie sich die Lebenswege der beiden überhaupt kreuzten, davon berichtet Ulrike Kuschel, Projektassistentin unserer aktuellen Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ auf dem DHM-Blog.

Fred Stein – Hannah Arendts Lieblingsfotograf

Fred Stein – Hannah Arendts Lieblingsfotograf

Wenn wir heute an Hannah Arendt denken, haben wir oft die ikonisch gewordenen Porträts des Fotografen Fred Stein vor Augen. Mehrfach fotografierte er die politische Theoretikerin, manchmal stundenlang in ihrem eigenen Wohnzimmer, und fing Arendts besondere Ausstrahlung meisterhaft ein. Was seine Bilder so besonders machen und wie sich die Lebenswege der beiden überhaupt kreuzten, davon berichtet Ulrike Kuschel, Projektassistentin unserer aktuellen Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ auf dem DHM-Blog.

Glückauf! Glückauf!

Glückauf! Glückauf!

Am 21. Dezember 2018 endete in Deutschland die rund 200 Jahre zurückreichende Tradition der Steinkohleförderung. Im Sommer 2018 konnte Sammlungsleiterin Dr. Sabine Witt noch einmal bei einer Grubenfahrt die Arbeit unter Tage kennenlernen. Anlässlich der Schenkung mehrerer Objekte aus der Zeche Prosper-Haniel seitens des Betreibers, der RAG Aktiengesellschaft, berichtet sie von ihrer Grubenfahrt, den Arbeitsabläufen im Bergbau und den Objekten, die sich jetzt in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums befinden.

Glückauf! Glückauf!

Glückauf! Glückauf!

Am 21. Dezember 2018 endete in Deutschland die rund 200 Jahre zurückreichende Tradition der Steinkohleförderung. Im Sommer 2018 konnte Sammlungsleiterin Dr. Sabine Witt noch einmal bei einer Grubenfahrt die Arbeit unter Tage kennenlernen. Anlässlich der Schenkung mehrerer Objekte aus der Zeche Prosper-Haniel seitens des Betreibers, der RAG Aktiengesellschaft, berichtet sie von ihrer Grubenfahrt, den Arbeitsabläufen im Bergbau und den Objekten, die sich jetzt in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums befinden.

Hannah Arendt: Freiheit ist nur in den Grenzen der Natur möglich

Hannah Arendt: Freiheit ist nur in den Grenzen der Natur möglich

Hannah Arendt ist die Denkerin des Neuen und der Freiheit. Darum wird sie in Zeiten des Umbruchs – seien es Krisen, seien es Revolutionen – gerne zitiert. In der gegenwärtigen Corona-Krise scheinen Arendts Überlegungen zum Totalitarismus wieder aktuell, um auf die politischen und gesellschaftlichen Gefahren eines fortgesetzten Notstands hinzuweisen. Doch ist dies eine einseitige Sicht auf politische Freiheit, wie nicht nur die aktuelle rechtspopulistische und verschwörungstheoretische Vereinnahmung des Begriffs zeigt. Der viel größere Freiheitsverlust droht dadurch, dass wir im planetarischen Maßstab die Grenzen der Natur überschreiten und so die Grundlagen unseres Zusammenlebens gefährden.

Hannah Arendt: Freiheit ist nur in den Grenzen der Natur möglich

Hannah Arendt: Freiheit ist nur in den Grenzen der Natur möglich

Hannah Arendt ist die Denkerin des Neuen und der Freiheit. Darum wird sie in Zeiten des Umbruchs – seien es Krisen, seien es Revolutionen – gerne zitiert. In der gegenwärtigen Corona-Krise scheinen Arendts Überlegungen zum Totalitarismus wieder aktuell, um auf die politischen und gesellschaftlichen Gefahren eines fortgesetzten Notstands hinzuweisen. Doch ist dies eine einseitige Sicht auf politische Freiheit, wie nicht nur die aktuelle rechtspopulistische und verschwörungstheoretische Vereinnahmung des Begriffs zeigt. Der viel größere Freiheitsverlust droht dadurch, dass wir im planetarischen Maßstab die Grenzen der Natur überschreiten und so die Grundlagen unseres Zusammenlebens gefährden.

Den Frühling überleben. Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa

Den Frühling überleben. Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa

1945 war das letzte Jahr des Zweiten Weltkrieges. Als es begann, war alles andere als ein Sieg der Alliierten bereits unmöglich – zu groß war ihre Überlegenheit, zu unterlegen waren die Reste der deutschen Streitkräfte. Und doch dauerte es noch viereinhalb Monate bis die letzten Schüsse fielen. Bis dahin forderte der Krieg zahllose weitere Opfer. Thomas Jander, Sammlungsleiter und Kurator der Intervention „Deportiert nach Auschwitz“ schreibt über den langen Weg zum Schweigen der Waffen in Europa mit einem Blick auf die Geschichte der Holocaust-Überlebenden Sheindi Miller-Ehrenwald.

Den Frühling überleben. Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa

Den Frühling überleben. Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa

1945 war das letzte Jahr des Zweiten Weltkrieges. Als es begann, war alles andere als ein Sieg der Alliierten bereits unmöglich – zu groß war ihre Überlegenheit, zu unterlegen waren die Reste der deutschen Streitkräfte. Und doch dauerte es noch viereinhalb Monate bis die letzten Schüsse fielen. Bis dahin forderte der Krieg zahllose weitere Opfer. Thomas Jander, Sammlungsleiter und Kurator der Intervention „Deportiert nach Auschwitz“ schreibt über den langen Weg zum Schweigen der Waffen in Europa mit einem Blick auf die Geschichte der Holocaust-Überlebenden Sheindi Miller-Ehrenwald.

Plötzlich wieder aktuell? Dr. Schnabel im DHM

Plötzlich wieder aktuell? Dr. Schnabel im DHM

Aktuell dreht sich alles um Eindämmungsmaßnahmen, die eine Ausbreitung des sogenannten Coronavirus verlangsamen. Hygienevorschriften, Kontaktbeschränkungen, sogenanntes social distancing und insbesondere Schutzmasken sind im Gespräch. Im Laufe der Geschichte sind dies wiederkehrende Maßnahmen und Utensilien zur Eindämmung von Seuchen und Krankheiten, weshalb das Deutsche Historische Museum eine Reihe von Masken besitzt. Doch ein ganz besonderes Exemplar hat zuletzt in der #curatorbattle vom Yorkshire Museum auf Twitter („Museen, zeigt her eure gruseligsten Objekte“) für Aufsehen gesorgt: die sogenannte Pestmaske aus unserer Dauerausstellung. Wurde sie allerdings tatsächlich als „Schnabeliger Schutz gegen die Pest“ verwendet, wie wir in unserer „Wozu das denn?“-Reihe 2017 berichteten? Warum die Provenienz und insbesondere die Nutzung als Schutzmaske fragwürdig sind, schreibt Sabine Witt, Sammlungsleiterin Alltagskultur. Zusammen mit Stefan Bresky, Leiter Bildung und Vermittlung, hat sie jüngst einen Beitrag zu diesem Objekt in der zweiten Ausgabe unseres DHM-Magazins Historische Urteilskraft veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir den Text leicht gekürzt und exklusiv im DHM-Blog!

Plötzlich wieder aktuell? Dr. Schnabel im DHM

Plötzlich wieder aktuell? Dr. Schnabel im DHM

Aktuell dreht sich alles um Eindämmungsmaßnahmen, die eine Ausbreitung des sogenannten Coronavirus verlangsamen. Hygienevorschriften, Kontaktbeschränkungen, sogenanntes social distancing und insbesondere Schutzmasken sind im Gespräch. Im Laufe der Geschichte sind dies wiederkehrende Maßnahmen und Utensilien zur Eindämmung von Seuchen und Krankheiten, weshalb das Deutsche Historische Museum eine Reihe von Masken besitzt. Doch ein ganz besonderes Exemplar hat zuletzt in der #curatorbattle vom Yorkshire Museum auf Twitter („Museen, zeigt her eure gruseligsten Objekte“) für Aufsehen gesorgt: die sogenannte Pestmaske aus unserer Dauerausstellung. Wurde sie allerdings tatsächlich als „Schnabeliger Schutz gegen die Pest“ verwendet, wie wir in unserer „Wozu das denn?“-Reihe 2017 berichteten? Warum die Provenienz und insbesondere die Nutzung als Schutzmaske fragwürdig sind, schreibt Sabine Witt, Sammlungsleiterin Alltagskultur. Zusammen mit Stefan Bresky, Leiter Bildung und Vermittlung, hat sie jüngst einen Beitrag zu diesem Objekt in der zweiten Ausgabe unseres DHM-Magazins Historische Urteilskraft veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir den Text leicht gekürzt und exklusiv im DHM-Blog!

Versteigert, verkauft, verwertet

Versteigert, verkauft, verwertet. Die Liquidation jüdischen Eigentums

Initiiert vom Arbeitskreis für Provenienzforschung findet einmal jährlich im April der Tag der Provenienzforschung statt. An diesem Tag stellen Museen ihre aktuellen Forschungsansätze und Fragestellungen vor. Für den DHM-Blog beleuchten die Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher des Hauses ihre meist detektivische Suche nach der Herkunft und den ursprünglichen Besitzerinnen oder Besitzern der Objekte. In diesem letzten Beitrag schildert Dr. Heike Krokowski die Herausforderung, die Herkunft klassischer Alltagsgegenstände zu ermitteln, die bei Auktionen von jüdischem Besitz vom NS-Staat „verwertet“, also zu Geld gemacht wurden.

Versteigert, verkauft, verwertet

Versteigert, verkauft, verwertet. Die Liquidation jüdischen Eigentums

Initiiert vom Arbeitskreis für Provenienzforschung findet einmal jährlich im April der Tag der Provenienzforschung statt. An diesem Tag stellen Museen ihre aktuellen Forschungsansätze und Fragestellungen vor. Für den DHM-Blog beleuchten die Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher des Hauses ihre meist detektivische Suche nach der Herkunft und den ursprünglichen Besitzerinnen oder Besitzern der Objekte. In diesem letzten Beitrag schildert Dr. Heike Krokowski die Herausforderung, die Herkunft klassischer Alltagsgegenstände zu ermitteln, die bei Auktionen von jüdischem Besitz vom NS-Staat „verwertet“, also zu Geld gemacht wurden.

Die Spitze des Eisbergs

Die Spitze des Eisbergs. Das Museum für Deutsche Geschichte und das Schloss „Zur Fröhlichen Wiederkunft“

Die Redewendung von der „Spitze des Eisbergs“ besagt, dass von einem Problem bzw. einem Sachzusammenhang nur ein sehr kleiner Teil erkennbar ist und augenfällig wird. Der viel größere Teil des Eisbergs – oder des Problems – bleibt zunächst verborgen. In diesem dritten Beitrag unserer Serie anlässlich des Tags der Provenienzforschung schildert Christopher Jütte anhand seiner Recherchen, dass es Provenienzforschende häufig mit solchen „Eisbergen“ zu tun haben.

Die Spitze des Eisbergs

Die Spitze des Eisbergs. Das Museum für Deutsche Geschichte und das Schloss „Zur Fröhlichen Wiederkunft“

Die Redewendung von der „Spitze des Eisbergs“ besagt, dass von einem Problem bzw. einem Sachzusammenhang nur ein sehr kleiner Teil erkennbar ist und augenfällig wird. Der viel größere Teil des Eisbergs – oder des Problems – bleibt zunächst verborgen. In diesem dritten Beitrag unserer Serie anlässlich des Tags der Provenienzforschung schildert Christopher Jütte anhand seiner Recherchen, dass es Provenienzforschende häufig mit solchen „Eisbergen“ zu tun haben.

Gläsernes Glücksspiel

Gläsernes Glücksspiel

Initiiert vom Arbeitskreis für Provenienzforschung findet einmal jährlich im April der Tag der Provenienzforschung statt. An diesem Tag stellen Museen ihre aktuellen Forschungsansätze und Fragestellungen vor. Für den DHM-Blog beleuchten die Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher des Hauses ihre meist detektivische Suche nach der Herkunft und den ursprünglichen Besitzerinnen oder Besitzern der Objekte. In diesem zweiten Beitrag schildert Doris Kachel ihre derzeitigen Untersuchungen zu Glas-Deckelbechern aus dem Ministerium für Finanzen der DDR, die sich in der Sammlung des Museums für Deutsche Geschichte befanden, die wiederum in die Sammlung des Deutschen Historischen Museums übergegangen ist.

Gläsernes Glücksspiel

Gläsernes Glücksspiel

Initiiert vom Arbeitskreis für Provenienzforschung findet einmal jährlich im April der Tag der Provenienzforschung statt. An diesem Tag stellen Museen ihre aktuellen Forschungsansätze und Fragestellungen vor. Für den DHM-Blog beleuchten die Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher des Hauses ihre meist detektivische Suche nach der Herkunft und den ursprünglichen Besitzerinnen oder Besitzern der Objekte. In diesem zweiten Beitrag schildert Doris Kachel ihre derzeitigen Untersuchungen zu Glas-Deckelbechern aus dem Ministerium für Finanzen der DDR, die sich in der Sammlung des Museums für Deutsche Geschichte befanden, die wiederum in die Sammlung des Deutschen Historischen Museums übergegangen ist.

Salzburg – Wien – Berlin: Der Weg einer Suche

Salzburg – Wien – Berlin: Der Weg einer Suche

Initiiert vom Arbeitskreis für Provenienzforschung findet einmal jährlich im April der Tag der Provenienzforschung statt. An diesem Tag stellen Museen ihre aktuellen Forschungsansätze und Fragestellungen vor. Für den DHM-Blog beleuchten die Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher des Hauses ihre meist detektivische Suche nach der Herkunft und den ursprünglichen Besitzerinnen oder Besitzern der Objekte. In diesem ersten Beitrag schildert Dr. Heike Krokowski ihre Recherche zum Porträtgemälde „Hofzwerg” aus dem früheren Besitz von Max Reinhardt und wieso eine Reise von Berlin nach Salzburg und Wien und schließlich zurück nach Berlin nötig war, um den Weg des Gemäldes ins Museum nachzeichnen zu können.

Salzburg – Wien – Berlin: Der Weg einer Suche

Salzburg – Wien – Berlin: Der Weg einer Suche

Initiiert vom Arbeitskreis für Provenienzforschung findet einmal jährlich im April der Tag der Provenienzforschung statt. An diesem Tag stellen Museen ihre aktuellen Forschungsansätze und Fragestellungen vor. Für den DHM-Blog beleuchten die Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher des Hauses ihre meist detektivische Suche nach der Herkunft und den ursprünglichen Besitzerinnen oder Besitzern der Objekte. In diesem ersten Beitrag schildert Dr. Heike Krokowski ihre Recherche zum Porträtgemälde „Hofzwerg” aus dem früheren Besitz von Max Reinhardt und wieso eine Reise von Berlin nach Salzburg und Wien und schließlich zurück nach Berlin nötig war, um den Weg des Gemäldes ins Museum nachzeichnen zu können.

„Das gute teure Stück“

„Das gute teure Stück“. Highlights aus der Schenkung von Dr. Edna Brocke

Im Rahmen der Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ hat das Deutsche Historische Museum eine großzügige Schenkung von Dr. Edna Brocke, Judaistin und Großnichte von Hannah Arendt, erhalten. Die Schenkung bereichert die Bestände des Museums um wertvolle Zeugnisse einer der wichtigsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Einige Objekte werden außerdem in der aktuellen Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ gezeigt. Da diese im Rahmen der Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung des sogenannten Coronavirus nicht zugänglich ist, stellt Monika Boll, Kuratorin der Ausstellung, ein paar Highlights daraus vor.

„Das gute teure Stück“

„Das gute teure Stück“. Highlights aus der Schenkung von Dr. Edna Brocke

Im Rahmen der Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ hat das Deutsche Historische Museum eine großzügige Schenkung von Dr. Edna Brocke, Judaistin und Großnichte von Hannah Arendt, erhalten. Die Schenkung bereichert die Bestände des Museums um wertvolle Zeugnisse einer der wichtigsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Einige Objekte werden außerdem in der aktuellen Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ gezeigt. Da diese im Rahmen der Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung des sogenannten Coronavirus nicht zugänglich ist, stellt Monika Boll, Kuratorin der Ausstellung, ein paar Highlights daraus vor.

Der Pate – Humboldt und die Erfindung der Fotografie

Der Pate – Humboldt und die Erfindung der Fotografie

Im August 1839 lüftete die Pariser Akademie der Wissenschaften das Geheimnis um das erste fotografische Verfahren und machte es der Menschheit zum Geschenk. Einer der wichtigsten Paten für die Daguerreotypie als „open source“ war Alexander von Humboldt, wie Kunsthistorikerin Anna Ahrens in ihrem Blogartikel zur Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“ aufzeigt.

Der Pate – Humboldt und die Erfindung der Fotografie

Der Pate – Humboldt und die Erfindung der Fotografie

Im August 1839 lüftete die Pariser Akademie der Wissenschaften das Geheimnis um das erste fotografische Verfahren und machte es der Menschheit zum Geschenk. Einer der wichtigsten Paten für die Daguerreotypie als „open source“ war Alexander von Humboldt, wie Kunsthistorikerin Anna Ahrens in ihrem Blogartikel zur Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“ aufzeigt.

Von Spießbürgern und Vereinsmeiern. Zur Geschichte des Schützenwesens

Von Spießbürgern und Vereinsmeiern. Zur Geschichte des Schützenwesens

Die Städte des Mittelalters mussten sich selbst verteidigen. Die Armbrust war dafür geeignet, verlangte aber Übung. Bald entstanden aus Übungsstunden Schießwettbewerbe, daraus dann Schützenfeste und das Schützenwesen, wie der Kurator der Ausstellung „Die Armbrust. Schrecken und Schönheit“ und Leiter der Militaria-Sammlung Dr. Sven Lüken im DHM-Blog erklärt.

Von Spießbürgern und Vereinsmeiern. Zur Geschichte des Schützenwesens

Von Spießbürgern und Vereinsmeiern. Zur Geschichte des Schützenwesens

Die Städte des Mittelalters mussten sich selbst verteidigen. Die Armbrust war dafür geeignet, verlangte aber Übung. Bald entstanden aus Übungsstunden Schießwettbewerbe, daraus dann Schützenfeste und das Schützenwesen, wie der Kurator der Ausstellung „Die Armbrust. Schrecken und Schönheit“ und Leiter der Militaria-Sammlung Dr. Sven Lüken im DHM-Blog erklärt.

Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Als deutsche Truppen am 19. März 1944 Ungarn besetzten, begann dort für die jüdische Bevölkerung der Holocaust. Die damals 14-jährige Sheindi Ehrenwald aus der Kleinstadt Galánta schrieb vom Tag der Besetzung an auf, wie sie Bedrohung, Verfolgung, Zwangsarbeit und Vernichtung erlebte. Diese Aufzeichnungen zeigen wir als Intervention „Deportiert nach Auschwitz“ in unserer Dauerstellung. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung erläuterte Prof. Dr. Raphael Gross, Präsident des Deutschen Historischen Museums, am 22. Januar den näheren Kontext damaligen Ereignisse.

Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Als deutsche Truppen am 19. März 1944 Ungarn besetzten, begann dort für die jüdische Bevölkerung der Holocaust. Die damals 14-jährige Sheindi Ehrenwald aus der Kleinstadt Galánta schrieb vom Tag der Besetzung an auf, wie sie Bedrohung, Verfolgung, Zwangsarbeit und Vernichtung erlebte. Diese Aufzeichnungen zeigen wir als Intervention „Deportiert nach Auschwitz“ in unserer Dauerstellung. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung erläuterte Prof. Dr. Raphael Gross, Präsident des Deutschen Historischen Museums, am 22. Januar den näheren Kontext damaligen Ereignisse.

Von schönen Frauen und verführten Helden. Geschichten auf Armbrusten

Von schönen Frauen und verführten Helden. Geschichten auf Armbrusten

Die Armbrustsammlung des Deutschen Historischen Museums gehört zu den bedeutendsten der Welt. Zu sehen sind die wertvollen Stücke und ihr Zubehör derzeit in der Ausstellung „Die Armbrust. Schrecken und Schönheit“. Kuratorin Dr. Brigitte Reineke erläutert für den DHM-Blog die Geschichten, die als kunstvolle Verzierungen auf den ausgestellten Jagd- und Kriegswaffen zu finden sind.

Von schönen Frauen und verführten Helden. Geschichten auf Armbrusten

Von schönen Frauen und verführten Helden. Geschichten auf Armbrusten

Die Armbrustsammlung des Deutschen Historischen Museums gehört zu den bedeutendsten der Welt. Zu sehen sind die wertvollen Stücke und ihr Zubehör derzeit in der Ausstellung „Die Armbrust. Schrecken und Schönheit“. Kuratorin Dr. Brigitte Reineke erläutert für den DHM-Blog die Geschichten, die als kunstvolle Verzierungen auf den ausgestellten Jagd- und Kriegswaffen zu finden sind.

Dem Entdecker auf der (Duft-)Spur

Dem Entdecker auf der (Duft-)Spur

Die aktuelle Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“ ist mit Hilfe von einem taktilen Bodenleitsystem, Gebärdensprachvideos, Ausstellungstexten in Braille, kontrastreicher Großschrift und Leichter Sprache barrierearm gestaltet. Als Inklusive Kommunikationsstation sind jetzt fünf Geruchsstationen erlebbar. Warum, erklärt Brigitte Vogel-Janotta, Fachbereichsleiterin Bildung und Vermittlung, am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung.