Planet History

Schlagwort: Kunst

Tagung: Wandbilder

Tagung: Wandbilder

Im Forschungsprojekt „Wandbilder und künstlerische Architekturoberflächen zwischen 1952 und 1989 im Kontext der werktechnischen Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden“ wurden drei Jahre lang baubezogene Kunstwerke erfasst und der Bestand nach definierten Kriterien ausgewertet. Gegenstand der Forschung waren die unter dem Dach der 1958 gegründeten PG Bildender Künstler „Kunst am Bau“ geschaffenen Wandbilder. […]

Ein unerhört Gehörter

Sein Leben ist einerseits typisch für eine DDR-Biografie. Und dann doch wieder nicht. Der Dramatiker Heiner Müller erlebte die Gräuel des Nationalsozialismus und feierte den Untergang des Regimes „mit dem Triumphgefühl eines feindlichen Ausländers“. Als seine Familie in den Westen ging, blieb er – aus Überzeugung. Nur um später feststellen zu müssen, dass die ersehnte sozialistische Freiheit in der DDR eine Chimäre blieb. Aber auch mit der Bundesrepublik fremdelte Müller, obwohl er dort schon früh Berühmtheit erlangte. Das vereinigte Deutschland verehrte ihn als Propheten … „Ein unerhört Gehörter“ weiterlesen

„Das Wolfegger Hausbuch“

„Was ein Fürst an der Schwelle zur Neuzeit wissen musste“ Das sogenannte „Wolfegger Hausbuch“ ist eine der spannendsten, aber auch rätselhaftesten illustrierten Handschriften des späten 15. Jahrhunderts. Obwohl sich die Forschun…

Vielsagende Verse

Gerade, wenn es gefährlich ist, zu sagen, was man sagen will, kann Kunst unterdrückten Botschaften und Gefühlen Ausdruck verleihen. Die Lyrik der DDR ist deshalb ein besonders interessantes mediales Erbe. Janina Hart hat sich unter anderem mit Gedichten von Georg Maurer und Sarah Kirsch beschäftigt. Sie wagt eine Interpretation und kritische Würdigung dieser zum Teil recht ambivalenten Autoren – wohlwissend, dass die Außensicht der westdeutschen Nachgeborenen eine ebenso ambivalente und nicht zuletzt komfortable ist. Eine Erkenntnis der Analyse: Ohne Ost-Blick erscheint vieles unpolitisch, was … „Vielsagende Verse“ weiterlesen

Programm der Unterfränkischen und Aschaffenburger Kulturtage, 30. Juni bis 10. Juli 2022, im Schönborner Hof und im Digitalladen

Die Unterfränkischen und Aschaffenburger Kulturtage werden vom 30. Juni bis 10. Juli in Aschaffenburg stattfinden. Wir vom Stadt- und Stiftsarchiv freuen uns, mitteilen zu dürfen, dass wir ebenfalls mit Veranstaltungen am Programm beteiligt sind. Am 3. Juli wird im Schönborner Hof ab 11:30 Uhr das Spessartbundfest stattfinden. Die Besucher erwartet ein vielseitiges Programm mit musikalischen, […]

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Die Wunder der Erde

Die Reisen des Ritters Jean de Mandeville Von Frankreich ausgehend erlebte die Buchmalerei im späten 14. und frühen 15. Jahrhundert eine Blütezeit. Wohlhabende Auftraggeber sorgten für eine wachsende Nachfrage, die von einer immer größeren Zahl kommerz…

Trotz Alledem! – Ausstellungsreihe vom 29.04. bis 3.6.22

Die Ausstellungsreihe „Trotz Alledem!“ wird im Sommer dieses Jahres in Aschaffenburg stattfinden. Unter dem Thema des antifaschistischen Widerstands im Rhein-Main-Gebiet von 1933-1945 wird die Ausstellung Linoldrucke von Thilo Weckmüller und Texte von Matthias Meyer enthalten, in denen die Widerstandskämpfer*innen vorgestellt werden. Das Ziel der Ausstellung ist es, die Erinnerung an den antifaschistischen Widerstand zu bewahren […]

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documenta – elitär oder demokratisch?

documenta – elitär oder demokratisch?

Die documenta machte Karriere als internationales Großereignis mit Festivalcharakter. Von der ersten bis zur zehnten documenta erhöhte sich die Zahl der Besucher*innen um das Fünffache. Dorothee Wierling, Co-Kuratorin der Ausstellung „documenta. Politik und Kunst“ schreibt über die Besucher*innenstruktur der Kasseler Kunstschau.

documenta – elitär oder demokratisch?

documenta – elitär oder demokratisch?

Die documenta machte Karriere als internationales Großereignis mit Festivalcharakter. Von der ersten bis zur zehnten documenta erhöhte sich die Zahl der Besucher*innen um das Fünffache. Dorothee Wierling, Co-Kuratorin der Ausstellung „documenta. Politik und Kunst“ schreibt über die Besucher*innenstruktur der Kasseler Kunstschau.

documenta – elitär oder demokratisch?

documenta – elitär oder demokratisch?

Die documenta machte Karriere als internationales Großereignis mit Festivalcharakter. Von der ersten bis zur zehnten documenta erhöhte sich die Zahl der Besucher*innen um das Fünffache. Dorothee Wierling, Co-Kuratorin der Ausstellung „documenta. Politik und Kunst“ schreibt über die Besucher*innenstruktur der Kasseler Kunstschau.

Marta Mierendorff und die Steinbildhauerwerkstätten Arno Breker GmbH in Wriezen/Oder

<strong>Marta Mierendorff und die Steinbildhauerwerkstätten Arno Breker GmbH in Wriezen/Oder</strong>
Als Stenotypistin wurde Marta Mierendorff 1944 in die Steinbildhauerwerkstätten des „gottbegnadeten“ Künstlers Arno Breker in Wriezen/Oder dienstverpflichtet, in denen während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeitskräfte an der Fertigung von Brekers monumentalen Werken mitwirken mussten. Nach Kriegsende versuchte sie, die Öffentlichkeit über die Geschehnisse in den Werkstätten aufzuklären und eine kritische Berichterstattung über Arno Breker anzuregen – mit wenig Erfolg, wie Dr. Swantje Greve, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ausstellung „Die Liste der ‚Gottbegnadeten‘. Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik“ erläutert.