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Tag Archive for Blog

Blog der AG DH-RSE: Welche institutionsübergreifenden Infrastrukturen brauchen wir für eine professionelle Softwareentwicklung in den digitalen Geisteswissenschaften?

Im Rahmen des Workshops „Research Software Engineering und Digital Humanities. Reflexion, Kartierung, Organisation.“ zur DHd2018 sind eine Reihe von Speedblog-Beiträgen entstanden, die während des Workshops geführte Diskussionen dokumentieren und weiterführen. Aus dieser Reihe wurde jetzt der dritte Beitrag im Blog der DHd-AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (DH-RSE) veröffentlicht: Fabian Steeg, Sophie Schneider, […]

Blogparade: Das Meer als Heimat und Erinnerung #DHMMeer

Das Meer als Heimat und Erinnerung

Unergründlich, unberechenbar und abgrundtief. So gewaltig sind die Meere, so schön und furchterregend. Sie prägten das Weltbild, versenkten Landmassen, trockneten aus und als ob ihnen das Formen der Erde nicht genügt hätte, nahmen sie Einfluss auf die Geschichte. Sie veränderten die Welt und machten sie zu der, die wir heute kennen. Aus Meeren wurden Weiden und aus Bergen wurden Inseln. Ihr Tun ist beständig und kennt kein Ende.

Blogparade: Das Meer als Heimat und Erinnerung #DHMMeer

Das Meer als Heimat und Erinnerung

Unergründlich, unberechenbar und abgrundtief. So gewaltig sind die Meere, so schön und furchterregend. Sie prägten das Weltbild, versenkten Landmassen, trockneten aus und als ob ihnen das Formen der Erde nicht genügt hätte, nahmen sie Einfluss auf die Geschichte. Sie veränderten die Welt und machten sie zu der, die wir heute kennen. Aus Meeren wurden Weiden und aus Bergen wurden Inseln. Ihr Tun ist beständig und kennt kein Ende.

„Im Zusammenhang mit den Abwehrmaßnahmen gegen die Greuel-Propaganda sind unbedingt auch dauernde Massregeln erforderlich“: Die Forderung Alfred Hanemanns nach Entlassung jüdischer Beamter in Baden

In seinem Beitrag zur badischen Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) in Baden konnte der Autor skizzenhaft aufzeigen, dass die badischen Deutschnationalen im Gegensatz zu den Parteikollegen auf Reichsebene aufgrund ihrer Schwäche und der daraus resultierenden oppositionellen Stellung im Land nicht zu einer regierungsfähigen Partei avancieren konnten, sondern sich vor allem ab 1929 ins Schlepptau der Nationalsozialisten nehmen

Blog der AG DH-RSE: Best Practices der wissenschaftlichen Softwareentwicklung – Versuch einer Bestandsaufnahme

Im Rahmen des Workshops „Research Software Engineering und Digital Humanities. Reflexion, Kartierung, Organisation.“ zur DHd2018 sind eine Reihe von Speedblog-Beiträgen entstanden, die während des Workshops geführte Diskussionen dokumentieren und weiterführen. Aus dieser Reihe wurde jetzt der zweite Beitrag im Blog der DHd-AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (DH-RSE) veröffentlicht: Andreas Wagner, Dominik Kasper, […]

Blog der AG DH-RSE: Gute Dokumentation als Basis für nachhaltige Software

Im Rahmen des Workshops „Research Software Engineering und Digital Humanities. Reflexion, Kartierung, Organisation.“ zur DHd2018 sind eine Reihe von Speedblog-Beiträgen entstanden, die während des Workshops geführte Diskussionen dokumentieren und weiterführen. Aus dieser Reihe wurde jetzt der erste Beitrag im Blog der DHd-AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (DH-RSE) veröffentlicht: Carsten Thiel, Julia Dolhoff: „Gute […]

Von Wissenschaftsblogs, täglichem ‚trouble shooting‘ und pflanzenkundlichem Nerdtum

Seit der Gründung von de.hypotheses.org hat sich Bloggen auch in den deutschsprachigen Geisteswissenschaften als akademisches Genre etabliert. Von Beginn an haben die MWS und ihre Institute sich für das wissenschaftliche Bloggen eingesetzt. Im Gespräch gibt uns Ulla Menke, in der Geschäftsstelle der MWS zuständig für das Community Management und die Redaktion von de.hypotheses, einen Einblick in ihre Arbeit.

Opfer des „unmenschlichen Massenverbrechens“ der Internierungshaft und „Schlachttier auf dem Altar der Spruchkammer“ – Paul Schmitthenners Wahrnehmung der Entnazifizierung

Die Bilanzen, die die historische Forschung über die Entnazifizierung gezogen hat, sind ganz überwiegend negativ. Dies gilt zum einen für ihre Gesamtwirkung, da sie statt der beabsichtigten dauerhaften Ausschaltung ehemaliger Nationalsozialisten aus dem öffentlichen Leben durch die Entwicklung der Spruchkammern zu „Mitläuferfabriken“ einer weitreichenden mittelfristigen Re-Nazifizierung, zum Beispiel der Beamtenschaft, Vorschub geleistet habe. Zum anderen

Blogparade: „Europa und das Meer – Was bedeutet mir das Meer?“ | #DHMMeer

Blogparade: „Europa und das Meer – Was bedeutet mir das Meer?“ | #DHMMeer

Geographisch gesehen ist Europa ein maritimer Kontinent: Keiner der anderen Erdteile hat mehr Berührungspunkte mit dem Meer gemessen an Küstenlänge und Gesamtgröße. Und doch spielt das Meer auf den ersten Blick nur für Küstenbewohner oder als Urlaubsort eine Rolle. Mit seiner Blogparade (Laufzeit: 20. Juni bis 25. Juli 2018) lädt Sie das Deutsche Historische Museum unter dem Hashtag #DHMMeer ein, uns Ihre ganz persönliche Beziehung zum Meer zu verraten.

Blogparade: „Europa und das Meer – Was bedeutet mir das Meer?“ | #DHMMeer

Blogparade: „Europa und das Meer – Was bedeutet mir das Meer?“ | #DHMMeer

Geographisch gesehen ist Europa ein maritimer Kontinent: Keiner der anderen Erdteile hat mehr Berührungspunkte mit dem Meer gemessen an Küstenlänge und Gesamtgröße. Und doch spielt das Meer auf den ersten Blick nur für Küstenbewohner oder als Urlaubsort eine Rolle. Mit seiner Blogparade (Laufzeit: 20. Juni bis 25. Juli 2018) lädt Sie das Deutsche Historische Museum unter dem Hashtag #DHMMeer ein, uns Ihre ganz persönliche Beziehung zum Meer zu verraten.

„Hornbebrillte Memmen oder Kerle, die das Leben anpacken?“ Ein Konflikt zwischen Kultusminister Otto Wacker und der badischen NS-Parteipresse über die Schulpolitik im Sommer 1934

Der badische Kultusminister Otto Wacker, in dessen Ressort nach Einschätzung seines Ministerkollegen Paul Schmitthenner der „Lufthauch schneidender“ war als in den übrigen Landesministerien, trat im ersten Jahr nach seiner Amtseinsetzung in der Schulpolitik mit zahlreichen Maßnahmen hervor, die darauf zielten, das badische Schulwesen rasch nach den nationalsozialistischen Leitvorstellungen umzugestalten. Hierzu zählten neben verschiedenen Erlassen, die

Zeugeneinschüchterungen durch die SA und Reaktionen des badischen Justizministeriums darauf – ein Rastatter Fall vom Herbst 1934

Alle nationalsozialistischen Landesminister bemühten sich darum, den Eindruck zu erwecken, dass die Autonomie der Staatsverwaltung auch nach der Machtübernahme fortexistierte und die Ministerien nicht bloß als verlängerter Arm der NSDAP-Parteistellen agierten. Besonders schwierig war diese Aufgabe für die Landesjustizministerien. Einerseits musste man darauf Rücksicht nehmen, dass die rechtsstaatlichen Prinzipien seit Generationen fest in der Gesellschaft

„Sagt man im dritten Reich ein wahres Wort/Kommt gleich die Polizei & holt einen fort“. Ein Bammentaler Schmähdichter vor dem Sondergericht Mannheim

Der Verfasser dieser Zeilen hat sich in letzter Zeit häufiger mit den im Generallandesarchiv Karlsruhe überlieferten Akten des Sondergerichts Mannheim beschäftigt. Eines der projektrelevanten Ziele, die er damit verbindet, ist zu überprüfen, inwieweit die politisch unerwünschten Meinungsäußerungen, die von den Sondergerichten kriminalisiert wurden, sich auf regionale Phänomene der nationalsozialistischen Herrschaft im Allgemeinen und die Tätigkeit

Erinnerungskultur am Bundesgerichtshof – ein Nachtrag

1957 ließ der Bundesrichter und damalige Präsident des Bundesgerichtshofs (BGH) Hermann Weinkauff im ehemaligen Erbgroßherzoglichen Palais in Karlsruhe (heute Hauptgebäude des BGH) eine Gedenktafel anbringen, um an die „34 Mitglieder des Reichsgerichts und der Reichsanwaltschaft“ zu erinnern, „die in den Jahren 1945 und 1946 in den Lagern Mühlberg an der Elbe und Buchenwald umgekommen sind“.

Justizbehördliche Erinnerungskultur im Wandel: Eine aus der Zeit gefallene Gedenktafel im Bundesgerichtshof

Seit geraumer Zeit schwelt eine geschichtspolitische Kontroverse um eine Gedenktafel im Bundesgerichtshof, die an „34 Mitglieder des Reichsgerichts und der Reichsanwaltschaft“ erinnert, „die in den Jahren 1945 und 1946 in den Lagern Mühlberg an der Elbe und Buchenwald umgekommen sind“. Angebracht wurde die Tafel im Jahr 1957, um, wie es der damalige Präsident des Bundesgerichtshofs

Unrechtsstaat und nationalsozialistische Vetternwirtschaft: Wie Innenminister Pflaumer das enteignete Vermögen der Arbeiterbewegung zur Protektion des Gestapochefs Berckmüller missbrauchte

Zurecht wird die Herrschaft des Nationalsozialismus mit einer Politik der Willkür, Korruption, Unterdrückung und Gewalt verbunden. Der NS-Staat gilt deshalb als Symbol für den Unrechtsstaat schlechthin. In der täglichen Herrschaftspraxis lässt sich indes bei vielen wichtigen Akteuren des nationalsozialistischen Systems wie den Landesministern ein eigentümliches Nebeneinander der Orientierung an bestehenden Regeln, Normen und Gesetzen einerseits

Das „Dirnentum [tritt] heute noch stark in Erscheinung“ – Notizen zu einer Polizeiaktion gegen Prostituierte und Zuhälter in Mannheim und Karlsruhe, 1934

Am 16. Juni 1934 wandte sich das badische Innenministerium mit einem Schreiben, die „Bekämpfung des Dirnentums und der Zuhälterei“ betreffend, an die Polizeipräsidien Mannheim und Karlsruhe sowie an die Bezirksämter und Polizeidirektionen Heidelberg, Freiburg, Pforzheim, Baden-Baden, Lörrach und Konstanz. In diesem Schreiben konstatierte der Innenminister, dass bisher keine umfassenden polizeilichen Maßnahmen gegen das Prostitutionsgewerbe ergriffen

„Die NSDAP ist eine Hure, der Staat ihr Zuhälter“ – Die Wut der Therese Oetzel und ihre tragischen Folgen

Am 9. Februar 1938 gab die 48jährige Karlsruherin Therese Oetzel mehrere Briefe bei der Post auf, die an verschiedene Staats- und NSDAP-Parteistellen gerichtet waren, darunter die Reichskanzlei in Berlin und die badische Reichsstatthalterei. Das kurze an den Reichsstatthalter und badischen Gauleiter der NSDAP Robert Wagner gerichtete Schreiben nahm zunächst Bezug auf den bevorstehenden Zusammentritt des

Unterstützung „alter Parteigenossen“ durch die badische Ministerialbürokratie: der Fall Gustav Mussgnug

So rigoros die nationalsozialistischen Machthaber in den badischen Landesministerien im Frühjahr 1933 ihre neugewonnene personalpolitische Verfügungsgewalt für die rassistische und politische „Säuberung“ des öffentlichen Dienstes nutzten, so vorsichtig zeigten sie sich bei der Förderung eigener Altparteigenossen. Bereits bei einer Sitzung der kommissarischen Regierung am 27. März 1933 gab Robert Wagner für die Beamtenpolitik die Parole

„Dem Ermächtigungsgesetz werden wir als geborene antiparlamentarisch eingestellte Menschen selbstverständlich zustimmen“: Die Deutschnationalen in Baden als Wegbereiter des Nationalsozialismus

Selbst in umfangreichen Forschungswerken über den Nationalsozialismus, seinen Aufstieg sowie die Machtübernahme erscheint die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) lediglich am Rande. Freilich lässt sich darüber spekulieren, wie der Verlauf der Geschichte ausgesehen hätte, wenn der Medienmogul Alfred Hugenberg im Januar 1933 nicht in eine Koalitionsregierung mit Hitler eingetreten wäre. Der Autor forscht gegenwärtig zur Geschichte der

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus möchten wir an die Beteiligung der Landesministerien insbesondere an den Anfängen der rassistischen und politischen Verfolgungen erinnern. Maßgeblich war sie im Vollzug des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 7. April 1933, das die Grundlage für die weitgreifenden Entlassungen von den Nationalsozialisten unerwünschten Beamten, Angestellten und Arbeitern

„Schule der nationalsozialistischen Weltanschauung“: Die Auseinandersetzung über den Bezug der NS-Presse durch Beamte

Die Beziehungen und Machtverhältnisse zwischen den Gauleitungen der NSDAP und den Landesministerialverwaltungen bilden eines der Kernthemen des Projekts. Der stetige Kampf um die Oberhoheit im nationalsozialistischen Staat, der diese Beziehungen kennzeichnete, manifestierte sich nicht zuletzt in zahlreichen symbolischen Fragen wie beispielsweise dem Besuch von Parteiveranstaltungen durch Ministerialbeamte oder dem Bezug der Parteipresse. Gerade dem Bezug

Verfolgung und Entrechtung an der Technischen Hochschule/Universität Stuttgart während der NS-Zeit

Im Februar 2013 erhielt der Rektor der Universität Stuttgart ein Schreiben mit der Bitte, zwei Studenten zu rehabilitieren, die während der Zeit des Nationalsozialismus aufgrund einer gerichtlichen Verurteilung wegen Homosexualität von der damaligen Technischen Hochschule Stuttgart verwiesen worden waren. Dies war der Anlass, das Universitätsarchiv mit einem Forschungsprojekt zu betrauen, das zum Ziel hatte, möglichst

„Täter Helfer Trittbrettfahrer“ Band 7: NS-Belastete aus Nordbaden und Nordschwarzwald

Im November 2015 führte unser Mitarbeiter Moritz Hoffmann ein Interview mit dem Herausgeber der Reihe „Täter Helfer Trittbrettfahrer“ Wolfgang Proske. Im September des vergangenen Jahres erschien nunmehr der siebte Band der Reihe, die sich der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit durch ehrenamtliche Autorinnen und Autoren und die Wahrnehmung der nationalsozialistischen Vergangenheit in regionalen Strukturen verpflichtet hat. Der

„Täter Helfer Trittbrettfahrer“ Band 7: NS-Belastete aus Nordbaden und Nordschwarzwald

Im November 2015 führte unser Mitarbeiter Moritz Hoffmann ein Interview mit dem Herausgeber der Reihe „Täter Helfer Trittbrettfahrer“ Wolfgang Proske. Im September des vergangenen Jahres erschien nunmehr der siebte Band der Reihe, die sich der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit durch ehrenamtliche Autorinnen und Autoren und die Wahrnehmung der nationalsozialistischen Vergangenheit in regionalen Strukturen verpflichtet hat. Der