Planet History

Kategorie: [gab_log] Geisteswissenschaft als Beruf

#MWSvernetzt: Zwei Monate am DHI London und am DHI Rom

Die MWS-Vernetzungsfellowships ermöglichen es den Mitarbeitenden der MWS bei einem mehrwöchigen Aufenthalt andere Standorte der Stiftung kennenzulernen. In der Reihe „#MWSvernetzt“ interviewen wir Fellows zu ihren Erfahrungen. In dieser Folge haben wir mit Amélie Sagasser über ihre spannendsten Erlebnisse und Erfahrungen am Deutschen Historischen Institut Rom und am Deutschen Historischen Institut London gesprochen.

#MWSvernetzt: Ein Monat am DHI London

Die MWS-Vernetzungsfellowships ermöglichen es den Mitarbeitenden der MWS bei einem mehrwöchigen Aufenthalt andere Standorte der Stiftung kennenzulernen. In der Reihe „#MWSvernetzt“ interviewen wir Fellows zu ihren Erfahrungen. In dieser Folge haben wir mit Ulrike Blumenthal über ihre spannendsten Erlebnisse und Erfahrungen am Deutschen Historischen Institut London gesprochen.

readme.txt: Reformer als Wertegemeinschaften. Zur diskursiven Formierung einer sozialen Gruppe im spätangelsächsischen England (ca. 850–1050)

Lesen, Schreiben und Publizieren sind die Essenz von „Geisteswissenschaften als Beruf“. In der Rubrik readme.txt stellen wir die Publikationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Max Weber Stiftung vor. Vier kurze Fragen und Antworten machen…

Blickwechsel nach Fernost

Die Stadt Wladiwostok mit ihrem maritimen Flair gilt als Russlands Tor zum Pazifik. Die fernöstliche Metropole liegt mehr als 9.000 Kilometer von der russischen Hauptstadt entfernt. Sie ist einer der Endpunkte der legendären Transsibirischen Eisenbahn, die 1891 von Zar Nikolaus mit einem ersten Spatenstich auf die Schiene gesetzt wurde. Wer in Moskau einsteigt, fährt heute rund eine Woche mit dem Zug durch die Russische Föderation und erfasst dadurch die scheinbar unendliche Weite des Landes. Ankunftsort ist das Bahnhofsgebäude in bunter, neorussischer Bauweise, die den imperialen Herrschaftsanspruch versinnbildlicht.

Das Quartier Richelieu – Geschichte erlebbar machen

Zwischen Louvre und Börse, zwischen Architektur und kommerziellem Alltag: Der Aufarbeitung der Geschichte eines Pariser Viertels mitten im Herzen der Stadt in all seinen Facetten widmet sich ein Forschungsprojekt des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) und weiterer Partnerinstitutionen. Die Entwicklung des Quartiers Richelieu soll über eine Online-Datenbank in ihrer ganzen Komplexität zugänglich und gleichermaßen verständlich gemacht werden. Der Direktor des DFK Paris, Thomas Kirchner, und Charlotte Duvette, die seit Februar 2021 Koordinatorin des Projekts am Institut National d’Histoire de l’Art (INHA) ist, berichten von den Zielen des Vorhabens sowie von den Herausforderungen, die die digitale Rekonstruktion der Geschichte des Quartiers birgt.

#MWSLieblingsorte: Finnische Häuser. Geheime Gärten in der Nachbarschaft des Deutschen Historischen Instituts Warschau

In der Reihe #MWSLieblingsorte stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institute der Max Weber Stiftung ihre ganz persönlichen Lieblingsorte vor. Durch ihren Wissenschaftsbezug werden die Spezifika der jeweiligen Wissenschaftskultur der Institutsstandorte sichtbar gemacht –…

Summer Schools, Studienkurse und Studienreisen der Max Weber Stiftung 2022

Die Auslandsinstitute der Max Weber Stiftung bieten zahlreiche Summer Schools, Studienkurse und Studienreisen an. Mit ihren Angeboten richten sich die Institute an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften und ermöglichen ihnen einen wissenschaftlichen Austausch, gemeinsames Lernen und Forschen sowie das Knüpfen von Kontakten. Welche Programme es in diesem Jahr gibt und wie und wann man sich für diese bewerben kann, haben wir hier zusammengestellt.

Japan auf dem Weg zur Society 5.0

ranz Waldenberger untersucht am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokyo (DIJ Tokyo), warum es Gründerinnen und Gründer trotz viel Begeisterung für neue Technologien in Japan schwer haben. Die Regierung unterstützt innovative Start-ups und fördert die Forschung für eine inklusive Gesellschaft, in der virtuelle und reale Welten verschmelzen. Doch reicht Geld allein aus?

Die verschlungenen Pfade der Wissenmigration

Wie sind die intellektuellen Konzepte Kapitalismus und Kommunismus nach Ostasien gelangt? Und wie beeinflussten europäische Lesarten von „Asien“ japanische Chinadiskurse? Yufei Zhou hat die Verflechtungen der epistemischen Triangel Europa-Japan-China entwirrt. Die Arbeiten der in Japan tätigen chinesischen Wissenschaftshistorikerin zeigen beispielhaft, wie komplex und mehrdimensional sich globale Wissenstransfers im 20. Jahrhundert gestalteten.

Fremd geworden in der Heimat

Die Einbürgerung von Deutschen in Elsass-Lothringen nach dem Ersten Weltkrieg – Dieser Beitrag erschien erstmalig in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins „Weltweit vor Ort“ 02/21. Wenn Menschen sich aufmachen, um sich in einer anderen Region oder in einem anderen Land niederzulassen, spricht man von „Migration“. Doch es können auch Staatsgebiete in Bewegung kommen: Elsass-Lothringen wechselte in der Geschichte mehrfach die Staatszugehörigkeit…

Wanderer zwischen den Welten

Für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler war die Türkei nach 1933 ein wichtiger Zufluchtsort. Der Romanist und Germanist Traugott Fuchs war einer der wenigen, die nach dem Krieg am Bosporus blieben und dort eine neue Heimat fanden. Sein facettenreicher Nachlass wird nun vom Orient-Institut Istanbul wissenschaftlich erschlossen. Dieser Beitrag erschien erstmalig in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins „Weltweit vor Ort“ 02/21.

„Deine Welt ist eine andere geworden“

Wie verstehen und prägen Menschen die Welt, die an Migrationsprozessen beteiligt sind? Forscherinnen und Forscher am Deutschen Historischen Institut in Washington (DHI Washington) untersuchen im Rahmen eines Forschungsprojekts den Wissensaustausch deutschsprachiger Migrantinnen und Migranten in den USA im 19. und 20. Jahrhundert. Dabei spielen auch die Möglichkeiten der Digitalen Geschichte eine zentrale Rolle.

Brückenbauerinnen der Emanzipation

Bis heute wird die Emanzipation der jüdischen Minderheit im Zuge der Gründung des italie­nischen Einheitsstaates 1861 als große Erfolgs­geschichte erzählt. In ihrer Forschung zu jüdischen Frauennetzwerken zwischen Risorgi­mento und Faschismus nimmt die Historikerin Ruth Nattermann einen innovativen Blickwin­kel ein und korrigiert so das tradierte Narrativ…