Planet History

Kategorie: Mimeo

Museums of Shame

In early 1944, shortly after the liberation of Kyiv, the Yiddish poet Dovid Hofshteyn (1889–1952) returned home from evacuation and was confronted firsthand with the horrors of the Holocaust. The encounter moved him to pen the passionate essay Muzeyen fun shand (Museums of Shame). In early 1944, shortly after the liberation of Kyiv, the Yiddish […]

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Eine Zeitkapsel des öffentlichen Rechts

Jellinek verstarb völlig unerwartet 1955. Noch im selben Jahr kaufte das Bundesverfassungsgericht, das seine Arbeit erst wenige Jahre zuvor aufgenommen hatte, den gesamten Büchernachlass. Denn mit seinem dezidierten Profil – Werken des öffentlichen Rechts – entsprach er genau dem Hauptschwerpunkt der Gerichtsbibliothek, die sich von Grund neu konstituierte und Literatur aus diesem Gebiet dringend benötigte. Etwa 4 000 […]

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»דפוס בתכלית ההידור«

במהלך המאה התשע-עשרה התרכז עולם הדפוס היהודי בערים קרקוב, ורשה וּוילנה, שבּה שכן בית הדפוס של האלמנה והאחים ראם. לאורך המחצית השנייה של המאה התשע-עשרה ביסס בית הדפוס בראשות דבורה ראם את מקומו כמוסד מוביל להוצאה לאור בעברית וביידיש, ובשנות השמונים התחזק מעמדו ביתר שאת עם הוצאת מהדורת התלמוד הבבלי («דפוס וילנה»). אפשר לפתוח כך: […]

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Self-Conception

Mimeo, short for a text reproduced with a mimeograph and the name of this blog, refers to an outdated process of mechanical manuscript reproduction. Such manuscripts were understood as works in progress serving a communicative process, a process that we aim to emulate through the medium of this blog. The emphasis is placed on discussions […]

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ילדה במעיל אדום

25 במאי, 1961. על דוכן העדים במשפט אייכמן עולה העד ד”ר מרטין פלדי, עורך דין במקצועו,  יליד אוז׳גורוד (Uzhgorod) שבצ’כוסלובקיה. פלדי תיאר בעדותו את קורות היהודים בעיר ואת המגבלות שהוטלו על פרנסתם עם הכיבוש ההונגרי בנובמבר 1938, את כינוסם בגטו לאחר הכיבוש הגרמני במרס 1944, ואת שילוחם לאושוויץ זמן קצר לאחר מכן, בחודשים מאי-יוני 1944. […]

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»Neither Here Nor There«

»I was glad that you had the courage and translated your poem into Hebrew. Indeed, the translation isn’t at all bad,« wrote poet Leah Goldberg to Tuvia Rübner (1924–2019) in a letter dated 3 October 1949. Eight years earlier, the German-speaking, seventeen-year old Tobias Rübner from Bratislava had arrived in British Mandate Palestine with Ha-shomer Ha-tzair […]

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Die falsche Analogie

Im Monatsblatt der politischen Vereinigung Ihud (Union) erschien im Dezember 1945 ein bemerkenswerter Artikel des Jerusalemer Historikers Richard Koebner. In seiner zunächst auf Hebräisch publizierten und 1947 ins Englische übertragenen Intervention nahm er kritisch Stellung zur damals im Jischuw weit verbreiteten Meinung, wonach die Verhältnisse im Mandatsgebiet Palästina mit denen der britischen Herrschaft über Irland […]

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»Festblog«

With this Festblog, we aim to build on Yfaat Weiss’ signature approach of depicting historical themes as webs of narrative miniatures and vignettes. Starting from an object or an archival document, the contributions presented here will examine (hi)stories and questions from a micro-perspective, thereby reflecting not least of all the main interests of her own […]

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Der Sachenfänger von Hameln in Berlin-Moabit

Er antizipiere ihre Enttäuschung über die ausbleibenden Gaben, heißt es scherzhaft in dem liebevoll gestalteten Gedicht des Berliner Kinderarztes Hans Schmoller anlässlich des 51. Geburtstags seiner Ehefrau Marie im Januar 1939. Es gebe dafür aber einen Grund: »Wohin Du blickst auf diese Wände«, reimt er, »Da siehst Du nichts als Gegenstände«. Er antizipiere ihre Enttäuschung […]

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אל הסמוי שמבעד לגלוי

תמונות קבוצתיות מרובות משתתפים אינן שכיחות באלבומים אישיים. בתוך רצף החיים האינדיבידואליים הנחגג בשעת העיון באלבום, הן כמעט מפריעות: מזכירות את שייכותנו – מבחירה או מכורח – לקולקטיב זה או אחר, את היותנו חלק ולא עוד שלם העומד ברשות עצמו. אולי יותר מאשר תצלומי פורטרט, התמונות הקבוצתיות מסגירות את האינסטרומנטליות של רגע הצילום, שביסודה היא […]

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Marginalia

Zevaḥ Todah, which translates as »Sacrifice of Thanksgiving,« is a halakhic essay on Jewish ritual slaughter. Completed in the summer of 1779, it was composed by Yaḥya Ṣaliḥ (c. 1715–1805), a renowned Jewish sage and head of the Beth Din in Sana’a, Yemen. Despite the author’s wish that his essay be printed, however, no printing […]

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Mit leeren Heften

Mit neun Gepäckstücken wanderte die Familie der russisch-jüdischen Schriftstellerin Lena Gorelik im Mai 1992 aus dem kurz zuvor in Sankt Petersburg umbenannten Leningrad nach Deutschland aus. Unter den wenigen Gegenständen, die die Eltern der elfjährigen Lena, ihr älterer Bruder und ihre Großmutter mitnehmen konnten, war auch ein Stapel neuer, leerer Schulhefte. Mit neun Gepäckstücken wanderte […]

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German Heritage in Word Cards

Founded in 1926 by the Frankfurt-based Professor Josef Horovitz (1874–1931), the School of Oriental Studies at the Hebrew University of Jerusalem, a research institute for the study of Arabic and Islam, is considered one of the clearest examples of the German-Jewish influence on Jewish scholarship in Palestine. When we discuss German scholarly heritage and the […]

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A Distant Echo

On 11 March 1943, an unusual letter to the editor appeared in The New York Times. Felix J. Weil, the author of that letter and an Argentine citizen, spoke out and confidently described the advantages of Argentina’s tax system. Yet it seems that apart from the content, some remote events found a distant echo: For the […]

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»Nationalsozialismus ist keine jüdische Angelegenheit«

Im Herbst 1967 war der Zenit einer kontroversen Diskussion erreicht, die ihren Widerhall auch im Westberliner Radio fand. Sie kreiste um die Frage, ob in der Villa in Berlin-Wannsee, wo sich am 20. Januar 1942 fünfzehn hochrangige Vertreter des NS-Regimes über die Koordinierung der Deportation und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden abstimmten, eine Forschungseinrichtung gegründet […]

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Unerwartete Wendung

Thomas Walter White, der Vertreter Australiens auf der internationalen Flüchtlingskonferenz, gab am 7. Juli 1938 in Évian während einer öffentlichen Sitzung die Erklärung seiner Regierung ab. Seine Äußerung »Da wir kein wirkliches Rassenproblem haben, sind wir nicht gewillt, uns eines zu importieren« wurde zur negativen Ikone. In der Erinnerung an die Konferenz steht sie bis heute […]

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Vom Nahen Osten nach Europa und zurück

»Geschenk des Autors an den geehrten, verdienstvollen Gelehrten, Dr. Goldziher. Anfang März 1891«. Mit dieser arabisch geschriebenen Widmung dankte der Gelehrte und ehemalige ägyptische Bildungsminister Ali Pascha Mubarak (1823–1893) seinem Freund und Kollegen, dem ungarisch-jüdischen Orientalisten Ignaz Goldziher (1850–1921), auf dem Vorsatzblatt eines Buches. Bei dem Geschenk handelte es sich um den Roman Alamaddin aus […]

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»An Unprecedented Act of Homage«

In April 1951, Hersch Lauterpacht, who at that time held the prestigious Whewell Chair in International Law at Cambridge University, wrote his legal opinion on a somewhat peculiar matter. He was responding to Mordechai Shenavi, one of the founders of Hashomer Hatzair and the initiator of Yad Vashem, which came into official existence in 1953. […]

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Abscheu oder Lust?

Die Machtübertragung an die Nationalsozialisten verschlug Karl Kraus im benachbarten Österreich die Sprache: Kommentarlos erschien mehrere Monate in Folge keine neue Ausgabe der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Die Fackel. Wie aber kam es zum Verstummen des angriffslustigen Satirikers? Ein unveröffentlichtes Manuskript aus dem Jahr 1936 beleuchtet Kraus’ veränderte Haltung, seine Schreibpraxis und seine Suche nach Worten. Als […]

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Literarischer Ausweg

Im Herbst 1933 veranstaltete die Women’s International Zionist Organization in Prag eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel »Juden in der Literatur«. Als in NS-Deutschland Repressionen gegen Jüdinnen und Juden massiv zunahmen, sollten die Referenten, zu denen der Schriftsteller und Musiker Hermann Grab gehörte, jüdische Thematiken in den Werken Gustav Landauers, Franz Kafkas, Spinozas sowie Marcel Prousts […]

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Parallele Welten

Das Palais Portia, ein barockes Stadtpalais in der Münchner Innenstadt, beherbergte einen der wichtigsten Orte für das dortige jüdische Musikleben ab 1933. In zeitgenössischen Berichten über Kulturveranstaltungen lassen sich Semantiken des Abgeschlossenen und Beengten, aber auch der Entgrenzung und des Rückzugs sowie des Subversiven und Widerständigen finden, die in ihrer Raumbezogenheit stellvertretend für jüdische Alltagserfahrungen in […]

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Envisioning a Hebrew University

In October 1919, Shmaryahu Levin, head of the Department of Education and Culture at the Central Zionist Offices in London, sent out letters to several prominent Jewish European scholars. The two-page letters concluded with a simple yet effective question: »What would make the Hebrew University Hebrew?« One of the recipients of this letter was the Hungarian […]

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Flucht oder Befreiung

Im Frühjahr 1943 erreichte Israel Kalk (1904–1980), Vorsitzender der Mensa dei Bambini (Tafel der Kinder) und Ingenieur, ein Brief aus dem Internierungslager Ferramonti di Tarsia in Süditalien. Drei polnische Juden hatten ein Bittgesuch gesendet. Sie wurden seit Dezember 1942 im seinerzeit größten Internierungslager für Ausländer und Staatenlose, die überwiegend jüdischer Abstammung waren, festgehalten. Im Frühjahr 1943 […]

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The Jews Will Not Return

In February 1940, Edward Raczyński, the ambassador of the Polish government-in-exile in London, told Selig Brodetsky, director of the Board of Deputies of British Jews, that there would need to be a large-scale emigration of Jews from Poland after the war. At around the same time, Edvard Beneš, president of the Czechoslovak government-in-exile, shared similar […]

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Ermanos Sefardim

There is a folder entitled »Esperanza« in the archival collections of the Jewish Historical Museum in Belgrade, containing two group photographs that together make up important testimonies of the Sephardi movement in Southeastern Europe. This movement, which was at first solely cultural and then also political, strived for autonomy and representation for Sephardi Jews both […]

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Momente der Unbeschwertheit

Mehr als dreihundert Fotos von Walter Frankenstein sind im Jüdischen Museum Berlin überliefert. Der Großteil dieser Bilder entstand von Mitte der 1930er bis Anfang der 1940er Jahre in den Baruch Auerbach’schen Waisen-Erziehungs-Anstalten. Dabei ist kaum ein Motiv so eingehend und umfassend festgehalten wie der Sport. Auch wenn die Sportfotos ein integraler Bestandteil der Auerbach’schen Bilderwelt sind […]

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Remembering an Enlightened Past

In spring 1935, the Jewish community of Egypt celebrated the 800th anniversary of the birth of one its renowned figures: Musa ibn Maymun, also known as Maimonides. An edited collection published in Alexandria concluded this occasion, which aimed at projecting Jewishness into the public sphere. Browsing through the book, the linguistic diversity of its contents […]

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Unliebsame Neuzugänge

Kataloge und Bücherverzeichnisse sind wertvolle Quellen für die Rekonstruktion von Bibliotheken. Insbesondere für deutsch-jüdische Sammlungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sind sie heute häufig die einzige Form der Überlieferung. Dass diese Kataloge jedoch nicht nur in Bezug auf zerstreute oder zerstörte Bibliotheken aufschlussreich sein können, zeigt die Privatbibliothek Jakob Wassermanns. Kataloge und Bücherverzeichnisse sind wertvolle […]

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A London Letter

Among the Jewish Agency’s (JA) files in the Central Zionist Archives, one comes across a peculiar series of documents titled »London Letters.« One of these letters, the German-language »Londoner Brief« by Leo Kohn is perhaps the most interesting, as it discusses generally the establishment of legislative councils across the British colonies, while testifying to their […]

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The Language of Science

In September 1913, the Allgemeine Zeitung des Judenthums published an article under the title A Jewish University in the Orient. The text, penned by the Berlin-based historian Martin Philippson (1876–1916), responded to a recent decision of the Zionist Congress to progress with the plan to establish a university in Jerusalem. In September 1913, the Allgemeine […]

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Das Frankfurter Jüdische Museum

Die Gründungsfeierlichkeiten des Frankfurter Jüdischen Museums im Jahr 1988 waren kein rein städtisches Ereignis. Die Entstehung und Eröffnung der Einrichtung, die dieser Tage erneut im Fokus des allgemeinen Interesses steht, war bereits vor über drei Jahrzehnten aufgrund ihres singulären Charakters in Westdeutschland eine Besonderheit. Ein Umstand, der seinerzeit auch durch die Wahl des Eröffnungsdatums unterstrichen […]

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Permanentes Exil

Nachdem Leo Löwenthal im November 1953 von einer mehrwöchigen Europareise nach New York zurückgekehrt war, widmete er sich der Lektüre sämtlicher Nummern der deutschsprachigen jüdischen Emigrantenzeitung Aufbau, die während seiner Abwesenheit erschienen waren. Anschließend schrieb er an die Chefredakteur des Blattes, Manfred George, um ihm »noch sehr viele Jahre des ›Aufbaus‹« zu wünschen. Kurz nachdem […]

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An Impertinent Request

In late October 1947, the Jewish émigré and art historian Guido Schönberger received an odd letter from fellow art historian and dealer Hildebrand Gurlitt. His initially innocuous-seeming request to Schönberger was highly unusual and actually pretty impertinent. Why did he turn to Schönberger, of all people, with this request? And how could he have been […]

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Stillschweigende Rehabilitierung

Das Angebot, auf seinen alten Lehrstuhl für öffentliches Recht an der Universität Heidelberg zurückzukehren, nahm der Staats- und Verwaltungsrechtler Walter Jellinek prompt an. Der Schriftverkehr über die Wiedereinstellung aus dem Jahr 1945 vermittelt besonders über das darin Unausgesprochene einen Eindruck von der Nachkriegsmentalität. Das Angebot, auf seinen alten Lehrstuhl für öffentliches Recht an der Universität […]

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Ungeschriebene Briefe

Ende September 1940 nahm sich Walter Benjamin auf der Flucht vor den Nationalsozialisten im spanisch-französischen Grenzort Portbou das Leben. Die Faszination, die auch heute noch von ihm ausgeht, hat nicht nur etwas mit den in verschiedene Richtungen ausstrahlenden Erfahrungsschichten seiner Biografie zu tun, sondern ist in hohem Maße auch mit dem Ende seines Lebens verbunden. […]

Konflikthafte Zeugenschaft

Am Sonntag, dem 1. September 1946 zeichnete der lettisch-amerikanische Psychologe David Pablo Boder (1886–1961) in der norditalienischen Gemeinde Tradate ein Interview mit dem aus Lemberg stammenden Isaac Wolf auf. In dem Gespräch und seiner späteren Bearbeitung durch Boder tritt ein kaum vermittelter Interessenkonflikt zwischen dem forschendem Psychologen und den individuellen Bedürfnissen des Befragten eindrücklich zu […]

»It Is a World Problem.«

In August 1934, Jewish delegates from twenty countries as well as several Zionist associations congregated at the Bureau Central in Geneva for the third preparatory World Jewish Conference. Representatives from France, Greece, the United Kingdom, South Africa, Poland, Romania, the United States, and other places had accepted an invitation from the head of the conference’s […]

The Other Fatherland

In October 1903, shortly before Theodor Herzl’s early death, a Jew from Austria-Hungary, Edmund Eisler, sent the father of modern Zionism a letter. In it, he compared Herzl’s vision of a Jewish State to his own ideas, especially as articulated in his utopian novel Ein Zukunftsbild: Ein romantisches Gemälde, which he had published anonymously nearly […]

“What are the Police Doing at a University?”

In May 1966, Konrad Adenauer visited Israel as an official guest of the government. Of the several demonstrations that overshadowed the former West German chancellor’s visit, the one held at the Hebrew University of Jerusalem on 5 May was the most turbulent. More than just attesting to the Israeli attitude towards (West) Germany at the […]