Planet History

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Blumen und Bomben: Mutmaßungen über einen Dachgarten

Eine ungewöhnliche Anfrage erreichte das Archiv des WZB: Hatte der WZB-Altbau, bis 1945 Sitz des Reichsversicherungsamts, die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs nur dank eines Dachgartens überstanden? Der Anstoß für die Recherchen ging von Stephan Leibfried aus, der das WZB seit seiner Gründung zunächst als Kritiker, dann als Ideen- und Ratgeber in Kuratorium und Beirat begleitete. Zwei Richter des Bundessozialgerichts, die vor 1945 im Reichsversicherungsamt tätig waren, hätten seinem Kollegen Florian Tennstedt von der Existenz eines solchen Gartens berichtet. Auf dem Dach des von 1891 … Blumen und Bomben: Mutmaßungen über einen Dachgarten weiterlesen

Tagung „Logik und Lücke“ im Deutschen Museum

  Eine sehr gut besuchte Tagung fand am 4. und 5. April 2019 im Deutschen Museum in München im Rahmen des Leibniz-Forschungsverbunds „Historische Authentizität“ statt. Das Generalthema lautete: „Logik und Lücke. Zur Konstruktion des Authentischen in Archiven und Sammlungen“. Insgesamt rund 60 Interessierte hatten sich für die Veranstaltung angemeldet. Organisiert wurde sie vom Archiv des Deutschen Museums, vom Deutschen Bergbau-Museum Bochum, dem Herder-Institut für Ostmitteleuropaforschung in Marburg und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Intention der Tagung war, anhand von exemplarischen Vorträgen deutlich zu … Tagung „Logik und Lücke“ im Deutschen Museum weiterlesen

Internationale Tagung „Materielle Kulturen des Bergbaus / Material Cultures of Mining“

Call for Papers Veranstalter: Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok) beim Deutsches Bergbau-Museum Bochum Datum: 05. bis 07. Dezember 2019 Tagungssprache: deutsch und englisch Bewerbungsschluss: 15. Juni 2019 Das Tagungsprogramm und Informationen zu den Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte zeitnah unserer Website: www.bergbaumuseum.de/materielle-kulturen Die vieltausendjährige Geschichte des Bergbaus ist per se eine Geschichte von Artefakten, mit der sich insbesondere die bergbauarchäologische Forschung befasst. Mit der Zunahme schriftlicher Quellen geriet die materielle Überlieferung jedoch in den Hintergrund. Dies gilt vor allem für die Geschichte des industriellen Bergbaus des 19. … Internationale Tagung „Materielle Kulturen des Bergbaus / Material Cultures of Mining“ weiterlesen

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim

Text von Oliver Watteler, Köln Das Datenarchiv für Sozialwissenschaften ist eine von sechs Abteilungen von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Es wurde 1960 als Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung gegründet. Die Archivierung von sozialwissenschaftlichen Forschungsdaten ist ein Teil des Dienstleistungsangebots von GESIS. Dieses Angebot basiert auf der Grundstruktur von Forschungsprojekten und gliedert sich entlang eines Forschungsdatenzyklus. Der Zyklus beinhaltet: die Recherche von Forschungsdaten und Informationen die Planung und das Design von empirischen Studien die Erhebung und Aufbereitung empirischer Forschungsdaten die Registrierung, Archivierung und Bereitstellung der … GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim weiterlesen

DigiPEER-Band erschienen

Zu dem schon vor einiger Zeit erfolgreich abgeschlossenen Projekt DigiPEER „Digitalisierung wertvoller Pläne und technischer Zeichnungen zur Erfassung und Erschließung des Raums im 20. Jahrhundert“ konnte kürzlich die Publikation als Band 14 der Reihe „Deutsches Museum Preprint“ zum Abschluss gebracht werden (zum PDF-Download). An dem Gemeinschaftsprojekt waren neben dem Archiv des Deutschen Museums als Hauptantragsteller die Archiveinrichtungen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven und des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung in Erkner beteiligt. Gefördert wurde das Kooperationsprojekt im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens der … DigiPEER-Band erschienen weiterlesen

Franziska Linkerhand in Erkner

Der Vorlass von Iris Dullin­-Grund in den Wissenschaftlichen Sammlungen des IRS   Selbstverständlich gab es sie in der DDR, und in relativ großer Zahl: Architektinnen. Jedoch waren sie weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen und gelangten nur selten in führende Positionen des Bauwesens. Eine Ausnahme war die Architektin Iris Dullin-Grund (geb. 1933), bis 1990 Stadtarchitektin von Neubrandenburg. Die Wissenschaftlichen Sammlungen des IRS schätzen sich glücklich, dass sie ihren Vorlass dem IRS zur dauerhaften Bewahrung überlassen hat. Ihre umfangreichen beruflichen Unterlagen (vor allem Zeichnungen, Pläne, … Franziska Linkerhand in Erkner weiterlesen

Logik und Lücke – Zur Konstruktion des Authentischen in Archiven und Sammlungen

Konferenz des Leibniz-Forschungsverbunds Historische Authentizität Organisation:Deutsches Museum, München, ArchivDeutsches Bergbau-Museum Bochum, montan.dok Herder‐Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg Römisch‐Germanisches Zentralmuseum, MainzZentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam   Veranstaltungsort Deutsches Museum, Museumsinsel 1, 80538 München – Kerschensteiner Kolleg Veranstalter: Deutsches Museum, München, Archiv; Leibniz-Forschungsverbund Historische Authentizität Datum: 04.04.2019 – 05.04.2019 Anmeldeschluss: 28.03.2019 Weiitere Hinweise zum Programm und zur Anmeldung unter: http://www.leibniz-historische-authentizitaet.de   Wissensstrukturierung, Machtsicherung, Obsession oder Neugier: Sammlungslogiken sind Ausdruck unterschiedlicher Formen von „Weltaneignung“ und zugleich zeitlich und institutionell strukturierte Formen von Gedächtnisbildung. Das Sammeln in Museen, … Logik und Lücke – Zur Konstruktion des Authentischen in Archiven und Sammlungen weiterlesen

Vollbehr-Sammlung hat Zuwachs

Das IfL kann sich über einen unerwarteten Neuzugang in seinem Archiv für Geographie freuen: rund 70 Ölgemälde, Aquarelle und Gouachen des Malers Ernst Vollbehr (1876–1960). Die Landschaftsbilder aus Mitteleuropa und den von Vollbehr bereisten Ländern der Erde sowie Landschaftsmotive und Porträts von Afrikanern aus den deutschen Kolonien ergänzen den umfangreichen Bestand an Vollbehr-Bildern, die das Museum für Länderkunde als Vorgängereinrichtung des IfL in den 1950er-Jahren angekauft hatte. Hinzu kommen nach Vollbehr-Gemälden gedruckte Ansichtskartenserien und Palmin-Sammelbilder sowie alle Bücher des Künstlers und einige Autografen. Die … Vollbehr-Sammlung hat Zuwachs weiterlesen

Archiv der International Mathematical Union, Berlin

Das IMU-Archiv verwahrt und dokumentiert Material, das die Aktivitäten und die Geschichte der International Mathematical Union und ihrer Kommissionen in all ihren Facetten reflektiert. Die Repräsentanten des Executive Committee (EC), der Kommissionen (ICMI, CDC, ICHM, CEIC, CWM) sowie die Funktionsträger wie die Vorsitzenden der Preiskomitees sind dazu angehalten, relevantes Schriftgut an das Archiv abzugeben. Zugleich dient dem IMU-Sekretariat das Archiv als Verwaltungsarchiv. Neben der Erschließung bestehender und abgelieferter Unterlagen gehört die aktive Bestandsergänzung zu den Aufgaben des Archivs. Seit 2015 unterhält das Archiv eine … Archiv der International Mathematical Union, Berlin weiterlesen

Museum für Naturkunde Berlin, Historische Arbeitsstelle

Die Historische Arbeitsstelle ist eine Sammlungs- und Forschungsabteilung des Museums für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung. Sie betreut das Archiv der Einrichtung und hat die Aufgabe, die umfangreiche schriftliche und bildliche Dokumentation der geschätzten 30 Millionen naturwissenschaftlichen Objekte des Museums zu bewahren, zu erschließen, zu erforschen und für weiterführende wissenschaftliche Fragestellungen offen zugänglich zu machen. Mit ihren Historischen Bild- und Schriftgutsammlungen verfügt sie über weltweit eines der bedeutendsten Archive zur Geschichte der Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Zoologie, Geologie und Paläontologie. Eng mit … Museum für Naturkunde Berlin, Historische Arbeitsstelle weiterlesen

ARCHIV-info 2/2018

Kürzlich ist die neue Ausgabe des Informationsblatts „ARCHIV-info“ erschienen, das mittlerweile im 19. Jahrgang vom Archiv des Deutschen Museums herausgegeben wird (PDF hier downloaden). Das zweite Heft von 2018 beschäftigt sich im Editorial mit den besonderen Anforderungen an die persönlichen Beratung im Rahmen der Archivbenutzung. Im Themenblock „Archivbestände im Deutschen Museum“ geht es dieses Mal um Quellen zur englischen Wissenschafts- und Technikgeschichte bis 1850. Die bedeutendsten Neuerwerbungen des zweiten Halbjahres 2018 sind die Nachlässe von Gisbert Hasenjaeger und Matthias Schramm sowie die „Sammlung Wördehoff“ … ARCHIV-info 2/2018 weiterlesen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Japan zu Besuch im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte

Auf ihrer Studienreise durch Europa besuchte eine Forschungsgruppe für „Vergleichende Forschung zum Archivwesen in Japan und Europa“ der Chukyo-Universität Nagoya und Toyota sowie der Musashino-Universität Tokio Ende November das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte. Die fünf Professorinnen und Professoren der Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaft, Linguistik, Politikgeschichte und des Archivwesens wurden von einem Kollegen der Japanologie von der Universität Halle-Wittenberg begleitet, der für die reibungslose Verständigung sorgte. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich ein Bild von einem in ein Forschungsinstitut integriertes Archiv machen, das nichtstaatliche zeitgeschichtliche Quellen … Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Japan zu Besuch im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte weiterlesen

Kultur bewahren. Die Archive der Leibniz-Gemeinschaft und ihre Bestände

Seit 2005 besteht der Arbeitskreis Archive in der Leibniz-Gemeinschaft (AK Archive). Ursprünglich als lose Arbeitsgruppe mit wenigen Teilnehmern gegründet, gehören heute inzwischen 25 Archiveinrichtungen dem Zusammenschluss an (Stand: September 2018). Ein Grundanliegen des AK Archive ist, Politik, Wissenschaft, Archive und Bibliotheken, Stifter und interessierte Öffentlichkeit auf die herausragenden Bestände und das Forschungspotenzial der hier zusammengeschlossenen Archive aufmerksam zu machen. Im Jahr 2009 erschien dazu erstmals eine schmale Broschüre, in der die damals vertretenen Archive auf ihre Bestände hinwiesen. Vor Kurzem ist diese Übersicht in … Kultur bewahren. Die Archive der Leibniz-Gemeinschaft und ihre Bestände weiterlesen

Archiv des Deutschen Museums übernimmt die Präsidiumsakten der Deutschen Gesellschaft für Kybernetik

    Erneut hat das Archiv des Deutschen Museums seine Beständegruppe „Archive von Firmen und Institutionen“ um eine wichtige Neuerwerbung erweitern können, die Präsidiumsakten der „Deutschen Gesellschaft für Kybernetik“ (DGK). Die DGK existierte zwischen 1965 und 1992. Sie entwickelte sich dabei ursprünglich aus der Idee heraus, die unterschiedlichen Bestrebungen der Kybernetik in Deutschland transdisziplinär zu vernetzen. Eine Art Vorläufer bildete die „Deutsche Arbeitsgemeinschaft Kybernetik“, welche sich 1962 formiert hatte. 1965 wurde dann die DGK gegründet und der Biologe Horst Mittelstaedt (1923-2016) zum Präsidenten gewählt. … Archiv des Deutschen Museums übernimmt die Präsidiumsakten der Deutschen Gesellschaft für Kybernetik weiterlesen

Neue „Geschichte des Bergbaus“ erschienen

Wissenschaftler des Deutschen Bergbau-Museums Bochum (DBM), Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen, haben ihre Fachkompetenzen gebündelt und gemeinsam mit dem L&H Verlag eine „Geschichte des Bergbaus“ publiziert. Forschungsgrundlage für die Veröffentlichung waren – wie könnte es anders sein – in hohem Maße die Quellen und Bestände des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) vorrangig aus den Bereichen Bergbau-Archiv Bochum sowie Bibliothek/Fotothek. Bergbau ist seit Jahrtausenden eine zentrale Tätigkeit des Menschen zur Gewinnung von Rohstoffen. Er ist damit aufs engste verwoben mit der sozialen, kulturellen und ökonomischen Entwicklung der Menschheit. Erste … Neue „Geschichte des Bergbaus“ erschienen weiterlesen

Sammlung zur Theodor-Herzl-Schule Berlin

Aus Anlass des 70-jährigen Gründungsjubiläums des Staates Israel stellt das Archiv der BBF des DIPF die Sammlung zur Theodor-Herzl-Schule Berlin vor. Zusammengetragen hat diese Sammlung Martin-Heinz Ehlert während der Arbeit an einer Biographie über Paula Fürst, der letzten Leiterin der Theodor-Herzl-Schule. Im Jahre 2006 fand in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) eine Ausstellung über die Theodor-Herzl-Schule statt. Sowohl die Idee als auch die Konzeption der Ausstellung wurde von Martin-Heinz Ehlert verwirklicht. Nach Beendigung der Ausstellung wurden die Materialien der BBF übergeben. Der Ausstellungskatalog … Sammlung zur Theodor-Herzl-Schule Berlin weiterlesen

„Blickpunkt Bergwerk“ – Neue Sonderausstellung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum

Zum Ende des Steinkohlenbergbaus in Deutschland zeigt das Deutsche Bergbau-Museum Bochum mit „Blickpunkt Bergwerk. Fotografien von Michael Bader“ aktuelle Aufnahmen dieses besonderen Industriezweigs und der darin arbeitenden Menschen. Die Ausstellung ist vom 05. Juni bis zum 31. August 2018 im DBM+ zu sehen, der Ausstellungsbesuch ist im Museumseintritt enthalten. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Michael Bader, Leipziger Fotograf, wurde zunächst durch die RAG-Stiftung im Rahmen des Projekts „Glückauf Zukunft!“ beauftragt, den aktiven Steinkohlenbergbau in einem Shooting abzubilden. Er fotografierte in den Jahren 2016/2017 auf … „Blickpunkt Bergwerk“ – Neue Sonderausstellung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum weiterlesen

Fünfgiebelhaus und viel mehr: Ausstellung über den Architekten Peter Baumbach im IRS Erkner

„Zu sehen ist eine enorme Bandbreite eindrucksvoller Architekturkonzepte, die die verschiedenen Phasen der DDR-Planungs- und Baugeschichte geradezu paradigmatisch illustrieren. Das macht sie auch für Nicht-Rostocker und selbst für Plattenbau-Gegner interessant.“ (Tanja Scheffler) Die Wissenschaftlichen Sammlungen des IRS in Erkner bei Berlin zeigen in ihrem Pavillon noch bis zum 30. Juni 2018 die Ausstellung Fläche – Körper – Raum. Peter Baumbach über Gebautes, Gedachtes und Gesehenes über den Architekten und bildenden Künstler Peter Baumbach (geb. 1940), dessen Vorlass sie verwahren. Eröffnet wurde die Schau mit Entwurfszeichnungen, … Fünfgiebelhaus und viel mehr: Ausstellung über den Architekten Peter Baumbach im IRS Erkner weiterlesen

Zum 75. Todestag der Geschwister Scholl und Christoph Probsts

Vor 75 Jahren, am 22. Februar 1943, verurteilte der Münchner Volksgerichtshof Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst zum Tode. Sie zählten zum engsten Kreis der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Gerichtspräsident Roland Freisler begründete das Urteil mit „landesverräterischer Feindbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat und Wehrkraftzersetzung“ – es wurde noch am selben Abend im Gefängnis Stadelheim vollstreckt. Im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte wird der Nachlass von Inge Aicher-Scholl, der Schwester der beiden bekanntesten Gesichter des Münchner Widerstands, aufbewahrt. Nicht nur für Biografen, die sich den Mitgliedern … Zum 75. Todestag der Geschwister Scholl und Christoph Probsts weiterlesen

Neuerwerbung im Archiv des Deutschen Museums: Helmut Haeßler – Pionier des Muskelkraftflugs

Mit Muskelkraft wäre die Reise wohl nicht zu schaffen gewesen! Vor wenigen Tagen traf aus Kanada ein Teilnachlass von Helmut Haeßler ein, einem Pionier des Muskelkraftflugs in Deutschland. Helmut Haeßler (1909-1997) baute gemeinsam mit Franz Villinger (1907-2009) das weltweit erste mit Muskelkraft angetriebene Flugzeug. Auslöser war ein Preisausschreiben der Frankfurter Polytechnischen Gesellschaft in der Zeitschrift „Flugsport“. Gefordert war dabei ein Horizontalflug, wobei das Luftgefährt mit Menschenkraft angetrieben und einen Kreisflug absolvieren sollte; als Preis winkte eine Prämie von 5000 Mark. Über Jahre hinweg versuchten … Neuerwerbung im Archiv des Deutschen Museums: Helmut Haeßler – Pionier des Muskelkraftflugs weiterlesen

„Dachbodenfund“ – Leiter des IfZ-Archivs unterwegs mit dem Bayerischen Rundfunk

Nach einem ausführlichen Beitrag der Süddeutschen Zeitung über das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte und die Veranstaltung „Ist das Geschichte oder kann das Weg? Familienerinnerungen aus dem Nationalsozialismus aufarbeiten und bewahren“ gingen viele Angebote zur Übernahme interessanter zeitgeschichtlicher Dokumente aus Privatbesitz im IfZ-Archiv ein. Zusammen mit einem Team des Bayerischen Fernsehens besuchte der Archivleiter Dr. Klaus A. Lankheit eine Familie im Münchner Umland. Sie waren auf umfangreiche Unterlagen des Vaters und Großvaters gestoßen war und wollten Teile davon gern der zeitgeschichtlichen Forschung zugänglich machen. … „Dachbodenfund“ – Leiter des IfZ-Archivs unterwegs mit dem Bayerischen Rundfunk weiterlesen

Neu im Archiv des Deutschen Museums: Akten zur TELI

Die TELI, die „Technisch-Literarische Gesellschaft e.V.“, ist weltweit die älteste Journalistenvereinigung. Sie wurde 1929 als Zusammenschluss von Journalisten, Publizisten und Schriftstellern in Berlin gegründet. Zu den bekanntesten Vertretern gehörten der Schriftsteller Hans Dominik (1872-1945) und Benno Laskow (1879-1940), der Schriftleiter der „Münchner Neuesten Nachrichten“ und 1925 Mitherausgeber des „Amtlichen Führers durch die Sammlungen“ des Deutschen Museums war. Im Jahr 2016 war zwischen dem Deutschen Museum und der TELI der formelle Übergabevertrag unterzeichnet worden, nachdem ein Teil der Akten des Vereins schon seit einigen Jahren … Neu im Archiv des Deutschen Museums: Akten zur TELI weiterlesen

WZB-Geschichte en passant. Aufbau und Zerfall des Interaktionssystems Luhmann/WZB

Gästebuch des IIMV – Internationales Institut für Management und Verwaltung am WZB, Eintrag vom 1. März 1974, Niklas Luhmann, 2017 (Foto: WZB). Das Wissenschaftszentrum Berlin – den Namenszusatz „für Sozialforschung“ erhielt es erst 1985 – war von Anfang an groß gedacht. Das im Februar 1969 durch eine interfraktionelle Gruppe von Bundestagsabgeordneten in Form einer gemeinnützigen Gesellschaft mbH gegründete Zentrum sollte – so hält es ein Memorandum zur WZB-Gründung fest – mit mehreren Institutsvorschlägen eine international besetzte und multidisziplinär ausgerichtete Einrichtung für neuartige Forschungen nach … WZB-Geschichte en passant. Aufbau und Zerfall des Interaktionssystems Luhmann/WZB weiterlesen

Übernahme des Archivs des Verbandes Deutscher Schullandheime in das Archiv der BBF

Um Akten und Bildmaterial des Verbandes Deutscher Schullandheime e. V. (VDS) vorzuordnen und für den Transport nach Berlin sicher zu verpacken, waren im Juni 2017 drei Mitarbeiterinnen des Archivs der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) nach Hamburg gereist. Das Bundesarchiv war zuvor zugunsten der BBF von einem bereits geschlossenen Vertrag zurückgetreten, um die Überlieferung im bildungshistorischen Kontext zu ermöglichen. Jetzt hat das BBF-Archiv die zeitintensive Sichtung des Bestandes in einem Umfang von 64 Umzugskartons abgeschlossen. Dabei … Übernahme des Archivs des Verbandes Deutscher Schullandheime in das Archiv der BBF weiterlesen

Wechsel in der Archivleitung des Instituts für Zeitgeschichte

Das Archiv des IfZ hat im Juni seine stellvertretende Archivleiterin Dr. Esther-Julia Howell verabschiedet, da diese ihren Lebensmittelpunkt in die USA verlagerte. In den dreieinhalb Jahren in denen sie stellvertretende Archivleiterin war, hat Esther Howell neben ihren Routineaufgaben vieles bewegt und angestoßen. Sie verbesserte beispielsweise die interne Kommunikation durch den „Archiv-Informationsdienst“, der bei Bedarf den Kolleginnen und Kollegen aller Abteilungen und Standorte von neu erschlossene Bestände sowie neuen und verbesserten Serviceangeboten berichtet. Sie war Mitinitiatorin und Mitbetreuerin der Gemeinschaftsblogs der Münchner Archive und des … Wechsel in der Archivleitung des Instituts für Zeitgeschichte weiterlesen

Neue montan.dok-news veröffentlicht

Im Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok) wird gesammelt, bewahrt, konserviert/restauriert, dokumentiert und geforscht. Mit den montan.dok-news werden einer breiten Öffentlichkeit Einblicke in die sammlungsbezogene Forschungsinfrastruktur des Deutschen Bergbau-Museums Bochum gegeben. Mit den halbjährlich erscheinenden montan.dok-news berichtet das montan.dok über aktuelle forschungsbezogene Aktivitäten aus all seinen Bereichen: Bergbau-Archiv Bochum, Bibliothek/Fotothek sowie den Musealen Sammlungen. Die aktuelle Ausgabe 01/2017 liegt nun vor. Darin sind Artikel zu jüngst gestarteten Forschungsprojekten ebenso zu finden, wie solche über Neuzugänge in die Musealen Sammlungen des montan.dok und Berichte zu Forschungsreisen. Interessierte können den … Neue montan.dok-news veröffentlicht weiterlesen

ARCHIV-info 1/2017 erschienen

Kürzlich ist Heft Nr. 1, 2017 von ARCHIV-info aus dem Archiv des Deutschen Museums erschienen. Das Editorial beschäftigt sich mit den Chancen und Anforderungen, die sich in der „digitalen Welt“ (nicht nur) für das Archiv des Deutschen Museums in den letzten 20 Jahren ergeben haben.  In einem großen Beitrag werden die vielfältigen „Quellen zur Polarforschung“ des Archivs vorgestellt. Weitere Themen des Hefts sind unter anderem die Neuerwerbungen (Nachlass Heinrich Hardensett und Sammlung Koshofer zur Farbfotografie), der im Frühjahr 2017 publizierte Dioramenkatalog, das fertig gestellte Findbuch … ARCHIV-info 1/2017 erschienen weiterlesen

„Ist das Geschichte oder kann das weg?“

Verstaubte Briefe, vergilbte Akten – wie nähert man sich derartigen Hinterlassenschaften aus dem Leben der Eltern und Großeltern? Die Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus ist wegen des Generationswechsels ein viel diskutiertes Thema in Wissenschaft, Literatur und Gesellschaft. Gemeinsam mit dem Literaturhaus München hat das Institut für Zeitgeschichte deshalb am 22. Juni ein Forum für alle geboten, die sich selbst ihrer Familiengeschichte nähern wollen. Den Auftakt bildete ein Podium mit den Autorinnen Wibke Bruhns („Meines Vaters Land“) und Alexandra Senfft („Schweigen … „Ist das Geschichte oder kann das weg?“ weiterlesen

Biographie eines umstrittenen Malers – mit Reproduktionen aus den Sammlungen des IfL

Aus der Erbmasse des 1975 geschlossenen Deutschen Museums für Länderkunde besitzt das IfL eine Sammlung von rund 900 Werken des Malers Ernst Vollbehr (1876–1960). Dem damaligen Museumsdirektor Edgar Lehmann war es gegen politische Widerstände gelungen, die Gemälde aus Marburg in die DDR zu holen – obwohl Vollbehr alles andere als ein sozialistischer Künstler war. Vor dem Ersten Weltkrieg hatte er mehrere Reisen in die deutschen Kolonialgebiete Afrikas unternommen. Fast 400 Gemälde im Archiv des IfL stammen aus dieser frühen Schaffensperiode. Von seinen in den … Biographie eines umstrittenen Malers – mit Reproduktionen aus den Sammlungen des IfL weiterlesen

Treffen der Ruhrgebietsarchivare: Interimsstandort des montan.dok von grossem Interesse

Das Treffen der Ruhrgebietsarchivare findet in der Regel einmal pro Monat zu unterschiedlichen Themen an verschiedenen Orten in der Metropolregion Ruhr statt. Es repräsentiert damit zugleich den Arbeitskreis Ruhrgebiet innerhalb der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare e.V., der seit langem unter der bewährten Leitung von Prof. Dr. Manfred Rasch, dem Leiter des thyssenkrupp Konzernarchivs, steht. Aktuelle Ausstellungen werden besichtigt, Archive besucht, archivfachliche Veranstaltungen organisiert und im Sommer eine Radtour geplant. Die Veranstaltungen sind nicht nur für die Mitarbeitenden der regionalen Wirtschaftsarchive gedacht, sondern es nehmen regelmäßig … Treffen der Ruhrgebietsarchivare: Interimsstandort des montan.dok von grossem Interesse weiterlesen

Website und Archivdatenbank der BBF in neuem Gewand

Die Website der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) wurde vollständig überarbeitet. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Sichtbarkeit der drei Arbeitsbereiche Archiv, Bibliothek und Forschung gelegt, die in der BBF eng miteinander verzahnt arbeiten. Für den Web-Relaunch wurden nicht nur das Layout moderner gestaltet, sondern auch alle Angaben aktualisiert und viele neue Inhalte ergänzt. Das Archiv-Team hat beispielsweise ausführliche Beschreibungen zu einigen ausgewählten Beständen und Projekten beigetragen. Mit der neuen Website wurde im Archiv der BBF … Website und Archivdatenbank der BBF in neuem Gewand weiterlesen

Arbeitsgemeinschaft Bildarchive tagte in München

Dr. Dorothea Sommer, Stellvertretende Generaldirektorin der Bayerischen Staatsbibliothek, bei der Begrüßung der Gäste. Foto: Sabine Gottstein, BSB. Ende April fand in München die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Bildarchive und Landesmedienzentren der öffentlichen Hand statt. Organisiert hatten sie gemeinschaftlich vier Münchner Einrichtungen: Bayerische Staatsbibliothek, Stadtarchiv München, Stadtmuseum München sowie das Archiv des Deutschen Museums. Das vielfältige Programmangebot lockte über 85 Teilnehmer in die Landeshauptstadt. Die Vorträge gruppierten sich um verschiedene Themen: Sammlungskonzeptionen, Pressearchive, Bilderschließung, Langzeitarchivierung und Digitalisierung von Negativen sowie Berichte aus den Sammlungen. Trotz … Arbeitsgemeinschaft Bildarchive tagte in München weiterlesen

Archiv für Geographie übernimmt Unterlagen des Wettertrupps „Haudegen“

Das Archiv für Geographie des Leibniz-Instituts für Länderkunde kann sich über einen spektakulären Neuzugang freuen: die Unterlagen des Unternehmens „Haudegen“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Monatelang hatte die im Zweiten Weltkrieg auf Spitzbergen eingerichtete Wetterstation „Haudegen“ unter oft widrigen Bedingungen meteorologische Daten gesammelt und verschlüsselt nach Tromsø im besetzten Norwegen gefunkt. Leiter des Unternehmens war Leutnant Wilhelm Dege, nach dem die Mission auch ihren Tarnnamen erhielt. Der Geograph und spätere Hochschullehrer hatte vor dem Krieg Spitzbergen als Forscher bereist und darüber 1939 seine Doktorarbeit geschrieben. … Archiv für Geographie übernimmt Unterlagen des Wettertrupps „Haudegen“ weiterlesen

Kritisch Denken und Zeichnen für Architektur und Gesellschaft: Bruno Flierl im IRS Erkner

Bruno Flierl mit einem der von ihm als Chefredakteur verantwortetem Hefte der Zeitschrift Deutsche Architektur aus dem Jahr 1962 Anfang Februar 2017 wurde der renommierte Berliner Architekturschriftsteller Bruno Flierl 90 Jahre alt. Die Historische Forschungsstelle und Wissenschaftlichen Sammlungen des IRS, die einen bedeutenden Teil von Flierls Vorlass bewahren [1], würdigen diesen Anlass durch eine erweiterte Neuauflage von Flierls Arbeitsbiografie und Werkdokumentation (frei zugänglich unter ddr-planungsgeschichte.de/bruno-flierl) wie auch eine Ausstellung zu seinem Schaffen. Diese wurde am 24. April 2017 im Pavillon des IRS mit einer … Kritisch Denken und Zeichnen für Architektur und Gesellschaft: Bruno Flierl im IRS Erkner weiterlesen

Ausstellung „Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt“

Archiv für Geographie stellt Originaldokumente zur Verfügung Erich von Drygalski bei Vermessungen in der Antarktis, 1902 © Archiv für Geographie Am 23. März wurde in Potsdam im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte die Ausstellung „Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt“ eröffnet. Die vom Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum gemeinsam mit dem Museum entwickelte Schau zeichnet erstmals die Geschichte der traditionsreichen Geowissenschaften in Potsdam nach. Für den Ausstellungsteil „Polarexpeditionen“ hat das Archiv für Geographie Originaldokumente der ersten deutschen Südpolarexpedition 1901 bis 1903 unter der Leitung Erich … Ausstellung „Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt“ weiterlesen

100 Jahre / 100 Bilder – Stefan Arczyński

Text: Dr. Dietmar Popp, Herder-Institut, Bildarchiv Am 31.07.2016 beging der Breslauer Fotograf Stefan Arczyński seinen 100. Geburtstag. Dessen insbesondere für die Kunst- und Kulturgeschichte Polens wichtigen, umfangreichen fotografischen Nachlass bewahren wir seit einigen Jahren im Bildarchiv des Herder-Instituts. Anlässlich des Jubliäums haben wir eine Online-Ausstellung erstellt, die auf unserer Homepage zu besichtigen ist. Außerdem stellen wir den besonderen Bildbestand, der Polen und insbesondere Schlesien zwischen den Jahren 1952 und etwa 2000 dokumentiert, sukzessive für Recherchen in unserem Online- Bildkatalog zur Verfügung. Am 31. Juli … 100 Jahre / 100 Bilder – Stefan Arczyński weiterlesen

Theresienstadt-Ort kulturellen jüdischen Lebens?

Der Bestand Gerty Spies im IfZ-Archiv Text: Xaver Kretzschmar „Deine lieben Pakete sind für mich die größte Freude, und ich habe für alles Verwendung. Nimm tausend Dank mein Gutes! Deine Treue ist mein größter Reichtum! Ich fühle, daß du mit deiner ganzen Liebe bei mir bist.“[1] So schrieb Gerty Spies im Oktober 1943 aus Theresienstadt an ihre Tochter Ruth in München. Die Postkarte ist erhalten im Bestand Gerty Spies (ED 102) im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin. Anhand des Bestandes lässt sich das … Theresienstadt-Ort kulturellen jüdischen Lebens? weiterlesen

Neues Heft von ARCHIV-info erschienen

Das neue Heft von ARCHIV-info aus dem Archiv des Deutschen Museums ist kürzlich erschienen. Heft Nr. 2, 2016 beschäftigt sich unter anderem mit Ausstellungen im Rahmen der archivischen Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinen und mit der Sonderausstellung „Licht und Schatten. Ernst Mach | Ludwig Mach“ im Besonderen. Unter den Neuerwerbungen des Archivs wird auf den Physiker-Nachlass Paul Kienle hingewiesen. Weitere Themen des Hefts sind die Archivbestände zum Thema „Landverkehr“, eine Liste an Publikationen von 2014-2016, für die auf die Bestände des Archivs zurückgegriffen wurde sowie das neue … Neues Heft von ARCHIV-info erschienen weiterlesen