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Stadtarchiv Graz lädt zu ArchivHackSprint und stellt Erschliessungsdaten unter CC-Lizenz bereit

Am 18.9.2018 geht GAIS, das Webtool des Archivinformationssystems des Stadtarchivs Graz, online (genutzt wird die Software archivis pro von Joanneum Research). Begleitend dazu wird in Kooperation mit OpenGLAM Austria https://www.openglam.at/ ein ArchivHackSprint veranstaltet, in dem der Frage nachgegangen wird, was „Kulturhacker“ und „Dataminer“ mit Archivdaten machen wollen? Die Metadaten, die in dieser kurzen Variante eines Hackathons bearbeitet werden, werden zugleich als EAD-Dateien unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY) bereit gestellt. Interessierte können die Datensätze im Webtool über einen Link in der betreffenden Verzeichnungseinheit herunterladen. Weitere Verzeichnungsinformationen folgen sukzessive. Der … Stadtarchiv Graz lädt zu ArchivHackSprint und stellt Erschliessungsdaten unter CC-Lizenz bereit weiterlesen

Eine kaiserliche Inszenierung in Köln

Im September des Jahres 1804 besuchte der proklamierte Kaiser Napoleon zusammen mit seiner ersten Frau Joséphine de Beauharnais die linksrheinischen Gebiete, die seit 1792 sukzessive von den Franzosen erobert worden waren. Die Hauptstadt des neu geschaffenen Roer-Departements Aachen erreichte Napoleon am 3. September 1804. Er sollte weiter über Jülich, Krefeld, Venlo und Rheinberg bis nach Mehr »

1918: Die Revolution im Geschäftsgang

Wo wir schon von den Weimar-Digitalisaten in Invenio sprechen: Das Stöbern lohnt sich nicht nur wegen der erstrangigen historischen Bezüge. Auch aktenkundlich ist einiges dabei, eine interessante Geschäftsordnung zum Beispiel. Die Neigung der Archivarinnen und Archivare zu solchen „spannenden“ Quellen gilt in den Augen der historischen Zunft ja fast als déformation professionelle – doch zu Unrecht. In den Bemühungen der revolutionären Reichsregierung um die Geschäftsgangstechnik spiegelt sich unmittelbar die Verfassungsgeschichte. Die Revolution und der Geschäftsgang Dass Digitalisate nicht direkt verlinkt werden können, ist eines … 1918: Die Revolution im Geschäftsgang weiterlesen

„E pluribus unum“ – Die Handschriften der Hofschule Karls des Großen auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe?

von Michael Embach (Stadtbibliothek Trier) Es ist eine bedeutende Initiative, die sich im gesamteuropäischen Kontext als ein „projet franco-allemand“ etabliert hat und die große Ziele verfolgt: die Erhebung der Handschriften aus der Hofschule Kaiser Karls des Großen in den Status des Weltdokumentenerbes der UNESCO („Memory of the World“). Das Korpus der karolingischen Hofschule besteht aus acht vollständigen Handschriften und einem Fragment. Die prachtvollen Kodizes und ihre Einbände sind heute über die großen  Häuser Europas zerstreut. Neben den Nationalbibliotheken von Frankreich, England, Österreich und Rumänien […]

Participatory Archives (Neuerscheinung, Februar 2019)

Via facet publishing The rise of digitisation and social media over the past decade has fostered the rise of participatory and DIY digital culture. Likewise, the archival community leveraged these new technologies, aiming to engage users and expand access to collections. This book examines the creation and development of participatory archives, its impact on archival theory, and present case studies of its real world application. Participatory Archives: Theory and practice is divided into four sections with each focused on a particular aspect of participatory archives: … Participatory Archives (Neuerscheinung, Februar 2019) weiterlesen

Die Eisenbahnbrücke Beratzhausen (Oberpfalz)

Samstag, 8.9.2018, ab 15 Uhr: Beratzhausen, Friesenmühle (Friesenmühle 1) 145 Jahre Eisenbahnbrücke Beratzhausen Ausstellungseröffnung mit Bürgermeister K. Meier und Ortsheimatpflegerin Dr. Chr. Riedl-Valder. Mit einer Ausstellung in der Friesenmühle, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur Eisenbahnbrücke liegt, beteiligt sich der Markt Beratzhausen in diesem Jahr an der…

Spiel der Lebenswege – Ein Kriegsheimkehrer sucht seinen neuen Platz in der Gesellschaft

So lautet der Name des 2018 veröffentlichten, browserbasierten Spiels über die Weimarer Republik und die Lage in Deutschland nach dem ersten Weltkrieg, welches auf der Homepage des Bundesarchivs angeboten wird. Konzept, Text und Idee stammen von den Autoren Marcel Böhles, Johannes Romeyke und Andreas Feddersen für „musealis“, umgesetzt hat das Ganze Maximilian Werkhausen. Die Ausgangssituation: Deutschland im November 1918, der Krieg ist vorüber und verloren. In der Rolle als Kriegsheimkehrer erlebt man, je nachdem welche Entscheidungen man trifft, verschiedene Erzählstränge. Mit insgesamt 16 Möglichkeiten … Spiel der Lebenswege – Ein Kriegsheimkehrer sucht seinen neuen Platz in der Gesellschaft weiterlesen

Alemannisches Institut Freiburg – Programm WS 2018/2019

Das neue Semesterprogramm des Alemannischen Instituts Freiburg bietet wieder eine große Zahl an interessanten Vorträgen: Die Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag“ startet im Oktober in die vierte Runde. Unter dem Titel „Leben in Freiburg in der Neuzeit“ werden Personen und ihre Lebenswirklichkeit vom 16. bis zum 20. Jahrhundert porträtiert. Kaum zu glauben, aber erst seit 100 Jahre dürfen Frauen in Deutschland wählen: Am Sonntag, den 5. Januar 1919 konnten die badischen Frauen zum ersten Mal ihr neu errungenes Wahlrecht ausüben, genau eine Woche danach … Alemannisches Institut Freiburg – Programm WS 2018/2019 weiterlesen

Warum die Geschichte der „Ackerbürgerstädte“ an der Ruhr ein Phantom ist

„Das Ruhrgebiet neu denken“ oder auch „Tradition neu denken.“ Floskeln, die so, oder so ähnlich durch die Politik der letzten Jahre geistern. Gemeint ist damit ein Wille zum Strukturwandel und die Einsicht, dass Industrie nicht mehr Massen Beschäftigung bietet und der gewerkschaftlich organisierte Malocher auf Zeche und im Stahlwerk nur noch ein Abziehbild aus vergangenen Tagen ist. Wenn man im Ruhrgebiet von Tradition und Geschichte spricht, sind es Kohle, Produktion, harte Arbeit, die heimelige Siedlung, die Bude umme Ecke und die Omma mit dem […]

Mikro und Makro. Vergleichende Regionalstudien. Band 2

Lehrstuhl für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte Department Geschichte Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Mikro und Makro Band 2 Vergleichende Regionalstudien ISBN 978-3-940804-09-9 Industrialisierung einer Landschaft Der Traum von Textil und Porzellan Die Region Hof und das Vogtland herausgegeben von Wolfgang Wüst redaktionelle Mitarbeit Lisa Bauereisen in Zusammenarbeit mit Sandra…

Aktenlesen mit Mind Maps?

Das Bundesarchiv hat im März 2018 ein Quellenportal zur Geschichte der Weimarer Republik ins Netz gestellt. Es fasst Erschließungsdaten und Digitalisate aus Invenio, der etwas hakeligen Rechercheranwendung, mit didaktischen Angeboten zusammen. „Erleben“ ist das Motto, wobei man dem Bundesarchiv attestieren kann, dass es sich – entgegen dem Trend zur Klicki-Bunti-Event-Kultur – um sinnvolle Angebote handelt. Auch unter „Erleben“ werden jetzt als Verständnishilfe zum Aktenlesen Mind Maps angeboten; das Begleitblog Weimar machte darauf aufmerksam. Eine interessante Idee, die näher betrachtet werden will. Was sind Mind … Aktenlesen mit Mind Maps? weiterlesen

Social Media im Wissenschaftsarchiv. Erfahrungen und Tipps aus der Praxis

Vorbemerkung: Der vorliegende Beitrag wurde als Vortrag in der gemeinsamen Sitzung der Fachgruppen 7 (Medienarchive) und 8 (Archive der Hochschulen sowie wissenschaftlicher Institutionen) auf dem 86. Deutschen Archivtag in Koblenz (2016) gehalten. Er richtete sich im Wesentlichen an Archivarinnen und Archivare, die bisher wenig Erfahrungen im Bereich des Web 2.0 hatten und stellte Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Wissenschaftsarchiven vor. Die Druckfassung sollte im letztlich nicht realisierten Band Wissenschaftsarchive 2017 erscheinen (Publikationsreihe der Fachgruppe 8). Für die erstmalige Veröffentlichung hier im Blog ist der … Social Media im Wissenschaftsarchiv. Erfahrungen und Tipps aus der Praxis weiterlesen