Planet History

Rheinische Geschichte

Zwischen Globalisierungsdiskursen und Heimatrhetorik. Neue Herausforderungen für die Landesgeschichte im 21. Jahrhundert

Globalisierungsdiskurse sind allgegenwärtig. Sie prägen seit einigen Jahren auch die kulturwissenschaftlich orientierte Geschichtswissenschaft, die sich bemüht, nationalstaatliche und eurozentrische Perspektiven aufzugeben und Geschichte global zu denken. Ebenso allgegenwärtig ist das Sprechen über Heimat – und das quer durch alle politischen Lager. ‚Heimat‘ erscheint dabei mit Blick auf die Globalisierung als identitätsstiftender Ort, wahlweise unter Ausschluss Mehr »

Warum Friedenschließen so schwer ist

Die aktuelle weltpolitische Lage mit den anhaltenden Konflikten im Nahen und Mittleren Osten, im Südsudan, in der Ukraine und Kolumbien, aber auch den jüngsten Eskalationen in Bolivien sowie zwischen den USA und dem Iran, um nur einige medial sehr prominente Beispiele zu nennen, zeigen vor allem eines: wie schwierig es ist, (kriegerische) Auseinandersetzungen zu beenden Mehr »

Gesamtübersicht Tagungsblog #KurKoeln2019

Am 23. und 24. September 2019 fand im Festsaal der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn die internationale wissenschaftliche Tagung “Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit” statt. Hier finden Sie alle Veröffentlichungen der Tagung auf einen Blick. Histrhen begleitete die Tagung online, nachzulesen auf Facebook und Twitter unter #Kurkoeln2019. Wenn nicht anders Mehr »

Die Familie Mayer-Alberti und die „M. Mayer, Papierwaren-Fabrik und -Export“

„Seit wann trägt die Straße an der Koblenzer Kulturfabrik die Bezeichnung ‚Mayer- Alberti-Straße‘, und wie kamen wir eigentlich zu dem Doppelnamen ‚Mayer-Alberti‘?“. Was für die Historikerin Judith Höhn-Engers vom Stadtarchiv Koblenz im Frühjahr 2018 auf den ersten Blick wie eine Routineanfrage aussah, entwickelte sich innerhalb weniger Tage Recherchearbeit zu einem überaus spannenden und umfangreichen Forschungsprojekt Mehr »

Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Die traditionelle Herbsttagung der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte des Bonner Instituts für Geschichtswissenschaft widmete sich in diesem Jahr dem Spannungsverhältnis zwischen Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln. Kurköln bietet sich aufgrund seiner janusköpfigen Herrschaftsstruktur in besonderer Weise an, dieses Verhältnis mit Tiefenschärfe auszuloten: Der Kölner Erzbischof war in einer Person Mehr »

The Wall: Der Mensch im Schatten der Mauer

Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, die Abt. für Mittelalterliche Geschichte des Historischen Instituts der Universität zu Köln und der Förderverein Geschichte in Köln e. V. laden in Kooperation mit dem Kölnischen Stadtmuseum und der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde zu einer Tagung Ende November ein: The Wall: Der Mensch im Schatten der Mauer am 28. Mehr »

Von wegen Konvent?

Einem Scherz zufolge können Historiker*innen im Gegensatz zu Gott auch die Vergangenheit verändern. Wenn Jesse Spohnholz mit seiner Geschichte des “Konvents von Wesel” 1568 Recht hat, werden die Möglichkeiten der Zunft sogar noch stark unterschätzt: Wer sich seine Vergangenheit erfindet, bildet Traditionen und damit Möglichkeiten, die eine langfristige Wirkung entfalten – im Falle der niederländischen Mehr »

Rheinische Vierteljahrsblätter 83 (2019)

Wie jedes Jahr haben wir einen Beitrag zur Sprachgeschichte, diesmal von Claudia Wich-Reif zum ‚Code-switching‘ zwischen Latein und Althochdeutsch und sechs Beiträge zur Geschichte vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, von Joachim Oepen, Manfred van Rey, Manuel Hagemann, Ralf-Peter Fuchs, Stephan Laux und Leonard Dorn, sowie einen kürzeren Beitrag von Bernhard Grün. Die knapp 100 Mehr »

Rheinische Vierteljahrsblätter 83 (2019)

Wie jedes Jahr haben wir einen Beitrag zur Sprachgeschichte, diesmal von Claudia Wich-Reif zum ‚Code-switching‘ zwischen Latein und Althochdeutsch und sechs Beiträge zur Geschichte vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, von Joachim Oepen, Manfred van Rey, Manuel Hagemann, Ralf-Peter Fuchs, Stephan Laux und Leonard Dorn, sowie einen kürzeren Beitrag von Bernhard Grün. Die knapp 100 Mehr »

Die Geschichte der Abtei der heiligen Maria zu Laach von der Gründung 1093 bis zur Säkularisation 1802

Maria Laach ist ein sogenanntes Hauskloster, d.h. es wurde von einer adeligen Familie gegründet als geistliche Heimat und Begräbnisstätte für deren Angehörigen. 1093 begann Pfalzgraf Heinrich II. mit dem Bau und 1156 wurde die Kirche geweiht. Das 13. Jahrhundert brachte personelle und finanzielle Schwierigkeiten; Bischof Johann I. von Trier (1260-1286) setzte darum mit Rücksicht auf Mehr »

Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Das Programm der Internationalen wissenschaftlichen Tagung der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn in Verbindung mit dem Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande und dem Centre d’Études Internationales sur la Romanité der Universität La Rochelle. Kooperationspartner ist der Sonderforschungsbereich 1167 “Macht und Herrschaft – Vormoderne Mehr »

Die Geschichte des Moselweinhandels von 1700 bis 1918

Der Weinhandel prägte wie kein anderer Wirtschaftszweig die Moselregion. Die Weinhändler und Kellereibesitzer hoben besonders seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – insbesondere mit dem Spitzenjahrgang 1857 – ihren Geschäftsumfang auf ein sehr hohes Niveau. So wurden sie im Handel insbesondere mit Weißwein um 1900 weltweit führend. Dabei förderten sie quasi nebenbei die Dampfschifffahrt, Mehr »

Die Abstracts zur Tagung „Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln“

Den Abendvortrag der diesjährigen Herbsttagung im Festsaal der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  am 23. September 2019 hält Frau Prof. Dr. Claudia Garnier.Claudia Garnier habilitierte sich mit einer Untersuchung über Auswirkungen der wachsenden Schriftlichkeit im Hochmittelalter auf symbolische Verhaltensweisen und ist seit 2011 Professorin für Geschichte der Vormoderne an der Universität Vechta.[1] Ihre Promotion erhielt sie für eine Arbeit über Politische Freundschaft Mehr »

Die Abstracts zur Tagung „Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln“

Die vierte Sektion widmet sich explizit einem Leitgedanken der gesamten Tagung: dem charakteristischen Spannungsverhältnis der Kurfürsten und Erzbischöfe von Köln als weltliche und geistliche Herrscher. Prof. Dr. Andrea Stieldorf, Lehrstuhlinhaberin für Historische Grundwissenschaften und Archivkunde an der Universität Bonn, rückt zu diesem Zweck die Analyse von Siegeln und Münzen in den Mittelpunkt und ermöglicht dadurch Mehr »

Wiedererlangte Schätze

Die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn (ULB) hat im Herbst 2018 aus belgischem Privatbesitz zahlreiche Handschriften und Drucke zurückerhalten, die seit der Nachkriegszeit in ihrem Bestand fehlten. Es handelt sich insgesamt um 645 Bände, darunter elf mittelalterliche Handschriften, zwei neuzeitliche Handschriften, zwei mittelalterliche Urkunden, zwei historische Karten, 39 Inkunabeln – davon sechs leider nur fragmentarisch – Mehr »

Die Abstracts zur Tagung „Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln“

Auch in diesem Jahr widmet sich eine eigene Sektion laufenden Forschungen zur rheinischen Geschichte, die außerhalb des eigentlichen Tagungsthemas anzusiedeln sind. Ziel der Sektion ist es, einen konkreten Einblick in aktuelle Forschungsvorhaben zu geben, die anhand von Kurzvorträgen konzise vorgestellt werden. Erneut ist es gelungen, sowohl in inhaltlicher als auch in epochaler Hinsicht ein breites Mehr »

Die Abstracts zur Tagung „Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln“

Die zweite Sektion behandelt ein Themenfeld, das in der jüngeren Forschung – in deutlicher Abkehr von der auf “staatliche” Außenpolitik fokussierten älteren Historiographie – mit dem Terminus technicus “Außenbeziehungen” bezeichnet wird. Anhand von vier Fallstudien werden unterschiedliche Formen und Partner von Außenbeziehungen des Kurfürstentums Köln vorgestellt: das Heilige Römische Reich, einzelne Reichsfürsten, aber auch eine Mehr »

Die kurkölnischen Statthalter während der Regierungszeit Clemens Augusts von Bayern

Schon in der Antike entstanden Großreiche, deren Ausdehnung den jeweiligen Herrscher daran hinderte, überall und jederzeit seine Regierungsgewalt selbstständig ausüben zu können, d.h. er war oft dauerhaft abwesend. Um den hieraus resultierenden Problemen zu begegnen, waren die Durchführung von Regentenreisen oder die Delegation von Herrschaftsrechten an Stellvertreter in den einzelnen Provinzen, die im Namen und Mehr »

Die Abstracts zur Tagung „Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln“

Bei Untersuchungen zu Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis in der Vormoderne gilt es, neben den institutionellen Rahmenbedingungen stets auch die betreffenden Akteure in den Blick zu nehmen. Denn in einer Zeit, in welcher der “Staat” neuzeitlicher Prägung noch nicht herausgebildet war, wurde Herrschaft nicht nur personal verstanden, sondern Herrschaft musste auch vor Ort personell umgesetzt werden. Das Mehr »

Der Aachener Kongress 1818

Der renommierte Historiker Heinz Duchhardt bedient mit seinem Band zum Aachener Kongress von 1818 zwei aktuelle gesellschaftliche Tendenzen: die Logik der Jubiläen sowie das gesteigerte öffentliche Interesse an Friedensprozessen. Im Mittelpunkt steht der wenig bekannte Kongress von Aachen als erster „Folgekongress“ des berühmten Wiener Kongresses von 1815. Dabei eröffnet Duchhardt ein breites politisches, gesellschaftliches und Mehr »

Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Das Programm der Internationalen wissenschaftlichen Tagung der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn in Verbindung mit dem Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande und dem Centre d’Études Internationales sur la Romanité der Universität La Rochelle. Kooperationspartner ist der Sonderforschungsbereich 1167 “Macht und Herrschaft – Vormoderne Mehr »

Der vermeintliche „Märtyrer“ Werner von Oberwesel

„Die Geschichte der Kultentstehung um den sogenannten „guten Werner“ […] ist geradezu das Paradeexempel dafür, wie im 13. Jahrhundert am Mittelrhein ein Heiliger ganz gezielt kreiert werden konnte – ein Heiliger zumal, der […] keinerlei besonderen persönliche Verdienste aufzuweisen hatte, sondern […] lediglich Gegenstand einer durchaus unheiligen, aber sehr erfolgreichen Inszenierung durch interessierte Zeitgenossen wurde.“[1]– Mehr »

Das Prämonstratenserstift Steinfeld

Das Kloster Steinfeld in der Eifel im Erzbistum Köln wurde im 10. oder 11. Jahrhundert als Benediktiner(innen)kloster gegründet und schloss sich zwischen 1136 und 1142 dem Prämonstratenserorden an. Steinfeld galt als Tochterkloster von Prémontré und nahm schon bald eine führende Stellung in der Zirkarie Westfalen ein. Die Bedeutung Steinfelds kommt darin zum Ausdruck, dass die Mehr »

Inklusion-Exklusion

Franz-Josef Arlinghaus geht in seiner 2006 abgeschlossenen und 2016/17 noch einmal leicht, aber ohne Berücksichtigung der seither erschienenen Literatur überarbeiteten Kasseler Habilitationsschrift der gesellschaftlichen Funktion des Rechtstreits im spätmittelalterlichen und in Ausblicken im frühneuzeitlichen Köln nach. Zentral sind dabei die Kategorien von Zugehörigkeit und Ausschluss von streitender Parteien zu beziehungsweise von der Genossenschaft der Bürger. Mehr »

Der Kanzler und die Kunst – Konrad Adenauers Privatsammlung

Die große Leidenschaft Konrad Adenauers abseits der Politik war die Kunst. Mit ihr beschäftigte sich der erste Bundeskanzler Deutschlands und langjährige Kölner Oberbürgermeister bevorzugt abseits des öffentlichen Scheinwerferlichts: In seinem Haus in Rhöndorf umgab er sich mit einer umfassenden Privatsammlung aus zahlreichen Gemälden. Mit großer Begeisterung widmete er sich seinen Kunstwerken, wog sorgsam ihre Platzierung Mehr »

Regionalgeschichte – Regionalkartographie. Die Anfänge graphischer Darstellung topographischer Verhältnisse

Prof. Dr. Felicitas Schmieder und Dr. Stefan Pätzold laden ein zu den “Gesprächen zur Regionalgeschichte an Rhein und Ruhr 2019” an der FernUniversität Hagen. Das Programm für den 3. Mai 2019 zur Tagung “Regionalgeschichte – Regionalkartographie. Die Anfänge graphischer Darstellung topographischer Verhältnisse” finden Sie hier:Ort: FernUniversität in Hagen, Universitätsstr. 33, Geb.: PRG, Raum 1002 Organisatoren: Prof. Mehr »

Die Erben der Arisierung

Erinnern und Wahrhaftigkeit sind von zentraler Bedeutung in einer Zeit, in der antisemitische Ressentiments zunehmen und bei Meinungsumfragen mehr als fünfzig Prozent der Befragten mit dem Begriff Auschwitz nichts anzufangen wissen. Zum Erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus gehört auch ein wenig beachtetes, aber bis heute wirksames Ereignis: Die „Arisierung“ genannte Enteignung der deutschen und Mehr »

„Bürger im Spiegelbild der Armut“

Unter dem Titel „Bürger im Spiegelbild der Armut“ veröffentlichte Hideto Hiramatsu seine 2011 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eingereichte Dissertation über das Armenfürsorgewesen der Städte Köln und Ōsaka im 19. und ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Die Dissertation gliedert sich neben Einleitung und Schlussbetrachtung in zwei Teile. Der erste Hauptteil beschäftigt sich mit dem kommunalen Armenfürsorgesystem Mehr »

Die Weistümer des Amtes Monschau und der Herrschaft Hetzingen

Am 18. März 2019 lädt die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde ein zur Vorstellung der Neuerscheinung “Die Weistümer des Amtes Monschau und der Herrschaft Hetzingen“, bearbeitet von Elmar Neuß. Die Edition der Monschauer Quellen erscheint in den “Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde” (Band XVIII, 4, 2). Das Monschauer Land kam erst im Spätmittelalter 1435 als Mehr »

Herrschaftsnorm und Herrschaftspraxis im Kurfürstentum Köln im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Die Erzbischöfe bzw. Kurfürsten von Köln zählten infolge der Bestimmungen der Goldenen Bulle von 1356 als Königswähler zu den verfassungsrechtlich hervorgehobenen Ständen des Heiligen Römischen Reiches. Sie herrschten über ein Territorium, das sich aus mehreren, heterogenen Bestandteilen zusammensetzte (Rheinisches Erzstift, Herzogtum Westfalen und Vest Recklinghausen), und regierten darüber hinaus in Personalunion oftmals auch als Fürstbischöfe Mehr »

„Geehrte Aufträge“

Dr. Graham Jefcoate beleuchtet die Geschäftsbeziehungen zwischen Friedrich Gottlieb Welcker, dem Direktor der 1818 neu gegründeten Bonner Universitätsbibliothek, und Hermann Bothe, einem in London tätigen deutschen Buchhändler. Deren Verhältnis war zunächst sehr fruchtbar, gestaltete sich dann aber zunehmend schwierig. Eine schlechte Zahlungsmoral von Kunden gab es auch schon im 19. Jahrhundert… Dr. Graham Jefcoate: „Geehrte Aufträge“: eine Mehr »

Dr. Nikolaus Simmer

Als Dr. Nikolaus Simmer 1940 das Amt des Koblenzer Oberbürgermeisters antrat, zählte er bereits zu den schillerndsten Persönlichkeiten der regionalen „Prominenz“ des Dritten Reiches: Infolge seiner Freundschaft mit Gustav Simon, dem späteren Gauleiter und berüchtigtem Vorkämpfer des Nationalsozialismus im südlichen Rheinland, machte Simmer Karriere: Zunächst Kreisleiter und Vorsitzender der NSDAP-Fraktion im Trierer Stadtrat, zog er Mehr »

Zehn Jahre danach

Die meisten Menschen, sofern sie nicht zu jung waren, können sich gut daran erinnern, wo sie am 11. September 2001 waren und was sie taten. Die Historiker und Archivare dieser Generation haben zudem ein ähnliches Verhältnis zum 3. März 2009. Niemand hatte für möglich gehalten, was an diesem Tag in Köln geschah. Das Magazingebäude eines Mehr »

Ministeriale im Kölner Erzstift um 1200

Der folgende Text stellt das Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel ‘Die Ministerialen des Kölner Erzstifts im Hochmittelalter’ vor, das zur Zeit bei Prof. Dr. Andrea Stieldorf, Inhaberin des Lehrstuhls für Historische Hilfswissenschaften und Archivkunde an der Universität Bonn entsteht. Ministeriale waren unfreie Personen, die von ihrem Herrn aufgrund von besonderen militärischen oder administrativen Qualifikationen zu Aufgaben herangezogen Mehr »

Die Gauhauptstadt Koblenz 1933 – 1945

Der geomedial unterstützte Vortrag über die Gauhauptstadt Koblenz behandelt Siedlungsbauten aus der Zeit des „Dritten Reiches“ (1933-1945), die Kasernen- und Bunkerrealität, Spuren des Nationalsozialismus im Koblenzer Stadtbild und die Zerstörung von Koblenz im Zweiten Weltkrieg. Aber es wird nicht nur Bezug genommen auf das, was in der Zeit des Nationalsozialismus gebaut wurde und auch heute Mehr »

„Europa in Bewegung. Lebenswelten im frühen Mittelalter“

Der vorliegende Band hängt der gleichnamigen, in gewohnter Qualität präsentierten Ausstellung im LVR LandesMuseum Bonn, einer Kooperation im Rahmen des CEMEC-Projekts und COBBRA Museum Consortiums[1], an. Er beschäftigt sich vorrangig aus archäologischer und kunsthistorischer Perspektive mit dem frühmittelalterlichen Europa zwischen den Jahren 300 und 1000 hinsichtlich seiner „Kontinuitäten, Veränderungen und Verflechtungen am Wendepunkt von der Mehr »

Die Rheinische Landesgeschichte stellt sich vor

Am 19. Januar hat die Rheinische Landesgeschichte ihre Bonner Türen der Öffentlichkeit geöffnet – und großen Zulauf gefunden! Am Tag der offenen Tür, der in den Räumlichkeiten der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft stattfand, nutzten zahlreiche Interessierte die Gelegenheit, sich über aktuelle Bonner Projekte zur Rheinischen Landesgeschichte Mehr »