Planet History

Schrift im Kloster

#dhiha8 Dirty Hands: Mit Studierenden die Geschichte in 3D modelieren

Als kleiner Input zur Blogparade #dhiha8 (dhdhi.hypotheses.org/5937) am DHI Paris ein passend, unpassender Beitrag zu einer vergangenen Lehrveranstaltung an der Universität Zürich. Zusammen mit Dr. Bettina Schöller habe ich im vergangenen Frühlingssemester das Kolloquium „Lindenhof reloaded: Zerstörte Paläste und Burgen rekonstruieren“ durchgeführt (Zur Ausschreibung mit Informationen zu ECTS-Punkten und andere Dinge der universitären Administration: studentservices.uzh.ch/uzh/anonym/vvz/index.html#/details/2018/004/SM/50921853). Ziel der Veranstaltung […]

IMC Leeds Paper: Sending 15th-Century Missives through Algorithms: Testing and Evaluating HTR with 2,200 Documents

[This paper was given at the IMC 2017 in Leeds]. For the discussion on twitter see also the storify. Abstract Is it possible to teach algorithms to read medieval handwriting? Does it make sense to have the material prepared by students, learning to read gothic writing at the same time? Those two simple questions lay the […]

Interview zu digitaler Edition

Ein bisschen Werbung in eigener Sache… Während der Tagung «Edition! Wozu? Wie? Und Wieviele?» vom vergangenen November hat Infoclio.ch die Gelegenheit genützt und einige Interviews mit den beteiligten Personen durchgeführt (zur Reporting-Seite mit allen Interviews und Mitschnitten einiger Vorträge). Ich hatte das Glück zusammen mit Christiane Sibille (DODIS) und Gerhard Lauer (Uni Göttingen) kurze Statements abzugeben. Das […]

UZH und das «Fach» Schweizer Geschichte

[Der Beitrag ist – wie der gesamte Blog – unabhängig von meiner Anstellung an der UZH] Am Historischen Seminar der Universität Zürich wird Schweizer Geschichte auch aus dem Fächerkanon der Nebenfächer gestrichen. Das ist meiner Meinung nach nicht weiter schlimm, im Gegenteil. Die Aufruhr einiger Kantonsräte wird wohl ein Sturm im Wasserglas bleiben (Link: http://zol.ch/ueberregional/kanton-zuerich/UniFach-Schweizer-Geschichte-faellt-weg/story/13333164). […]

Nachlese eigener Beiträge zur DH2014 Lausanne im Netz

Unter weiterer Vernachlässigung des eigenen Blogs habe ich mich auf anderen Seiten des weltweiten Netzes betätigt und zu Diversem der Digital Humanities 2014 in Lausanne geschrieben: Etwa auf Ordensgeschichte: Neue Tools und Projekte von der DH2014 ordensgeschichte.hypotheses.org/7637 Der Beitrag wurde auch auf dem Blog von Geschichte und Informatik (blog.ahc-ch.org) publiziert. Beiträge für Infoclio, welche mir freundlicherweise […]Nachlese eigener Beiträge zur DH2014 Lausanne im Netz

Digital Humanities Defined — zu eng?

In seinem Beitrag vom Sonntag bringt Michael Piotrowski (twitter: @true_mxp) ein wichtiges Thema auf den Punkt: Was zum Teufel sind eigentlich DH (Link zu seinem Blogbeitrag). Vorausschicken muss man, dass Michael in vielen Punkten recht hat: Die DH keine eigene Disziplin ist (sondern innerhalb der “alten Disziplinen” agieren muss), ein (weites, undefiniertes) Methodenset anbietet, etc. […]Digital Humanities Defined — zu eng?

6. Schoenberg Manuscript Symposium – take aways

Das in Philadelphia abgehaltene Symposium bringt regelmässig Experten der “alten” Manuskriptwissenschaften und der “neuen” digitalen Welt zusammen und natürlich insbesondere auch solche, welche sich in beiden Welten bewegen (die Trennung stellte sich als äusserst dünn heraus). Dass die Zusammenarbeit alle beteiligten Wissenschaftszweige belebt, zeigten die vergangenen Tag und eine Reihe von Verknüpfungen die aus früheren […]6. Schoenberg Manuscript Symposium – take aways

Das Buch — eine Marginalie?

In seiner Keynote («When is a book not a book») am Schoenberg Symposium on Manuscripts Studies demonstrierte Peter Stallybrass eindrücklich wie kritisch Vorstellungen vom Buch (insbesondere dem Codex) als primärem Medium der Vormoderne betrachtet werden müssen. Die Ausführungen starteten mit Antiken Rollen, welche die Buchform nicht vorwegnahmen und der Etymologie des Begriffs “biblio”, der noch […]Das Buch — eine Marginalie?

Das kleine Digitale, ein paar Überlegungen nach Feierabend

Gerade erschienen das aktuelle Jahrbuch zur Zürcher Wissensgeschichte: Nach Feierabend 7 mit einem kleinen Artikel meinerseits. Dank ZORA (dem Zürcher Repository) auch als Preprint greifbar: http://dx.doi.org/10.5167/uzh-82205 Der Artikel wurde angeregt durch kontroverse Mittagessens-Diskussionen (vielen Dank an alle Beteiligten!) über zwei in diesem Blog vorgebrachten Ideen und Problemstellungen: Kritik an OCR Praktiken und eine kurze Darstellung […]Das kleine Digitale, ein paar Überlegungen nach Feierabend

Akademisches Publizieren: Ideenskizze zum Neuanfang

Ein Artikel der NZZ zur Arbeitsweise beim Magazin Forbes (Link) beschreibt, wie jegliche Beiträge der regelmässigen und nicht-regelmässigen Mitarbeitenden der Zeitschrift publiziert werden und eine Bewertung durch die Redaktion erst nachträglich (wenn überhaupt) stattfindet. Der Mitarbeitende also zu einem Grossteil selbst verantwortlich ist, dass der von ihnen publizierte Inhalt an die Leute gebracht wird. Dies […]Akademisches Publizieren: Ideenskizze zum Neuanfang

RSS-Bibliothek

(Schön, wenn man sich selbst Notizen ins Internet stellen kann…) Bevor der Google Reader abkratzt, ein Export meiner RSS-Feeds, die ich dort hinterlegt habe. (Übrigens – und dass muss man dem Internetriesen zu Gute halten – ist es sehr einfach, selbsterzeugte Daten aus dem Netzwerk Googles abzuziehen. Obwohl die Löschung natürlich nicht für immer erfolgt. […]RSS-Bibliothek

Renouveaux Potentiels II: Sémantique Historique

Wie im letzten Post begonnen, soll an dieser Stelle, das nicht mehr ganz frische Werk von Alain Guerreau «L’Avenir d’un passé incertain» bzw. die vom Autor als zukunftsträchtig eingestuften Potentiale besprochen werden. Ein sich wiederholender Ausspruch Guerreaus betrifft das Potential der linguistischen Auswertung von Quellentexten. Ausgehend von “prekärem Wortwissen” (in Anspielung auf fehlende bzw. ungenügende […]Renouveaux Potentiels II: Sémantique Historique

Renouveaux Potentiels I: Archäologie und Statistik (Guerreau gekürzt)

2001 veröffentlichte der streitbare Historiker Alain Guerreau einen Aufruf und eine Versuchsanleitung, wie historische Mittelalterforschung im 21. Jahrhundert funktionieren soll (Guerreau, A.: L’Avenir d’un Passé Incertain. Quelle Histoire du Moyen Age au XXie siècle. Paris: Editions du Seuil 2001). Die Ansätze sind – abgesehen von den Profanitäten – äusserst lesenswert und sollen an dieser Stelle […]Renouveaux Potentiels I: Archäologie und Statistik (Guerreau gekürzt)

Ergonomie des Pergamentbeschreibens

Die Thematik um die Handlungsfähigkeit, Handlungsmacht und vielleicht auch die Handlungswirklichkeit von Dingen ist nicht mehr ganz neu. Verknüpft mit der Abkehr von einer anthropozentrischen Weltsicht wird sie auch intensivst von mediävistischer Seite betrieben. Mein Zugang ist dagegen (sehr anthropozentrisch) als Zusammenspiel zwischen verarbeitetem Material (etwa [Tier-]Haut, mit Larven befruchtete Pflanzengallen versetzt mit einem Heilmittelinhaltsstoff [oder […]Ergonomie des Pergamentbeschreibens

Text-Wolken

Tag-Clouds sind ein Web 2.0 Phänom, das zur Visualisierung von wichtigen Themen für Blogs oder Wikipedia-Artikel genutzt werden. Mittels dieser Clouds wird es möglich Text oder Textkorpora nach Häufigkeiten von Wort- oder Phrasenvorkommen zu lesen. Je grösser ein Wort, desto häufiger das Vorkommen in einem oder mehreren Texten. Eigentlich ist es eine Umsetzung, der hier […]Text-Wolken