Planet History

Digitale Geschichtswissenschaft

Peter Haber Preis für digitale Geschichte 2021: And the winner is…

Die Gewinner:innen des erste Peter Haber Preis stehen fest und wurden gerade im NFDI4Memory Café bekannt gegeben: Platz 1: Jana Keck, DHI Washington: Text Mining America’s German-Language Newspapers, 1830-1914: Processing Ger(wo)manness In diesem Dissertationsprojekt werden deutschsprachige Zeitungen des 19. Jahrhunderts, die in den Vereinigten Staaten erschienen sind, mit digitalen und hermeneutischen Methoden ausgewertet und u.a. daraufhin befragt, welche Themen dort im Vordergrund standen, wie bestimmte Texte in den Zeitungen zirkulierten, welche örtlichen Zusammenhänge es gab und auch, in welchen Genres und Diskursen Frauen auftauchten. … „Peter Haber Preis für digitale Geschichte 2021: And the winner is…“ weiterlesen

Rekonstruktion von KZ-Häftlingstransporten mit Hilfe der Memorial Archives Gefangenennummern-Systematik

Maximilian Kalus (Memorial Archives)Montag, 4. Oktober 2021, 10:30-11:00 Uhr „Memorial Archives“ ist eine internationale Forschungsplattform zu NS-Opfern. Die Datenbank erlaubt es, Cluster von Daten und Dokumenten, z.B. zu einem KZ-Häftling, zu erstellen oder Transporte zwischen Konzentrationslagern digital zu rekonstruieren. In den letzten zwölf Monaten wurden über 1 Million Seiten aufgerufen – von Nutzern und von Redakteuren, die auch selbst Daten editieren können. Die Kommunikation der Redakteure, z.B. zu einzelnen Transporten, erfolgt in der Webanwendung GitLab, die diverse Management- und Tracking-Funktionen bietet. In über sechs … „Rekonstruktion von KZ-Häftlingstransporten mit Hilfe der Memorial Archives Gefangenennummern-Systematik“ weiterlesen

Viabundus.eu: Map of premodern European transport and mobility

Maria C. Dengg (Universität Magdeburg) und Niels Petersen (Universität Göttingen)Montag, 4. Oktober 2021, 15:00-15:30 Uhr Präsentiert wird eine digitale Plattform zur Rekonstruktion vormoderner Fernhandelsverbindungen im Hanseraum (1350-1650) (www.viabundus.eu), die fortlaufend von einem internationalen Team bearbeitet wird. Vorbild ist das ORBIS-Geospatial Network Model of the Roman World. Ausgangspunkt des Projekts ist der Atlas „Die Hansischen Handelsstraßen“ von 1962-1968, der im Sinne einer digitalen Analyse aktualisiert, präzisiert und deutlich erweitert wird. Produkt ist eine online präsentierte digitale Karte sowie eine damit verbundene SQL-basierte Datenbank über mehr … „Viabundus.eu: Map of premodern European transport and mobility“ weiterlesen

Semi-Automatische Rekonstruktion von Netzwerken gelehrter Eliten im spätmittelalterlichen Deutschland anhand des Repertorium Germanicum

Clemens Beck (Universität Jena)Montag, 4. Oktober 2021, 9:30-10:00 Uhr Der Vortrag behandelt die Untersuchung der Strukturen und Protagonisten der spätmittelalterlichen deutschen Kirche mit Hilfe semi-automatischer Informationsextraktion und Historischer Netzwerkanalyse im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts an der Universität Jena („Core-H: Collaborative Open Research Environment for the Humanities“). Grundlage der Untersuchung ist das Repertorium Germanicum (kurz: RG), eine für den Bereich der Mediävistik vielleicht einzigartig umfassende serielle Quelle zur Geschichte der spätmittelalterlichen deutschen Kirche und Gesellschaft. Bisher verhinderte der sehr große Umfang des hier publizierten Materials … „Semi-Automatische Rekonstruktion von Netzwerken gelehrter Eliten im spätmittelalterlichen Deutschland anhand des Repertorium Germanicum“ weiterlesen

Lives in Transit: A Game for Teaching and Writing Global History

Martin Dusinberre (Universität Zürich), Leyla FeinerMontag, 4. Oktober 2021, 15:30-16:00 Uhr „Lives in Transit“ ist ein interaktives Werkzeug, um globale Geschichte zu erzählen und zu lehren. Es bietet Historikern ein Modell für die Präsentation ihrer Forschung in Form eines Serious Gaming. Spielthemen lassen sich selbst simulieren und ermöglichen reale Erfahrungen zur Spieleentwicklung für BA- und MA-Studenten. Im Gegensatz zu konventionellen akademischen Arbeiten erlaubt das Spiel dem Autor, nichtlineare Erzählungen zu erforschen und parallele und multidirektionale Erzählungen zu schaffen. Währenddessen erleben die Spieler die Entstehung … „Lives in Transit: A Game for Teaching and Writing Global History“ weiterlesen

Oceanic Exchanges: Tracing Global Information Networks in Historical Newspaper Repositories, 1840-1914 (OcEx)

Jana Keck (Deutsches Historisches Institut Washington) und Steffen Koch (Universität Stuttgart)Montag, 4. Oktober 2021, 14:00-14:30 Uhr Im 19. Jahrhundert entstand die Massenpresse und eine globale Kultur vielfältiger, schnell zirkulierender Informationsquellen. Auch wenn dies auf den grenzübergreifenden Charakter der Presse hinweist, wurde die Zeitungsforschung bisher weitgehend in Metropol- und nationalen Räumen definiert. Dieses „lokale“ Konzept verfestigte sich weiterhin in der Art und Weise wie Zeitungen gesammelt, digitalisiert und verfügbar gemacht worden sind. Im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes OcEx wurden digitalisierte Zeitungsseiten aus mehr als 7 … „Oceanic Exchanges: Tracing Global Information Networks in Historical Newspaper Repositories, 1840-1914 (OcEx)“ weiterlesen

Spotlight JudaicaLink und FID Jüdische Studien

Kerstin von der Krone (Universitätsbibliothek Frankfurt am Main), Kai Eckert und Benjamin Schnabel (Hochschule der Medien Stuttgart)Montag, 4. Oktober 2021, 14:30-15:00 Uhr JudaicaLink (http://judaicalink.org) ist ein Datenportal des Fachinformationsdienstes Jüdische Studien (http://jewishstudies.de), das verschiedenste Datenquellen zur jüdischen Geschichte zusammenführt und anreichert. Neben dem Ziel, die Angebote des FID zu optimieren, werden die Daten den digitalen Geisteswissenschaften zur weiteren Nutzung zur Verfügung gestellt. Ein besonderes Augenmerk liegt derzeit auf dem Presse-Portal “Compact Memory” (http://compactmemory.de), das durch Textmining-Verfahren weiter erschlossen wird und einem breiteren Nutzerkreis zugänglich … „Spotlight JudaicaLink und FID Jüdische Studien“ weiterlesen

Sichtbarmachung von historischen Graphnetzwerken als inhärenter Teil digitaler Editionen

Martin Fechner (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)Montag, 4. Oktober 2021, 11:30-12:00 Uhr Schwerpunkt digitaler, historisch-kritischer Editionen liegt sinngemäß in der Erstellung und Präsentation von edierten Quellen zur Nutzbarmachung für die historische Forschung. Zunehmend werden dabei die Mittel der Verlinkung, der Einsatz von Normdaten (etwa für Personen) und die Einbindung externer Daten eingesetzt, was auch als Entgrenzung digitaler Editionen bezeichnet wird und als Unterscheidungsmerkmal gegenüber gedruckten Editionen angesehen werden kann. Die durch Verlinkungen entstehenden Datenstrukturen können aber nicht nur genutzt werden, um die Benutzbarkeit digitaler Editionen … „Sichtbarmachung von historischen Graphnetzwerken als inhärenter Teil digitaler Editionen“ weiterlesen

Die Geschichte der Kartographie forschend erlernen. Präsentation einer virtuellen Forschungsumgebung

Julia Breittruck, Gerda Brunnlechner, Bernhard Fechner (Fernuniversität Hagen) Montag, 4. Oktober 2021, 11:00-11:30 Uhr Das Historische Institut der FernUniversität bietet im Rahmen des Masterstudiengangs ‚Geschichte Europas‘ einen Kurs zum Erlernen und Erforschen der Geschichte der vormodernen Kartographie an. Die Studierenden erwerben anhand von Studienbriefen Kenntnisse und können das erworbene Wissen in virtuellen sowie Präsenzveranstaltungen vertiefen. Die Open Source-Software ‚Digital Mappa‘ bietet besondere Funktionen digitalen Lehrens und Lernens, die im Rahmen des Projekts an die Bedürfnisse der FernUniversität angepasst wurden. Studierende betrachten, vergleichen und diskutieren auf einem … „Die Geschichte der Kartographie forschend erlernen. Präsentation einer virtuellen Forschungsumgebung“ weiterlesen

Oral history digital. Audiomining und andere Sprachtechnologien zur (Sekundär)Analyse biographischer Interviews. Forschungsstand und Perspektiven

Almut Leh, Dennis Möbus (Fernuniversität Hagen) und Peter Kompiel (Freie Universität Berlin) Montag, 4. Oktober 2021, 10:00-10:30 Uhr Oral History-Interviews sind ebenso attraktive wie anspruchsvolle Quellen für die zeithistorische Forschung. Zudem gewinnt angesichts des Verschwindens der Zeitzeugen die Sekundärauswertung an Bedeutung. Dabei stellen OH-Interviews nicht nur als qualitative Quellen, sondern auch als audiovisuelle Daten eine große Herausforderung für die Analyse dar. Audiomining bietet eine für Oral History-Daten optimierte Spracherkennung, integriert in eine Arbeitsumgebung, die eine nutzerspezifische Recherche bei direktem Zugriff auf das Audiosignal und … „Oral history digital. Audiomining und andere Sprachtechnologien zur (Sekundär)Analyse biographischer Interviews. Forschungsstand und Perspektiven“ weiterlesen

Historische Fotografien virtuell erkunden – ein neues Forschungswerkzeug

Heike Messemer und Jonas Bruschke (Universität Würzburg)Montag, 4. Oktober 2021, 9:00-9:30 Uhr Historische Fotografien von Städten und deren architektonisches Erscheinungsbild stellen eine wichtige Grundlage für die Arbeit von Historiker*innen dar. Online zugänglich sind sie in Bildrepositorien, die zunehmend ein wichtiges Recherchewerkzeug für die Wissenschaft sind. Ziel der Nachwuchsforschungsgruppe HistStadt4D ist es, multimediale Möglichkeiten zur Suche, 4D-Darstellung und Analyse von bestehenden Bilddigitalisaten zu entwickeln und damit ein neues Forschungswerkzeug zu konzipieren. In einem interaktiven, digitalen 3D-Stadtmodell von Dresden werden historische Fotografien, ausgehend von den jeweiligen … „Historische Fotografien virtuell erkunden – ein neues Forschungswerkzeug“ weiterlesen

Peter Haber Preis: Programm des Projekt-Pitch beim Historikertag #PHPdigigw21

Die Spannung steigt, denn der Termin für den Projekt-Pitch beim Historikertag 2021 rückt näher! Wenn nicht schon geschehen, dann noch schnell anmelden für Montag, den 4. Oktober 2021, 12h00-14h00 und live über Zoom dabei sein. Zwölf Projekte werden sich in 2-Minuten-Kurzvorstellungen mit ihren Postern präsentieren. Über die Platzierung entscheidet eine Jury, wobei das Publikum mit abstimmen wird und ebenfalls eine Stimme hat. Im Anschluss an die Präsentationen gibt es die Möglichkeit, mit den angetretenen Digital Historians virtuell in den Diskussionsräumen des Historikertags über ihre … „Peter Haber Preis: Programm des Projekt-Pitch beim Historikertag #PHPdigigw21“ weiterlesen

Book-Sprint für das Living Handbook „Digitale Quellenkritik“

Der dritte und letzte Teil der vDHd 2021  Workshopserie “Digitale Quellenkritik: Ein neues Kapitel” findet am 19. September 2021 von 9–12 Uhr statt. In diesem Teil liegt der Schwerpunkt auf einer ersten Inhaltsproduktion für das Living Handbook und die Organisation des Schreibprozesses. Die Aspekte aus den ersten beiden Teilen der Workshopserie werden zusammengeführt, eine erste Gliederung vorgestellt und diskutiert, um anschließend den Schreib- und Publikationsprozess zu planen, Arbeitsaufträge zu entwickeln und Schreibteams zu bilden. Zum Ende hin soll die Frage nach Verstetigungsstrukturen diskutiert und … „Book-Sprint für das Living Handbook „Digitale Quellenkritik““ weiterlesen

Ein ideales Online-Portal für die jüdische Geschichte. Gedankenexperiment im Rahmen der vDHd2021

Wie sieht es aus, das ideale Portal zur jüdischen Geschichte? Diese Frage soll in die Community der zukünftigen Nutzer*innen mit einem digitalen Brainstormingprozess weitergegeben werden. Wünsche, Anregungen aber auch Bedenken können ab dem 30. August 2021 um 8 Uhr auf der Flinga-Plattform gesammelt werden. In einer anschließenden Runde mit Expert*innen aus dem Bereich jüdische Geschichte und Digital Humanities (Kerstin von der Krone, Harald Lordick, Sabine Moller, Daniel Stoekl Ben Esra und Gerben Zaagsma) werden diese am 15. September 2021, von 10-12 Uhr diskutiert und … „Ein ideales Online-Portal für die jüdische Geschichte. Gedankenexperiment im Rahmen der vDHd2021“ weiterlesen

CfP: Geschichte im digitalen Wandel? Geschichtskultur – Erinnerungspraktiken – Historisches Lernen

Ausgangsbeobachtungen Unsere Geschichte(n) und Umgangsweisen mit Vergangenem sowie unsere Erinnerungen da­ran sind nicht zuletzt Ausdruck und Produkt gesellschaftlich-kommunikativer bzw. medialer Praktiken und deren institutionellen Rahmenbedingungen. Was passiert jedoch mit den ge­sellschaftlich geteilten Geschichten und Erinnerungen, wenn sich Öffentlichkeit und gesell­schaftliche Aushandlungsprozesse immer mehr in den digitalen Raum verlagern oder sogar zum Ausgangspunkt dieser werden? Wie interagieren digitaler Wandel, eine neue Kultur der Digitalität und Geschichtskultur(en) miteinander? Wohin führen uns diese Entwicklungen in den geschichtskulturellen Institutionen, wie z.B. in Schulen und Universitäten, Museen, Biblio­theken und … „CfP: Geschichte im digitalen Wandel? Geschichtskultur – Erinnerungspraktiken – Historisches Lernen“ weiterlesen

Virtuelles BarCamp zu den theoretischen Aspekten einer digitalen Quellenkritik

Am 23.03.2021 fand die erste Veranstaltung der vDHd2021-Workshopreihe „Digitale Quellenkritik: Ein neues Kapitel“ statt. Zahlreiche interessierte Teilnehmer*innen beschäftigten sich mit einer ersten Bestandsaufnahme des status quo und dem quo vadis digitaler Quellenkritik. Im Rahmen dieser Auftaktveranstaltung lieferte eine Podiumsdiskussion ein breites Panorama an noch unbeantworteten Fragen und wertvollen Gedankenimpulsen zu aktuellen Forschungsperspektiven einer digitalen Quellenkritik. Konsens war, dass es eine Notwendigkeit für eine Überarbeitung bzw. Erweiterung der traditionellen Quellenkritik im Hinblick auf das Digitale gibt, da sich viele neue Aspekte digitaler und digitalisierter Quellen … „Virtuelles BarCamp zu den theoretischen Aspekten einer digitalen Quellenkritik“ weiterlesen

CfP: Diskussionsforum auf dem Historikertag 2021: FAIR-flixte Daten. Partizipativ über Datentransparenz diskutieren.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Praxislabors der AG Digitale Geschichtswissenschaft Marina Lemaire (Universität Trier) Katrin Moeller (Universität Halle) Datentransparenz und Nachvollziehbarkeit von Forschungsdaten sind ein wichtiges Kriterium beim Umgang mit Forschungsdaten nach den „FAIR-Prinzipien“. Sie orientieren sich stark an Bedürfnissen naturwissenschaftlicher Fächer mit ihren häufig exakt zu definierenden Kategorien und Messwerten. Auch in den historischen Disziplinen besitzen Quellennachweise und Quellenkritik eine lange Tradition. Bei der Vielzahl hermeneutischer Methoden oder kontextbezogenen Interpretationen gebrochener Quellen fällt es allerdings sehr viel schwerer, die genaue Nachvollziehbarkeit von Kategorien … „CfP: Diskussionsforum auf dem Historikertag 2021: FAIR-flixte Daten. Partizipativ über Datentransparenz diskutieren.“ weiterlesen

CfP: Peter Haber Preis für digitale Geschichte 2021 #PHPdigigw21

Einreichungsfrist: 8. Juli 2021Auskünfte: Prof. Dr. Torsten Hiltmann und Dr. Mareike König, Rückfragen: GW-digital [at] historikerverband.de Einreichungen: https://phpdigigw21.sciencesconf.org/ Zum Historikertag 2021 schreibt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD zum ersten Mal gemeinsam mit dem VHD und dem Deutschen Historischen Institut Paris den Peter Haber Preis für digitale Geschichte aus. Prämiert werden Projekte, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaft leisten. Einen epochalen oder methodischen Schwerpunkt gibt es nicht. Einreichungen sollen den Stand eines bereits laufenden Projekts der digitalen Geschichtswissenschaft anschaulich beschreiben. Eingereicht … „CfP: Peter Haber Preis für digitale Geschichte 2021 #PHPdigigw21“ weiterlesen

[Praxislabor] Digitale Bibliographien und Recherchetools in den Fachinformationsdiensten

Wiebke Herr, Anna Lisa Schwartz, Philipp Weiß (Bayerische Staatsbibliothek), Andreas Hartmann (Universität Augsburg) Digitale Bibliographien und Recherchetools in den Fachinformationsdiensten. Gnomon Bibliographische Datenbank, Deutsche Historische Bibliografie und historicumSEARCH Der Umgang mit digitalen Recherchewerkzeugen ist eine Voraussetzung für erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit in Studium, Lehre und Forschung. Bibliographische Datenbanken und Metasuchangebote haben sich seit längerem in den Geschichtswissenschaften etabliert und bieten signifikante Mehrwerte gegenüber Printangeboten: Die Datenbestände sind breiter und aktueller angelegt, moderne Suchmaschinentechnologie erleichtert die Auffindbarkeit und Nachnutzung der Daten, und die Recherche ist unabhängig … „[Praxislabor] Digitale Bibliographien und Recherchetools in den Fachinformationsdiensten“ weiterlesen

[Praxislabor] Python Basics und erste Anwendungsbeispiele im Bereich Web Scraping und Text Mining

Martin Dröge Es ist zwar nicht eingetreten, was der französische Historiker Emmanuel Le Roy Ladurie 1968 in der Wochenschrift ‘Le Nouvel Observateur’ schrieb: „Der Historiker von morgen wird Programmierer sein oder es wird ihn nicht mehr geben“.((König, Mareike (2015): „Digitale Geschichtswissenschaft – Einleitung #dguw15“. http://dguw.hypotheses.org/84.)) Dennoch erleichtern Kenntnisse im Programmieren auf vielfältige Weise die Arbeit von Historiker*innen, nicht zuletzt angesichts einer immer weiter ansteigenden digitalen Datenflut. Große Korpora von Texten, Bildern und anderen Digitalisaten lassen sich mithilfe kurzer Skripte erfassen, aufbereiten und weiterverarbeiten, sei … „[Praxislabor] Python Basics und erste Anwendungsbeispiele im Bereich Web Scraping und Text Mining“ weiterlesen

[Praxislabor] Digitale Quellenkritik: Ein neues Kapitel

Jonathan D. Geiger, Aline Deicke, Marina Lemaire, Stefan Schmunk Insbesondere in den historisch forschenden Fachdisziplinen spielen Quellen eine zentrale Rolle. Quellen können allerdings subjektiv, fehlerhaft, verfälscht oder auch nur in Teilen erhalten sein. Die wesentliche Funktion der Methode der Quellenkritik besteht darin, Quellen auf eine konkrete historische Fragestellung hin zu analysieren, ihre Aussagekraft zu beurteilen und für die Forschung nutzbar zu machen. Mit der Digitalisierung eröffnen sich für die historisch forschenden Wissenschaften neue Möglichkeiten und Herausforderungen. Da es keine eindeutige Abbildung “analoger” zu “digitalen” … „[Praxislabor] Digitale Quellenkritik: Ein neues Kapitel“ weiterlesen

[Praxislabor] Ego-Dokumente als historische Quelle: Recherchieren, Publizieren, Forschen

mit Dr. Katarzyna Adamczak und Dr. Arnošt Štanzel 17.05.2021, 10.00-11.30 Uhr Ego-Dokumente als Quellen für historische Forschung bieten ein breit ausgefächertes und höchst spannendes Untersuchungsfeld. Was macht sie so interessant? Erstens, sie umfassen Textsorten, die freiwillig oder unfreiwillig entstanden. Zur erstgenannten Kategorie zählen Texte wie Autobiographien, Memoiren, Reiseberichte, Tagebücher oder Briefe, die u. U. für eine Veröffentlichung bestimmt waren. Der zweiten Kategorie gehören Texte an, bei denen an eine explizite längerfristige Überlieferung oder Veröffentlichung nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen gedacht war, z.B. Schriftstücke … „[Praxislabor] Ego-Dokumente als historische Quelle: Recherchieren, Publizieren, Forschen“ weiterlesen

[Praxislabor] Digital Humanities Virtual Laboratory (DHVLab): Eine digitale Lehr- und Forschungsinfrastruktur für die digitalen Geisteswissenschaften

Christian Riepl (riepl@lmu.de), Leiter IT-Gruppe Geisteswissenschaften (ITG) Dipl.-Inf. Linus Kohl (kohl@munichresearch.com), Munich Research Stephan Lücke (luecke@lmu.de), ITG, Stellv. Leiter und Projektleitung VerbaAlpina Julian Schulz M.A. (julian.schulz@lmu.de), ITG, Forschungsdatenmanagement Mit dem DHVLab wird eine modulare Infrastruktur vorgestellt, die auf den steigenden Bedarf an Ausbildungsmöglichkeiten in Methoden der Digital Humanities reagiert und sich für einen Einsatz in Lehre und Forschung gleichermaßen eignet. Das DHVLab bietet Lehrenden und Studierenden einen niederschwelligen Zugang zu zentralen Feldern der digitalen Geisteswissenschaften. Einmal registriert, können verschiedene Dienste ohne Installationsaufwand unmittelbar, orts- … „[Praxislabor] Digital Humanities Virtual Laboratory (DHVLab): Eine digitale Lehr- und Forschungsinfrastruktur für die digitalen Geisteswissenschaften“ weiterlesen

[Praxislabor] Gelehrte Journale und Zeitungen als Netzwerke des Wissens im Zeitalter der Aufklärung

Dr. Maja Eilhammer, Veronika Hausler, Sylvia Memmleb (BSB München), Reinhard Spiekermann, Jenny Standke, (Akademie der Wissenschaften zu Göttingen) Deutungskämpfe in den Gelehrten Journalen GJZ 18 stellt ein effektives Navigationsinstrument für die Rezensionszeitschriften der gesamten Aufklärungsepoche dar. Das Projekt arbeitet seit dem Jahr 2011 unter der Trägerschaft der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen in enger Kooperation mit der SUB Leipzig und der BSB München. Insgesamt 65 deutschsprachige Periodika des 18. Jahrhunderts werden erschlossen und in einer Datenbank der Forschung zur Europäischen Aufklärung zur Verfügung gestellt. Bis 2025 … „[Praxislabor] Gelehrte Journale und Zeitungen als Netzwerke des Wissens im Zeitalter der Aufklärung“ weiterlesen

[Praxislabor] Transkribus: Eine Plattform für Transkription, Erkennung und Suche von historischen Dokumenten

Tamara Terbul (Tamara.Terbul@uibk.ac.at) und Günter Mülberger (Guenter.Muehlberger@uibk.ac.at) Transkribus ist eine Plattform, welche die Transkription, Erkennung und Suche von historischen Dokumenten ermöglicht. Dies geschieht auf Basis der sogenannten Handwritten Text Recognition (HTR), welche durch Trainingsdaten ein Modell für die automatische Erkennung von handschriftlichen Texten erzeugt. Im Transkribus Hands-on-Workshop wird Schritt für Schritt erklärt, wie man nach dem Upload mithilfe der Software seine eigenen Dokumente segmentiert, transkribiert und somit die Daten für sein eigenes Trainingsmodell aufbereitet. Anschließend werden noch weitere Möglichkeiten, die nach der Anwendung des … „[Praxislabor] Transkribus: Eine Plattform für Transkription, Erkennung und Suche von historischen Dokumenten“ weiterlesen

[Praxislabor] Geovistory – eine virtuelle Forschungsplattform für Geisteswissenschaften

Francesco Beretta: francesco.beretta@cnrs.fr und David Knecht: knecht@kleiolab.ch Geovistory ist eine von Projekten in der Schweiz, Frankreich und Holland genutzte Webplattform für geistes- und  – spezifisch – geschichtswissenschaftliche Forschungsprojekte. Geovistory soll Forscher/innen als einfach zugängliches, digitales Werkzeug unterstützen und deren Forschung auf attraktive Weise Geschichtsinteressierten zugänglich machen. Dafür bildet Geovistory den gesamten Forschungsprozess digital ab: Von der Erfassung der Quellen, über die Annotation von Texten, die Verwaltung von projektspezifische Vokabularen, den Aufbau eines Informationsnetzes und die (räumliche) Analyse der Forschungsdaten bis hin zur Publikation der … „[Praxislabor] Geovistory – eine virtuelle Forschungsplattform für Geisteswissenschaften“ weiterlesen

[Praxislabor] Arbeiten mit (vielen) retrodigitialisierten Quellen: Texterkennung und Metadatenextraktion in PDF-Dateien mit freier Software

Moritz Mähr (wiss. Mitarbeiter an der Professur für Technikgeschichte, Zürich) Lernen Sie in PDF-Dateien Texterkennung (OCR) und Textextraktion mit kostenlosen Befehlszeilenwerkzeugen wie Tesseract und Poppler durchzuführen und sich schnell einen Überblick über eine grosse Anzahl von PDF-Dokumenten zu verschaffen. Zielpublikum Wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen, wird diese Lektion für Sie lehrreich sein: Sie arbeiten mit textbasierten Quellen und müssen den Inhalt der Quellen extrahieren. Ihre Dateien liegen im PDF-Format vor oder können in dieses Dateiformat konvertiert werden. Sie arbeiten mit … „[Praxislabor] Arbeiten mit (vielen) retrodigitialisierten Quellen: Texterkennung und Metadatenextraktion in PDF-Dateien mit freier Software“ weiterlesen

[Praxislabor] Digitale Computergenealogie und kollaborative Datenerhebung mit „DES“. Ein Citizen Science-Projekt

Moritz Müller (wiss. Mitarbeiter der Professur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, MLU Halle-Wittenberg) und Katrin Moeller (Leiterin des Historischen Datenzentrums Sachsen-Anhalt) Genealogische Vereine haben im letzten Jahrzehnt riesige Datenbanken kollaborativ erarbeitet. Citizen Science haben einen großen Zulauf. Besonders der Verein für Computergenealogie bietet Daten offen und für alle zugänglich an und hat zahlreiche Werkzeuge und Hilfsmittel zur kollaborativen Zusammenarbeit entwickelt. Mithilfe des digitalen Erfassungssystems „DES“ läuft im Frühjahr 2021 ein großes digitales Erfassungsprojekt zu den evangelischen Kirchenbüchern der Mariengemeinde und der St.-Georgen-Gemeinde in Halle (Saale) aus … „[Praxislabor] Digitale Computergenealogie und kollaborative Datenerhebung mit „DES“. Ein Citizen Science-Projekt“ weiterlesen

[Praxislabor] Historische Karten mit Qgis erstellen und publizieren. Digitaler Workshop

Katrin Moeller Webservices und Geodatenportale bieten mittlerweile gute Grundlagen zur Nachnutzung von meist modernen räumlichen Daten. Sie basieren auf freien Lizenzen und ermöglichen damit einen effektiven Zugriff und die schnelle digital-grafische Umsetzung darauf basierender räumlicher Informationen. Daher nimmt auch innerhalb der Digital Humanities-Community das Interesse an der Verarbeitung von räumlichen Informationen und Analysen erheblich zu. Mittlerweile gibt es mehrere große Projekte, die sich mit der Georeferenzierung historischer Karten und der Erzeugung und Verarbeitung von Normdaten für historische Raumbeziehungen beschäftigen. Allerdings bieten längst nicht alle … „[Praxislabor] Historische Karten mit Qgis erstellen und publizieren. Digitaler Workshop“ weiterlesen

[Praxislabor] Daten kollaborativ handhaben: FactGrid, eine Wikibase Plattform für Historiker*innen

Olaf Simons Kaum eine Software zieht in den Digital Humanities derzeit ein so großes Interesse auf sich wie Wikibase, die Datenbank-Erweiterung für Mediawikis, die Wikimedia Deutschland federführend für das Wikidata-Projekt entwickelte.Das hat zum einen mit dem Wikidata Projekt selbst zu tun, das sich in den letzten Jahren zum Brückenkopf zwischen den verschiedensten Datenbankprojekten entwickelte. Das hat im selben Moment damit zu tun, dass die größeren Bibliothekskonsortien diese Software soeben im Interesse an einem in Zukunft globalen Normdatenaustausch evaluieren.Vor allem die konzeptionelle Offenheit und Transparenz … „[Praxislabor] Daten kollaborativ handhaben: FactGrid, eine Wikibase Plattform für Historiker*innen“ weiterlesen

[Praxislabor] Datendokumentation für eine digitale Edition

Welche Informationen über die Daten brauchen Datennachnutzer:innen? Marina Lemaire Es braucht mehr als nur die Forschungsdaten selbst, um sie nachnutzen zu können. Doch WAS ist das MEHR? Und WIE kann man diese Informationen erzeugen und später zur Verfügung stellen? Dies adressiert viel weniger technische Aspekte als die meisten meinen, sondern betreffen vorwiegend inhaltliche Fragen zur wissenschaftlichen Praxis und Methode. D.h. es ist eine breite Diskussion in den geisteswissenschaftlichen Disziplinen dazu notwendig, um die Forschungsprozesse an die digitalen Anforderungen zu adaptieren, um die Forschungsdaten FAIR zu machen. Um einen Impuls für diesen … „[Praxislabor] Datendokumentation für eine digitale Edition“ weiterlesen

[Praxislabor] Einführung in die Nutzung von Geoinformationssystemen (GIS) für Historiker mit QGIS

Niklas Alt Der Workshop richtet sich an GIS-Interessierte Historiker*innen ohne Vorkenntnisse. Unter Nutzung des Open-Source Geoinformationssystems QGIS wird an historischen Fallbeispielen Grundlagenwissen zu Geodaten, Referenzsystemen und v.a. der Visualisierung von Forschungsdaten vermittelt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Berücksichtigung der zeitlichen Dimension gelegt. Die Materialien des Workshops werden den Teilnehmern im Vorfeld zur Verfügung gestellt. Die Lektionen verbinden theoretisches Basiswissen mit praktischer Anwendung. Jede Lektion schließt mit Hinweisen auf Ressourcen zur Vertiefung der vorgestellten Inhalte. Zur Person: Niklas Alt ist seit Mai 2020 Mitarbeiter am Hessischen Landesamt für Geschichtliche … „[Praxislabor] Einführung in die Nutzung von Geoinformationssystemen (GIS) für Historiker mit QGIS“ weiterlesen

Save the date: Jahrestagung 2021 der AG Digitale Geschichtswissenschaft jetzt in neuem Format und online #digigw21

Die 2020 ausgefallene Tagung „Digital History. Konzepte, Methoden und Kritiken digitalen Geschichtswissenschaft“ der AG Digitale Geschichtswissenschaft nimmt jetzt einen zweiten Anlauf und wird vom 1.-3. März 2021 in neuem Format und rein online stattfinden. Beibehalten wurden die drei Keynotes von Prof. Dr. Torsten Hiltmann, Prof. Dr. Andreas Fickers und Dr. Franziska Heimburger, die als einzige Vorträge live gehalten werden.  Die ursprünglich in den thematischen Sektionen vorgesehenen Vorträge werden vorab als Screencast, Video, Präsentation, Podcast, Paper, Zeichnung… etc. über das Tagungsblog in einem geschützten Bereich … „Save the date: Jahrestagung 2021 der AG Digitale Geschichtswissenschaft jetzt in neuem Format und online #digigw21“ weiterlesen

Medaon. Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung – Call for Papers: Jüdische Geschichte. Perspektiven junger Forscher:innen

Der akademische Nachwuchs rückt immer wieder in den Blick, vor allem wenn es in Debatten um Chancengleichheit, prekäre Arbeitsbedingungen, (un)mögliche Karrierewege oder die Frage einer (Un)Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Die Auseinandersetzung um und mit Nachwuchswissenschaftler:innen ist allerdings nicht allein auf die (schlechten) Bedingungen zu beschränken, sondern sie kann auch die Frage nach Möglichkeiten und Chancen beinhalten: Welche neuen thematischen und theoretischen Ansätze und Schwerpunkte konnten und können sie etablieren? Welche Chancen und welche Räume haben Studierende, Doktorand:innen und frühe Post-Docs, eigene Projekte … „Medaon. Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung – Call for Papers: Jüdische Geschichte. Perspektiven junger Forscher:innen“ weiterlesen

Die Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter – Themenheft des VHD Journal September 2020

Das jährlich erscheinende Mitgliederjournal des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands widmet sich in seiner Ausgabe vom September 2020 der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter. Dazu die Vorsitzende des Verbandes, Eva Schlotheuber, in ihrem Editorial: „Für Forschung und Lehre, für die Hochschulen und das Fach insgesamt waren die vergangenen Monate mit distant teaching sowie den langen Schließungen und begrenzten Zugängen zu Bibliotheken und Archiven eine große Herausforderung. Mit unseren Erfahrungen aus dieser Zeit stellen sich die schon zuvor akuten Fragen der Digitalisierung mit noch größerem … „Die Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter – Themenheft des VHD Journal September 2020“ weiterlesen

Eröffnung des digitalen Archivs zur BOLSA: Alte Liebe rostet nicht …

Feierliche Eröffnung des Daten- und Tonarchivs „Bonner Längsschnittstudie des Alterns“ am Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt in einem Webinar Die BOLSA ist online … da jedoch Corona den festlichen Start des BOLSA-Portals verhinderte, wagen wir uns jetzt an eine digitale Feier: Sie sind herzlich eingeladen, am 7. Juli 2020 ab 11:00 Uhr mit uns zusammen die Eröffnung des digitalen Rechercheangebots zur BOLSA zu begehen. In einem Webinar werden wir akustische Hörproben – zusammengestellt von der Künstlerin Sonya Schönberger – zur BOLSA präsentieren. Christina von Hodenberg wird … „Eröffnung des digitalen Archivs zur BOLSA: Alte Liebe rostet nicht …“ weiterlesen

NFDI 4Memory: Aufruf zum Einreichen von „Problem Stories“

Die Errichtung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und die Planungen zur Etablierung eines eigenen Konsortiums für die historisch arbeitenden Fächer schreiten voran. Nach zwei Corona-bedingten digitalen Community-Treffen, die Ende März stattfanden, organisiert das geplante 4Memory-Konsortium nun eine weitere Aktion, um die Community der Anwender mit ihren Wünschen und Bedarfen in die Entwicklung mit einzubeziehen. Diesmal geht es darum, „Problem Stories“ zu teilen, d.h. kurz und knapp jene ganz praktischen Probleme und Hindernisse mitzuteilen, mit denen man in der täglichen Arbeit bei der Erhebung, Analyse, Publikation … „NFDI 4Memory: Aufruf zum Einreichen von „Problem Stories““ weiterlesen

Das zugängliche Archiv: Geschichtliche Familienforschung als digitale Bürgerwissenschaft

Tagung Halle (Saale), 3.-5.4.2020Ort: Steintorcampus – Emil-Abderhalden-Str. 25-27, 06108 Halle Beschreibung Die Tagung an der Universität Halle wird anlässlich des dreißigjährigen Bestehens der größten bürgerwissenschaftlichen Vereinigung im Bereich der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft angeboten, des Vereins für Computergenealogie, sowie des zehn- bzw. fünfjährigen Bestehens der Online-Kirchenbuchportale des überkonfessionellen Archivverbunds Icarus (Matricula) und der Evangelischen Kirche (Archion). Die Tagung soll die Arbeitsbereiche von Archiv, Digital Humanities, Bürgerwissenschaft (Citizen Science) und historischer Kulturwissenschaft zusammenbringen. Sie soll zugleich den Kontakt zwischen privat motivierter geschichtlicher Familienforschung zur Ortsgeschichte und zur … „Das zugängliche Archiv: Geschichtliche Familienforschung als digitale Bürgerwissenschaft“ weiterlesen

NFDI4Memory-Community-Treffen in Halle am 24. April

Das Historische Datenzentrum Sachsen-Anhalt und das Servicezentrum eSciences organisieren das NFDI4Memory-Community-Treffen in Halle am 24. April. Es wird darum gehen allgemein über NFDI und konkret über die 4Memory-Initiative zu informieren und die Bedarfe und Angebote aus der Community der historisch arbeitenden Geisteswissenschaften zu erfassen und Mitstreiter*innen zu gewinnen. Man kann sich über diesen Link < https://www.esciences.uni-trier.de/events/event/nfdi4memory-community-treffen-am-24-april-2020-in-halle-saale/> anmelden. Wenn der Termin nicht passt oder die Anreise zu weit ist, es gibt weitere Treffen in anderen Regionen. Die Termine sind auf dem 4Memory-Blog zu finden: https://4memory.de/blog/ … „NFDI4Memory-Community-Treffen in Halle am 24. April“ weiterlesen

Praxislabor digitale Geschichtswissenschaft auf dem Historikertag 2020 in München

Call for Presentations Organisation für die Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft: Marina Lemaire (Servicezentrum eSciences, Universität Trier) [marina.lemaire@uni-trier.de] Katrin Moeller (Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt, Universität Halle) [katrin.moeller@geschichte.uni-halle.de] Ausschreibung Das Praxislabor wird von der Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft (http://bit.ly/2vspL5H) des Verbands angeboten. Die AG bündelt digitale Initiativen der historisch arbeitenden Disziplinen und versammelt eine breite Palette digitaler Ansätze und Methoden. Diese sollen als Begleitveranstaltung vor und während des gesamten Historikertages 2020 in ihrer Breite nicht nur erfahrbar, sondern auch erlernbar werden. Daher verstehen wir uns als Angebot und Treffpunkt … „Praxislabor digitale Geschichtswissenschaft auf dem Historikertag 2020 in München“ weiterlesen