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Vorstandsunterlagen der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) vollständig erschlossen

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes wurden im Archiv der BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Schriftgutunterlagen des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) aus den Jahren 1964 bis 2010 erschlossenen und stehen nun für die wissenschaftliche Auswertung zur Verfügung. Die DGfE wurde im Jahr 1963 von Mitgliedern der Konferenz der Westdeutschen Universitätspädagogen unter der Beteiligung von Mitgliedern des Arbeitskreises Pädagogischer Hochschulen gegründet und 1964 formell konstituiert. Neben der Konferenz der … Vorstandsunterlagen der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) vollständig erschlossen weiterlesen

Stellenausschreibung: Mitarbeiter/in (w/m/d) im Bereich Digital Humanities in Vollzeit befristet

Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in (w/m/d) im Bereich Digital Humanities in Vollzeit (TV-L E 13) Die Stelle ist Drittmittel finanziert und bis 31.12.2022 befristet. Die Tätigkeit umfasst die Übernahme der durch zeitgeschichtliche Forschungsprojekte erhobenen digitalen Forschungsdaten und deren langfristige und strukturierte Sicherung sowie deren Aufbereitung zur Weiternutzung. Dabei sollen auch Möglichkeiten für externe Forscherinnen und Forscher entwickelt werden, deren digitale Forschungsdaten langfristig zu sichern. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Verhandlungen mit Archiven und externen Forschungsprojekten, … Stellenausschreibung: Mitarbeiter/in (w/m/d) im Bereich Digital Humanities in Vollzeit befristet weiterlesen

Zugänge im montan.dok/Bergbau-Archiv Bochum: Unterlagen der Gewerkschaft Königsberg, 1885-1951

Mit Datum vom 06.11.1885 verlieh das Königliche Oberbergamt Bonn dem Lehrer Heinrich Joseph Kauert aus Wellerscheid und dem Bergmann Johann Klein aus Sommerhausen das Eigentum an dem Blei-, Zink- und Kupfererzbergwerk Königsberg. Das Grubenfeld lag im Bergrevier Ründeroth, in der Nähe des Weilers Todtenmann, heute ein Ortsteil der Gemeinde Much im Rhein-Sieg-Kreis. Das geht aus der beglaubigten Abschrift der Verleihungsurkunde mit zugehörigem Situationsriss hervor, die mit anderen Schriftstücken in das Bergbau-Archiv Bochum gelangten. Die bergrechtliche Gewerkschaft Königsberg wurde formal erst im Januar 1926 gegründet. … Zugänge im montan.dok/Bergbau-Archiv Bochum: Unterlagen der Gewerkschaft Königsberg, 1885-1951 weiterlesen

Hinter den Kulissen im montan.dok

Sammeln und bewahren gehört zu den Kernaufgaben eines Museums. Kurioserweise passiert das meist im Verborgenen. Wir zeigen mit unserem dritten Film, dass Bergbau bewahren gar keine staubige Angelegenheit ist und bieten spektakuläre Einblicke in das Montanhistorische Dokumentationszentrum – ein Bereich, in den Besuchende normalerweise nicht vordringen. Das Montanhistorische Dokumentationszentrum Das Montanhistorische Dokumentationszentrum – kurz montan.dok – vereint seit 2001 die musealen Objektsammlungen, die schriftlichen Quellen des 1969 gegründeten Bergbau-Archivs Bochum sowie die Bestände der Bibliothek | Fotothek. In Zahlen heißt das: 350.000 Objekte, mehr … Hinter den Kulissen im montan.dok weiterlesen

Schriftenreihen von DBM und montan.dok nun bei De Gruyter

Im Ergebnis eines intensiven und damit längerfristigen Auswahlverfahrens haben das DBM und das montan.dok seit Herbst 2019 mit dem international renommierten Wissenschaftsverlag De Gruyter einen neuen Rahmenvertragspartner zur Veröffentlichung der eigenen Forschungs- und Arbeitsergebnisse gefunden. Als interdisziplinäres und außeruniversitäres Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft vereint das DBM geistes- und naturwissenschaftliche Fachrichtungen unter seinem Dach. Forschungsprojekte mit ihren jeweils eigenen Publikationskulturen haben oftmals in Kooperation mit namhaften universitären und außeruniversitären Einrichtungen sowie Partnern aus Kultur und Wissenschaft internationale Relevanz und Wirkung. Die Ergebnisse, die grundsätzlich ein Peer-Review-Verfahren … Schriftenreihen von DBM und montan.dok nun bei De Gruyter weiterlesen

ARCHIV-info 2/2020

Zum Jahresende noch der Hinweis auf das neueste Heft von ARCHIV-info des Archivs des Deutschen Museums. Das Editorial beschäftigt sich dieses Mal mit der Erwerbung von Archivgut in Antiquariaten und Auktionen, im Schwerpunktthema geht es um Bestände, die Zukunftsvisionen illustrieren und dokumentieren. Behandelt werden außerdem die vielfältigen Neuzugänge des Archivs, die Publikation zum digitalen Porträtarchiv DigiPortA (download) sowie – im Zeichen der Corona-Pandemie – das Sicherheits- und Hygienekonzept für den Lesesaalbetrieb, der bereits Anfang Dezember erneut eingestellt werden musste. Wir wünschen frohe Weihnachten und … ARCHIV-info 2/2020 weiterlesen

Stolperstein in Erinnerung an Hermine Lesser – Teilnachlass im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte

Hermine Lesser engagierte sich in der Wohlfahrtspflege und in der Frauenbewegung, leitete ab den 1900er Jahren eine Rechtsschutzstelle für Frauen und Mädchen und engagierte sich im Bund für Mutterschutz und als Charlottenburger Waisenpflegerin. Im Alter von fast neunzig Jahren wurde Sie nach Theresienstadt deportiert. Um an Sie zu erinnenern, wurde am Mittwoch, 7. Oktober, in der Marburger Straße 5 in Berlin ein Stolperstein angebracht. Im Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) wird ein Teil ihres Nachlasses aufbewahrt: Der Briefwechsel Hermine Lessers mit Verwandten in Holland … Stolperstein in Erinnerung an Hermine Lesser – Teilnachlass im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte weiterlesen

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) in Vollzeit gesucht

Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin hat zum 1. Januar 2021 oder später eine Vollzeitstelle Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) (E 5 TV-L) unbefristet zu besetzen. Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) sammelt nichtstaatliche Quellen vom Beginn des 20. Jahrhunderts an, insbesondere Nachlässe, sowie Akten von Parteien, politischen und gesellschaftlichen Bewegungen sowie privatrechtlichen Vereinigungen und Institutionen. Das IfZ-Archiv bietet ein professionelles Arbeitsumfeld in einem eingespielten Team. Ihre Aufgaben sind im Wesentlichen: Mitarbeit in der Druckschriftensammlung des Archivs, v.a. im Bereich der Katalogisierung. Formalerschließung … Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) in Vollzeit gesucht weiterlesen

Neuerscheinung: Von Ingenieuren, Bergleuten und Künstlern

      Mit Gesichtern verbinden sich Personen, mit Personen Geschichten. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bildete das Genre „Porträt“ eine ausgesprochen elitäre Form für die Darstellung führender Persönlichkeiten und wohlhabender Stände. Mit der zunehmenden Zahl an Fotoateliers und durch wandernde Fotografen wurden dann Personen aus allen Bevölkerungsschichten ins Bild gesetzt. Die Kamera demokratisierte das Porträt, Menschen aus Mittel- und Unterschichten wurden nun Teil des visuellen historischen Gedächtnisses.      Die wachsende Zahl an Personendarstellungen bietet der bildwissenschaftlichen Diskussion, der Biografik und historischen … Neuerscheinung: Von Ingenieuren, Bergleuten und Künstlern weiterlesen

Koloniale Spuren in den Archiven der Leibniz-Gemeinschaft

Kürzlich ist der von Heinz Peter Brogiato und Matthias Röschner herausgegebene Sammelband „Koloniale Spuren in den Archiven der Leibniz-Gemeinschaft“ erschienen. Fachleute aus elf Archiveinrichtungen stellen darin anhand markanter Beispiele aus ihren Beständen Schrift- und Bildquellen zum „Kolonialismus“ vor. Die Beschäftigung mit Kolonialgeschichte und Kolonialismus hat Konjunktur. Längst geht es nicht mehr nur darum, historisch aufzubereiten, was im „überseeischen Deutschland“ 1884 bis 1919 geschah. In Politik und Gesellschaft werden in einem breiten öffentlichen Diskurs Fragen von Ethik und Verantwortung, Entschädigung und Restitution behandelt. Aufgrund der … Koloniale Spuren in den Archiven der Leibniz-Gemeinschaft weiterlesen

Archiv des Deutschen Museums wieder geöffnet

Der Lesesaal des Archivs des Deutschen Museums ist ab dem 11. Mai 2020 montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr (ausgenommen Feiertage) zunächst für bis zu drei Besucherinnen und Besucher am Tag geöffnet.Bitte melden Sie sich per E-Mail (archiv@deutsches-museum.de) mindestens zwei Arbeitstage vor dem geplanten Besuch an. Eine Nutzung des Lesesaals ist nur mit bestätigter Anmeldung möglich.Die Nutzung des Lesesaals ist ausschließlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln möglich (Details zu den Maßnahmen). Bitte bringen Sie eine Mund-Nasen-Schutzmaske mit, die im Bibliotheksgebäude auf … Archiv des Deutschen Museums wieder geöffnet weiterlesen

Von Monte Verità nach Ulm – Zum 108. Geburtstag von Wilfried de Beauclair

Wilfried de Beauclair im Gespräch mit Archivleiter Wilhelm Füßl, Februar 2020 Wer Professor Dr.-Ing. Wilfried de Beauclair heute fragt, wo er seine glücklichsten Jahre verbracht habe, wird unweigerlich „Monte Verità“ zu hören bekommen, die Künstlerkolonie über Ascona im schweizerischen Tessin, in der um 1900 Literaten, Maler, Revolutionäre und Lebenskünstler für über zwei Jahrzehnte ihren Lebensmittelpunkt hatten. Dort lebte seit 1906 auch der Darmstädter Maler Alexander Wilhelm de Beauclair mit seiner Frau Friederike, die auf dem „Wahrheitsberg“ eine Malschule unterhielten, und dort wurde Wilfried de … Von Monte Verità nach Ulm – Zum 108. Geburtstag von Wilfried de Beauclair weiterlesen

Archiv des Deutschen Museums erhält wertvolle Vorlesungsnachschrift Justus von Liebigs

Was für ein glücklicher Zufall: Aufmerksam geworden durch die intensive Berichterstattung zum „Tag der Archive“ im Deutschen Museum wandte sich Professor Dr. Bernhard Bullemer kurz vor der Veranstaltung am 7. März an die Archivleitung des Deutschen Museums. Er sei im Besitz einer Vorlesungsnachschrift des berühmten Chemikers Justus von Liebig (1803-1873) über „Anorganische Chemie“ von 1856/57. Ob hier Interesse bestehe? Binnen zwei Tagen konnte Einigkeit über die Übergabe erzielt werden. Und was lag näher, als die Schenkung am „Tag der Archive“ zu vollziehen,  war dieser … Archiv des Deutschen Museums erhält wertvolle Vorlesungsnachschrift Justus von Liebigs weiterlesen

Arbeitskreistreffen wegen Corona-Krise abgesagt

Der Arbeitskreis Archive in der Leibniz-Gemeinschaft trifft sich normalerweise zweimal jährlich zum Erfahrungsaustausch und zur Besprechung gemeinsamer Vorhaben. In dem Gremium sind die Archivarinnen und Archivare von etwa zwei Dutzend Leibniz-Instituten vertreten. Viele von ihnen geben in diesem Blog immer wieder aktuelle Einblicke in ihre Arbeit. Für heute und morgen (16./17.3.2020) war das diesjährige Frühjahrstreffen des Arbeitskreises geplant. Die beteiligten Häuser richten ihre Zusammenkünfte reihum aus. Gastgeber sollte dieses Mal das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung in Erkner (bei Berlin) sein. Die Tagesordnung las sich … Arbeitskreistreffen wegen Corona-Krise abgesagt weiterlesen

Von begeisterten Besuchern, großzügigen Spendern und zufriedenen Archivaren

Der Tag der Archive 2020 Der „Tag der Archive“ begann in diesem Jahr etwas ruhiger als sonst. So nahmen an der ersten Führung um 10 Uhr lediglich rund 25 Personen teil. Der Ansturm kam erst noch. Bei den restlichen drei Führungsterminen mussten wir die Gruppen jeweils wieder teilen. Am Ende des Tages haben wir 413 Besucher gezählt und konnten damit das hervorragende Ergebnis des letzten „Tags der Archive“ halten. In diesem Jahr war ganz besonders erfreulich, dass sich viele junge Menschen von unserem Angebot … Von begeisterten Besuchern, großzügigen Spendern und zufriedenen Archivaren weiterlesen

Tag der Archive im Deutschen Museum

Vom schwimmenden Boten zu Bits und Bytes Originaldokumente zur Kommunikation einst und jetzt Was hat es mit diesem schwimmenden Boten aus dem Mittelalter auf sich? Warum schreibt jemand im Jahr 1856 einen Unterwasserbrief? Was steht eigentlich so in den Briefen der Nobelpreisträger Adolf von Baeyer oder Albert Einstein? Und wieso gab es schon 1910 am Münchner Hauptbahnhof eine U-Bahn? Wie hat sich die Kommunikation im Laufe des 20. Jahrhunderts durch Telegramm, Telefax und E-Mail verändert und was müssen Archive dabei beachten? Am 7. März, … Tag der Archive im Deutschen Museum weiterlesen

Archiv-Info 2/2019

In der aktuellen Ausgabe von ARCHIV-info des Archivs des Deutschen Museums behandelt die Redaktion im Editorial das Thema “Erschließung” und die damit zusammenhängenden Erfordernisse in der digitalen Welt (PDF hier downloaden). Der Themenblock “Archivbestände im Deutschen Museum” stellt Quellen zu den Vereinigten Staaten von Amerika vor. Berichtet wird außerdem über die Neuerwerbungen der Nachlässe des  Arztes, Arktisforschers, Filmproduzenten und erfolgreichen Skifahrers Bernhard Villinger (1889-1967) und von Leo Rothe (1900-1975). Rothe war in seinem bewegten Leben u.a. als Direktor bei Henschel & Sohn, als Vorstand … Archiv-Info 2/2019 weiterlesen

Historische Hilfswissenschaften und Medienkunde: Archivar des Germanischen Nationalmuseums übernimmt Lehrauftrag an der Universität Erlangen

Sicherheit im Umgang mit schriftlichen und materiellen Quellen wie archivalischen Texten, Wappen, Siegeln, Münzen, Medaillen u. ä. gehört zum unverzichtbaren Handwerkszeug in den historischen Fächern. Doch der Erwerb solcher Kenntnisse und Fertigkeiten spielt in den einschlägigen Studiengängen vielerorts nur noch eine nachgeordnete Rolle. Um diesem Mangel wenigstens punktuell abzuhelfen, bietet das Historische Archiv des Germanischen Nationalmuseums im laufenden Wintersemester 2019/20 am Institut für Kunstgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den ersten Teil einer Lehrveranstaltung „Historische Hilfswissenschaften und Medienkunde für Kunsthistoriker*innen“ an. Die auf zwei Semester angelegte, … Historische Hilfswissenschaften und Medienkunde: Archivar des Germanischen Nationalmuseums übernimmt Lehrauftrag an der Universität Erlangen weiterlesen

Illuminierte Urkunden aus Nürnberger Archiven und Sammlungen: Ausstellungskatalog jetzt auch IM OPEN ACCESS Verfügbar

In Nürnberg besteht ein erfreulich dichtes Netz archivischer Einrichtungen. Sie bewahren zusammen eine historische Überlieferung, die an Umfang und Qualität nicht leicht zu übertreffen ist. Die fünf größten dieser Häuser – das Stadtarchiv Nürnberg, die Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg, das Staatsarchiv Nürnberg, das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern und das Germanische Nationalmuseum – zeigten vom 13. Februar bis zum 4. Mai 2019 in der Nürnberger Stadtbibliothek eine gemeinsame Ausstellung unter dem Titel „Bilderpracht und Seelenheil. Illuminierte Urkunden aus Nürnberger Archiven und Sammlungen“. … Illuminierte Urkunden aus Nürnberger Archiven und Sammlungen: Ausstellungskatalog jetzt auch IM OPEN ACCESS Verfügbar weiterlesen

Vor 80 Jahren: Das Attentat im Bürgerbräukeller

Text: Simone Paulmichl Vor 80 Jahren, am 8. November 1939, versuchte der Schreiner Georg Elser, Adolf Hitler mit einer Bombe im Münchner Bürgerbräu-Keller zu töten. Ziel seiner Tat: im Angesicht des seit September von Hitler entfesselten Zweiten Weltkriegs “ein noch größeres Blutvergießen zu verhindern.” Seine historische Bedeutung als Widerstandskämpfer ist auch im Nachkriegsdeutschland lange nicht anerkannt worden. Dass der Urheber des gescheiterten Attentats auf Hitler und die NS-Führungselite ein Alleintäter und nicht Werkzeug diffuser Verschwörungen war, haben Wissenschaftler am Institut für Zeitgeschichte in den … Vor 80 Jahren: Das Attentat im Bürgerbräukeller weiterlesen

Archivleiter geht in die Luft

Flug mit der Junkers F 13 über München Es war eine einmalige Gelegenheit: Auf Einladung von Bernd Junkers, Enkel des berühmten Unternehmers und Ingenieurs Hugo Junkers (1859-1935), konnte der Leiter des Archivs des Deutschen Museums, Wilhelm Füßl, mit der Annelise 2, einem Nachbau der historischen Junkers F 13, einen Rundflug über München unternehmen. Bei strahlendem Sonnenschein und an einem der letzten schönen Herbsttage startete das Flugzeug auf dem Rollfeld der Flugwerft Schleißheim, flog über den Münchner Westen Richtung Innenstadt und natürlich direkt am Deutschen … Archivleiter geht in die Luft weiterlesen

Historisches Archiv des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg

Das Germanische Nationalmuseum wurde 1852 gegründet. Anfangs bestand es aus einem Archiv, einer Bibliothek und einer „Kunst- und Alterthumssammlung“. Vor allem in den ersten Jahrzehnten verzeichnete das Archiv umfangreiche Zuwächse an historischem Schriftgut, das sonst großenteils verlorengegangen wäre. In den 1960er Jahren begann man, schwerpunktmäßig Künstlernachlässe zu erwerben und einen Teil der Altbestände abzugeben. Die Künstlernachlässe wurden 2007/08 als Deutsches Kunstarchiv aus dem Archiv ausgegliedert, das seither als Historisches Archiv firmiert. Das Historische Archiv hat den Auftrag, das dauerhaft aufbewahrungswürdige Verwaltungsschriftgut des Germanischen Nationalmuseums … Historisches Archiv des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg weiterlesen

31. Arbeitstreffen des Arbeitskreises Archive in der Leibniz-Gemeinschaft in Bonn

Traditionell treffen sich die im Arbeitskreis Archive der Leibniz-Gemeinschaft zusammengeschlossenen Einrichtungen zweimal im Jahr, in diesem Herbst zum ersten Mal im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Leibniz-Institut für Bioversität der Tiere. Eingeladen hatte die Kollegin Dr. Katharina Schmidt-Loske, Leiterin des Biohistoricums. Schwerpunkt des 31. Arbeitstreffens war neben dem fachlichen Austausch und den Berichten aus den einzelnen Archiven das Thema „Archivische Informationstechnik“. Joachim Neubert von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Hamburg stellte in seiner Präsentation die Einbindung von Informationen aus Wikidata in die Erschließungsdaten seiner … 31. Arbeitstreffen des Arbeitskreises Archive in der Leibniz-Gemeinschaft in Bonn weiterlesen

Neue Ausgabe der montan.dok-News erschienen

  Im Oktober ist die zweite Ausgabe der montan.dok-news des Jahres 2019 erschienen. Im Newsletter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) wird über Projekte, aktuelle Forschungsaktivitäten sowie über Objekte auf Reisen und Neuzugänge in die sammlungsbezogene Forschungsinfrastruktur berichtet. Ein Handstein in New York, eine internationale Tagung, der Start eines neuen Teilprojekts, Tagungs- und Podiumsteilnahmen, Neuzugänge in Bergbau-Archiv Bochum, Bibliothek und Museale Sammlungen – Berichte über die Tätigkeiten und Aktivitäten im montan.dok sind in der gerade veröffentlichten Ausgabe der montan.dok-news (5. Jahrgang 2019, Heft 2) nachzulesen. Die … Neue Ausgabe der montan.dok-News erschienen weiterlesen

Internationale Tagung: Materielle Kulturen des Bergbaus | Material Cultures of Mining

Vom 05. bis 07. Dezember 2019 veranstaltet das montan.dok die internationale Fachtagung „Materielle Kulturen des Bergbaus | Material Cultures of Mining“ im Deutschen Bergbau-Museum Bochum. Ziel der Tagung ist es, neuere Ansätze der Material Culture Studies methodisch zu reflektieren und auf die jüngere Geschichte des Bergbaus anzuwenden. Anmeldefrist ist der 15. November 2019. Nationale und internationale Vortragende setzen sich in moderierten Panels mit verschiedenen Objektkategorien auseinander: Wissensobjekte (Rohstoffe und Modelle), technische Objekte, Alltagsobjekte verschiedener Epochen, Gedächtnisobjekte unter dem Aspekt der Musealisierung sowie Fallbeispiele aus … Internationale Tagung: Materielle Kulturen des Bergbaus | Material Cultures of Mining weiterlesen

Wechsel in der Archivleitung des Instituts für Zeitgeschichte

Zum 31. Mai 2019 verließ die stellvertretende Archivleiterin Dr. Cathrin Hermann das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte um die Leitung des Stadtarchivs Donauwörth (https://www.donauwoerth.de/kultur/stadtarchiv/) zu übernehmen. Während ihrer Zeit am IfZ hat Frau Hermann vieles bewegt. Neben ihren Routineaufgaben führte sie die von Esther Howell begonnene Konzeption für Aufbau, Betrieb und Pflege eines digitalen Archivs für Übernahme und Storage digitaler Unterlagen fort und arbeitete am virtuellen Lesesaal, der die rechtssichere Zugänglichmachung von digitalisiertem und digitalem Archivgut über das Internet ermöglichen soll. Den Tag der … Wechsel in der Archivleitung des Instituts für Zeitgeschichte weiterlesen

Aus Schönhaide nach Südamerika

Der 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt wird auch in der Provinz gefeiert. In der gemeinsamen Ausstellungsreihe #humboldt4 thematisieren vier Museen des Altenburger Landes – Lindenau-Museum, Residenzschloss Altenburg, Naturkundemuseum Mauritianum und Museum Burg Posterstein – Humboldts Wirken auf die Region. Die Postersteiner Ausstellung Aus Schönhaide nach Südamerika: Der Vogelkundler, Zeichner und Maler Anton Goering (1836–1905) widmet sich Anton Goering, einem Handwerkersohn aus Schönhaide im Altenburger Land, der sich als Naturforscher, Maler und Präparator einen internationalen Ruf erarbeitete. Zweimal reiste er auf den Spuren von … Aus Schönhaide nach Südamerika weiterlesen

Das Bildarchiv des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz

Das Bildarchiv wurde seit Gründung des Museums 1852 kontinuierlich aufgebaut. Zu den zu Beginn häufigen Bild-Geschenken anderer Museen kamen bald hauseigene Fotoaufnahmen und Grafiken hinzu, die nun den Schwerpunkt der Sammlung bilden. Seit Frühjahr 2005 werden alle Neuaufnahmen des RGZM digital angefertigt und in einer internen Datenbank abgelegt. Aufgabe des Bildarchivs ist die Sammlung, Erhaltung und Bearbeitung verschiedenster fotografischer Quellen zu antiken Objekten und Denkmälern sowie deren Bereitstellung für die Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit. Zur Zeit beherbergt das Bildarchiv ca. 150.000 auf Karton … Das Bildarchiv des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz weiterlesen

Zentrum für Zeithistorische Forschung, Institutsarchiv, Potsdam

Das Archiv des ZZF ist die Archivierungsstelle für das Verwaltungsschriftgut des ZZF und die Forschungsarbeit seiner Abteilungen. Die Sammlungspolitik fokussiert sich auf wissenschaftsgeschichtliche Aspekte, die besonders die Entwicklung der deutschen Geschichtswissenschaft nach dem politischen Umbruch 1989 und im Zuge der deutschen Vereinigung betreffen. Das Archiv dokumentiert die Entstehung des ZZF als geisteswissenschaftliches Zentrum, seine Rolle bei der Zusammenführung der deutsch-deutschen Geschichtswissenschaft und seine Verstetigung im Zusammenhang mit der Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft. Archiviert werden die seit Institutsgründung gesammelten Akten der Abteilungen Direktion und Institutsleitung, … Zentrum für Zeithistorische Forschung, Institutsarchiv, Potsdam weiterlesen

20 Jahre ARCHIV-info

Schon im 20. Jahrgang erscheint die Informationsbroschüre des Archivs des Deutschen Museums „ARCHIV-info“. Das Heft berichtet regelmäßig über Neuerwerbungen, Projekte, Drittelmittelanträge, Findbücher und Publikationen aus oder mit Beständen des Archivs. Seit Jahren werden in einem größeren Artikel einzelne Bestandsgruppen oder Spezialthemen vorgestellt, zu denen das Archiv ein großes Forschungspotenzial bietet. So werden im eben erschienenen Heft passend zum 50-jährigen Jubiläum der Mondlandung ausgewählte Quellen zum Thema „Erforschung des Monds“ präsentiert. Unter den Neuerwerbungen ist besonders der Nachlass des Nobelpreisträgers für Physik Rudolf Mößbauer (1929–2011) … 20 Jahre ARCHIV-info weiterlesen

Biohistoricum am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn

Das Biohistoricum wurde 1989 als Museum und Forschungsarchiv der Geschichte der Biologie auf Initiative des Medizinhistorikers Prof. Dr. Armin Geus, Marburg (geb. 1937) mit der Finanzierung durch einen Trägerverein gegründet. Wesentlichen Anteil an seiner Existenz hat zugleich die Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie (DGGTB e. V.). 2009 siedelte das Biohistoricum zum Zoologischen Forschungsmuseum Koenig (ZFMK) nach Bonn um. Es ist nun fester Bestandteil des ZFMK. Hauptaufgaben sind die Sammlung, Erschließung, Bereitstellung und Erforschung der unter „Bestände“ genannten Quellen. Die „Sichtbarmachung“ erfolgt … Biohistoricum am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn weiterlesen

Ausstellung und Aufsatz “Anonyma – eine Frau in Berlin”

Anonyma, Marta Hillers, Марта Гиллер, Moyland, Dietschy, Dietschy-Hillers, Madie, B., M., RS …. zahlreiche Namen, Pseudonyme und Abkürzungen, die jedoch alle für ein und dieselbe Frau stehen. Marta Hillers wurde 1911 in Krefeld geboren. Nach dem Besuch der Realschule arbeitete sie von 1931 bis 1933 als Fotografin für europäische und amerikanische Blätter. In den Jahren 1933 und 1934 studierte sie an der Sorbonne Geschichte und Kunstgeschichte. 1934 zog Hillers nach Berlin und arbeitete als freie Journalistin für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften des nationalsozialistischen Deutschlands. … Ausstellung und Aufsatz “Anonyma – eine Frau in Berlin” weiterlesen

Neuerwerbung im Archiv des Deutschen Museums

Der Fotograf Fritz Dunker Unter dem Datum „12. April 1945“ findet sich im Notizbuch des Fotografen Fritz Dunker (1891-1971) die lapidare Bemerkung “Junkers Ende”. Damit endete seine 21-jährige Tätigkeit bei der Firma Junkers in Dessau. Kürzlich konnte das Archiv des Deutschen Museums einen Bestand an Fotografien Dunkers nach München überführen. Die Werksfotografie lässt sich im Allgemeinen grob auf zwei Personengruppen verteilen. Auf der einen Seite stehen bekannte, manchmal berühmte Fotografen, die von Firmen für spezielle Aufträge, meist repräsentative Imagebroschüren oder Produktkataloge, angeworben und bezahlt … Neuerwerbung im Archiv des Deutschen Museums weiterlesen

Blumen und Bomben: Mutmaßungen über einen Dachgarten

Eine ungewöhnliche Anfrage erreichte das Archiv des WZB: Hatte der WZB-Altbau, bis 1945 Sitz des Reichsversicherungsamts, die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs nur dank eines Dachgartens überstanden? Der Anstoß für die Recherchen ging von Stephan Leibfried aus, der das WZB seit seiner Gründung zunächst als Kritiker, dann als Ideen- und Ratgeber in Kuratorium und Beirat begleitete. Zwei Richter des Bundessozialgerichts, die vor 1945 im Reichsversicherungsamt tätig waren, hätten seinem Kollegen Florian Tennstedt von der Existenz eines solchen Gartens berichtet. Auf dem Dach des von 1891 … Blumen und Bomben: Mutmaßungen über einen Dachgarten weiterlesen

Tagung „Logik und Lücke“ im Deutschen Museum

  Eine sehr gut besuchte Tagung fand am 4. und 5. April 2019 im Deutschen Museum in München im Rahmen des Leibniz-Forschungsverbunds „Historische Authentizität“ statt. Das Generalthema lautete: „Logik und Lücke. Zur Konstruktion des Authentischen in Archiven und Sammlungen“. Insgesamt rund 60 Interessierte hatten sich für die Veranstaltung angemeldet. Organisiert wurde sie vom Archiv des Deutschen Museums, vom Deutschen Bergbau-Museum Bochum, dem Herder-Institut für Ostmitteleuropaforschung in Marburg und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Intention der Tagung war, anhand von exemplarischen Vorträgen deutlich zu … Tagung „Logik und Lücke“ im Deutschen Museum weiterlesen

Internationale Tagung „Materielle Kulturen des Bergbaus / Material Cultures of Mining“

Call for Papers Veranstalter: Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok) beim Deutsches Bergbau-Museum Bochum Datum: 05. bis 07. Dezember 2019 Tagungssprache: deutsch und englisch Bewerbungsschluss: 15. Juni 2019 Das Tagungsprogramm und Informationen zu den Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte zeitnah unserer Website: www.bergbaumuseum.de/materielle-kulturen Die vieltausendjährige Geschichte des Bergbaus ist per se eine Geschichte von Artefakten, mit der sich insbesondere die bergbauarchäologische Forschung befasst. Mit der Zunahme schriftlicher Quellen geriet die materielle Überlieferung jedoch in den Hintergrund. Dies gilt vor allem für die Geschichte des industriellen Bergbaus des 19. … Internationale Tagung „Materielle Kulturen des Bergbaus / Material Cultures of Mining“ weiterlesen

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim

Text von Oliver Watteler, Köln Das Datenarchiv für Sozialwissenschaften ist eine von sechs Abteilungen von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Es wurde 1960 als Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung gegründet. Die Archivierung von sozialwissenschaftlichen Forschungsdaten ist ein Teil des Dienstleistungsangebots von GESIS. Dieses Angebot basiert auf der Grundstruktur von Forschungsprojekten und gliedert sich entlang eines Forschungsdatenzyklus. Der Zyklus beinhaltet: die Recherche von Forschungsdaten und Informationen die Planung und das Design von empirischen Studien die Erhebung und Aufbereitung empirischer Forschungsdaten die Registrierung, Archivierung und Bereitstellung der … GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim weiterlesen