Planet History

Tag Archive for Wissenschaft

„Doctor nod mad. Doctor insane.“ – Eine kurze Kultur­geschichte der Figur des mad scientist im digitalen Spiel

von Eugen Pfister   Geübte SpielerInnen wissen nur zu genau, was sie erwartet, wenn sie in einem digitalen Spiel die düsteren Korridore eines verlassenen Kranken­hauses oder die seltsam menschenleeren Laboratorien geheimer For­schungs­anstalten betreten. Flackernde Beleuchtung, zerstörte Instru­mente, lückenhafte Aufzeichnungen und seltsam verformte Gebeine erzählen eine Geschichte von unethischen Experimenten und ihrer fürchterlichen Folgen. An jenen Orten hat Mensch offenbar Gott gespielt und muss nun den Preis für seinen Hochmut zahlen. Ob nun ein voreiliger Versuch vorliegt, das Tor zu einer anderen Dimension zu öffnen, … „Doctor nod mad. Doctor insane.“ – Eine kurze Kultur­geschichte der Figur des mad scientist im digitalen Spiel weiterlesen

DV006 Malthus und die Weltbevölkerung

An der Wende zum 19. Jahrhundert stellte der Nationalökonom Thomas Robert Malthus eine bahnbrechende Theorie zur Bevölkerungsentwicklung vor. Der sagte, dass die Weltbevölkerung schneller wächst, als die Nahrungsmittelversorgung ihr folgen kann. Dieses untragbare Bevölkerungswachstum muss sich also früher oder später selbst korrigieren. Durch Krieg, Seuche und Hungersnot. Und all das schien ihn obendrein nicht mal sonderlich zu stören. Heute wissen wir, dass Malthus‘ Bevölkerungsfalle nie eintrat. Wie konnte eine so weit rezipierte Theorie also so grundlegend daneben liegen? Und vor allem: Warum hatte Malthus trotz allem nicht vollkommen unrecht?

Der Beitrag DV006 Malthus und die Weltbevölkerung erschien zuerst auf Ralf Grabuschnig.

Malthus und die Weltbevölkerung

An der Wende zum 19. Jahrhundert stellte der Nationalökonom Thomas Robert Malthus eine bahnbrechende Theorie zur Bevölkerungsentwicklung vor. Der sagte, dass die Weltbevölkerung schneller wächst, als die Nahrungsmittelversorgung ihr folgen kann. Dieses untragbare Bevölkerungswachstum muss sich also früher oder später selbst korrigieren. Durch Krieg, Seuche und Hungersnot. Und all das schien ihn obendrein nicht mal sonderlich zu stören. Heute wissen wir, dass Malthus‘ Bevölkerungsfalle nie eintrat. Wie konnte eine so weit rezipierte Theorie also so grundlegend daneben liegen? Und vor allem: Warum hatte Malthus trotz allem nicht vollkommen unrecht?

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Malthus und die Weltbevölkerung

An der Wende zum 19. Jahrhundert stellte der Nationalökonom Thomas Robert Malthus eine bahnbrechende Theorie zur Bevölkerungsentwicklung vor. Der sagte, dass die Weltbevölkerung schneller wächst, als die Nahrungsmittelversorgung ihr folgen kann. Dieses untragbare Bevölkerungswachstum muss sich also früher oder später selbst korrigieren. Durch Krieg, Seuche und Hungersnot. Und all das schien ihn obendrein nicht mal sonderlich zu stören. Heute wissen wir, dass Malthus‘ Bevölkerungsfalle nie eintrat. Wie konnte eine so weit rezipierte Theorie also so grundlegend daneben liegen? Und vor allem: Warum hatte Malthus trotz allem nicht vollkommen unrecht?

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DGBL: „Schatz, wir müssen reden!“ (Teil 2)

Zehn Thesen zum GeschichtsTalk am 8. März – wie sich der geschichtswissenschaftliche Umgang mit digitalen Spielen ändern muss Seit dem letzten Jahr verfolge ich interessiert die Aktivitäten der Web-Talkshow ->Geschichtstalk im Super 7000. Im Düsseldorfer Veranstaltungszentrum ->Super 7000 diskutieren Historikerinnen und Historiker ein Mal im Monat je ein gesellschaftlich virulentes Thema, für das Geschichte eine […]

DGBL: „Schatz, wir müssen reden!“ (Teil 1)

Zehn Thesen zum GeschichtsTalk am 8. März – wie sich der geschichtswissenschaftliche Umgang mit digitalen Spielen ändern muss Kann man sich mit einem Anliegen kein Gehör verschaffen, so ist Schmollen keine Lösung. Irgendwann kommt der Punkt, an dem weiteres Schweigen massiven Schaden verursacht. Diese Erkenntnis gilt für Beziehungen wie für die Wissenschaft. Zwar instrumentalisiert mal […]

IN EIGENER SACHE: Zurück im Vorposten

Die Dissertation ist eingereicht, endlich kann es in diesem Blog weitergehen In meinem vorherigen Beitrag bat ich um ein wenig Geduld, weil es mir im letzten halben Jahr enormen Zeitaufwand und erschöpfend viel Energie abverlangte, die Arbeiten an meiner Dissertation abzuschließen. Daher legte ich im September schweren Herzens das Blog vorübergehend auf Eis. Der Ausnahmezustand […]

IN EIGENER SACHE: Zurück im Vorposten

Die Dissertation ist eingereicht, endlich kann es in diesem Blog weitergehen In meinem vorherigen Beitrag bat ich um ein wenig Geduld, weil es mir im letzten halben Jahr enormen Zeitaufwand und erschöpfend viel Energie abverlangte, die Arbeiten an meiner Dissertation abzuschließen. Daher legte ich im September schweren Herzens das Blog vorübergehend auf Eis. Der Ausnahmezustand […]

Ludger Lieb: Forderung nach Wikipedia-Beauftragten an Uni-Instituten

Interessante Conclusio des Althistorikers Ludger Lieb am Schluss seiner Überlegungen zu Wissenschaft und Wikipedia:

Man muss also die Reputation von Wikipedia steigern! Meine Forderung: An jedem Institut, an jeder Professur und jeder zentralen wissenschaftlichen Einrichtung muss es einen Wikipedia-Beauftragten geben (das kann ruhig auch ein Professor sein) – ähnlich wie „Wikipedian in residence“, nur viel flächendeckender und informeller. Dessen speziellen Themenschwerpunkte müssen veröffentlicht werden, so dass jeder, der an einem Artikel aus diesem Spezialgebiet in der Wikipedia schreibt, sich an diesen Experten wenden kann (niederschwellige Vernetzung). Die Arbeit der Wikipedia-Beauftragten muss dokumentiert werden, so dass sich damit eine Gratifikation verbindet, zumindest eine Quantifizierung des Aufwands (vielleicht kann auch gezählt werden, an wie vielen exzellenten Artikeln der Wiki-Beauftragte maßgeblich beteiligt war).

Ludger Lieb: Forderung nach Wikipedia-Beauftragten an Uni-Instituten

Interessante Conclusio des Althistorikers Ludger Lieb am Schluss seiner Überlegungen zu Wissenschaft und Wikipedia:

Man muss also die Reputation von Wikipedia steigern! Meine Forderung: An jedem Institut, an jeder Professur und jeder zentralen wissenschaftlichen Einrichtung muss es einen Wikipedia-Beauftragten geben (das kann ruhig auch ein Professor sein) – ähnlich wie „Wikipedian in residence“, nur viel flächendeckender und informeller. Dessen speziellen Themenschwerpunkte müssen veröffentlicht werden, so dass jeder, der an einem Artikel aus diesem Spezialgebiet in der Wikipedia schreibt, sich an diesen Experten wenden kann (niederschwellige Vernetzung). Die Arbeit der Wikipedia-Beauftragten muss dokumentiert werden, so dass sich damit eine Gratifikation verbindet, zumindest eine Quantifizierung des Aufwands (vielleicht kann auch gezählt werden, an wie vielen exzellenten Artikeln der Wiki-Beauftragte maßgeblich beteiligt war).

Neuerscheinung zu den Städten zur Zeit Maria Theresias – Open Access

Am Donnerstag (14.12.2017) wird in Triest folgende Neuerscheinung präsentiert (FB-Event):

Andreozzi Daniele, Mocarelli Luca (Ed.): The Empress Cities: Urban Centres, Societies and Economies in the Age of Maria Theresia von Habsburg. Trieste: EUT Edizioni Università di Trieste, 2017, ISBN 978-88-8303-895-2, handle: 10077/15976

Das Buch ist einen Peer Review Prozess durchlaufen und Open Access verfügbar, das Kapitel darin zu Wien habe ich verfasst:

Andreozzi Daniele, Mocarelli Luca
The cities, the Empress and the urban spaces: An introduction

Câmpeanu Remus
The Development of the Urban Communities in Transylvania Under the Reign of Maria Theresa

Fedorčák Peter
Košice During the Reign of Maria Theresa: The Main Reasons for Changes in the City

Chodějovská Eva
The Iconography of Prague during the Reign of Maria Theresa

Tantner Anton
Vienna at the Time of Maria Theresa. The Panorama of the «Political Comments» from 1770/1771

Andreozzi Daniele
“Comincia a prendere il nome”. Growth and Urban Development in Trieste at the Time of Maria Theresa

Mocarelli Luca
«Building in this city has led to fanaticism». The urban changes of Milan in the Theresian period