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Twitter Accounts von kommunalen Wahlbeamten. Bewertung und Überlieferungsstrategien

Von Peter Worm, Stadtarchiv Münster Die am 17. Mai 1994 neu gefasste Gemeindeordnung sorgte für eine einschneidende Veränderung in den nordrhein-westfälischen Gemeinde-, Stadt- und Kreisverwaltungen. Durch die Gesetzesänderung wurde die seit 1946 von der Besatzungsmacht festgelegte Norddeutsche Ratsverfassung mit einer Doppelspitze aus (Ober-)Bürgermeister und (Ober-)Stadtdirektor in die Süddeutsche Ratsverfassung geändert. Dadurch fiel das Amt des Stadt- oder Gemeindedirektors weg und die Verwaltung wird seitdem von einem gewählten hauptamtlichen (Ober-)Bürgermeister geleitet, der zugleich Vorsitzender des Rates ist. In der Gemeindeordnung NRW (GO NRW) heißt es: … Twitter Accounts von kommunalen Wahlbeamten. Bewertung und Überlieferungsstrategien weiterlesen

Das Hessische Landesarchiv schafft den Nutzungsantrag ab

Seit dem 21. Januar 2020 gilt im Hessischen Landesarchiv eine neue Nutzungsordnung. Für den Großteil der Nutzungen ist fortan kein Nutzungsantrag mehr nötig. Neben der auch bisher schon geforderten Registrierung in Arcinsys wird bei einer Nutzung im Lesesaal nur noch Name und Adresse erfasst, um nachvollziehen zu können, wer das Original in Händen gehalten hat. Weiterführende Angaben sind nur bei Archivalien nötig, die Einschränkungen unterliegen, wenn also ein Schutzfristverkürzungsantrag zu stellen ist. Die bisher übliche zusätzliche Verpflichtung zum Fotografieren im Lesesaal ist in die … Das Hessische Landesarchiv schafft den Nutzungsantrag ab weiterlesen

Die Lebenswelt der Zisterzienser. Neue Studien zur Geschichte eines europäischen Ordens

Festschrift für Pater Prof. DDr. Alkuin Schachenmayr, OCist. Das Forschungsinteresse verschiedener Disziplinen am 1098 gegründeten Zisterzienserorden ist seit Jahrzehnten ungebrochen. Begünstigt wird dies dadurch, dass die Lebenswelt der Zisterzienser eine Pluralität kennzeichnet, wie sie in kaum einem anderen Orden Europas vorzufinden ist:…

#MWSLieblingsorte: Das Bundesarchiv in Berlin

In der Reihe #MWSLieblingsorte stellen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute der Max Weber Stiftung ihre ganz persönlichen Lieblingsorte vor .In dieser Folge zeigt uns Alina Wagner, Wissenschaftliche Hilfskraft am DHI Moskau im Recherche- und Dokumentationsprojekt „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“ , ihren persönlichen Lieblingsort: Das Bundesarchiv in Berlin

Neue Rahmungen – Die Anfänge Freiburgs im europäischen Kontext. Archäologische und historische Perspektiven

Freiburg galt lange als von den Zähringern planmäßig auf grüner Wiese gegründete Stadt; in der Stadtgeschichtsforschung steht es bis heute beispielhaft für die Gründungsstädte des hohen Mittelalters. Intensive archäologische und historische Forschungen haben dieses Bild in den letzten Jahrzehnten kritisch hinterfragt. Aus Anlass des 900jährigen Stadtjubiläums zieht die konsequent interdisziplinär angelegte, archäologisch-historische Tagung das Resümee dieser Forschungen. Darüber hinaus ist es ihr Ziel, Freiburgs Anfänge zum ersten Mal in einem europäischen Vergleichsrahmen zu verorten. International ausgewiesene Forscher*innen werden in einem breiten Tableau an Vorträgen … Neue Rahmungen – Die Anfänge Freiburgs im europäischen Kontext. Archäologische und historische Perspektiven weiterlesen

Arnold Mercator: „Die Grenzen des Bergischen Amtes Windeck und der Herrschaft Homburg“ 1575

Das Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel ‚Expertenkultur in der Regionalkartographie, 1450-1650‘ beschäftigt sich mit Personen dieses Zeitraums, die im Zusammenhang mit der Herstellung von Karten stehen, aber auch solchen, die in den allgemeinen Wissensaustausch der Zeit eingebunden sind, soweit sich eine Verbindung zu kartographischen Themen herstellen lässt. Es soll analysiert werden, wie sich in der Zeit Mehr »

readme.txt: „Vaterlandszeichner. Geografen und Grenzen im Zwischenkriegseuropa“

Lesen, Schreiben und Publizieren sind die Essenz von „Geisteswissenschaften als Beruf“. In dieser Folge von readme.txt beantwortet Maciej Górny, Historiker mit Schwerpunkt in der Historiografiegeschichte und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am  Deutschen Historischen Institut in Warschau, vier Fragen zu seinem Buch „Vaterlandszeichner. Geografen und Grenzen im Zwischenkriegseuropa“.

243. Institutsseminar: Florian Wenninger (Leiter des Historischen Instituts der österreichischen Arbeiterkammern) – Straßennamen als Politikum. Umstrittene Verkehrsflächenbezeichnungen in Österreichischen Gemeinden seit den 1990ern (27.01.2020)

Am Montag, dem 27. Jänner 2020, findet ab 17.15 Uhr im Elise-Richter-Saal im Hauptgebäude der Universität Wien das 243. Institutsseminar des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung statt. Es spricht Florian Wenninger (Leiter des Historischen Instituts…

Rechenzentrumsdienste für Forschungsdaten

Am 11. November hat Stephan Hachinger (Leibnizrechenzentrum Garching) im Rahmen eines Werkstattgesprächs des Arbeitskreises “dhmuc” über Rechenzentrumsdienste für Forschungsdaten gesprochen. Dadadurch, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch in den Geisteswissenschaften zunehmend digital und datengestützt arbeiten, gewinnt die Frage eines nachhaltigen Forschungsdatenmanagement … Weiterlesen

Publikation: Katrin Keller & Martin Scheutz (Hg.), Die Habsburgermonarchie und der Dreißigjährige Krieg (VIÖG 73)

Vor Kurzem erschienen ist in der Reihe “Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung“ der Band: Katrin Keller und Martin Scheutz (Hg.), Die Habsburgermonarchie und der Dreißigjährige Krieg (Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Band…