Planet History

Stadtarchive Nürnberg

„Höher geht’s nimmer. Die Welt der Viertausender“ oder wie kommen die Alpen ins Stadtarchiv Nürnberg?

Mit der diesjährigen Fotoausstellung in der Norishalle wird das Stadtarchiv Nürnberg seine Besucherinnen und Besucher verblüffen: Zu sehen sind auf über siebzig Bildern hohe Berge, schneebedeckte Gipfel, tiefe Schluchten und weiße Gletscherfelder. Der Titel „Höher geht’s nimmer.“ Die Welt der Viertausender – Fotografien des Nürnberger Alpinisten und Kaufmanns Alfred Cohn 1926–1929 präzisiert es: Die Ausstellung präsentiert erstmals Alpenfotografie im Stadtarchiv Nürnberg. In den 1920er Jahren unternahm Alfred Cohn (1902–1974) zahlreiche Touren, die ihn vor allem in die Westalpen führten. Im Länderdreieck zwischen Schweiz, Frankreich und Italien erklomm er 65 Viertausendergipfel. Auf seinen Wanderungen durch das Hochgebirge führte er stets eine […]

Es geschah vor 500 Jahren

Vor 500 Jahren, am 12. Mai 1517, ist in Nürnberg der Kaufmann Kunz Horn verstorben. Sein Vater Hans Horn ist wohl identisch mit jenem „Hernlein an der Irhergassen“, zu dessen Tod laut Lorenzer Totengeläutbuch am „unschuldig kindlein tag“ (28. Dezember) 1478 in Nürnberg die Glocken geläutet wurden (im Sebalder Totengeläutbuch wird „Hans Horn in der Irrergaßen“ im Zeitraum zwischen Lucie 1478 = 16. Dezember und Reminiscere 1479 = 3. März als erster Beläuteter genannt). Dieser Hans Horn ist noch 1479 als Besitzer eines Hauses in der Irrergasse (ab etwa 1865 Weißgerbergasse 5) belegt. Er war ebenfalls Kaufmann und 1469 bzw. […]

Es geschah vor 300 Jahren

Vor 300 Jahren, am 30. April 1717, ist in Altdorf Gustav Georg König geboren. Sein Vater war Jobst Lazarus König (1675-1752), der nach Studien in Jena, Halle, Leipzig, Wittenberg und Berlin 1697 zunächst Universitätsnotar in Altdorf wurde und ab 1720 als Schreiber am Stadt- und Ehegericht wie auch am Land- und Bauerngericht der Reichsstadt Nürnberg Karriere machte. Im Jahre 1700 heiratete Jobst Lazarus Barbara Johanna (1671-1762), die Tochter des Altdorfer Professors der Medizin, Jacob Pancratius Bruno (1629-1709). Die Familie König – so der ursprüngliche Name vor der Adelserhebung – ist in Nürnberg seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar. Als gesicherter Urahn […]

Es geschah vor 50 Jahren: Ein neues Wappen für die Gemeinde Wolkersdorf

Gemeindewappen sind Hoheitszeichen, die in Bayern nur mit Genehmigung der Gemeinden benutzt werden dürfen. Viele Gemeinden, insbesondere die Städte besitzen zum Teil sehr alte Wappen. Es ist jedoch nach Gemeindeordnung auch möglich, ein neues Wappen anzunehmen. 1966 kam in der Gemeinde Wolkersdorf der Wunsch auf, ein eigenes Wappen zu führen, das dann z. B. auch anstatt des sog. „kleinen“ bayerischen Staatswappens im Siegel zu führen wäre. Ein eigenes Wappen ist also auch für Kommunen ein Stück lokaler Identität, das ein anderes Gewicht besitzt als die heutzutage verbreiteten und immer wieder Änderungen unterliegenden Logos der Kommunalverwaltungen.   Für die Wolkersdorfer war […]

Als Mariner im Krieg

„Als Mariner im Krieg“ ist nicht nur der Titel einer bekannten autobiographischen Schrift von Joachim Ringelnatz, sondern auch der Titel einer Ausstellung, die vom 1. März bis 21. Mai 2017 im Stadtmuseum Neumarkt gezeigt wird. Alles begann mit der Schenkung zweier originaler Fahnen des deutschen Unterseebootkreuzers U 155 an die Städtischen Sammlungen, einer deutschen und einer englischen. Ein Besatzungsmitglied hatte sie 1918 vor der Übergabe des Kriegsschiffes an die Alliierten „sichergestellt“, um sie der Nachwelt zu erhalten. Er vertraute sie dann einem U-Boot-Fahrer des Zweiten Weltkriegs an, und dieser reichte sie nun an die Stadt weiter. Das hohe Alter ist den […]

Es geschah vor 550 Jahren

Vor 550 Jahren, am 21. März 1467 ist in Eichstätt Barbara Pirckheimer, die spätere Caritas Pirckheimer, geboren. Ihre Eltern waren Dr. Johannes Pirckheimer (gest. 1501), Jurist, Diplomat und bischöflicher Sekretär in Eichstätt, und Barbara Pirckheimer, geborene Löffelholz (gest. 1488). Über Caritas‘ Kindheit in Eichstätt und wohl auch in München – Johannes Pirckheimer war 1474 in den Dienst Herzog Albrechts IV. von Bayern (1447-1508, Herzog seit 1465) getreten – ist wenig bekannt. Im Alter von zwölf Jahren trat Caritas 1479 in das Nürnberger Klarakloster ein. Aus ihrer frühen Klosterzeit ist der Briefwechsel überliefert, den sie zwischen 1498 und 1506 mit dem […]

Ein Praktikum im Laufer Stadtarchiv- Einblicke in vielfältige Aufgaben

Einige Tage  war ich nun als Praktikantin im Laufer Stadtarchiv tätig gewesen und habe dadurch vieles über die Arbeit in einem Archiv gelernt. Vor allem für Geschichts,- und Heimatliebhaber wie mich, war es eine große Erfahrung mehr über die Bestände des Stadtarchivs zu erfahren und auch mit diesen zu arbeiten. Zum Stadtarchiv Lauf gehören ebenfalls die Gemeindearchive der Ortsteile. Dort sind unter anderem Bauanträge der ehemals selbstständigen Orte verwahrt, die mit der Zeit eingemeindet wurden. Dabei war die Aufgabe, diese heute immer noch für das Bauamt wichtigen Anträge separat zu erfassen. Auch ein paar Familienarchive werden im Stadtarchiv verwahrt, darunter […]

Der Notfallverbund der Archive im Großraum Nürnberg gewinnt neue Mitglieder

Der am 6. Juni 2016 gegründete Notfallverbund der Archive im Großraum Nürnberg hat zahlreiche neue Mitglieder gewonnen. Neben den Gründungspartnern − dem Staatsarchiv Nürnberg, dem Landeskirchlichen Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dem Stadtarchiv Nürnberg − verstärken nun die Stadtarchive in Fürth, Erlangen, Lauf a. d. Pegnitz und Schwabach sowie das Archiv der Friedrich-Alexander-Universität, das Historische Archiv des Germanischen Nationalmuseums und die Stadtbibliothek Nürnberg den Notfallverbund. Die erste Tagung des erweiterten Notfallverbundes fand am 23.02.2017 im Staatsarchiv Nürnberg statt. Angeregt diskutiert wurden bei diesem Treffen mögliche Notfall- oder Katastrophenszenarien, für die es gewappnet zu sein gilt. Anschließend wurden die […]

Exlibris aus der Sammlung Paul Ultsch

Gastbeitrag von Melanie Rosen, Stadtarchiv Schweinfurt Paul Ultsch (1916 – 2007), Schweinfurter, Heimatforscher, Kunstsammler, Ehrenmitglied des Historischen Vereins Schweinfurt und Verfasser heimatkundlicher Werke, stiftete 1995 seine umfangreiche Bibliothek an das Stadtarchiv- und Stadtbibliothek Schweinfurt. Diese Bücher wurden von ihm mit einer Auswahl aus seiner großen Exlibris-Sammlung versehen. Bei der Erschließung seiner Bibliothek wurden nun die Exlibris gesichtet und sollen hier vorgestellt werden.

Laufer Faschingszeitungen der Jahrhundertwende zeigen den „Fastnachtszug der haute volée“

  Zwei ganz besondere Schätze erhielt das Archiv vergangene Woche von einer Nachfahrin der Familie des Kunstmühlbesitzer-Ehepaars Ernst und Elisabeth Arnold, die im frühen 20. Jahrhunderts bedeutend zum gesellschaftlichen Leben in Lauf beitrugen. Dabei handelt es sich um zwei Laufer Faschingszeitungen der Zeit um 1900. Eines der beiden „Laufer Narrenblätter“ zeigt eine verkürzte Darstellung der Laufer Innenstadt zwischen den beiden Stadttoren mit dem Gebäude der Stadtapotheke in de Mitte. Gezeigt wird ein Spottbild auf die „feine Gesellschaft“ der Stadt. Vor der Stadtapotheke, auf dem heute verschwundenen Kriegerdenkmal ist in Anklang an den Nürnberger „Gänsemännchen-Brunnen“ ein Laufer „Gänsemännchen“ zu erkennen. Den […]

Winteraktion im Laufer Stadtarchiv: Urkunden-Umlagerung

Teile des Urkundenbestands des Stadtarchivs Lauf sind bereits restauriert, andere lagern noch immer zusammengefaltet in feuerfesten Boxen. Die 300 Urkunden das Stadtarchivs Laufs werden nun endgültig in neue säurefreie Kartons umgelagert und damit sachgerecht konserviert, die erhaltenen Siegel fixiert. Eine Arbeit, die äußerste Sorgfalt und Geduld erfordert und wohl noch einige Zeit dauern wird.

66.000 Archivalien umgezogen – Neue Regalanlagen für das Stadtarchiv Fürth

Schon seit Jahren sind die Magazinräume des Stadtarchivs Fürth annähernd voll. Aktenübernahmen waren kaum mehr möglich. Provisorische Abhilfe schaffte ein Außendepot in der Fürther Südstadt, das allerdings nur über einen 80m langen, nicht barrierefreien Zugangsweg und dann eine schmale Kellertreppe zu erreichen ist. Deshalb bemühte sich das Stadtarchiv seit 2011 um den Einbau neuer Regale. Durch Einsparungen und Spenden standen ab 2014 Mittel zur Verfügung. Nach intensiven Vorarbeiten und Planungen begannen im November 2016 die Maßnahmen. Zu den unvorhergesehen Problemen gehörte beispielsweise ein 1,20m breiter Versorgungsschacht, auf dem eine der Schienen für die Regale hätte laufen sollen. Aus statischen Gründen […]

Mit Hü und Hott in’s Puppenland

In der Stadtchronik Nürnberg geblättert: Im Dezember 1924 berichtete die Stadtchronik Nürnberg von der am 18. des Monats über die Bühne gegangenen Weihnachtsaufführung für die Kinder von Unterstützungs- und Zusatzrentenempfängern im Neuen Stadttheater am Ring. Vorab hatten die jungen Besucherinnen und Besucher einen Lebkuchen bekommen, nun warteten sie gespannt auf das Theaterstück: Wie glänzten die Augen, als in Knecht Rupprechts Reich die Nürnberger Zinnsoldaten aus der Schachtel herauskamen und ihren Parademarsch vorführten, wie schön war der Elfentanz im Märchenreich, welche Heiterkeit erweckte der quakende Froschkönig, der schließlich von den Störchen bearbeitet wurde, und welches Jauchzen erzeugten erst all die tanzenden […]

Pegnitz leuchtet zur Weihnacht – 1976 sogar mit dem Nürnberger Christkind

Im Oktober diesen Jahres war die Stadt Pegnitz Teil des Projektes „Oberfranken leuchtet – Lichtinszenierung im öffentlichen Raum“. Dank vieler Studenten der Fakultät Design an der Hochschule Coburg hieß es vom 14. – 23. Oktober 2016 deshalb auch „Pegnitz leuchtet“. Die Pegnitzer Innenstadt – der Marktplatz, das alte und neue Rathaus, die Bürgerhäuser und die Pegnitzer Bartholomäuskirche erstrahlten in wunderbarem Glanz. Und dabei handelte es sich nicht um irgendein künstliches, sondern um ein natürliches, fast vorweihnachtliches Licht, das die Gebäude in ihrer ganzen Schönheit zur Geltung brachte.                     Einen Vorläufer hatte […]

Der Lichterzug erhellt die Burg

In der Stadtchronik Nürnberg  geblättert: Der Lichterzug der Nürnberger Volksschulen findet seit dem Jahr 1948 statt. Mit ihren aufwändigen, in wochenlanger Arbeit gefertigten Laternen ziehen die Schülerinnen und Schüler von der Fleischbrücke zur Burg hinauf, wo ein Krippenspiel stattfindet. Der Nürnberger Stadtchronist verfasste auch für die Fränkische Tagespost einen Artikel zum Lichterzug. Die Freude der Kinder ließ ihn offenbar wehmütig werden, er schrieb: Langsam, beim Näherkommen, schälen sich die einzelnen Laternen aus dem Strom der endlosen Schlange, die unablässig hin und her wogt und sich zuweilen in einen quirlenden Wust von Goldfäden zerspleißt. Und unter jeder einzelnen Lampe glüht rotwangig […]

Zur Genesung in die Heimat – Das Reservelazarett in Neumarkt 1914 bis 1919

400 Bettstellen im Reservelazarett hatte der Frauenzweigverein vom Roten Kreuz mit Kopfpolstern, Bezügen und Leintüchern bis Mitte August vorbereitet. Dann traf am 1. September 1914 gegen 20.28 Uhr der erste Verwundetenzug im Neumarkter Bahnhof ein. Und … es stiegen acht Patienten aus, obwohl die Ankunft von 100 gemeldet war. Wie sollte man da an der Heimatfront Ruhm und Ehre erlangen, beispielsweise das begehrte König-Ludwig-Kreuz, in einem Krieg, der ja Weihnachten bereits siegreich beendet sein sollte. Auch die Schaulustigen gingen wohl missgestimmt wieder nach Hause, denn für den Empfang „hatte man große Vorbereitungen getroffen“, wie der Schreiber des Neumarkter Tagblatts bemerkte. Immerhin konnte […]

Der Blutvergifter: Fritz Fink, Stadtschulrat in Nürnberg 1935 – 1945

Als die Nazis mit ihrer Machtübernahme auch das städtische Schulwesen in Nürnberg unter ihre Kontrolle bekamen, war der Mann schnell gefunden, der es nachhaltig in eine Propagandamaschinerie umfunktionierte, die schon den Kindern Hass auf alles „Fremdvölkische“ einhämmern sollte: Fritz Fink (1897 – 1988), seit 1929 Volksschullehrer in Nürnberg, ein bereits 1930 in die NSDAP eingetretener „Alter Kämpfer“ und Intimus des Gauleiters Julius Streicher, für dessen Hetzblatt „Der Stürmer“ er fleißig Artikel mit so vielsagenden Titeln wie „Der Judenknecht. Woran man ihn kennt“ oder „Der Rassenmord“ schrieb. Am 5.11.1935 wurde der fanatische Rassist berufsmäßiger Stadtrat für Schule und Bildung, im selben […]

Es geschah vor 325 Jahren

Vor 325 Jahren, am 23. September 1691 wurde in Nürnberg der Zeichner, Kupferstecher und Illustrator Gottlieb Daniel Heumann geboren und noch am selben Tag getauft. Sein Vater Wolff Heumann war Messerschmied. Georg Daniel war zweimal verheiratet, in erster Ehe seit dem 20. September 1720 mit Regina Barbara, einer Tochter des Christoph Dill, in zweiter Ehe seit dem 22. Juli 1738 mit Maria Magdalena Rathgeber. Heumann lernte zunächst das Kupferstechen in einer Werkstatt, anschließend besuchte er die Malerakademie unter Johann Daniel Preißler. In den Nürnberger Ämterbüchern wird er zwischen 1726 und 1740 sowie von 1757 bis 1759 als Kupferstecher geführt. Von […]

Buchrestaurierung live – Stadtarchiv Amberg ermöglicht Einblicke in die Welt der Buchkonservierung

Der Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 steht unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ und damit ganz im Zeichen des gemeinschaftlichen Handelns. Veranstalter in Amberg sind wie jedes Jahr Kulturamt und Stadtarchiv unter Beteiligung der Stadtheimatpflegerin Beate Wolters M. A., des Stadtmuseums und der unteren Denkmalpflege. Wir hoffen wieder ein Programm zusammengestellt zu haben, das auf Interesse stößt. Eine ganze Reihe von Führungen ist den Bemühungen um den Erhalt mittelalterlicher Bausubstanz verpflichtet, unter denen heuer die Stadtmauer, aber auch die Tore zu nennen sind. Es gibt aber nicht nur steinerne Denkmäler der Vergangenheit. Denkmäler im besten Wortsinn sind […]

Der Traum von der „Schwabacher Hütte“ in den Bergen

Als auf dem Winterfest des Alpenvereins in Schwabach am 18. Februar 1911 eine Komödie zum Bau einer „Schwabacher Hütte“ in den Alpen aufgeführt wurde, mag diese Idee nicht ganz ernst gemeint gewesen sein. Es offenbart sich darin vielleicht aber doch der Traum zumindest einiger Schwabacher Alpinisten, von einer eigenen Unterkunft in den Bergen, wie ihn die Nürnberger Sektion im hinteren Stubaital schon 1886 realisiert hatte oder die Erlanger Sektion 1929/1931 im Ötztal noch verwirklichen sollte.     Die Vereinsausflüge des 1891 gegründeten Schwabacher Alpenvereins beschränkten sich allerdings vor dem ersten Weltkrieg eher auf die Fränkische Schweiz, wenn sich auch offenbar […]

Es geschah vor 50 Jahren

Vor 50 Jahren, am 31. August 1966, verstarb der am 25. Juni 1890 geborene Politiker und Pädagoge Ludwig Ritter von Rudolph. Bereits Vater und Großvater Rudolph waren im Gemeindekollegium von Nürnberg politisch als „Freisinnige“ aktiv. Rudolph folgte durch den Besuch der Lehrerausbildungsanstalt in Schwabach in beruflicher Hinsicht zunächst dem Vater, der ebenfalls Lehrer und später Bezirksschulrat in Nürnberg war. Nach Beendigung der pädagogischen Ausbildung trat er 1909 als Einjährig-Freiwilliger dem 14. Bayerischen Infanterieregiment bei und wurde durch Übungslehrgänge 1911-1914 in Amberg und Mainberg bei Schweinfurt zum Reserveoffizier ausgebildet Zeitgleich arbeitete er als Hilfslehrer, und nach der Anstellungsprüfung 1913 als Hauptlehrer […]

Ludwig Sillner – Ein Freund Cousteaus

Im Jahr 1964 führte der früher sehr bekannte Nürnberger Unterwasserfotograf und Meeresforscher Ludwig Sillner im Club Nautique in Djibouti, zu dieser Zeit noch Hauptstadt von Französisch-Somalialand, Farbbilder einer Unterwasserexpedition ins Rote Meer vor. Anwesend war dabei auch der Direktor der Postverwaltung dieser Kolonie. Er war offenbar so beeindruckt von diesen Bildern, dass er der zuständigen Postverwaltung in Paris vorschlug, eine Briefmarkenserie mit diesen Bildern in der Kolonie herauszubringen. Am 13. Mai 1966 wurden die ersten vier Marken und am 14. Oktober 1966 noch weitere drei Marken an die Schalter gebracht – also vor 50 Jahren. Beide Serien sind sehr schöne […]