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Blogparade der Münchner Archive #Deutungskämpfe

Anlässlich des 53. Deutschen Historikertags (5.–8. Oktober 2021) in München haben 12 Münchner Archive eine „Blogparade“ initiiert, die vom 20. September bis 19. Oktober 2021 läuft. Wir präsentieren passend zum Rahmenthema des Historikertags Deutungskämpfe aus unseren Beständen. Archive hüten Originalquellen zu zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Deutungskämpfen. Gleichzeitig waren und sind Archive selbst Teil und Teilnehmer von Deutungskämpfen. Wir nehmen den Deutschen Historikertag zum Anlass, die Frage von #Deutungskämpfen weiter zu fassen, auch jenseits unseres Faches und eigenen Beschäftigungsfeldes. Auch zwei Archive der Leibniz-Gemeinschaft beteiligen … Blogparade der Münchner Archive #Deutungskämpfe weiterlesen

Zwei neue Stellenausschreibungen des montan.dok

Im Deutschen Bergbau-Museum Bochum (DBM), Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH, sind im Zuge der Förderung der Digitalisierung von Forschungsmuseen in Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe (REACT-EU) – vorbehaltlich der Bewilligung der Maßnahme – voraussichtlich ab dem 01.11.2021 zwei Stellen in Vollzeit (38,5 Std./Wo.) zu besetzen. Beide Stellen sind bis zum 31.01.2023 befristet und dem Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok) zugeordnet. Nähere Informationen zu den Stellenprofilen und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie unter: Wissenschaftlicher … Zwei neue Stellenausschreibungen des montan.dok weiterlesen

WISSENSCHAFTLICHER PROJEKTMITARBEITER (M/W/D) ZUR ERFASSUNG UND ERSCHLIESSUNG HISTORISCHER FOTOSAMMLUNGEN

Im Deutschen Bergbau-Museum Bochum (DBM), Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH, ist im Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok) im Projekt zur „Bewahrung, Zugänglichmachung und Inwertsetzung des fotografischen Erbes des deutschen Bergbaus im Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok) des Deutschen Bergbau-Museums Bochum“, das mit Unterstützung des Fonds Roland Bartholomé der König-Baudouin-Stiftung durchgeführt werden soll, vorbehaltlich der Bewilligung zum frühestmöglichen Zeitpunkt die oben genannte Stelle in Teilzeit (19,25 Std./Wo.) zu besetzen. Die Stelle ist auf sechs Monate befristet. Ihre Aufgaben inhaltliche und formale Erschließung auf Sammlungsebene … WISSENSCHAFTLICHER PROJEKTMITARBEITER (M/W/D) ZUR ERFASSUNG UND ERSCHLIESSUNG HISTORISCHER FOTOSAMMLUNGEN weiterlesen

Umfrage zu den Verfahrensakten der Erbgesundheitsgerichte zwischen 1933 und 1945 gestartet

Text: Klaus A. Lankheit Das Stadtarchiv Mönchengladbach und das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte haben eine Umfrage zu den Verfahrensakten der Erbgesundheitsgerichte zwischen 1933 und 1945 gestartet. Die „Rassenpolitik“ des Nationalsozialismus war einerseits nach außen gewandt, um die Durchmischung der eigenen „Rasse“ mit „Rassefremdem“ auszuschließen. Diese Stoßrichtung erreichte ihren grausamen Höhepunkt mit dem millionenfachen Mord an Juden und hunderttausendfachen Mord an Sinti und Roma im Machtbereich des Nationalsozialismus. Andererseits zielte eine Stoßrichtung nach innen, um vorgeblich ungesundes Erbgut innerhalb der eigenen „Rasse“ zu entfernen. … Umfrage zu den Verfahrensakten der Erbgesundheitsgerichte zwischen 1933 und 1945 gestartet weiterlesen

ARCHIV-info 1/2021

Am 31. Mai 2021 ist der Leiter des Archivs des Deutschen Museums Dr. Wilhelm Füßl nach 30 Jahren im Deutschen Museum in den Ruhestand getreten. Zu diesem Anlass ist die neue Ausgabe von ARCHIV-info etwas früher als gewohnt erschienen. Ausnahmsweise blicken hierin externe Autorinnen und Autoren auf gemeinsame Projekte und die Zusammenarbeit mit Herrn Füßl und dem Archiv des Deutschen Museums zurück. Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre und beim Stöbern durch 30 Jahre Archivgeschichte(n) und Herrn Füßl alles Gute, viel Glück und … ARCHIV-info 1/2021 weiterlesen

Geschichte und Erinnerung – Multimediale Ausstellung des Bundesarchivs im IfZ

Das IfZ ist einer von vier Eröffnungsstandorten einer multimedialen Ausstellung des Bundesarchivs Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) greifen für ihre Forschungsarbeit auf die Bestände des Bundesarchivs zurück. Zahlreiche Projekte – von der großen Edition „Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden“ bis hin zur Geschichte der Treuhandanstalt – profitieren von der engen Zusammenarbeit zwischen Bundesarchiv und IfZ. Einen Blick hinter die Kulissen bietet nun die aktuelle Ausstellung „Geschichte und Erinnerung“: Wer darf wann und wo welche Akten anschauen? Kann man … Geschichte und Erinnerung – Multimediale Ausstellung des Bundesarchivs im IfZ weiterlesen

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) in Vollzeit gesucht

Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin hat frühestmöglich eine Vollzeitstelle Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) (E 5 TV-L) unbefristet zu besetzen. Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) sammelt nichtstaatliche Quellen vom Beginn des 20. Jahrhunderts an, insbesondere Nachlässe, sowie Akten von Parteien, politischen und gesellschaftlichen Bewegungen sowie privatrechtlichen Vereinigungen und Institutionen. Das IfZ-Archiv bietet ein professionelles Arbeitsumfeld in einem eingespielten Team. Ihre Aufgaben sind im Wesentlichen: Mitarbeit in der Druckschriftensammlung des Archivs, v.a. im Bereich der Katalogisierung. Formalerschließung von Medien nach dem Erschließungsstandard … Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) in Vollzeit gesucht weiterlesen

ZUgänge im Bergbau-Archiv Bochum: Nachlass des Geheimen Oberbergrats Karl Fickler

Porträt Karl Ficklers zur Zeit seiner Tätigkeit in Clausthal (montan.dok/BBA 50/32.279) Weithin ein Begriff nicht nur als führender Mann im Ruhrbergbau der Weimarer Zeit, sondern auch als früher Unterstützer der NSDAP dürfte Bergassessor Erich Fickler (1874-1935) sein. Der Generaldirektor der Harpener Bergbau-Aktien-Gesellschaft und Vorsitzender vieler Verbände und Unternehmen hat in verschiedenen Beständen des montan.dok seine Spuren hinterlassen. Weniger bekannt dürfte indes sein Vater Peter Daniel Karl Fickler (1837-1908) sein, der seinerseits im Bergbau tätig war. Sein Nachlass hat nun Eingang in das Bergbau-Archiv Bochum … ZUgänge im Bergbau-Archiv Bochum: Nachlass des Geheimen Oberbergrats Karl Fickler weiterlesen

MONTAN.DOK-NEWS 01|2021 VERÖFFENTLICHT

Wie gewohnt erscheint alljährlich im Mai eine neue Ausgabe der montan.dok-news. Im ersten Heft 2021 enthalten sind wieder Einblicke in aktuelle Forschungsvorhaben, neue Entwicklungen im Team und bei verschiedenen Großprojekten. Wie üblich bietet der Newsletter auch einen Überblick über ausgewählte Zugänge und Veröffentlichungen im Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok).   Die montan.dok-news erscheinen mittlerweile im siebten Jahrgang halbjährlich in gedruckter Form und werden auch zum Download angeboten. Außerdem können alle Ausgaben bequem im ISSUU-Kanal online gelesen, Printexemplare darüber hinaus unter Angabe der Versandadresse über montan.dok@bergbaumuseum.de bezogen werden. Im Bergbau-Archiv … MONTAN.DOK-NEWS 01|2021 VERÖFFENTLICHT weiterlesen

Schlüsselfiguren der Archäologie

Neues DFG-Projekt zur Erschließung der Archive des Römisch-Germanischen Zentralmuseums und der Römisch-Germanischen Kommission gestartet Das gemeinsam mit der Römisch-Germanischen Kommission über die DFG-Förderlinie „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme“ beantragte und zunächst für drei Jahre bewilligte Projekt „Spuren archäologischer Wissensgenerierung. Propylaeum-VITAE – ein Instrument für die Wissenschaftsgeschichte der Archäologie“ ist angelaufen. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM), und die Römisch-Germanische Kommission (RGK) des Deutschen Archäologischen Instituts gehören zu den ältesten archäologischen Forschungseinrichtungen in Deutschland. Von Beginn an erforschen sie die Vor- und Frühgeschichte Europas von … Schlüsselfiguren der Archäologie weiterlesen

Logik und Lücke

Neue Publikation zur Konstruktion des Authentischen in Archiven und Sammlungen Seit Januar 2021 ist beim Göttinger Wallstein Verlag der Band „Logik und Lücke. Die Konstruktion des Authentischen in Archiven und Sammlungen“ erhältlich. Als Herausgeber fungieren Dr. Michael Farrenkopf, Leiter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) in Bochum, Dr. Andreas Ludwig, assoziierter Wissenschaftler am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), sowie Dr. Achim Saupe, gleichfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZZF sowie Koordinator des Leibniz-Forschungsverbunds „Historische Authentizität“. Das Werk ist ein Sammelband, der sich Sammlungslogiken als Ausdruck unterschiedlicher Formen … Logik und Lücke weiterlesen

Vorstandsunterlagen der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) vollständig erschlossen

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes wurden im Archiv der BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Schriftgutunterlagen des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) aus den Jahren 1964 bis 2010 erschlossenen und stehen nun für die wissenschaftliche Auswertung zur Verfügung. Die DGfE wurde im Jahr 1963 von Mitgliedern der Konferenz der Westdeutschen Universitätspädagogen unter der Beteiligung von Mitgliedern des Arbeitskreises Pädagogischer Hochschulen gegründet und 1964 formell konstituiert. Neben der Konferenz der … Vorstandsunterlagen der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) vollständig erschlossen weiterlesen

Stellenausschreibung: Mitarbeiter/in (w/m/d) im Bereich Digital Humanities in Vollzeit befristet

Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in (w/m/d) im Bereich Digital Humanities in Vollzeit (TV-L E 13) Die Stelle ist Drittmittel finanziert und bis 31.12.2022 befristet. Die Tätigkeit umfasst die Übernahme der durch zeitgeschichtliche Forschungsprojekte erhobenen digitalen Forschungsdaten und deren langfristige und strukturierte Sicherung sowie deren Aufbereitung zur Weiternutzung. Dabei sollen auch Möglichkeiten für externe Forscherinnen und Forscher entwickelt werden, deren digitale Forschungsdaten langfristig zu sichern. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Verhandlungen mit Archiven und externen Forschungsprojekten, … Stellenausschreibung: Mitarbeiter/in (w/m/d) im Bereich Digital Humanities in Vollzeit befristet weiterlesen

Zugänge im montan.dok/Bergbau-Archiv Bochum: Unterlagen der Gewerkschaft Königsberg, 1885-1951

Mit Datum vom 06.11.1885 verlieh das Königliche Oberbergamt Bonn dem Lehrer Heinrich Joseph Kauert aus Wellerscheid und dem Bergmann Johann Klein aus Sommerhausen das Eigentum an dem Blei-, Zink- und Kupfererzbergwerk Königsberg. Das Grubenfeld lag im Bergrevier Ründeroth, in der Nähe des Weilers Todtenmann, heute ein Ortsteil der Gemeinde Much im Rhein-Sieg-Kreis. Das geht aus der beglaubigten Abschrift der Verleihungsurkunde mit zugehörigem Situationsriss hervor, die mit anderen Schriftstücken in das Bergbau-Archiv Bochum gelangten. Die bergrechtliche Gewerkschaft Königsberg wurde formal erst im Januar 1926 gegründet. … Zugänge im montan.dok/Bergbau-Archiv Bochum: Unterlagen der Gewerkschaft Königsberg, 1885-1951 weiterlesen

Hinter den Kulissen im montan.dok

Sammeln und bewahren gehört zu den Kernaufgaben eines Museums. Kurioserweise passiert das meist im Verborgenen. Wir zeigen mit unserem dritten Film, dass Bergbau bewahren gar keine staubige Angelegenheit ist und bieten spektakuläre Einblicke in das Montanhistorische Dokumentationszentrum – ein Bereich, in den Besuchende normalerweise nicht vordringen. Das Montanhistorische Dokumentationszentrum Das Montanhistorische Dokumentationszentrum – kurz montan.dok – vereint seit 2001 die musealen Objektsammlungen, die schriftlichen Quellen des 1969 gegründeten Bergbau-Archivs Bochum sowie die Bestände der Bibliothek | Fotothek. In Zahlen heißt das: 350.000 Objekte, mehr … Hinter den Kulissen im montan.dok weiterlesen

Schriftenreihen von DBM und montan.dok nun bei De Gruyter

Im Ergebnis eines intensiven und damit längerfristigen Auswahlverfahrens haben das DBM und das montan.dok seit Herbst 2019 mit dem international renommierten Wissenschaftsverlag De Gruyter einen neuen Rahmenvertragspartner zur Veröffentlichung der eigenen Forschungs- und Arbeitsergebnisse gefunden. Als interdisziplinäres und außeruniversitäres Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft vereint das DBM geistes- und naturwissenschaftliche Fachrichtungen unter seinem Dach. Forschungsprojekte mit ihren jeweils eigenen Publikationskulturen haben oftmals in Kooperation mit namhaften universitären und außeruniversitären Einrichtungen sowie Partnern aus Kultur und Wissenschaft internationale Relevanz und Wirkung. Die Ergebnisse, die grundsätzlich ein Peer-Review-Verfahren … Schriftenreihen von DBM und montan.dok nun bei De Gruyter weiterlesen

ARCHIV-info 2/2020

Zum Jahresende noch der Hinweis auf das neueste Heft von ARCHIV-info des Archivs des Deutschen Museums. Das Editorial beschäftigt sich dieses Mal mit der Erwerbung von Archivgut in Antiquariaten und Auktionen, im Schwerpunktthema geht es um Bestände, die Zukunftsvisionen illustrieren und dokumentieren. Behandelt werden außerdem die vielfältigen Neuzugänge des Archivs, die Publikation zum digitalen Porträtarchiv DigiPortA (download) sowie – im Zeichen der Corona-Pandemie – das Sicherheits- und Hygienekonzept für den Lesesaalbetrieb, der bereits Anfang Dezember erneut eingestellt werden musste. Wir wünschen frohe Weihnachten und … ARCHIV-info 2/2020 weiterlesen

Stolperstein in Erinnerung an Hermine Lesser – Teilnachlass im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte

Hermine Lesser engagierte sich in der Wohlfahrtspflege und in der Frauenbewegung, leitete ab den 1900er Jahren eine Rechtsschutzstelle für Frauen und Mädchen und engagierte sich im Bund für Mutterschutz und als Charlottenburger Waisenpflegerin. Im Alter von fast neunzig Jahren wurde Sie nach Theresienstadt deportiert. Um an Sie zu erinnenern, wurde am Mittwoch, 7. Oktober, in der Marburger Straße 5 in Berlin ein Stolperstein angebracht. Im Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) wird ein Teil ihres Nachlasses aufbewahrt: Der Briefwechsel Hermine Lessers mit Verwandten in Holland … Stolperstein in Erinnerung an Hermine Lesser – Teilnachlass im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte weiterlesen

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) in Vollzeit gesucht

Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin hat zum 1. Januar 2021 oder später eine Vollzeitstelle Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) (E 5 TV-L) unbefristet zu besetzen. Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) sammelt nichtstaatliche Quellen vom Beginn des 20. Jahrhunderts an, insbesondere Nachlässe, sowie Akten von Parteien, politischen und gesellschaftlichen Bewegungen sowie privatrechtlichen Vereinigungen und Institutionen. Das IfZ-Archiv bietet ein professionelles Arbeitsumfeld in einem eingespielten Team. Ihre Aufgaben sind im Wesentlichen: Mitarbeit in der Druckschriftensammlung des Archivs, v.a. im Bereich der Katalogisierung. Formalerschließung … Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) in Vollzeit gesucht weiterlesen

Neuerscheinung: Von Ingenieuren, Bergleuten und Künstlern

      Mit Gesichtern verbinden sich Personen, mit Personen Geschichten. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bildete das Genre „Porträt“ eine ausgesprochen elitäre Form für die Darstellung führender Persönlichkeiten und wohlhabender Stände. Mit der zunehmenden Zahl an Fotoateliers und durch wandernde Fotografen wurden dann Personen aus allen Bevölkerungsschichten ins Bild gesetzt. Die Kamera demokratisierte das Porträt, Menschen aus Mittel- und Unterschichten wurden nun Teil des visuellen historischen Gedächtnisses.      Die wachsende Zahl an Personendarstellungen bietet der bildwissenschaftlichen Diskussion, der Biografik und historischen … Neuerscheinung: Von Ingenieuren, Bergleuten und Künstlern weiterlesen

Koloniale Spuren in den Archiven der Leibniz-Gemeinschaft

Kürzlich ist der von Heinz Peter Brogiato und Matthias Röschner herausgegebene Sammelband „Koloniale Spuren in den Archiven der Leibniz-Gemeinschaft“ erschienen. Fachleute aus elf Archiveinrichtungen stellen darin anhand markanter Beispiele aus ihren Beständen Schrift- und Bildquellen zum „Kolonialismus“ vor. Die Beschäftigung mit Kolonialgeschichte und Kolonialismus hat Konjunktur. Längst geht es nicht mehr nur darum, historisch aufzubereiten, was im „überseeischen Deutschland“ 1884 bis 1919 geschah. In Politik und Gesellschaft werden in einem breiten öffentlichen Diskurs Fragen von Ethik und Verantwortung, Entschädigung und Restitution behandelt. Aufgrund der … Koloniale Spuren in den Archiven der Leibniz-Gemeinschaft weiterlesen

Archiv des Deutschen Museums wieder geöffnet

Der Lesesaal des Archivs des Deutschen Museums ist ab dem 11. Mai 2020 montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr (ausgenommen Feiertage) zunächst für bis zu drei Besucherinnen und Besucher am Tag geöffnet.Bitte melden Sie sich per E-Mail (archiv@deutsches-museum.de) mindestens zwei Arbeitstage vor dem geplanten Besuch an. Eine Nutzung des Lesesaals ist nur mit bestätigter Anmeldung möglich.Die Nutzung des Lesesaals ist ausschließlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln möglich (Details zu den Maßnahmen). Bitte bringen Sie eine Mund-Nasen-Schutzmaske mit, die im Bibliotheksgebäude auf … Archiv des Deutschen Museums wieder geöffnet weiterlesen

Von Monte Verità nach Ulm – Zum 108. Geburtstag von Wilfried de Beauclair

Wilfried de Beauclair im Gespräch mit Archivleiter Wilhelm Füßl, Februar 2020 Wer Professor Dr.-Ing. Wilfried de Beauclair heute fragt, wo er seine glücklichsten Jahre verbracht habe, wird unweigerlich „Monte Verità“ zu hören bekommen, die Künstlerkolonie über Ascona im schweizerischen Tessin, in der um 1900 Literaten, Maler, Revolutionäre und Lebenskünstler für über zwei Jahrzehnte ihren Lebensmittelpunkt hatten. Dort lebte seit 1906 auch der Darmstädter Maler Alexander Wilhelm de Beauclair mit seiner Frau Friederike, die auf dem „Wahrheitsberg“ eine Malschule unterhielten, und dort wurde Wilfried de … Von Monte Verità nach Ulm – Zum 108. Geburtstag von Wilfried de Beauclair weiterlesen

Archiv des Deutschen Museums erhält wertvolle Vorlesungsnachschrift Justus von Liebigs

Was für ein glücklicher Zufall: Aufmerksam geworden durch die intensive Berichterstattung zum „Tag der Archive“ im Deutschen Museum wandte sich Professor Dr. Bernhard Bullemer kurz vor der Veranstaltung am 7. März an die Archivleitung des Deutschen Museums. Er sei im Besitz einer Vorlesungsnachschrift des berühmten Chemikers Justus von Liebig (1803-1873) über „Anorganische Chemie“ von 1856/57. Ob hier Interesse bestehe? Binnen zwei Tagen konnte Einigkeit über die Übergabe erzielt werden. Und was lag näher, als die Schenkung am „Tag der Archive“ zu vollziehen,  war dieser … Archiv des Deutschen Museums erhält wertvolle Vorlesungsnachschrift Justus von Liebigs weiterlesen

Arbeitskreistreffen wegen Corona-Krise abgesagt

Der Arbeitskreis Archive in der Leibniz-Gemeinschaft trifft sich normalerweise zweimal jährlich zum Erfahrungsaustausch und zur Besprechung gemeinsamer Vorhaben. In dem Gremium sind die Archivarinnen und Archivare von etwa zwei Dutzend Leibniz-Instituten vertreten. Viele von ihnen geben in diesem Blog immer wieder aktuelle Einblicke in ihre Arbeit. Für heute und morgen (16./17.3.2020) war das diesjährige Frühjahrstreffen des Arbeitskreises geplant. Die beteiligten Häuser richten ihre Zusammenkünfte reihum aus. Gastgeber sollte dieses Mal das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung in Erkner (bei Berlin) sein. Die Tagesordnung las sich … Arbeitskreistreffen wegen Corona-Krise abgesagt weiterlesen

Von begeisterten Besuchern, großzügigen Spendern und zufriedenen Archivaren

Der Tag der Archive 2020 Der „Tag der Archive“ begann in diesem Jahr etwas ruhiger als sonst. So nahmen an der ersten Führung um 10 Uhr lediglich rund 25 Personen teil. Der Ansturm kam erst noch. Bei den restlichen drei Führungsterminen mussten wir die Gruppen jeweils wieder teilen. Am Ende des Tages haben wir 413 Besucher gezählt und konnten damit das hervorragende Ergebnis des letzten „Tags der Archive“ halten. In diesem Jahr war ganz besonders erfreulich, dass sich viele junge Menschen von unserem Angebot … Von begeisterten Besuchern, großzügigen Spendern und zufriedenen Archivaren weiterlesen

Tag der Archive im Deutschen Museum

Vom schwimmenden Boten zu Bits und Bytes Originaldokumente zur Kommunikation einst und jetzt Was hat es mit diesem schwimmenden Boten aus dem Mittelalter auf sich? Warum schreibt jemand im Jahr 1856 einen Unterwasserbrief? Was steht eigentlich so in den Briefen der Nobelpreisträger Adolf von Baeyer oder Albert Einstein? Und wieso gab es schon 1910 am Münchner Hauptbahnhof eine U-Bahn? Wie hat sich die Kommunikation im Laufe des 20. Jahrhunderts durch Telegramm, Telefax und E-Mail verändert und was müssen Archive dabei beachten? Am 7. März, … Tag der Archive im Deutschen Museum weiterlesen

Archiv-Info 2/2019

In der aktuellen Ausgabe von ARCHIV-info des Archivs des Deutschen Museums behandelt die Redaktion im Editorial das Thema “Erschließung” und die damit zusammenhängenden Erfordernisse in der digitalen Welt (PDF hier downloaden). Der Themenblock “Archivbestände im Deutschen Museum” stellt Quellen zu den Vereinigten Staaten von Amerika vor. Berichtet wird außerdem über die Neuerwerbungen der Nachlässe des  Arztes, Arktisforschers, Filmproduzenten und erfolgreichen Skifahrers Bernhard Villinger (1889-1967) und von Leo Rothe (1900-1975). Rothe war in seinem bewegten Leben u.a. als Direktor bei Henschel & Sohn, als Vorstand … Archiv-Info 2/2019 weiterlesen

Historische Hilfswissenschaften und Medienkunde: Archivar des Germanischen Nationalmuseums übernimmt Lehrauftrag an der Universität Erlangen

Sicherheit im Umgang mit schriftlichen und materiellen Quellen wie archivalischen Texten, Wappen, Siegeln, Münzen, Medaillen u. ä. gehört zum unverzichtbaren Handwerkszeug in den historischen Fächern. Doch der Erwerb solcher Kenntnisse und Fertigkeiten spielt in den einschlägigen Studiengängen vielerorts nur noch eine nachgeordnete Rolle. Um diesem Mangel wenigstens punktuell abzuhelfen, bietet das Historische Archiv des Germanischen Nationalmuseums im laufenden Wintersemester 2019/20 am Institut für Kunstgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den ersten Teil einer Lehrveranstaltung „Historische Hilfswissenschaften und Medienkunde für Kunsthistoriker*innen“ an. Die auf zwei Semester angelegte, … Historische Hilfswissenschaften und Medienkunde: Archivar des Germanischen Nationalmuseums übernimmt Lehrauftrag an der Universität Erlangen weiterlesen

Illuminierte Urkunden aus Nürnberger Archiven und Sammlungen: Ausstellungskatalog jetzt auch IM OPEN ACCESS Verfügbar

In Nürnberg besteht ein erfreulich dichtes Netz archivischer Einrichtungen. Sie bewahren zusammen eine historische Überlieferung, die an Umfang und Qualität nicht leicht zu übertreffen ist. Die fünf größten dieser Häuser – das Stadtarchiv Nürnberg, die Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg, das Staatsarchiv Nürnberg, das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern und das Germanische Nationalmuseum – zeigten vom 13. Februar bis zum 4. Mai 2019 in der Nürnberger Stadtbibliothek eine gemeinsame Ausstellung unter dem Titel „Bilderpracht und Seelenheil. Illuminierte Urkunden aus Nürnberger Archiven und Sammlungen“. … Illuminierte Urkunden aus Nürnberger Archiven und Sammlungen: Ausstellungskatalog jetzt auch IM OPEN ACCESS Verfügbar weiterlesen

Vor 80 Jahren: Das Attentat im Bürgerbräukeller

Text: Simone Paulmichl Vor 80 Jahren, am 8. November 1939, versuchte der Schreiner Georg Elser, Adolf Hitler mit einer Bombe im Münchner Bürgerbräu-Keller zu töten. Ziel seiner Tat: im Angesicht des seit September von Hitler entfesselten Zweiten Weltkriegs “ein noch größeres Blutvergießen zu verhindern.” Seine historische Bedeutung als Widerstandskämpfer ist auch im Nachkriegsdeutschland lange nicht anerkannt worden. Dass der Urheber des gescheiterten Attentats auf Hitler und die NS-Führungselite ein Alleintäter und nicht Werkzeug diffuser Verschwörungen war, haben Wissenschaftler am Institut für Zeitgeschichte in den … Vor 80 Jahren: Das Attentat im Bürgerbräukeller weiterlesen

Archivleiter geht in die Luft

Flug mit der Junkers F 13 über München Es war eine einmalige Gelegenheit: Auf Einladung von Bernd Junkers, Enkel des berühmten Unternehmers und Ingenieurs Hugo Junkers (1859-1935), konnte der Leiter des Archivs des Deutschen Museums, Wilhelm Füßl, mit der Annelise 2, einem Nachbau der historischen Junkers F 13, einen Rundflug über München unternehmen. Bei strahlendem Sonnenschein und an einem der letzten schönen Herbsttage startete das Flugzeug auf dem Rollfeld der Flugwerft Schleißheim, flog über den Münchner Westen Richtung Innenstadt und natürlich direkt am Deutschen … Archivleiter geht in die Luft weiterlesen

Historisches Archiv des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg

Das Germanische Nationalmuseum wurde 1852 gegründet. Anfangs bestand es aus einem Archiv, einer Bibliothek und einer „Kunst- und Alterthumssammlung“. Vor allem in den ersten Jahrzehnten verzeichnete das Archiv umfangreiche Zuwächse an historischem Schriftgut, das sonst großenteils verlorengegangen wäre. In den 1960er Jahren begann man, schwerpunktmäßig Künstlernachlässe zu erwerben und einen Teil der Altbestände abzugeben. Die Künstlernachlässe wurden 2007/08 als Deutsches Kunstarchiv aus dem Archiv ausgegliedert, das seither als Historisches Archiv firmiert. Das Historische Archiv hat den Auftrag, das dauerhaft aufbewahrungswürdige Verwaltungsschriftgut des Germanischen Nationalmuseums … Historisches Archiv des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg weiterlesen

31. Arbeitstreffen des Arbeitskreises Archive in der Leibniz-Gemeinschaft in Bonn

Traditionell treffen sich die im Arbeitskreis Archive der Leibniz-Gemeinschaft zusammengeschlossenen Einrichtungen zweimal im Jahr, in diesem Herbst zum ersten Mal im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Leibniz-Institut für Bioversität der Tiere. Eingeladen hatte die Kollegin Dr. Katharina Schmidt-Loske, Leiterin des Biohistoricums. Schwerpunkt des 31. Arbeitstreffens war neben dem fachlichen Austausch und den Berichten aus den einzelnen Archiven das Thema „Archivische Informationstechnik“. Joachim Neubert von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Hamburg stellte in seiner Präsentation die Einbindung von Informationen aus Wikidata in die Erschließungsdaten seiner … 31. Arbeitstreffen des Arbeitskreises Archive in der Leibniz-Gemeinschaft in Bonn weiterlesen

Neue Ausgabe der montan.dok-News erschienen

  Im Oktober ist die zweite Ausgabe der montan.dok-news des Jahres 2019 erschienen. Im Newsletter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) wird über Projekte, aktuelle Forschungsaktivitäten sowie über Objekte auf Reisen und Neuzugänge in die sammlungsbezogene Forschungsinfrastruktur berichtet. Ein Handstein in New York, eine internationale Tagung, der Start eines neuen Teilprojekts, Tagungs- und Podiumsteilnahmen, Neuzugänge in Bergbau-Archiv Bochum, Bibliothek und Museale Sammlungen – Berichte über die Tätigkeiten und Aktivitäten im montan.dok sind in der gerade veröffentlichten Ausgabe der montan.dok-news (5. Jahrgang 2019, Heft 2) nachzulesen. Die … Neue Ausgabe der montan.dok-News erschienen weiterlesen

Internationale Tagung: Materielle Kulturen des Bergbaus | Material Cultures of Mining

Vom 05. bis 07. Dezember 2019 veranstaltet das montan.dok die internationale Fachtagung „Materielle Kulturen des Bergbaus | Material Cultures of Mining“ im Deutschen Bergbau-Museum Bochum. Ziel der Tagung ist es, neuere Ansätze der Material Culture Studies methodisch zu reflektieren und auf die jüngere Geschichte des Bergbaus anzuwenden. Anmeldefrist ist der 15. November 2019. Nationale und internationale Vortragende setzen sich in moderierten Panels mit verschiedenen Objektkategorien auseinander: Wissensobjekte (Rohstoffe und Modelle), technische Objekte, Alltagsobjekte verschiedener Epochen, Gedächtnisobjekte unter dem Aspekt der Musealisierung sowie Fallbeispiele aus … Internationale Tagung: Materielle Kulturen des Bergbaus | Material Cultures of Mining weiterlesen

Wechsel in der Archivleitung des Instituts für Zeitgeschichte

Zum 31. Mai 2019 verließ die stellvertretende Archivleiterin Dr. Cathrin Hermann das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte um die Leitung des Stadtarchivs Donauwörth (https://www.donauwoerth.de/kultur/stadtarchiv/) zu übernehmen. Während ihrer Zeit am IfZ hat Frau Hermann vieles bewegt. Neben ihren Routineaufgaben führte sie die von Esther Howell begonnene Konzeption für Aufbau, Betrieb und Pflege eines digitalen Archivs für Übernahme und Storage digitaler Unterlagen fort und arbeitete am virtuellen Lesesaal, der die rechtssichere Zugänglichmachung von digitalisiertem und digitalem Archivgut über das Internet ermöglichen soll. Den Tag der … Wechsel in der Archivleitung des Instituts für Zeitgeschichte weiterlesen