Planet History

Tag Archive for Musik

„Kummer“ über das Ostdeutsch-Sein

Kann ein (fast) Nach-Wende-Geborener Teil des „medialen Erbes der DDR“ sein? Ja. Felix von den Hoff zeigt anhand der Texte des Chemnitzer Künstlers „Kummer“ – Jahrgang 1989 – wie stark das Ostdeutsch-Seins das Bewusstsein einer ganzen Generation junger Bundesbürger geprägt hat. Wie sie darunter leiden und trotzdem ihre Heimat lieben. Wie sie um Akzeptanz kämpfen und gegen die unübersehbaren Fliehkräfte in ihrer eigenen Mitte. Im Fokus der Analyse stehen zwei Songs aus Kummers Debütalbum: „Schiff“ und „9010“. Beides Beispiele für „populäre Geschichtsrepräsentation“. Und dafür, … „„Kummer“ über das Ostdeutsch-Sein“ weiterlesen

Nochmal Techno, diesmal persönlich

„Ü“ oder „Ei“? Paul van Dyk hat diese Frage mitgeschleppt aus einer Jugend in der DDR, in der er noch Matthias Paul hieß und sich um die Aussprache von Namen keine Gedanken machen musste. Eisenhüttenstadt und der Osten Berlins haben der erfolgreichsten DJs der Welt hervorgebracht. Auch deshalb hat es Pauls Buch in diesen Blog geschafft, obwohl er eigentlich über seinen Unfall schreiben will und darüber, wie man selbst die härtesten Schläge des Schicksals verkraften kann, wenn man etwas Glück hat und vor allem … „Nochmal Techno, diesmal persönlich“ weiterlesen

Techno als DDR-Erbe?

In den Tagen nach dem Mauerfall schlug die Stunde des Techno. Die Begeisterung für diese elektronische Musikrichtung führte Jugendliche aus Ost und West zusammen, ließ sie gemeinsam von einer neuen Weltordnung, von Frieden und Grenzenlosigkeit träumen. Die Medien beschworen den Mythos vom „Sound der Wende“, Berlin entwickelte sich zur Welthauptstadt des Techno. Clara Löffler beschäftigte sich im Rahmen der Vorlesungsreihe „Das mediale Erbe der DDR“ mit dem „Freiheitstanz“.  Der Sound der Wende Von Clara Löffler In Zeiten, in denen Techno entweder der Kommerzialisierung oder … „Techno als DDR-Erbe?“ weiterlesen

Tout va très bien, madame la marquise

(von Eric VDB) (von Olivier Platteau) «Tout va très bien, madame la marquise est une chanson de 1935, paroles et musique de Paul Misraki, publiée aux éditions Ray Ventura ; c’est un des grands succès de l’orchestre de Ray Ventura et ses Collégiens avec Qu’est-ce qu’on attend pour être heureux ? et Ça vaut mieux que d’attraper la scarlatine. Tout va très bien Madame la Marquise …

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Wagner : Siegfried-Idyll kammermusikalisch (wie es sich gehört)

(von  ConjuntXXI!)  «Tribschener Idyll […] als Symphonischer Geburtstagsgruss. Seiner Cosima dargebracht von Ihrem Richard» und zwar am 25. Dezember 1870 im Treppenhaus von Tribschen, und darum in kleiner kammermusikalischer Besetzung. «Wie ich aufwachte, vernahm mein Ohr einen Klang, immer voller schwoll er an, nicht mehr im Traum durfte ich mich wähnen, Musik erschallte, und welche …

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Klassische Musik im Video-Stream: kostenfreie Angebote

Musik beschwingt! Eine Vielzahl von Opern- und Konzerthäusern gibt aktuell Zugang zu kostenfreien Online-Angeboten klassischer Musik auf ihrem digitalen Spielplan. Auch in einigen öffentlichen Bibliotheken  sind Opern und Musikkonzerte mit Bibliotheksausweis als Video-Stream abrufbar. Unter der Fülle von Video-Streaming-Angeboten der klassischen Musik stelle ich eine Auswahl vor. Musiktheater und Musik-Streaming im Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins Der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins bietet in seinen digitalen Angeboten klassische Musik im Video-Stream über Medici.tv und im Audio-Stream über Naxos Music Library.  Die Angebote sind mit … Klassische Musik im Video-Stream: kostenfreie Angebote weiterlesen

‹Mangia italano anche tu› – Viva l’Italia!

MANGIA ITALIANO ANCHE TU I DUOVA Presentano: #MANGIAITALIANOANCHETU!!Abbiamo la fortuna di vivere in un Paese che vanta infiniti prodotti tipici di Qualità Superiore…ricordiamocelo sempre!Ovviamente in questo video abbiamo lasciato „a casa“ molti prodotti fantastici ma non potevamo fare una canzone di 4 ore!!!Scrivici nei commenti il prodotto o il piatto tipico della tua zona che …

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Molière & Lully 1670 : «Le Bourgeois gentilhomme» in historischer Aufführung

(von Agapò te Musikè 2) Théâtre Le Trianon, Paris, 2005. In der Produktion von Molières bekanntester Komödie wagen Vincent Dumestre und Le Poème Harmonique eine spannendes Experiment: Aussprache, Gestik und sogar die Beleuchtung (800 Kerzen!) orientieren sich an den Gepflogenheiten des 17. Jahrhunderts, auch die komplette Musik Jean Baptiste Lullys wird wieder eingeführt. FonoForum 03 …

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