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Kategorie: Redaktionsblog Hypotheses

Perspektiven auf das wissenschaftliche Bloggen – Zusammenfassung zur Blogparade #wbhyp

Da wurde so einiges geschrieben! Sei es auf Blogs von de.hypotheses oder auf Blogs außerhalb der Plattform. In jedem Fall gab es unter dem Hashtag #wbhyp in den letzten Wochen viel zu lesen. Am 19. Januar 2015 riefen die Redaktion und das Community Management zur Blogparade über das wissenschaftliche Bloggen auf, um “sich über einige Entwicklungen auszutauschen und verschiedene Beobachtungen zu diskutieren“. In den darauffolgenden Wochen wurde aus vielen Perspektiven über das wissenschaftliche Bloggen gebloggt, vom Erfahrungsbericht über kreative Texte bis hin zu Hinwisen oder einer spektakulären Veröffentlichung.   Hier sind die 35 Artikel in chronologischer Reihenfolge: Mareike König, Wissenschaftsbloggen – quo vadis? Vier Aufrufe und zwei Lösungen #wbhyp, in: Redaktionsblog, 19.01.2015. http://redaktionsblog.hypotheses.org/2674 Mit vier Aufrufen (gegen zu starre Definitionen, Relativierung der Anerkennung von Wissenschaftsblogs, Ausnutzung des freien Genres, Wissenschaftsbloggen lohnt sich trotzdem) und zwei Lösungen (Einsatz von Open-Peer-Review-Verfahren und Bloggen um des Bloggens willen) macht die Redaktionsleiterin pointiert den Anfang. Christof Schöch, Anerkennung fürs Bloggen? Eine Geschichte über die Eigendynamik des Digitalen, in: DhdBlog, 19.01.2015. http://dhd-blog.org/?p=4611 In diesem Artikel beschreibt der Autor, Mitglied des Redaktionsteams von de.hypotheses.org, eine Erfolgsgeschichte des Bloggen, wie aus einem Vortrag erst ein Blogartikel und dann ein Zeitschriftenartikel wurde. Anne Baillot, Auf einer Skala von […]

Inhalt: Sensation – Publikationsort: Provokation. Handschriftenfund in Wissenschaftsblog veröffentlicht

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk hat Klaus Graf, Mitglied der Redaktion von de.hypotheses, der Blogplattform zum dritten Geburtstag gemacht: Einen bedeutenden Handschriftenfund publizierte er nicht etwa in einer Fachzeitschrift, sondern in einem Wissenschaftsblog, dem Frühneuzeit-Blog der RWTH((1)). Damit besitzt die geisteswissenschaftliche Blogosphäre fortan ihren eigenen Beleg dafür, dass Blogs das Potential haben, wissenschaftliche Diskurse zu prägen und dass sie Zeitschriften als Publikationsort durchaus Konkurrenz machen können. Die ersten Rückmeldungen und Glückwünsche von Germanisten und Mediävisten sind eingegangen, weitere Publikationsangebote liegen vor, der Beitrag ist in zwei Bibliothekskatalogen nachgewiesen((2)), und früher oder später wird auch die Qualitätspresse auf diesen Fund aufmerksam. Weitgehend unbeachtet blieb in der wissenschaftlichen und bibliothekarischen Welt bisher jedoch die Form dieser Publikation, der Publikationsort selbst: einen “Fehdehandschuh (den) Klaus Graf da hingeworfen hat”((3)). Das ist erstaunlich, denn die Publikation des Sensationsfundes in einem Blog ist in dieser Form eine “Bombe”, so Eric Steinhauer, und weiter: “Hier wird ein Text im einem Blog publiziert, an dem NIEMAND, der sorgfältig wissenschaftlich arbeitet, vorbeigehen darf, will er sich nicht den Vorwurf unsauberer Arbeit gefallen lassen. Damit zwingt Klaus Graf die Zunft quasi ins Internet und in die Blogosphäre.”((4)). Wissenschaftsblogs, so hatte ich es für die Blogparade #wbhyp formuliert, geben Auskunft darüber, welches […]

Wissenschaftsbloggen – quo vadis? Vier Aufrufe und zwei Lösungen #wbhyp

Wissenschaftsblogs geben Auskunft darüber, welches Verständnis von Wissenschaft die Bloggenden haben und wie sie sich im Wissenschaftsbetrieb verorten((1)). Denn durch Blogs entstehen neue wissenschaftliche Publikations- und Kommunikationspraktiken, die bisherige Formate und Standards von Wissenschaftlichkeit und damit unsere Forschungskultur insgesamt in Frage stellen. Wenn das Medium die Botschaft ist, wie es der Medientheoretiker Marshall McLuhan formulierte, dann zeigen bloggende Forscherinnen und Forscher, wie sie sich Wissenschaft vorstellen oder wünschen: offen, vernetzt, horizontal, direkt, schnell, vielseitig… und mit der akzeptierten Möglichkeit, sich zu irren. Zentral für die Bloggenden ist die Frage des return of investment bei dieser selbstbestimmten Aneignung eines Publikationsorts, denn Bloggen, Blogs lesen und in Blogs kommentieren kostet Zeit((2)). Und die ist bei allen knapp. Vieles steht und fällt dabei mit der Anerkennung dieser (neuen) Praktik als “wissenschaftlich”. Wie weit sollen bestehende Konzepte von Wissenschaftlichkeit ausgedehnt werden? Können Blogposts oder Tweets Teil der anerkannten Wissenschaftsproduktion sein? Brauchen wir dafür eine Qualitätssicherung?((3)) Wenn ja: Wie könnte sie aussehen? Und tut sich die Wissenschaftsblogosphäre überhaupt einen Gefallen, wenn sie auf diese Fragen Antworten gibt und das Schreiben in Blogs Regeln auferlegt, wo es doch in vielerlei Hinsicht gerade eine Befreiung von normierten Textformaten und deren langsamen und bisweilen arbiträren Publikationsverfahren darstellt? Meine […]

Wissenschaftsbloggen: zurück in die Zukunft – ein Aufruf zur Blogparade #wbhyp

Schon wieder eine Nabelschau rund ums Wissenschaftsbloggen, mag manche/r denken, ein Insistieren auf wissenschaftliche Anerkennung einer Praktik, für die die meisten geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschenden und Einrichtungen – zumindest im deutschsprachigen Raum – nach wie vor ein nur langsam wachsendes Verständnis aufbringen. Nein, es soll hier kein selbstreferentielles gegenseitiges Schulterklopfen erfolgen und auch nicht eine Serie an ultimativen Ratschlägen gepostet werden mit dem Untertitel “So geht Wissenschaftsbloggen”. Aber es ist Zeit, so meint die Redaktion von de.hypotheses, sich über einige Entwicklungen auszutauschen und verschiedene Beobachtungen zu diskutieren, allein schon deshalb, weil de.hypotheses demnächst drei (!) Jahre alt wird. Wir starten mit einer Serie von Blogposts aus der Redaktion und dem Community Management von de.hypotheses sowie von Gastbeiträgen zum Wissenschaftsbloggen. Dabei soll der Blick auf unterschiedliche Disziplinen sowie sprachliche und kulturelle Praktiken gerichtet werden. Gleichzeitig wollen wir die Community einladen, sich an der Blogparade zu beteiligen und Meinungen zu Gegenwart und Zukunft des Wissenschaftsbloggens zu posten. Mögliche Themen sind: Persönliche Bilanzen zum Wissenschaftsbloggen Meinungen rund um die Frage der Anerkennung von Wissenschaftsblogs Qualitätssicherung bei Wissenschaftsblogs: ja, nein und wenn ja – wie? Beiträge über den Kern des wissenschaftlichen Bloggens – gibt es den? Freiheit versus Anpassung beim Bloggen, Selbstzensur Das Phantasma […]

Guck mal, wer da bloggt 16! Blogs bei de.hypotheses.org

Wie viele Monographien, Tagungsbände oder Zeitschriften man mittlerweile mit Beiträgen aus hypotheses-Blogs füllen könnte, wissen wir nicht. Die Zahl dürfte schon beeindruckend sein, immer mehr wissenschaftliche Blogs versammeln sich bei de.hypotheses.org und bieten spannende Themen ganz unterschiedlicher geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen. Sie zeigen außerdem, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich nicht bloß in den Elfenbeinturm einsperren und vor sich hinschreiben. Deswegen wird es auch mal wieder Zeit, einige von ihnen hier vorzustellen. Hier kommen die aktuellen Blogvorstellungen in alphabetischer Reihenfolge. Wer Interesse an weiteren Beiträgen aus diesem Bereich hat, findet eine Liste vergangener Artikel am Ende dieses Texts. Einen Zugriff auf sämtliche bereits katalogisierte Blogs gibt es im Katalog von OpenEdition.   Out of Elfenbeinturm!   archaeologiskop Archäologen haben es gut. Sie haben ein allseits beliebtes “Maskottchen”: Indiana Jones. Dass Archäologie aber viel mehr ist als eine fiktive Figur, die die Bundeslade jagt, beweist Doris Gutsmiedl-Schümann, vor- und frühgeschichtliche Archäologin und derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin und Studiengangsmanagerin für die archäologischen Bachelor- und Masterstudiengänge an der Universität Bonn, in ihrem Blog archaeologiskop. Neben der Archäologie beschäftigt sie sich auch mit Themen der Wissenschaftspolitik wie Frauen in der Wissenschaft oder der Bolognareform.   Digital Humanities München Wer bringt die Geisteswissenschaften ins Internet? Und was bietet […]

Weblogs in der universitären Lehre | #wbgavie

Überarbeitete Version meines Inputs zum Workshop „Bloggen in Geschichtswissenschaft und Archivwesen“, Wien 10.11.2014 An der Universität Wien begannen in der Studienrichtung Geschichte Lehrveranstaltungen mit Weblogeinsatz im Sommersemester 2006, im Rahmen der von Wolfgang Schmale abgehaltenen Lehrveranstaltung Informatik und Medien in den Geschichtswissenschaften; das entsprechende Blog zur Vorlesung wurde von Martin Gasteiner auf der Weblogplattform Twoday eingerichtet und ist bis heute unter der Adresse elet.twoday.net zugänglich; von dort aus sind des weiteren Weblogs verlinkt, die einige Studierende dazu einrichteten und in denen sie sich mit den Möglichkeiten beschäftigten, die das Medium Internet für die Geschichtswissenschaften bietet. Im darauffolgenden Semester leitete Wolfgang Schmale wieder eine solche Lehrveranstaltung, begleitet durch die zwei TutorInnen Martin Gasteiner und Marion Romberg; zu den Aufgaben, die die Studierenden zu erfüllen hatten, zählte u. a. die Führung eines lehrveranstaltungsbegleitenden Weblogs.((1)) Neben dieser einschlägigen Lehrveranstaltung zum Einsatz des Internets in den Geschichtswissenschaften((2)) leitete Wolfgang Schmale im selben Semester eine weitere zur „Wissenschaftlichen Text- und Wissensproduktion“ mit dem Thema Europäische Einheit.((3)) Auch hier hatten die TeilnehmerInnen Weblogs einzurichten; deren abgeforderte Postings ermöglichten es, den Arbeits- und Denkprozess der einzelnen BlogerInnen mitzuverfolgen, ihnen gleichsam beim forschenden Schreiben über die Schultern zu blicken. In meiner eigenen Lehrtätigkeit begann ich 2004 damit, Teile meiner […]

Workshop „Bloggen in Geschichtswissenschaft und Archivwesen“: Programm | #wbgavie

10. November 2014, 9–18 Uhr Veranstalter: Institut für Österreichische Geschichtsforschung Organisation: Maria Rottler, Thomas Stockinger Ort: C3 – Centrum für internationale Entwicklung, Alois-Wagner-Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien (Lageplan + öffentliche Verkehrsmittel; Google Maps) Hashtag: #wbgavie Der ganztägige Workshop soll dem Austausch von Bloggerinnen und Bloggern aus dem Bereich der Geschichtswissenschaft und des Archivwesens dienen, vor allem aber interessierte Historikerinnen und Historiker, Archivarinnen und Archivare sowie fortgeschrittene Studierende an die Möglichkeiten und Chancen des Bloggens heranführen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die Kapazität ist allerdings auf 80 Personen beschränkt; eine Anmeldung ist daher erforderlich. Bitte per Mail an: maria.rottler@gmail.com, thomas.stockinger@univie.ac.at. Abstracts sowie Gastbeiträge werden vor dem Workshop nach und nach im BIÖG veröffentlicht. Programm 9:00 – 10.30 Thomas Winkelbauer (Universität Wien / IÖG) Begrüßung Maria Rottler (Universität Regensburg) und Thomas Stockinger (Universität Wien / IÖG) Einführung Wolfgang Schmale (Universität Wien) Potentiale und Auswirkungen von Blogs und Web 2.0 in den historischen Wissenschaften Monika Lehner (Universität Wien) Wissenschaftliches Bloggen im SWOT-Check Georg Lehner (Universität Wien) Ein Blog als Weg zum Buch? Erfahrungen aus zwei Jahren „De rebus sinicis“ – Kaffeepause – 11:00 – 12:30 Michael Kaiser (Max Weber Stiftung, Bonn) Von der Routine des wissenschaftlichen Schreibens: Das dk-blog als Medium im Forschungsprozess. […]

Wie bekomme ich einen Sammelband Open Access ins Netz?

Auf dem Hypotheses-Bloggendentreffen am Rande des Göttinger Historikertags wurde auch die Frage angesprochen, was man tun kann, wenn eine Druckförderung nicht möglich ist, sondern die Förderorganisation erwartet, dass der Tagungsband Open Access erscheint. Ich knüpfe im Folgenden an meinen Beitrag “Rechtsfragen von Open Access (2012)” an.((1)) Ausgeklammert wird die Frage, ob Tagungsbände überhaupt sinnvoll sind.((2)) Wenn ich mich recht entsinne, wurde die Option, die Beiträge als PDFs((3)) in einem Hypotheses-Blog an Zusammenfassungen anzuhängen, gar nicht erst erwogen. Zu wenig prestigeträchtig! Aber die Beiträge würden verbreiteten Maßstäben von Zitierfähigkeit genügen, sie wären in Suchmaschinen (einschließlich Google Scholar) gut sichtbar.((4)) Mein Vorschlag, bei universitärer Anbindung den jeweiligen Hochschulschriftenserver zu nutzen, stieß auf keine Gegenliebe. Dabei haben die einzelnen Beiträge dauerhafte Adressen (meistens vom Typ URN), dürften dauerhaft zugänglich sein und sind über Bielefelds BASE und vergleichbare Services findbar (siehe auch hier). Rufen wir uns kurz die Berliner Erklärung für Open Access aus dem Jahr 2003 in Erinnerung: ” A complete version of the work and all supplemental materials, including a copy of the permission as stated above, in an appropriate standard electronic format is deposited (and thus published) in at least one online repository using suitable technical standards (such as the Open Archive definitions) […]

Kurzrückblick: Treffen der Community beim Historikertag und THATCamp, Göttingen 2014 #dehypo14

Am Rande des Historikertags fand in der “Max Weber Lounge” ein Treffen einiger de.hypotheses-Bloggenden statt. Neben Vertretern der Max Weber Stiftung waren Thorsten Hiltmann (heraldica.hypotheses.org u.a.), Klaus Graf (redaktionsblog.hypotheses.org u.a.), Johannes Waldschütz (oberrhein.hypotheses.org) und Björn Gebert (mittelalter.hypotheses.org) mit dabei. Gemeinsam haben wir über die Entwicklung der Plattform gesprochen, aber auch über Herausforderungen und die Weiterentwicklung von Bloggen als ein Genre wissenschaftlichen Publizierens. Um nur einige Diskussionspunkt zu nennen: Welche Rolle übernehmen Blogs im wissenschaftlichen Diskurs? Sollte man sich an bestehende Strukturen anpassen oder etwas ganz eigenes auf die Beine stellen? Oder auch: Wie können Print und online zusammen gedacht werden? „Wohin geht die Reise?“, war eine der letzten Fragen, die in die Runde geworfen wurde und über die eifrig diskutiert wurde. Doch der anstehende Eröffnungsvortrag des Historikertags löste die Runde vorzeitig auf, sodass die Themen während der folgenden Tage (z.B. bei Twitter während der Sektion der AG Digitale Geschichtswissenschaft) immer wieder in Gesprächen aufkamen. Diskussionsgrundlage gibt es reichlich und wir freuen uns über weiteren Austausch mit Bloggenden. [View the story „Treffen der Bloggenden beim Historikertag 2014 #dehypo14“ on Storify] An den beiden Tagen vor dem Historikertag fand das THATCamp Göttingen statt, bei dem sich die Teilnehmer zum Thema “Technologie und Geisteswissenschaft” […]

Treffen der Bloggenden von de.hypotheses beim ThatCamp und beim Historikertag 2014 #dehypo14

Vom Digitalen zurück ins Analoge – wir drehen den Trend! Wer schon immer mal Lust hatte, Bloggerin und Blogger XY kennen zu lernen, mit Mitgliedern der Redaktion von de.hypotheses einen Kaffee zu trinken oder das Community Management zu befragen, wie man das mit dem verdammten Einbinden des Autorenbilds hinkriegt: Bald ist dazu DIE Gelegenheit! Denn wie hier im Blog bereits angekündigt, findet am 22./23.9.2014 in Göttingen ein ThatCamp und vom 23.-26.9.2014 der 50. Deutsche Historikertag statt. Im Rahmen des ThatCamps werden wir von de.hypotheses eine Sektion zum Wissenschaftsbloggen anbieten und freuen uns über Mitstreiter/innen aus der Community. Mit dabei sind von unserer Seite Klaus Graf, Tobias Wulf, Charlotte Jahnz, Lisa Bolz und Sascha Foerster. Bei Interesse einfach hier im Blog, per Twitter oder vor Ort melden. Außerdem planen wir eine Sektion zu „Open History“ im ThatCamp, im Rahmen des FOSTER Programms. Der Call zur Teilnahme findet sich im Blog Digital Humanities am DHIP. Sowohl ThatCamp als auch Historikertag sind eine gute Gelegenheit, die immer größer werdende de.hypotheses-Community kennenzulernen, sich zu vernetzen, Gastautoren zu gewinnen sowie Fragen und Anregungen an das Community Management loszuwerden. Wir schlagen ein erstes Treffen vor, am Dienstagnachmittag, den 23.9.2014, gegen 16h00 im Anschluss an das ThatCamp […]

Rechtsfragen: Wer haftet für Blogbeiträge und Kommentare?

Die in diesem Portal gehosteten Blogs sind – bis auf von der Redaktion von de.hyptheses.org verantwortete Inhalte – “user generated content”. Jeder Blogautor ist für seine eigenen Beiträge verantwortlich. Jeder Blogbetreiber bietet eine Kontaktmöglichkeit an, an die Beschwerden wegen möglicher Rechtsverletzungen primär zu richten sind. Ein Reaktionszeitraum von drei Werktagen (Montag bis Freitag) sollte eingeräumt werden. Erfolgt keine oder keine hinreichende Reaktion, kann eine Meldung an die Verantwortlichen (siehe oben) erfolgen. Das steht so im Impressum von de.hypotheses.org. Die zivilrechtliche Haftung für sogenannte nutzergenerierte Inhalte oder “Forenhaftung” ist ein schwieriges und umstrittenes Rechtsgebiet, wie man etwa der 2009 erschienenen juristischen Dissertation von Alexander Hartmann entnehmen kann, die unter stoererhaftung.de auch Open Access einsehbar ist. Es gibt kurze Hinweise (etwa im Basiswissen Journalismus: Presserecht für Journalisten und Blogger), Leitfäden im Netz (etwa von 2010 oder ein Buchkapitel von 2014), zahlreiche Urteile und juristische Fachartikel (benutzt habe ich insbesondere Martin Schuster: Schuster: Prüfungspflichten des Portalbetreibers. In: GRUR 2013, S. 1201 ff.), die – nicht immer auf Wissenschaftsblogs übertragbare – Informationen bereitstellen. Natürlich haftet zunächst der Verfasser (ich  verwende stets die männliche Form) eines rechtswidrigen Kommentars oder Beitrags. Bei Wissenschaftsblogs dürften vor allem Persönlichkeitsrechtsverletzungen und Urheberrechtsverletzungen in Betracht kommen. Er kann abgemahnt  und zur Abgabe […]

Guck mal, wer da bloggt 15! (Internationale) Blogs bei de.hypotheses.org

Globe Blogging statt Globe Trotting! Der Wunsch nach internationalem Austausch über Forschung ist seit der Erfindung des World Wide Web leicht zu erfüllen. Auch bei hypotheses.org entscheiden sich deshalb immer mehr Mitglieder dazu, auf Englisch zu schreiben. Die Beta-Version der englischen Startseite ist seit kurzem online. Grund genug, hier einige (hauptsächlich von international ausgerichteten Forschungsgruppen geführte) Blogs vorzustellen, bei denen die wissenschaftlichen Fühler gen weite Welt ausgestreckt sind. Eine Liste vergangener Artikel der “Guck mal, wer da bloggt!”-Serie ist am Ende dieses Textes zu finden. Sämtliche bereits katalogisierte deutschsprachige Blogs sind im hier einsehbaren Katalog von OpenEdition verzeichnet.     Ready…steady…BLOG!   Heidelberg Media Network Die Universität Heidelberg bietet Giulia Pelillo-Hestermeyer und Anna Sawerthal bieten mit diesem englischsprachigen Blog seinen Studentinnen und Studenten vor allem jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Forschung zu Medien und Kultur betreiben, eine Plattform zum Austausch. Da eine Abteilung zur intensiveren transdisziplinären Auseinandersetzung mit Medienkulturen, -produkten und -inhalten in Heidelberg noch nicht existiert, wurde ein virtueller Ort geschaffen, um schon jetzt Raum für diesen Bereich zu bieten, und das unabhängig von universitären Institutionen. Über die universitären Grenzen hinaus werden auch Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anderer Institutionen sind aufgefordert, am Dialog teilzunehmen und dabei zu helfen, das Netzwerk auszubauen. Digital Intellectuals Auch die […]

Ank./CfP: Bloggen in Geschichtswissenschaft und Archivwesen (Workshop, Wien, 10.11.2014) | #wbgavie

Montag, 10. November 2014 (ganztägig) Universität Wien Veranstalter: Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Wien Organisation: Maria Rottler (Regensburg), Thomas Stockinger (Wien) Weblogs gewinnen in Geschichtswissenschaft und Archivwesen((1)) inzwischen auch im deutschsprachigen Raum zunehmend an Bedeutung.((2)) Sie erlauben es, schnell und kostenlos zu publizieren und schaffen so in niederschwelliger Weise Öffentlichkeit. Dabei können sie ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen: (aktuelle) Information, Diskussion und Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit über räumliche Entfernungen und institutionelle Grenzen hinweg, Werbung für gesellschaftliche Anliegen der Forschung (z. B. Mobilisieren für Petitionen), Vermittlung von Erkenntnissen an ein außerwissenschaftliches Publikum, aber auch die vollwertige Publikation wissenschaftlicher Resultate (beispielsweise in Form von Miszellen). Der Workshop soll einerseits dem Austausch von Bloggerinnen und Bloggern aus dem Bereich der Geschichtswissenschaft und des Archivwesens dienen, vor allem aber interessierte Historikerinnen und Historiker, Archivarinnen und Archivare sowie fortgeschrittene Studierende an die Möglichkeiten und Chancen des Bloggens heranführen. Den einführenden Vortrag wird Wolfgang Schmale halten. Für Beiträge konnten wir bereits etliche Bloggerinnen und Blogger aus Wien, aber auch aus Deutschland gewinnen, die ihre Erfahrungen mit ganz unterschiedlichen Blogs einbringen werden. Thematisiert werden sollen auch zentrale Fragen des Status von Blogs und verwandten Medien im Rahmen der aktuellen Entwicklung der Wissenschaftskommunikation (etwa: Zitierfähigkeit, Langzeitarchivierung, Qualitätssicherung, Open Peer Review) sowie rechtliche Aspekte des Bloggens((3)) . Geplant sind außerdem […]

Rechtsfragen: Darf ich fremde Texte verwenden?

“Ein Jahr Leistungsschutzrecht: Außer Spesen bislang nichts gewesen”, resümiert das Wall Street Journal. Es geht um das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverleger. In § 87f Urheberrechtsgesetz (UrhG) heißt es: ” Der Hersteller eines Presseerzeugnisses (Presseverleger) hat das ausschließliche Recht, das Presseerzeugnis oder Teile hiervon zu gewerblichen Zwecken öffentlich zugänglich zu machen, es sei denn, es handelt sich um einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte.” Für die Historikerzunft von erheblichem Belang ist der vom WSJ angesprochene Einschüchterungseffekt des neuen Rechts: Der seit 1995 von Tobias Berg angebotene beliebte Nachrichtendienst für Historiker hat seinen Betrieb zeitweilig einstellen müssen, seit April 2014 gibt es – ohne Begründung – keine Updates mehr. Ich hielt und halte die Einstellung aufgrund des Leistungsschutzrechts für übertrieben, aber das Beispiel zeigt, wie die Todeskämpfe der Print-Journaille im digitalen Zeitalter die Netzkultur beschädigen können. Nicht-kommerzielle Wissenschaftsblogger haben vom verfehlten Leistungsschutzrechts nichts zu befürchten, aber auch kommerzielle Blogs brauchen, wenn sie sich etwa auf den Anreißtext beschränken, aus meiner Sicht keine Angst zu haben. Wann darf ich als Blogger oder Bloggerin fremde Texte übernehmen/zitieren? 1. Mit Genehmigung. 2. Wenn das Urheberrechtsgesetz (UrhG) es erlaubt. 3. Nach Risikoabschätzung. Erstens: Fragen kostet nichts. Wenn man gern einen längeren Text dokumentieren möchte, kann man durchaus […]

Aufruf zum Blogkarneval: Politische Wissenschaften, Internationale Beziehungen und Neue Medien

ein Beitrag von Ali Arbia Wir (d.h. der IR Blog, das Bretterblog und ich auf zoon politikon) organisieren gerade einen Blogkarneval zum Thema “Politische Wissenschaften, Internationale Beziehungen und Neue Medien”. Ausschlag gab ein Forum in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) zu diesem Thema. Ich selber wurde von der ZIB angefragt einen Beitrag zum Thema Internationale Beziehungen und Blogs zu verfassen (diesen findet man hier). Wir haben uns nun gedacht, dass es Sinn machen würde, diese Debatte auch online zu führen und der Verlag hat sich deshalb bereit erklärt, die diversen Beiträge als PDFs online zu stellen. In den Beiträgen werden eine Vielzahl von Themen angesprochen, die als thematische Anregung dienen können für den Blogkarneval: Die besondere Eignung der Internationalen Beziehungen und der Politikwissenschaften, um via Blogs zu kommunizieren und Einfluss zu nehmen, der Sprach- (und/oder) Kulturgraben Englisch-Deutsch (im deutschsprachigen Raum existieren die Internationalen Beziehungen kaum in der Blogosphäre und verlieren so den Anschluss), den akademischen Nutzen von Blogs, Blogs als Instrument im Unterricht, Bedeutung für die Wissenschaftskommunikation, Karriereeffekt für junge Bloggerinnen und Blogger in der Universitätslandschaft und vieles mehr. Das verlinkte Forum fokussiert auf diese Fragen im Kontext des Faches der Internationalen Beziehungen. Es wäre interessant […]

Guck mal, wer da bloggt 14! Blogs bei de.hypotheses.org

Und täglich grüßt der Blog-Eintrag! Weblogs sind buchstäblich so alt wie das World Wide Web: dessen Begründer Tim Berners-Lee hat nämlich die Entstehung des weltverändernden virtuellen Netzes auf einer Seite tagebuchähnlich dokumentiert (Woher ich das weiß? Hier her). Wir wissen inzwischen alle, dass ‘Weblog’ der englische Begriff für ‘Internettagebuch’ ist und Blog nur eine Abkürzung, die aber inzwischen schon einen Eintrag im Duden erfordert, ebenso wie das daraus entstandene Verb ‘bloggen’. Bloggen kann und darf jeder, der möchte und so gibt es unzählige Plattformen, die einem die Möglichkeit bieten, Mitglied der Blogger-Kultur zu sein. Bei hypotheses.org steht die Wissenschaft im Vordergrund und immer mehr Angehörige der akademischen Welt entdecken die öffentlich-digitale Dokumentation für sich. Die neuesten Mitglieder sollen hier vorgestellt werden. Eine Liste vergangener Vorstellungen von Blogs aus unserem Kreis ist am Ende dieses Textes zu finden. Die gesamten hypotheses-Blogs sind im Katalog von OpenEdition, der hier einsehbar ist, verzeichnet.   Post it!   Grámmata – BIBELwissenschaftliches SAMMELSURIUM Grámmata ist nicht das erste Blog des Doktoranden Michael Hölscher, der an der Universität Mainz in katholischer Theologie promoviert. Schon zu seinem Auslandsaufenthalt 2012 an der University of Edinburgh bloggte der Wissenschaftler fleißig. Das merkt man dem Konzept des hypotheses-Blogs auch an: […]

Guck mal, wer da bloggt 13! Blogs bei de.hypotheses.org

Was bereits James T. Kirk und Jean-Luc Picard in der Zukunft taten, kann die hypotheses-Community schon lange! Es kann kein Zufall sein, dass der Begriff “Blogosphäre” irgendwie an die Weiten des Weltalls erinnert, oder? (Auch wenn es sich um eine Entlehnung von ‘Logosphäre’, der Welt der Worte, handelt.) Vielleicht bin das ja auch nur ich. Jedenfalls lohnt es sich, einmal durch das Blog-Archiv zu navigieren. Wer Interesse an weiteren Beiträgen aus diesem Bereich hat, der findet eine Liste vergangener Artikel am Ende dieses Texts. Sämtliche bereits katalogisierte Blogs sind im Katalog von OpenEdition. Und los geht es auf Erkundungsreise durch (wissenschaftliche) Galaxien!     (B)Logeintrag…   Komfrag. Kommentar zur griechischen Komödie – Surprising Science Blog Komfrag ist nicht etwa eine versehentlich falsch geschriebene Aufforderung, sondern steht für “Kommentierung der Fragmente der griechischen Komödie”, ein auf 15 Jahre angelegtes Forschungsprojekt der Universität Freiburg. Die griechische Komödie erfährt in dem Vorhaben eingehende interdisziplinäre wissenschaftliche Aufmerksamkeit, wobei die vorhandenen fragmentarischen Texte ins Deutsche übersetzt und, wo nötig, rekonstruiert werden. Das Blog dient den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Dokumentation des Projektfortschritts, allerdings werden die Inhalte so aufbereitet, dass auch Nicht-Fachkundige sie verstehen können. Sozialstaat. État Social – Saisir l’Europe Die Forschungsgruppe Sozialstaat ist eine von […]

Wissenschaftliches Camping: das THATCamp in Göttingen

Wer vor dem 50. Historikertag seine Zelte in Göttingen aufschlagen will, dem empfiehlt das Redaktionsblog das THATCamp, das als Vorkonferenz zum Historikertag vom 22. bis zum 23. September 2014 dort stattfinden wird. Seit gestern kann man sich dafür anmelden. Hinter dem THATCamp verbirgt sich das “The Humanities and Technology Camp” bei dem Geisteswissenschaftler, Informatiker, Bibliothekare und Archivare aufeinander treffen und spontan Sitzungen organisieren. Ziel ist es mit den unterschiedlichsten Kenntnissen gemeinsam zu lernen und Wissen auszutauschen. Das THATCamp in Göttingen soll sich vor allem mit den Themen Open Humanities, Open History und Open Access beschäftigen. Das THATCamp ist überdies eine gute Möglichkeit die immer größer werdende de.hypotheses-Community kennenzulernen. Wir erwarten hier viele unserer Bloggenden und möchten uns mit allen Teilnehmenden über die aktuelle geisteswissenschaftliche Blogosphäre austauschen. Hashtag für das Treffen: #dehypo14 Zum Blog des THATCamps Zur Anmeldung Das THATCamp auf twitter  

Das Community-Management stellt sich vor: Lisa Bolz

Seit Juni 2014 bin ich im Team des Community-Managements von de.hypotheses.org und Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut Paris im Bereich der Wissenschaftskommunikation. Zudem suche ich regelmäßig nach Zeit für meine Dissertation zur Auslandsberichterstattung in der deutsch-französischen Presse sowie zum Zirkulieren internationaler Informationen im Journalismus. Die Arbeit entsteht als Cotutelle an der École des Hautes Études en Sciences de l’Information et de la Communication und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und wird demnächst im Blog “Das 19. Jahrhundert in Perspektive” näher vorgestellt. Nach vielen Jahren als freie Mitarbeiterin im Lokaljournalismus konnte ich nicht anders als Stift und Notizblock gegen Tastatur und Bildschirm einzutauschen, um über meine Auslandsaufenthalte zu schreiben (hier oder hier). Durch das Bloggen über meine Alltagserfahrungen in verschiedenen Ländern habe ich erlebt, wie etwas Unbekanntes während des Schreibens vertraut werden kann und wie ich Leser an dieser Erfahrung teilhaben lassen kann. In Paris wohne ich übrigens seit September 2012 in und seitdem hat mich die Stadt mit all ihren Facetten nicht mehr losgelassen. Wissenschaftlich interessiere ich mich vor allem für Medien- und Kommunikationstheorien, internationale und interkulturelle Kommunikation, Journalismusforschung sowie deutsch-französische Pressegeschichte. Ich mag die Atmosphäre in Bibliotheken, habe einen Hang zu statistischen Verfahren in Sozial- und Geisteswissenschaften, lese mit Vorliebe […]

Open Access, Creative Commons und das Posten von Handschriftenscans

Auf dem anregenden Workshop “Neues Werkzeug des Historikers: Blogs und Social Media für Mediävisten” in Rom referierte ich am 17. Juni 2014 über: Open Access, Creative Commons und das Posten von Handschriftenscans. Ein Video ist auf YouTube einsehbar, das Twitter-Feedback dank Maria Rottlers Storify benutzbar. Ich lege im Folgenden eine Schriftfassung vor. Zunächst einige Banalitäten: Wissenschaft ohne Wissenschaftskommunikation ist sinnlos. Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen veröffentlicht und verbreitet werden. Wissenschaft muss überprüfbar sein. Je besser die Forschungsdaten, das Rohmaterial der Wissenschaft, verfügbar sind, um so besser steht es um die Überprüfbarkeit. Open Access ist das Versprechen auf umfassende Chancengleichheit, was den digitalen Zugang zu Forschungsergebnissen und Forschungsdaten angeht. Open Access hat zwei Dimensionen: die Beseitigung von finanziellen Hürden: gratis Open Access die Beseitigung von urheberrechtlichen Barrieren im Sinne vollständiger Nachnutzbarkeit: libre Open Access Realisiert wird dieser Libre Open Access vor allem durch Creative Commons Lizenzen. Die Wissenschaft muss viel “flüssiger” werden (“liquid science”). Digitale Kommunikation, insbesondere Blogs und Wikis, ermöglichen diese Dynamisierung. Idealerweise sollten alle Belege in Form von Hyperlinks auf Online-Publikationen und Digitalisate gegeben werden. Ein Blogger, der ein gedrucktes Buch zitiert, von dem es eine retrodigitalisierte Fassung gibt, sollte also immer die Fundstelle seitengenau verlinken. Wissenschaftsblogs sind gratis Open Access, […]

Guck mal, wer da bloggt 12! Blogs bei de.hypotheses.org

de.hypotheses.org expandiert mit hautstraffender Geschwindigkeit und erreicht ungeahnte Weiten – wir freuen uns! Um den Überblick zu behalten, gibt es die “Guck mal, wer da bloggt!”-Serie. Eine Liste vergangener Artikel sind am Ende dieses Texts zu finden (unter Siehe auch). Einen Zugriff auf sämtliche bereits katalogisierte Blogs gibt es im Katalog von OpenEdition, zu erreichen über einen gezielten Mausklick genau hier. Stöbern, weitererzählen!   Blogs? Blogs!   Krosworldia – Medien, Wissenschaft, Gesellschaft in Geschichte, Gegenwart und Zukunft Kristin Oswald – eine wortgewandte und Anglizismen-affine Historikerin, die sich selbst als “Word Nerd&Tale Teller” bezeichnet – versammelt auf ihrem Blog Neuigkeiten und aktuelle Trends der Wissenschaften mit Schwerpunkt auf den (Digital) Humanities. Hauptsächlich anhand der Präsentation persönlicher Ansichten sollen fachlich Interessierte zum Denken und Mitreden angeregt werden, wobei Gastautoren unter anderem die Möglichkeit haben, das Blog als Plattform für eigene Projekte zu nutzen. Metablock – Bloggen übers Bloggen Der Titel ist Programm und zugleich performativ: Zur Begleitung seiner Doktorarbeit über “Wissenschaftskommunikation und Kommunikationsformengeschichte: ein kommunikationshistorischer Vergleich zwischen Zeitschriften und Weblogs der wissenschaftlichen Öffentlichkeit” hat der Linguist Matthias Meiler den (die Wahl des männlichen Genus ist selbstverständlich begründet) ‘Metablock’ kreiert. Über Sprachphänomene im Allgemeinen und aktuelle Forschungen im Besonderen sinnierend ist der Blogger somit […]

ISSN für Wissenschaftsblogs – mehr als nur Symbolik?

Eine achtstellige Nummer ziert seit September letzten Jahres manches Wissenschaftsblog und sorgt für Freude bei den Bloggenden. Die DNB hatte sich (endlich) entschlossen, ISSN auch an “wissenschaftliche Blogs und Blogs von allgemeinem Interesse” zu vergeben, die bisher von der Zuteilung ausgenommen waren((1)). Generell freut man sich immer, wenn gewährt wird, was einem zunächst verwehrt war. Und ISSN klingt wichtig und offiziell. Aber was bringt die achtstellige Zahl eigentlich konkret? “Ruhm? Ehre?”, wie @MschFr in einem Tweet fragt? Vermutlich nicht. Aber ist alles nur Symbolik? Dazu hier ein paar Gedanken. @JW_Fr @MariaRottler Was ich immer noch nicht verstanden hab – was soll das? Bestätigung, dass ich eine echte Webseite bin? Ruhm? Ehre? — Michael (@MschFr) April 3, 2014   1.) Eindeutige Identifizierung des Blogtitels Um zu bestimmen, was die ISSN bringt, zunächst ein kurzer Blick darauf, was die ISSN eigentlich ist. Auf der Website der DNB liest man dazu: “Die ISSN (International Standard Serial Number) ist eine international verbindliche Standardnummer und dient einzig – unabhängig von Sprache, Schrift, Zitierform, Erscheinungsweise, Verlag, Erscheinungsland u. a. – der kurzen unverwechselbaren Identifikation von fortlaufend erscheinenden Publikationen.” Mit anderen Worten: Die ISSN dient der eindeutigen Identifizierung des Titels einer fortlaufenden Publikation, um beispielsweise Verwechslung zweier […]

Guck mal, wer da bloggt 11! Blogs bei de.hypotheses.org

Kaum hat de.hypotheses den 2. Geburtstag und die Sieger des diesjährigen Blogawards gefeiert, warten wir schon mit einer weiteren Vorstellungsrunde auf. Aber diesmal ist es ein wenig anders, denn neben sechs Einwechslungen im Bereich Blogs haben wir auch eine Auswechslung im Bereich Community Management zu vermelden: Die Autorin des Beitrags verabschiedet sich von de.hypotheses und nimmt neben vielen schönen Erinnerungen auch einen Feed voller interessanter Blogs mit, z.B. die folgenden: Blogs, Blogs, Blogs Hier kommen die aktuellen Blogvorstellungen in alphabetischer Reihenfolge. Wer Interesse an weiteren Beiträgen aus diesem Bereich hat, der findet eine Liste vergangener Artikel am Ende dieses Texts. Einen Zugriff auf sämtliche bereits katalogisierte Blogs gibt es hier. Aktenkunde Fassungslos gegenüber dem eigenen Erfolg, so ließe sich die aktuelle Situation von Holger Bergwinkel beschreiben. Noch kein ganzes Jahr dabei, und doch hat er mit seinem Blog bereits Platz drei in der Jurywertung beim diesjährigen Blogaward abgeräumt. Allen eigenen Erwartungen zum Trotz erhält er für sein Blog zur Aktenkunde, der historischen Hilfswissenschaft der Neuzeit und dem „vermeintlich langweiligen Thema“, viel Anerkennung. Und wir freuen uns, daß er sich vom gleißenden Rampenlicht, daß derzeit auf seine Arbeit scheint, nicht beeindrucken lässt und einfach weiter macht! geschichte zwopunktnull – Geschichtsunterricht, Geschichtsdidaktik […]

Kurz notiert: Wissenschaftsbloggen in Deutschland auf dem Vormarsch

Der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 hat die Ergebnisse der Umfrage “Science 2.0-Survey” veröffentlicht. Im Zeitraum von Anfang September bis Mitte Oktober 2013 wurden 778 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (fächerübergreifend) an deutschen Hochschulen nach ihrer Nutzung von Social Media und onlinebasierten Anwendungen in Forschung und Lehre befragt((1)). In der Zusammenfassung der Ergebnisse heisst es: “Zu den meist genutzten Anwendungen zählen die Online-Enzyklopädie Wikipedia (von 95% der Befragten beruflich genutzt), Onlinearchive und -datenbanken (79%), Mailinglisten (76%) und Content Sharing bzw. Cloud-Dienste wie beispielsweise Dropbox oder Slideshare (68%), die jeweils von mehr als zwei Dritteln der Wissenschaftler/-innen für berufliche Zwecke genutzt werden.” Und weiter: ” Aus der Alltagskommunikation bekannte und beliebte Web 2.0-Dienste wie Weblogs, Social Networks, Microblogs und Social Bookmarking-Dienste werden nur in geringem Maß zu beruflichen Zwecken von den Wissenschaftler/-innen eingesetzt.” Und dann genauer auf S. 15: “Von jeweils höchstens knapp einem Drittel der Befragten weren Weblogs (30%), Online-Texteditioren (27%) und Microblogging-Dienste (15%) genutzt, Social Bookmarking Services finden bei lediglich 6 Prozent der Wissenschaftler/-innen Anwendung.” In der Studie wird außerdem festgehalten, dass “Web 2.0-Tools wie Soziale Netzwerke, Video/Foto-Community-Portale, Chat-/instant Messaging-Dienste, Microblogs, Weblogs und Internetforen stärker privat als beruflich genutzt werden” (S. 15). Auch ist die rezipierende Nutzung größer. Stellt man diese Ergebnisse der Umfrage […]

Die Bilderfreigabe von Getty Images – faires Angebot oder Danaergeschenk?

Timeo Danaos et dona ferentes … In meinem Beitrag zur Verwendung fremder Bilder (Oktober 2013), über dessen Auszeichnung ich mich natürlich gefreut habe, bin ich am Schluss auf extrem bildlastige Angebote wie Tumblr oder Pinterest eingegangen, bei denen die millionenfache Urheberrechtsverletzung geradezu Programm ist: “Die Fotografen-Lobby kann noch so sehr mit Schaum vor dem Mund gegen das massenhafte Teilen geschützter Bilder im Internet eifern: Ich bezweifle, dass sie die Flut eindämmen kann.” Getty Images hat sich nun zu einem bemerkenswerten Schritt entschlossen und macht unter anderem Bloggern ein legales Angebot: Unter bestimmten Bedingungen darf ein nicht unbeträchtlicher Teil des Getty-Bildbestands kostenlos mittels einer Einbettungs-Funktion genutzt werden. Dass die Fotografen, unter denen die Betonköpfe das große Wort zu führen scheinen, empört sind, war absehbar. Aber auch sonst gab es sehr viele kritische Stimmen (nicht nur im gewohnt miesepetrigen Deutschland), was mir doch ein wenig ungerecht erscheint. Ärgerlich sind Falschdarstellungen, die Gettys Angebot möglichst restriktiv auslegen. Spektakulärer Kurswechsel Die 1995 gegründete Bildagentur war für ihre aggressive und unbarmherzige Rechtewahrnehmung berüchtigt. Auch viele deutsche Nutzer wurden im Auftrag der Agentur vor allem durch die “Abmahn-Kanzlei” Waldorf Frommer abgemahnt. Es fällt daher schwer, den Wandel von der beißfreudigen Bulldogge zum bloggerfreundlichen Kuschelhund zu glauben. In […]

Alle Ergebnisse der Abstimmungen: Und der #dehypoAward 2014 geht an…

Die Jury hat abgestimmt und das Publikum hat gewählt. Hier also die Ergebnisse unseres Blogawards 2014, den wir anlässlich des zweiten Geburtstags der deutschsprachigen Plattform für geistes- und sozialwissenschaftliche Blogs de.hypotheses.org organisiert haben. Gewählt bzw. gezählt wurde dabei in vier Kategorien: die Jury bestehend aus Wissenschaftlichem Beirat, Redaktion und Community Management wählte ihre persönliche Top-3 der Blogbeiträge aus dem Slider und Top-5 der Blogs. Der Spezialpreis der Jury geht an das Blog, das am häufigsten im Slider und auf der Startseite vertreten war. Und schließlich gibt es den Publikumspreis, bei dem die Community über die Top-5 der beliebtesten Blogs der Plattform abgestimmt hat.    I.                   Publikumspreis Wir beginnen mit dem Publikumspreis: Zur Wahl standen die über 90 Blogs, die im Katalog von OpenEdition aufgenommen sind und im letzten Jahr aktiv waren. Die Kandidaten hatten wir in der Reihe “Was soll ich denn nur wählen?” vorgestellt. Insgesamt haben 355 Personen ihre Stimme abgegeben. Und so hat die Community abgestimmt: Platz 1 1914 – Mitten in Europa – http://1914lvr.hypotheses.org/ Insgesamt 81 Stimmen entfielen auf dieses Blog, das ein Verbundprojekt begleitet, mit dem der Landschaftsverband Rheinland (LVR) an den Beginn des Ersten Weltkrieges erinnert. Herzlichen Glückwunsch! Platz 2 Soziologieblog – http://soziologieblog.hypotheses.org/ Auf Platz […]

Hello, Goodbye hist.net: Verein zum Andenken an Peter Haber gegründet

hist.net in der bisherigen Form gibt es nicht mehr – sondern ist neu: ein Verein. Gestern fand die Gründungsversammlung des Vereins hist.net statt, der laut Statuten “die Förderung der digitalen Geschichtswissenschaften in ihren verschiedenen Ausprägungen [bezweckt]; insbesondere setzt er sich ein für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den digitalen Geschichtswissenschaften. Hierfür kann der Verein unter anderem Preise ausloben, Veranstaltungen organisieren, Lehrgänge entwickeln, Projekte verfolgen und Kooperationen mit geeigneten juristischen und natürlichen Personen eingehen.” Damit möchte der Verein nicht nur das Andenken an Peter Haber pflegen, sondern soweit möglich seinen Verdiensten und Ideen für die Entwicklung der digitalen Geschichtswissenschaften eine Basis für weiteres Gedeihen bieten. Die Gründungsversammlung (im kleinen Kreis) wählte folgende Personen in den Vorstand: Jan Hodel, Präsident Elias Kreyenbühl, Aktuar Pascal Föhr, Kassier Ursina Fäh, Beisitzerin Sandra Haber, Beisitzerin Beitritte zum Verein sind jederzeit möglich – bitte ein einfaches, formloses Mail unter Angabe der Postadresse an aktuar[at]hist.net schicken. Die Aufnahmebestätigung samt Einzahlungseinladung folgt dann in den nächsten Wochen, wenn das Vereinskonto eingerichtet ist. Die Jahresmitgliedschaft beträgt 50.- CHF (ermässigt für Personen in Ausbildung: 30.- CHF). Auch juristische Personen können Mitglied werden. Diese Änderung in der Organisationsform wird auch an dieser Website und diesem Weblog nicht spurlos vorbeigehen. Wir […]

Blogaward de.hypotheses – was soll ich denn nur wählen? Teil VI. Themen- und Forschungsblogs II.

Dies ist der letzte Beitrag in unserer Wahlhelfer-Serie. Vorgestellt werden auch hier Themen- und Forschungsblogs, die für den Publikumspreis des diesjährigen Blogawards zur Wahl stehen. Abgestimmt werden kann noch bis zum 2. März 2014. Digitales (4 Blogs) 1. Franco-Fil http://francofil.hypotheses.org n diesem Blog werden Online-Ressourcen für die geisteswissenschaftliche Forschung zu Frankreich vorgestellt sowie Hinweise und Tipps für die Informationssuche gegeben. Das Blog ist interdisziplinär ausgerichtet und wendet sich an alle geisteswissenschaftlich an Frankreich interessierte Studierende und Forschende. 2. Geschichte zwopunktnull http://zwopktnull.hypotheses.org/ Das Blog “geschichte zwopunktnull” präsentiert Beiträge zum “Digtialen” in Geschichtsunterricht und Geschichtsdidaktik. Die Texte entstehen im Zusammenhang mit geschichtsdidaktischen Hauptseminaren am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen. 3. history@the.net http://hatn.hypotheses.org/ history@the.net is a research blog connected to a research project under the same title which is being conducted by Jan Hecker-Stampehl at Humboldt-Universität zu Berlin, Germany. Blog and project focus on the impact the digital turn has on the representation and dissemination of historical knowledge on the world wide web. 4. Historisch denken | Geschichte machen http://historischdenken.hypotheses.org/ Anmerkungen zu Geschichte | Vergangenheit | Geschichtsunterricht | Geschichtsdidaktik. Dieses Blog will Entwicklungen zum historischen Denken und Lernen in der Schnittmenge von Geschichtsdidaktik, historisch-politischer Bildungsarbeit und Geschichtsunterricht mitverfolgen und anregen.   Linguistik, Sprachwissenschaft, […]

Blogaward de.hypotheses – was soll ich denn nur wählen? Teil V. Themenblogs I.

Hier geht es in eine weitere Runde der Blogvorstellung. Heute kommen Themenblogs im Bereich der Geschichts-, Medien- und Religionswissenschaft sowie Psychologie “zu Wort”. Weitere Blogs , die inhaltlich ebenso in diese Rubriken passen, wurden bereits bei den Gemeinschaftsblogs sowie bei den Dissertationsblogs vorgestellt. Geschichte / Archäologie (14 Blogs) 1. Aktenkunde http://aktenkunde.hypotheses.org/ Aktenlesen als Historische Hilfswissenschaft. Dieses Blog ist den Methoden der hilfswissenschaftlichen Interpretation von Verwaltungsakten als historischen Quellen gewidmet. Holger Berwinkel begleitet mit diesem Blog die Arbeit an einer Monographie zur Aktenkunde. Er berichtet aus der Werkstatt, stellt Arbeitshypothesen vor und sammelt Fundstücke zum Thema. 2. Archäologiedigitale http://archdigi.hypotheses.org/ Innovative Forschungen der Archäologie. Die Vielzahl neuer digitaler Methoden und Forschungen soll in diesem Forum zusammen gebracht werden, um die Übersicht zu erleichtern. Dahinter steckt aber auch die Idee, digitale Methoden aus spezifischen Disziplinen auf Anwendung in weiteren archäologischen Disziplinen zu überprüfen. Der Fokus liegt dabei auf der frühgeschichtlichen Archäologie in Zentraleuropa. 3. De rebus sinicis http://wenhua.hypotheses.org/ Dieses Blog begleitet die Arbeit an einer Einführung in die Grundlagen der Kulturgeschichte Chinas und präsentiert regelmäßig digitale und analoge Fundstücke zu den unterschiedlichsten Facetten des Themas. Ziel ist die Verbreitung von wissenschaftlicher Informationen zur Kulturgeschichte Chinas. 4. Deutsche Nachkriegskinder revisited http://zakunibonn.hypotheses.org/ Thema des Blogs ist die […]

Blogaward de.hypotheses – was soll ich denn nur wählen? Teil III. Blogs einer Forschergruppe / Gemeinschaftsblogs

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Unter über 90 Blogs auszuwählen ist schwierig, deshalb stellen wir in unserer kleinen Reihe “Was soll ich denn nur wählen?” die Blogs in Kategorien vor.  Im dritten Teil unserer Blogaward-Kandidaten-Vorstellung geht es dieses Mal um Blogs von Forschergruppen bzw. um Gemeinschaftsblogs. Hier also ein kurzer Überblick über die 23 aktiven Blogs von Forschergruppen bzw. Gemeinschaftsblogs, die für den Publikumspreis zur Wahl stehen (diesmal in alphabetischer Reihenfolge). Der Text ist jeweils der Rubrik “Über das Blog” entnommen und damit also eine Selbstbeschreibung: 3. Blog einer Forschergruppe / Gemeinschaftsblog (23) 1. Aus den Schubladen http://schubladen.hypotheses.org/ Die Reihe „Aus den Schubladen“ ist eine studentische Germanistik-Ringvorlesung an der Freien Universität Berlin (Sommersemester 2013). Die studentischen Germanistinnen und Germanisten präsentieren ihre Forschungsergebnisse aus der ganzen Bandbreite des literaturwissenschaftlichen Studiums: von der Mediävistik bis zur Gegenwartsliteratur, von Identitätskonstruktion zu literarischer Vergangenheitsbewältigung, von editionswissenschaftlichen Perspektiven des Faches zu Wortskulpturen und zu filmischen Dystopien. Dabei wird schnell klar: diese Nachwuchsgermanistinnen wollen mehr als nur Credit Points – hier wird geforscht. 2. Das 19. Jahrhundert in Perspektive http://19jhdhip.hypotheses.org/ Dieses Blog begleitet die Forschungsprojekte und Aktivitäten des DHIP zum 19. Jahrhundert. Die Forscherinnen und Forscher der Abteilung berichten aus den eigenen laufenden Projekten […]

Blogaward de.hypotheses – was soll ich denn nur wählen? Teil II. Blogs zu einem Forschungs- / Editionsprojekt, Quellenblogs

In Teil 2 unserer Vorstellung der Blogs für den Publikumspreis beim Blogaward de.hypotheses 2014 präsentieren wir eine kleine Liste an Blogs, die ein Editionsprojekt begleiten, das gleichzeitig auch ein Forschungsprojekt sein kann. Mit aufgelistet haben wir Blogs, die Quellen publizieren. Viel Spaß beim Entdecken! 1. Achtundvierzig http://achtundvierzig.hypotheses.org/ Dieses Blog einer Projektgruppe an der KU Eichstätt-Ingolstadt berichtet von der Forschung zur „Provisorischen Zentralgewalt für Deutschland“ in der Revolution von 1848/49 und darüber hinaus über aktuelle Entwicklungen in der wissenschaftlich-historischen Auseinandersetzung mit der Revolution von 1848/49 und ihrer Rolle in der deutschen und europäischen Politikgeschichte des 19. Jahrhunderts. 2. Archivar – Kamera – Weltkrieg http://kriegsfoto.hypotheses.org/ Das Blog soll in Form eines Online-Tagebuchs über die Bearbeitung des umfangreichen Fotonachlasses des pfälzischen Archivars Dr. Karl Lutz berichten. Lutz hat im 2. Weltkrieg als Offizier akribisch fotografiert, vor allem an der Ostfront sowie in Italien. Im Blog kommen die Bearbeiter des Nachlasses selbst zu Wort, stellen geplante Arbeitsschritte zur Diskussion und präsentieren eine Auswahl an Fotos. 3. Archivum Rhenanum http://archives.hypotheses.org/ Das Interreg-EU-Projekt “Grenzüberschreitendes Netzwerk digitaler Geschichtsquellen: Archive als Gedächtnisse der historisch gewachsenen Landschaft Oberrhein” stellt in diesem Blog Informationen zu den Projektzielen bereit. Es dient ebenso dem Nachweis und der Publikation bearbeiteter und digitalisierter Archivbestände; […]

Blogaward de.hypotheses – was soll ich denn nur wählen? Teil I. Dissertationsblogs

Wir hatten es angekündigt: Es wird schwer dieses Jahr mit der Wahl des Publikumspreises 2014 bei de.hypotheses. Über 90 Blogs stehen zur Wahl. Zu allem Überfluss sind diese bei der Abstimmung auch noch nach Entstehungsdatum und nicht etwa alphabetisch geordnet, wovon sich das Community Management einen erzieherischen Effekt erhofft… Doch weil ein Resultat des Awards sein soll, dass man über den eigenen Tellerrand schaut und dabei interessante Blogs kennen lernt, wollen wir in einer Mini-Serie “Was soll ich denn nur wählen?” nach Kategorien geordnet die Blogs kurz vorstellen. Hilfreich kann im übrigen auch unsere beliebte, jedoch nicht vollständige Reihe Reihe “Guck mal wer da bloggt”  sein, um sich einen Überblick zu verschaffen. Blogs, Blogs, Blogs – was soll ich denn nur wählen? 1. Dissertationsbegleitende Blogs (13) In Teil 1 also einen kurzen Überblick über die 13 aktiven Dissertationsblogs, die zur Wahl stehen (diesmal in alphabetischer Reihenfolge). Der Text ist jeweils der Rubrik “Über das Blog” entnommen und damit also eine Selbstbeschreibung: 1. Altgläubige Kulturen http://catholiccultures.hypotheses.org Wie funktioniert Religion in sozialen Gruppen während der Reformationszeit? Wie hängen Religion und Gesellschaft zusammen? Und wie spalten sie sich? Mehr dazu hier in meinem Blog. Ich schreibe Beobachtungen zu meinem Dissertationsprojekt bei Christophe Duhamelle (EHESS […]

Blogaward 2014 Publikumspreis – Los geht’s mit der Abstimmung!

Wie vergangene Woche angekündigt, beginnt heute die Abstimmung für den Publikumspreis im Rahmen des Blogaward 2014. Unter Link zur Wahl finden Sie die zur Wahl gestellten Blogs sowie die Möglichkeit, Ihre Stimme abzugeben. Insgesamt dürfen Sie 5 Blogs auswählen. Kriterium für die Auswahl der Blogs war die bereits erfolgte Aufnahme in den Katalog von Hypotheses und/oder eine hohe Aktivität im letzten Jahr. Nutzen Sie also vor der Stimmabgabe noch die Gelegentheit, sich einen Überblick zum mittlerweile wirklich breiten Angebot an Blogs auf de.hypotheses.org zu verschaffen – es lohnt sich allemal. Bis zum 2. März bleibt das virtuelle Wahllokal noch geöffnet, dann werden am Montag, den 10. März 2014 die Sieger bekannt gegeben. Damit auf zur Abstimmung: Wir sind gespannt, wer das Rennen macht! Direktlink zur Umfrage: https://survey.openedition.org/index.php/885382/lang-de ____________ Foto: Vote by Alan Cleaver, Lizenz CC BY 2.0

Vorankündigung: de.hypotheses Blogaward 2014 #dehypoAward

Am 9. März 2014 feiert de.hypotheses seinen zweiten Geburtstag – für uns Grund und Anlass, das Wissenschaftsbloggen und die Community von de.hypotheses ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken. Wie im letzten Jahr wollen wir das mit einem Blogaward tun.Wer jetzt an den ADAC denkt, dem sei versichert, dass auch uns das Archaische dieser Form der Auszeichnung bewusst ist. Wenn wir uns trotzdem dafür entschieden haben, dann aus zwei Gründen: Zum einen wollen wir damit für das Wissenschaftsbloggen werben und auf die Qualität, die Kreativität und die große Bandbreite der Blogs hinweisen. Zum anderen trauen wir uns zu, das mit der hoffentlich richtigen Mischung aus Spass, Ernst und Transparenz durchzuführen. In den zwei Jahren ihrer Existenz hat die Community von de.hypotheses maßgeblich zur Verbreitung und zur Akzeptanz des wissenschaftlichen Bloggens im deutschsprachigen Raum beigetragen. Die stetig wachsende Community stellt anschaulich unter Beweis, dass es einen Bedarf an dieser ganz eigenen Form der Publikation und der Kommunikation gibt, und wie bemerkenswert dieses insgesamt doch noch junge Textgenre von den Bloggenden mit Leben gefüllt wird. Mit dem Blogaward 2014 wollen wir uns bei allen für ihr Engagement bedanken. Die Wahl wird dieses Jahr nicht einfach: Unsere Plattform für geisteswissenschaftliche Blogs versammelt mittlerweile über 140 […]

Lesetipp: “Ist ein Archiv, das nicht bloggt, ein schlechtes Archiv?”

Drüben bei Archivalia hat unser Redaktionsmitglied Klaus Graf gerade einen äußerst lesenswerten Beitrag publiziert zum Thema Archive und Bloggen, auf den hier als Lesetipp hingewiesen werden soll. Der Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade des Siwiarchivs, “Warum sollten Archive worüber wie bloggen?“. Die Blogparade, zu deren Teilnahme wir aufrufen, läuft noch bis Ende Februar. Die Überschrift “Ist ein Archiv, das nicht bloggt, ein schlechtes Archiv?” mag zwar zunächst provozieren, sie ist jedoch zum einen als clin d’œil zu verstehen, und zum anderen als Aufhänger für die dann folgenden, sehr ausgewogenen Überlegungen, die in erster Linie zum Bloggen motivieren und dabei mit konkreten Hinweisen nicht sparen. So lautet die implizite Antwort auf die selbstgestellte Frage, dass ein nicht-bloggendes Archiv zwar nicht per se schlecht ist, es könnte aber eines besser machen: Es könnte bloggen! Ein Engagement in den sozialen Netzen wie Facebook oder Twitter zählt dabei bereits. Unterstrichen und anhand von Beispielen belegt wird im Beitrag von Klaus Graf die große Bedeutung von frei zugänglichen Publikationen (Open Access), wie sie Blogs darstellen. Blogs sollten daher von Archiven – und das gilt auch für Forschungsinstitutionen und Bibliotheken – als Chance verstanden werden, sich, ihre Arbeit und ihre Bestände einem breiten Publikum zu […]

Blogparade: Warum sollten Archive worüber wie bloggen?

Das siwiarchiv-Blog feiert gerade seinen zweiten Geburtstag. Am 16.1.2012 ging der erste Beitrag online. Die Redaktion von de.hypotheses gratuliert ganz herzlich und möchte hiermit die Community dazu anregen, sich an der Blogparade, die sich das siwiarchiv-Blog zum Geburstag gewünscht hat, teilzunehmen. Eine Blogparade ist der Aufruf eines Bloggenden an andere Blogger, sich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes mit einem vom Initiator der Blogparade gewählten Thema zu befassen. Das siwiarchiv möchte gerne wissen: Warum sollten Archive worüber wie bloggen? Für das Geburtstagsgeschenk ist bis zum 28. Februar Zeit. Im Wunschzettelbeitrag des siwiarchiv-Blogs finden sich noch weitere Tipps von Tanja Praske, wie die Teilnahme an der Blogparade zu einem echten Erfolg werden kann. Und nun: in die Tasten hauen ;)!

Guck mal, wer da bloggt 10! Blogs bei de.hypotheses.org

Wir starten in das neue Jahr mit einer alten Bekannten und stellen im Rahmen unserer Serie wieder Blogs aus dem de.hypotheses-Universum vor. Wer nach weiteren Beiträgen aus dieser Reihe sucht, der findet eine vollständige Linkliste am Ende des Textes.  Blogs, Blogs, Blogs Hier die Kurzbeschreibungen einiger Blog-New-Comer des vergangenen Jahres in alphabetischer Reihenfolge. Eine Liste der deutschsprachigen Blogs, die bereits in den Katalog von hypotheses aufgenommen worden sind, findet sich hier (derzeit stolze 85!). Archiv der Erzdiözese Salzburg Die gut 20 Mitarbeiter des Archivs der Erzdiözese Salzburg und der Salzburger Diözesanbibliothek nutzen ihr Blog zur Präsentation ihrer Arbeit und wollen auf diese Weise auf kleinere und größere Erkenntnisse, die in Archiv und Bibliothek entstehen, hinweisen. Thematisch ist vieles dabei: Salzburger Landesgeschichte, Kirchengeschichte, Musikwissenschaft, Theologie, … Erreicht werden soll eine größere Aufmerksamkeit des fachlich interessierten Publikums für die umfassende Tätigkeit der beiden Institutionen. Außerdem sollen einzelne anstehende Forschungsfragen eine Plattform finden, auf der sie vorgestellt und diskutiert werden können. In Sachen Soziale Medien sind “die Salzburger” ebenfalls aktiv: Facebook und Twitter. Geschichte Bayerns An dieser Stelle ist mit Maria Rottler ein “Blog-Profi” vertreten. Das wissenschaftliche Gemeinschaftsblog zur bayerischen Landesgeschichte geht auf ihre Initiative zurück und wird von ihr betreut. Mitmachen können […]

Kurz notiert: Blogs im Buch “Klug recherchiert für Historiker”

Zweimal Freude, zweimal Leid: Im Buch “Klug recherchiert für Historiker” von Estella Kühmstedt geht es ab S. 52 um das Web 2.0 als Rechercheort((1)). Wir befinden uns im zweiten Kapitel mit dem Titel: “Wo beginne ich? Quellen”, im zweiten  Unterkapitel “Die Form der Publikation”, Punkt 7 “Web 2.0″.  In diesem Abschnitt werden auch Weblogs erwähnt, insbesondere Hypotheses. Auf S. 54 liest man: So stellt das Blogportal Hypotheses für Geistes- und Sozialwissenschaftler kostenlos einen Server zur Verfügung mit der Möglichkeit, wissenschaftliche Blogs begleitend zu Forschungsprojekten oder Dissertationen, aber auch Blogs zu Tagungen und Seminaren etc. zu erstellen, die unter einem Dach versammelt und archiviert werden (http://de.hypotheses.org). Schauen Sie dort nach Blogs, die Sie interessieren, z.B. gibt es dort den Frühneuzeit-Blog der RWTH Aachen (http://fruehneuzeit.hypotheses.org), oder Sie gehen auf die Website Historik.de Geschichte im Blog (http://www.historik.de). So weit, so erfreulich, sowohl für de.hypotheses als auch für das Frühneuzeit-Blog und für Historik.de, obwohl natürlich von Hypotheses streng genommen nicht “ein Server” zur Verfügung gestellt wird (es sind, glaube ich, an die 20), sondern “ein Service”. Aber das ist eine Kleinigkeit, und ich war wirklich positiv überrascht, dass Blogs und de.hypotheses in der Darstellung überhaupt auftauchen, deren Internetverzeichnis übrigens umfangreich ist und neben den […]

Workshop zum Wissenschaftlichen Bloggen in Rostock

In der nächsten Woche ist das de.hypotheses-Community-Management wieder unterwegs. Sascha Foerster und ich sind in Rostock und führen dort am Graduiertenzentrum der Universität Rostock einen Workshop zum Wissenschaftlichen Bloggen bei de.hypotheses durch. Los geht es am 12. November 2013 um 9 Uhr im ITMZ, PC-Pool R201 (Albert-Einstein-Straße 22). Der Workshop bietet eine Einführung in konzeptionelle und wissenschaftliche Aspekte des Bloggens. Beantwortet werden Fragen wie: Was macht einen guten Blogbeitrag aus? Welche Sprache ist angemessen? Welche Regeln existieren für das wissenschaftliche Bloggen? In einem Schulungsblog von hypotheses.org wird das Bloggen praktisch geübt. Außerdem gibt es viele Tipps und Hinweise für die Anfangsphase eines Blogs sowie rechtliche Grundlagen. Der Workshop ist kostenfrei, außerdem gibt es noch freie Plätze. Eine verbindliche Anmeldung sollte bis spätestens 08.11.2013 per E-Mail an rostocker.graduiertenzentrum(at)uni-rostock.de erfolgen. Man bloggt sich!

Warum die freie Lizenz Creative Commons Attribution (CC-BY) für Wissenschaftsblogs wichtig ist

Im Impressum dieses Redaktionsblogs steht seit kurzem: Alle im Blog veröffentlichten Beiträge und eigenen Bilder stehen unter einer CC-BY-Lizenz, wenn nichts anderes vermerkt ist.   Was bedeutet die Lizenz CC-BY? Jeder Beitrag darf mit Namensnennung des Autors (bzw. Autorin, Autoren) und Verlinkung der Lizenz http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ online und im Druck weiterverbreitet werden (auch für kommerzielle Zwecke, auch in veränderter Form). Empfehlung für die Nachnutzung: “Dieser Beitrag von … aus dem <a href=”…= URL der Quelle”>Redaktionsblog von de.hypotheses.org </a>  steht unter <a href=”http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/“>CC-BY</a> und darf unter den Bedingungen dieser freien Lizenz nachgenutzt werden.” Bei Veränderung diese bitte charakterisieren (z.B. gekürzte Fassung). Das Redaktions-Team von de.hypotheses.org empfiehlt auch anderen Wissenschaftsblogs die liberalste CC-Lizenz CC-BY. Warum?((1)) CC-BY ist der Gold-Standard von Open Access Als 2003 die Berliner Erklärung über Open Access verabschiedet wurde, gab es die Creative-Commons-Lizenzen erst kurz. Die Organisation Creative Commons (CC) wurde erst 2001 gegründet. Seither haben die CC-Lizenzen einen wahren Siegeszug angetreten. Da es bei Open Access nicht nur um das kostenlose Zurverfügungstellen von wissenschaftlich relevanten Resultaten und Daten geht (sogenannter gratis Open Access), sondern auch um möglichst umfassende Nachnutzungsmöglichkeiten (libre Open Access), bedarf es standardisierter Rechteübertragungen (freie Lizenzen sind juristisch gesehen Angebote für urheberrechtliche Nutzungsvereinbarungen). Die Open-Access-Community ist sich weitgehend […]